ich weiß das thema löst diskussionen aus, aber....

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Beitrag von agra 16.01.11 - 15:09 Uhr

ich weiß einfach nicht was richtig ist.
in meinem umkreis sind einige die erst ab 1jahr impfen und dann auch nicht alles.
die verunsichern mich total.


wie handhabt ihr das?ab wann lasst ihr eure Kinder impfen und wirklich gegen alles?

auch wenns jetzt diskussionen gibt, möchte ich mal von anderen frischgebackenden mamis hören wie sie es machen.

danke und lg

Beitrag von moon86 16.01.11 - 15:13 Uhr

hallo

mein großer 25 monate ist gegen alles geimpft . werde das auch bei dem kleinen so machen . ich finde schicher ist schicher !! ich selber lasse mich ja auch impfen und bin so gut wie gegen alles geimpft nur noch nicht gegen grippe das werde ich aber in den nä. monaten noch machen.

Beitrag von brille09 16.01.11 - 15:18 Uhr

Also, ich lass schon impfen. Ich empfinde das auch als Pflicht denen gegenüber, die nicht impfen lassen können (wegen spezieller Krankheiten, wegen fehlender med. Versorgung in anderen Ländern, usw.). Denn das Hauptargument fürs Impfen ist für mich die Ausrottung verhehrendster Krankheiten (Pocken, Kinderlähmung - fast, Diphterie, ...). Ich finde es sehr egoistisch zu sagen "naja, damit infiziert man sich ja eh nicht mehr" und deshalb aufs Impfen zu verzichten. Denn man infiziert sich ja genau deshalb nicht mehr, weil sooo viele geimpft sind. Die Standardimpfungen lass ich also alle machen. Bzgl. des Zeitpunkts verlass ich mich auf den Kinderarzt. Der hat das immerhin studiert und sicher auch mehr Erfahrung als ich. Die Auffassung, die viele haben (eine Freundin von mir ist auch Ki-Ärztin und sagt, es wird wohl immer schlimmer damit), dass man alles immer besser weiß als der Kinderarzt, nur weil man 5 GU-Bücher (oder was weiß ich, irgendwelchen pseudowissenschaftlichen Kram eben) gelesen hat, teil ich nicht. Ganz umsonst wird deren Studium auch nicht sein.

Naja, sicher, es gibt Impfschäden und das ist sicher ein extrem schlimmes Ereignis. Aber man kann auch beim Essen ersticken und trotzdem essen wir, oder? Ist für mich eine Gefahr-Nutzen-Abwägung.

Beitrag von babylove05 16.01.11 - 15:22 Uhr

Hallo

ich lasse alles wichtig impfen ... und zwar von anfang an .. nicht Impfen lassen würde ich z.b Grippe ( egal welche ) , da der impfstoff egal bei welche einfach nicht genug erprobt sind . Auch die gegen die normale Influrenza ( da sie jedes Jahr neu entwickelt werde muss weil der stammerreger sich jedes mal wieder verändert ).

Die Aussagen wie ... Wieso Impfen , den die Krankheiten sind eh ausgerottet sind einfach schwachsinnig , logo sind sie "Ausgerottet" da ja degegen geimpft wird , würde dies nicht mehr gemacht werden
würden die Krankeheiten auch wieder vermehrt auftreten .

Lg Martina

Beitrag von iseeku 16.01.11 - 15:31 Uhr

wir impfen gegen tetanuns, diphterie und polio mit ungefähr einem jahr.

lg

Beitrag von anarchie 16.01.11 - 15:39 Uhr

Hallo!


Vielleicht magst du mal im Club "Forum für alternative Impfentscheidung! schauen?


Immer mehr Menschen entscheiden sich bewusst und gut informiert später, selektiert oder garnicht zu impfen...

Jeder muss diese Entscheidung für sich treffen, niemandem steht ein Urteil zu.
Es macht aber Siunn beide Seiten anzuhören und sich dann eine eigene Meinung zu bilden.

lg

melanie mit 4 Kindern

Beitrag von blockhusebaby09 16.01.11 - 16:17 Uhr

Hier wird auch nach STIKO geimpft,und das beim 4. Kind.
Ich vertrau dann doch mehr den KÄ als fremden User aus irgendwelchen Forenclubs;-)
Wenn du Infos suchst, findest du seriöse Informationen beim Gesundheitsamt,KA,oder RKI.


