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Archiv des urbia-Forums Trennung.

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von muckilein123 16.01.11 - 12:03 Uhr

Ich bin so zwi gespalten.
Mit meinem "noch"Mann habe ich schon drüber gesprochen, er läßt mir jetzt noch zeit mich entgültig zu entscheiden.
Ich weiß aber nicht was richtig ist.

Ich habe das gefühl meinen mann nicht mehr zu lieben.
Wir leben einfach an einander vorbei.
Ich muß hier eh alles machen, von ihm ist auf grund der arbeit nicht viel unterstützung.
Ich fühl mich einfach als wäre ich schon alleine.
Ich würde mich eben gerne von ihm trennen, allerdings weiß ich nicht ob das der richtige weg ist.
DIe kinder werden damit erstmal arge probleme haben.
Wir haben ein gemeinsames haus, wo einer stmal bis es verkauft wäre alleine wohnen würde.
Die kosten sprengen allerdings für uns beide wenn wir hier alleine wohnen das butget.

Ich würde dann in naher zukunft gern in die nähe meiner eltern ziehen, das würd aer für die kinder neue freunde suchen, neue umgebung, neue schule neuer kindergarten bedeuten.

Ich habe hier nichts.
Keine freunde keine familie.
Somit hält mich hier nichts.
Ich weiß aber auch nicht, ob das eben das problem ist weshalb ich so extrem unglücklich bin.
Ich habe keine arbeit und keine freunde, und wer das kennt, der weiß vielleicht wie hart das ist.
Niemanden mit dem du reden kannst, niemanden der dch vom alltag ablenkt.
Achja, ich weiß auch nicht was die richtige entscheidung ist :-(

Beitrag von lisa1408 16.01.11 - 13:27 Uhr

Hallo,

also ich hab eher den Eindruck, dass dir die Decke auf den Kopf fällt.

Wie lange wohnt ihr denn schon dort, dass du keine Freundinnen hast?

Wir sind auch von unseren Familien 500 km weit weg gezogen und es hat ein Jahr gedauert, bis wir so halbwegs Anschluß in dem Dorf hier gefunden haben... wird sicher noch länger dauern bis wir uns so richtig dazugehörig fühlen.

Keine Arbeit, keine Freunde, keine sozialen Kontakte... irgendwie ist logisch, dass du unglücklich bist. Ich vermute, dein Mann ist den ganzen Tag arbeiten und du mit den Kindern alleine....

Gibt es keine Möglichkeit, dass du mit ein paar anderen Müttern Kontakt hast? Ist am Anfang vielleicht ein bisschen schwierig, aber einfach nicht locker lassen. Schau, dass du etwas für dich tun kannst... Fitness Center o.Ä. dort lernt man auch Leute kennen.

Liebe Grüße
Lisa

Beitrag von gh1954 16.01.11 - 13:36 Uhr

>>>also ich hab eher den Eindruck, dass dir die Decke auf den Kopf fällt.<<<

Sehe ich ähnlich... Die TE fühlt sich in ihrem derzeitigen Leben nicht wohl. Nur sollte sie dabei bedenken, dass eine Scheiung nicht automatisch glücklich macht und ein aufregendes Leben beschert.

Beitrag von lisa1408 16.01.11 - 13:47 Uhr

Ich kenn die genauen Lebensumstände der TE nicht, aber so wie sie es beschreibt und darstellt, glaub ich nicht, dass das hauptsächlich mit ihrem Mann zutun hat, sondern damit, dass sie kein eigenes Leben mehr hat.

Ich bin halt der Meinung, dass es als Ehefrau und Mutter sehr wichtig ist, auch ein eigenes Leben ausserhalb der eigenen 4 Wände zu haben. In welchem Ausmaß das ist, bleibt jedem selbst überlassen bzw. sind bei jedem die Möglichkeiten anders. Aber sie schreibst, sie kennt dort niemanden, geht nicht arbeiten, Familie weit weg - d.h. sie hat auch keine Betreuung für die Kinder um am Abend mal mit ihrem Mann was trinken oder essen zu gehen....

