hat das jemand schonmal gehört? Schwächegefühl & brennen in den Beinen

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von -frosch- 15.01.11 - 14:54 Uhr

Hallo,

vielleicht hat jemand von euch eine Idee, was meiner Mama (60J) fehlen könnte.
Die Ärzte sind nämlich nicht sehr effektiv in ihrer Diagnosenstellung.

Symptome: Schwäche - Hitzewallungen - und brennen wie Feuer in den Beinen

Nebendiagnose: starke Osteoporose

Medikamente: eine gegen Bluthochdruck und Calcium

Hormone hat sie nicht mehr verschrieben bekommen, wegen der starken Osteoporose.

Hat jemand eine Idee? ich bin wirklich ratlos!

Danke schon jetzt
-frosch-

Beitrag von myimmortal1977 15.01.11 - 15:19 Uhr

Was hat man denn alles Untersucht? Hat man Schilddrüse mit untersucht?

Hat sie dieses Schwächegefühl nur in den Beinen, da wo es brennt? Oder allgemein?

Wenn sie dieses Schwächegefühl nur in den Beinen hat, da wo es auch brennt, würde ich auf eine neurologische Geschichte Tippen. Eine Nervenstörung.

Mir persönlich ist jetzt nur das Phänomen der brennenden Füße "burning-feet-syndrom" bekannt.

Man muss dringend auch eine Neuroborreliose ausschließen, auch wenn sich Deine Mutter nicht selbst an einen Zeckenbiss erinnern kann.

Traten die Störungen schon vor der Beendigung der Hormoneinnahme auf, oder im Anschluss?

Eine Erkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis ist allerdings auch nicht ganz auszuschließen. Diese Erkrankungen können mit neurologischen Störungen einher gehen. Dafür muss sie zu einem sehr guten (!!!) Rheumatologen gehen. Infos über gute Rheumatologen in Eurer Nähe findet man im Internet bei der Rheumaliga. Ein Internist, der nicht drauf spezialisiert ist, hilft da oftmals nicht viel weiter.

Wann schwitzt sie vornehmlich? Wenn das vornehmlich Nachts ist und zwar so stark, dass sie schon quasi klitschnass ist, muss man auch ein Tumorleiden denken.

Sie sollte dringend richtig gute Fachärzte aufsuchen.

LG Janette

Beitrag von kyra01.01 15.01.11 - 15:31 Uhr

hallo ich hab nen kleinen bruder der sehr schwer krank ist der hat das auch und er leidet auch unter bluthochdruck...
bei ihm liegt es daran der die beine viel zu wenig durchblutet werden....
vll könnte es ja bei euch auch so sein???

Beitrag von -frosch- 15.01.11 - 15:33 Uhr

zuerst mal: vielen Dank! fürs Antworten!!!

also, ja sie war schon bei einem Neurologen, der hat ihr dann was zum "Enthemmen" gegeben und daraufhin hatte sie weder Füße noch ihre Blase so richtig unter Kontrolle. Und sie fühlte sich einfach nur schlecht.

Daraufhin stoppte Sie dann auch die Einnahme.

Die Symptome traten erst nach Beendigung der Hormoneinnahme auf. Die darf sie aber wohl nicht mehr nehmen, wegen der Osteoporose.

Sie schwitzt auch eigentlich nicht, hat "nur" dieses Hitze und Schwächegefüh.

Sie war schon bei mehreren (guten?) Fachärzten, aber geholfen haben die ihr auch nicht richtig. Die Schwächen blieben.

Und durch die Osteoporose hat sie seit kurzem auch noch starke Schmerzen in der Hüfte.

Kennst du jemanden, der so eine Symptomatik auch hat?

LG
-frosch-

Beitrag von -frosch- 15.01.11 - 15:36 Uhr

Nachtrag:

Schilddrüse / Durchblutung wären wohl soweit ok.

War noch beim Frauenarzt wegen der Hormone.

Beitrag von myimmortal1977 15.01.11 - 17:37 Uhr

Wenn die Symptome erst nach Beendigung der Hormoneinnahme auftraten, ist die Antwort recht einfach, die Lösung für das Problem ggf. weniger einfach.

Dann sind die Beschwerden durch die fehlende Hormonzufuhr bedingt.

Ich würde mir eine 2. bzw. 3. Meinung bezüglich der Osteoporose einholen, wie weit diese schon fortgeschritten ist und ob man nicht mit anderen Medikamenten/Therapien, die parallel zur Hormoneinnahme genommen werden dürfen, das Fortschreiten der Osteoporose etwas eindämmen könnte.

Deine Mutter hat Beschwerden bedingt durch das Klimakterium. Die Hormone dämpfen diese Beschwerden. Setzt man sie ab, kommen die Beschwerden wieder durch.

Die Frage sollte sein, was drastischer für Deine Mutter sein würde. Die Beschwerden der fehlenden Hormone, oder die Auswirkungen der Osteoporose.

Man kann es auch drauf ankommen lassen und die Hormone über einen längeren Zeitraum wieder einnehmen und dann gucken, in wie weit sich die Osteoporose verschlechtert hat.

Welche Form der Osteoporose hat man bei Deiner Mutter überhaupt diagnostiziert? Häufig findet man Osteoporose, die nach dem Klimakterium beginnt, bedingt durch fehlenden Hormonspiegel.

Es ist daher auch nicht unbedingt gesagt, dass das Weglassen der Hormone überhaupt nötig gewesen wäre.

Lg Janette

Beitrag von luc224 15.01.11 - 17:01 Uhr

Restless legs...
google mal.
hat meine mama auch. sie hat schon mehrere klinik-aufenthalte hinter sich...
gruß, luc224

Beitrag von mariechen65 15.01.11 - 19:04 Uhr

Hallo luc,
Schwächegefühl und Brennen gehört nicht zum Restless Legs Syndrom. Ich leide-im wahrsten Sinn des Wortes-seit mehr als 8 Jahren daran. Man kann die Beine nicht ruhig halten, kribbeln, zucken, man kann das überhaupt nicht kontrollieren. Ich glaub schon, daß die Mama mehrmals in der Klinik war (warum eigentl.genau, eigentlich geht man da nur zum Neurologen), aber wegen welchen Symptomen außer denen die Du geschrieben hast, noch? Und welches Medikament nimmt Sie dagegen?
Dieses Thema interessiert mich sehr, weil der Leidensdruck enorm ist, wenn man unter Restless Legs leidet!
Liebe Grüße, Annemarie