Weiter Abpumpen oder langsam aufhören?

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Beitrag von wollzopf 15.01.11 - 16:05 Uhr

Hallo!

Ich habe da mal eine Frage und bitte Euch um Eure Meinung!

Meine Tochter (11 Wochen) kam von Anfang an nicht richtig mit dem Stillen klar. Wir haben es erst mit Stillhütchen probiert. Da bekam sie aber nicht genügend Milch und somit habe ich angefangen, alles abzupumpen.

Mitlerweile weiss ich nicht, ob ich sie langsam auf Pre Nahrung umstellen soll - Zufüttern muss ich ja sowieso immer, sodass sie diese schon kennt.

Ich habe immer Angst, dass sie was vermisst, wenn ich sie zum füttern so neben mich lege. Ich lege sie auf ein Stillkissen, füttere sie mit der Flasche und pumpe nebenher ab. Also hat sie keinen direkten Körperkontakt zu mir.

Andererseits möchte ich ihr alle Vorteile der Muttermilch geben können und ich habe ein schlechtes Gewissen, mit dem Abpumpen aufzuhören.

Ich möchte einfach das Beste für meine Kleine. Was meint Ihr dazu - bitte alle Meinungen!!!

Danke!
Mandy #verliebt und Leonie (11 Wochen)

Beitrag von schnullertrine 15.01.11 - 16:08 Uhr

Hallo,

ich habe auch einige Wochen abgepumpt. Hinterher war leider nur noch zu wenig Milch da, dass ich komplette auf Pre-Nahrung umgestiegen bin. Ich würde ihr weiterhin MuMi geben, wenn du noch genügend hast. Bei mir reichte es noch nicht mal mehr für eine komplette Mahlzeit.

Aber warum fütterst du sie denn nicht auf deinen Arm? Kannst du nicht nach dem Füttern abpumpen? Der Kontakt beim Füttern zwischen Mutter und Kind ist doch auch sehr wichtig, so wurde es mir jedenfalls immer vermittelt.

LG schnullertrine mit Laura Marie (4 Monate)

Beitrag von wollzopf 15.01.11 - 16:15 Uhr

Hallo!

Weil ich dann so viel Zeit brauche. Ich füttere dann eine halbe Stunde und dann pumpe ich ja noch einmal eine halbe Stunde ab - ich brauche also die doppelte Zeit.

Und ich wärme ihr immer 100 ml an und den Rest gebe ich ihr dann frisch gezapftes :-) Dadurch habe ich auch gar keinen Verlust an Milch - habe ja auch nur so ca. 80 - 90 % vom Tagesbedarf. !0 % muss ich in etwa zufüttern.

Oder meinst Du, ich sollte sie doch lieber auf dem Arm füttern und alles andere ist nicht so wichtig?

Mandy

Beitrag von schnullertrine 15.01.11 - 16:22 Uhr

Für das Abpumpen habe ich auch immer so 30 Minuten gebraucht. Ich habe sie entweder vorher oder nachher gefüttert je nachdem wie sie gerade Hunger hatte. Der Körperkontakt ist ganz wichtig und gerade die Zeit wo sie gefüttert wird kannst du ja auch als eine kleine Pause nehmen. Sie kann ja dann wenn du abpumpst trotzdem auf dem Stillkissen liegen und dir zugucken.

Beitrag von sunnysunny 15.01.11 - 16:15 Uhr

mein Spat zhat auch nicht von der Brust getrunken.
Sie wurde im März 2010 in der 37+0 SSW per Ks geboren.

Ich habe bis Anfang Sep. gepumpt.

Beitrag von moeriee 15.01.11 - 16:47 Uhr

Hi Mandy! #winke

Mir ging es genauso wie dir. Unser Sohn war ein Frühchen, bekam zunächst per Magensonde und dann per Flasche seine Nahrung. Ich habe abgepumpt und er bekam dann die MuMi. Auch zuhause klappte es mit dem Stillen nicht. Er trank max. 20 g und das ist für ein Kind mit so niedrigem Gewicht echt nix. Also habe ich ca. 4 Wochen lang abgepumpt, aber ich war dann echt fix und fertig, weil es super zeitaufwändig ist. Das weiß wahrscheinlich jede Mutter, die mal abgepumpt hat. Selbst mit Doppelpumpset ging es nicht schneller, da meine rechte Brust beim Abpumpen immer noch ausgestrichen werden musste, weil von alleine nix kam. Also brauchte ich beide Hände und musste doch wieder separat abpumpen. :-( Ich habe dann nach 4 Wochen kapituliert, habe mich aber auch schon zwei Wochen mit dem Gedanken herumgequält, ob ich wohl abstillen soll oder nicht (eben auch wegen der Vorteile). Ich bat meine Hebamme vorher um Rat und sie meinte, dass der einzige Vorteil der MuMi für Louis nun nur noch der sei, dass er evtl. später ein geringeres Allergierisiko hat. Denn die Stoffe, die gut für das Immunsystem seien, wären überwiegend in dem Kolostrum enthalten und das hat er ja bekommen. Also haben wir uns dazu entschieden, das Ganze nicht mehr fortzuführen. Ganz ehrlich? Es hat mir eine große Last von den Schultern genommen. Ich habe nur noch halb so viel Abwasch zu erledigen (Medela und Avent passen leider nicht zusammen :-() und mind. 3 Stunden pro Tag, die ich für mein Kind nutzen kann. Ich wüsste heute z.B. gar nicht, wie ich das machen sollte. Denn Louis schreit in den letzten Tagen fast nur. Da käme ich gar nicht mehr zum Abpumpen. Dein Kind wird auch ohne MuMi gesund groß werden. Such' dir halt eine HA-Nahrung raus, dann minimierst du auch das Allergierisiko bei der Flaschennahrung. Ein Kind hat nicht zwangsläufig was von der MuMi, wenn seine Mutter total abgestresst ist. Und dann kannst du sie beim Füttern auch wieder im Arm halten.

Liebe Grüße #herzlich

Marie mit #baby-Louis (6 Wochen alt) #verliebt

Beitrag von estelle-miriam 16.01.11 - 00:06 Uhr

Hi,

wenn Du ohnehin zufüttern musst, würde ich das Pumpen einstellen, da es ja dann dreifach stressig ist. Erst pumpen, dann gepumpte Milch füttern und dann nochmal ne Nahrung anrühren und füttern.

Ich würde bei einem 11 Wochen alten Baby auch nicht mehr mit Pre anfangen sondern gleich mit 1er Nahrung.

LG
Romy

Beitrag von wollzopf 16.01.11 - 11:26 Uhr

Hallo!

Danke für Eure hilfreichen Antworten! #winke

Ich habe mich für einen Mittelweg entschieden. Ich werde jetzt ca. alle 6 Stunden abpumpen und zwar beide Seiten gelichzeitig für 15 min. Ich werde meine Kleine wieder im Arm füttern und den Rest halt zufüttern. So bekommt sie vielleicht etwas weniger Muttermilch, dafür aber die doppelte Portion Mutterliebe.

Ich werde es mal ausprobieren, ob ich damit zurechtkomme. Gestern abend das Füttern im Arm war so toll für mich und für sie sicherlich auch - wir haben es soooo genossen #huepf

Mandy #verliebt und Leonie (11,5 Wochen)