Vielleicht antwortet die TE ja noch und gibt uns genauere Infos wie ihr Leben so aussieht :-)

Liebe Grüße
Lisa

Beitrag von muckilein123 16.01.11 - 14:29 Uhr

Nunja, wie sieht mein Leben aus.
Ja, ich bin nur für die Kinder da wenn man es genau nimmt.
Klar das ne scheidung das leben nicht aufregender macht.
Aber ich wüßte nicht was mich bei ihm halten sollte.
Glücklich bin ich mit ihm nicht mehr.
Essen gehen ect tun wir gelegetlch schon klar, haben dann ne Babysitterin hier.
Aber essen gehen kann ich sonst auch.
Wir reden eben kaum mit einander, und wenn, dann sind es meist meinungsverschiedenheiten die im zusammenleben eben so anfallen.

Ja, ich habe hier niemanden.
Wir wohnen hier seid fast 3 jahren.
Klar hat man bekanntschaften über die Kinder geknüpft, aber es sind eben keine richtigen Freundschaften, mit denen man so über probleme ect spricht.
Meine einzigste freundin ist eigentlich meine Mama, mit der spreche ich über alles.

Er kümmert sich nicht soooo gern um die kinder.Meist ist er genervt, von mir soweiso.

Klar habe ich leute mit denen ich mich treffe, sei es um mit den hunden zusammen spazieren zu gehen oder eben mit den Kids verabreden, aber eben nur bekanntschaften.
Arbeit hab ich bisher noch keine gefunden.
Das würde zwar abwechslung schaffen, aber glücklich wäre ich auch nicht, denn das was ich jetzt alles hier mache würde ja dennoch anfallen, das wären die tiere haushalt kinder ect.
Er tut nichts, kriegt es nichtmal hin den müll raus zu bringen, und regt sich dann auf wenn mal nicht 100%ig sauber hier ist.
Ich meine leute ich bin 26 jahre und fühle mich wie 40.
Was ist das denn für ein leben?
Wir sind jetzt fast 7 jahre verheiratet

Beitrag von lisa1408 16.01.11 - 15:56 Uhr

Hey Muckilein,

ist zwar schwer mit schulpflichtigen Kindern, aber vielleicht mal eine Trennung auf Zeit? Damit du einfach schaust wie es dir alleine gehen würde.

Du warst 19 als du geheiratet hast, mit 20 schon Mama... das ist halt sehr früh und wie ich gesehen habe, ist dein Mann 10 Jahre älter... der hat einfach 10 Jahre Vorsprung um das Leben zu genießen. Ich kann deinen Frust und die Verzweiflung wirklich nachvollziehen und so wie es sich anhört, brauchst du mal zum allem Abstand. Was rät dir denn deine Mama?

Seid ihr wegen der Arbeit deines Mann so weit (wie weit eigentlich?) weg gezogen?

Liebe Grüße
Lisa

Beitrag von muckilein123 16.01.11 - 17:46 Uhr

Nein, ich bin mit 19 mama geworden ;-) und mit 20 hab ich geheiratet ;-)

Ja, mein mann ist 10 jahre älter.

Meine Eltern sind wegen bundeswehr weiter weg.
Ich bin dann mit meinem Mann zusammen gezogen, und er hat halt hier in der nähe ne arbeit, daher sind wir hier hin gezogen.

Ne, trennung auf zeit ist nix.
Wir haben schon öfters gehabt das ich dann mal für ne zeit zu meinen eltern gegangen bin als es mir eben alles zu viel wurde.
Sobald man dann wieder da ist kommt der alltag wieder.
Keine besserung in sicht.

Meine Mama was die mir rät?

Eigentlich nichts, die meint ich solle nichts überstürzen.
Die wohnen ca 270km weg von uns

Beitrag von lisa1408 16.01.11 - 20:59 Uhr

Okay. mit 19 Mama und mit 20 geheiratet :-D

Naja, wenn du das eh schon alles versucht hast, dann hast du ja die Lösung eigentlich schon, oder???

Du willst aus dem Alltag und der Beziehung ausbrechen und selbst über dein Leben bestimmen.... Klar stellt sich mit den Kindern alleine auch wieder Alltag und Routine ein, aber du kannst alles selbst entscheiden.

Du kannst jetzt einen Schlussstrich ziehen und gehen oder noch weitere 5 oder 10 Jahre unglücklich sein.... so wie du das alles beschreibst, glaub ich, dass die Heirat und feste Bindung einfach zu früh war... obwohl das jetzt auch keinen Unterschied mehr macht... du willst raus, DANN TU ES!!!
:-)

Liebe Grüße
Lisa

Beitrag von muckilein123 16.01.11 - 21:07 Uhr

Neee, das glaub ich nicht.
Ja klar man hätte warten können und später heiraten können.
Aber ne garantie gibt es einem auch nicht.
Nun war es so, und ich bereu es auch nicht, es war ne schöne zeit, aber diese zeit war eben schön.
Nun ist sie es einfach nicht mehr.
Und ja, du magst recht haben.
Ich will warscheinlich wirklich fliehen,.
Ich will wieder ich sein.
Mit liebe und unterstützung.
Diese bzw das finde ich hier nicht.
Vielleicht werde ich es aber woanders finden

Beitrag von lisa1408 16.01.11 - 21:46 Uhr

Du wirst das schon schaffen.... solange du weisst, was du willst und ich hab schon das Gefühl, dass das bei dir der Fall ist! :-)

Beitrag von muckilein123 16.01.11 - 21:59 Uhr

Danke, ja, ich weiß auch eigentlich was ich will, nur der schritt bis dahin ist unheimlich schwer.
Alleine das gespräch, und dann das umsetzten.

Beitrag von lisa1408 16.01.11 - 22:04 Uhr

kann ich verstehen... aber da musst du durch wenn du du selbst sein willst... und du schaffst das auch!

Beitrag von paula3003 16.01.11 - 21:41 Uhr

Es ist so unglaublich, das was Du schreibst könnte von mir stammen.

Auch ich bin von meinem Heimatort 600 KM weiter weggezogen, habe Familie und ( Lebens- )Freunde hinter mich gelassen. Hier habe ich zwar Anschluss bekommen, halt über Kiga usw. Aber dennoch fehlen mir meine Familie, meine Freunde mein Leben sehr. Wir sind wegen der Arbeit meines Mannes hergezogen, aber er hat hier seine Geschwister ( mit denen ich gar nicht klarkomme). Ihm fehlt es an gar ncits, er geht allein aus, Bundesliege schauen, Bierchen trinken, mal spontan den Bruder besuchen....
gemeinsame Freunde haben wir nicht.

Na ja, das allerschlimmste ist allerdings, dass wir uns total unterschiedlich entwickelt haben. Wir sind schon 14 Jahre zusammen, 5 davon verheiratet. Wir hatten sehr viele Tiefen, viel mehr wie Höhen. Ich habe 4 Mal Schluß gemacht, aber er war so hartnäckig so unglaublich hartnäckig und ich zu schwach mein Entscheidung durchzuziehen.

So vergehen die Jahre, und jetzt ist die Trennung (mal wieder) ausgesprochen. Und er macht mir ein schlechtes Gewissen.... wie kannst Du das machen, unsere Kinder unsere Familie....

wie immer, gibt er sich jetzt extrem viel Mühe, um noch irgendwie da raus zu kommen. Aber zwischen uns ist so viel vorgekommen, dass ich nicht mehr kann....

Wir stehen alle 2 Monate vor den Trümmern unserer Beziehung, es gibt unterschiedliche Auslöser, , immer von seiner Seite.

Am liebesten würde ich zurück in meine Heimatstadt, aber das würde er niemals zulassen....

Sorry, wenn ich so durcheinander geschrieben habe, kannst Dich ja bei mir melden, wenn Du magst.

Ich bin 32 Jahre, habe auch 2 Töchter ( 4 und 1 )

LG,
Nina