Liebe Grüße

Beitrag von sabrina1980 16.01.11 - 19:36 Uhr

#pro

Beitrag von happy.young.mum 17.01.11 - 08:56 Uhr

#pro

Beitrag von mami990210 16.01.11 - 16:20 Uhr

hallo,

ich hab mir das buch "impfen pro und contra" von martin hirte gekauft. es hat mir sehr geholfen, zu einer entscheidung zu finden. das thema war für mich auch sehr schwierig....

Lg mami

Beitrag von nina.be 16.01.11 - 16:21 Uhr

Kleiner Vorschlag - schau mal hier in alten Threads nach, die Argumente wiederholen sich.

Impfgegner bringen einfach keine schlüssigen Argumente gegen das impfen und sind aber immun gegen wissenschaftliche Beweise warum impfen wichtig und gut ist.

nina

Beitrag von daisy80 16.01.11 - 16:24 Uhr

Wir haben mit 4 Monaten 5-fach impfen lassen, weil ich Hepatits für Babys Quatsch finde.

Und ich überlege, jetzt erstmal nur Masern impfen zu lassen, weil ich Röteln für Jungs genauso unsinnig finde und die Wirkung der Mumpsimfung nachweislich extrem fraglich bzw. kurzlebig ist und die große Gefahr ja eigentlich erst mit der Pubertät kommt.

Allein mir fehlt der mitziehende Kinderarzt ;-)

Beitrag von leseratte.0232 16.01.11 - 20:26 Uhr

Sorry, aber vielleicht unsinnig für deinen Jungen (findest Du) aber bestimmt

nicht für sämtliche Schwangere ect....denen Dein Junge im Supermarkt, beim

KA oder sonst wo begegnen kann, wenn er die Krankheit bereits im Körper

hat ohne äußere Anzeichen.

Das finde ich, ohne Dir zu nahe kommen zu wollen, einfach unverantwortlich

so eindimensional zu denken.

LG
leseratte

Beitrag von daisy80 16.01.11 - 20:44 Uhr

Da hast Du in der Tat Recht. Aber ich möchte meine Meinung an dieser Stelle nicht diskutieren, da es sowieso immer ausartet und ich meine Meinung auch durch eine "Diskussion" (was ja hier dem Begriff im Allgemeinen nicht entspricht) nicht ändern werde ;-)
Ich habe mich Wochen und Monate damit beschäftigt (inklusive schlafloser Nächte) und mir anhand unzähliger Quellen eine differenzierte Meinung gebildet.

So lange die Entscheidung bei den Eltern liegt und es keine Impfpflicht gibt, nehme ich diese Möglichkeit auch wahr.

In erster Linie ist jeder selbst für sich verantwortlich (bzw. in jüngeren Jahren die Eltern) und auch Schwangere bzw. Frauen im gebärfähigen Alter können sich gegen Röteln impfen lassen, wenn sie denn diese Entscheidung so für sich treffen.

Beitrag von lalal 16.01.11 - 16:47 Uhr

Hallo,

wir lassen auch erst später und dann nur ausgewählt impfen. Was ob und wann ihr Impfen lassen wollt müsst ihr natürlich selbst entscheiden.

Da hilft nur sich wirklich umfassend mit dem Thema zu befassen:-)

Lg

Beitrag von lienschi 16.01.11 - 17:05 Uhr

huhu,

ich habe meinen Zwerg schon im 1.LJ impfen lassen... aber nicht gegen alles.

Nach viel Lesen und Recherchieren bin ich zu dem Schluss gekommen, das impfen ansich schon sinnvoll ist, aber bei weitem nicht bei jeder Krankheit und nicht immer schon so früh.

Daher habe ich mich mit jeder Impfung einzeln auseinandergesetzt und mich dafür oder dagegen entschieden.

Das Buch von Martin Hirte hat mir da auch gut weitergeholfen.

lg, Caro

Beitrag von thalia72 16.01.11 - 17:55 Uhr

Hi,
wir warten bis die Infektzeit rum ist, weil Joris einen großen Bruder im KiGa hat, der andauernd etwas anschleppt. Schätzungsweise ab Mai, dann ist er ein gutes halbes Jahr alt.
Justus wurde auch etwas später geimpft und auch nicht gegen alles, so handhaben wir das diesmal auch.

vlg tina + justus 17.06.07 + joris 27.10.10

Beitrag von ciel 16.01.11 - 18:57 Uhr

hallo,

frage: ich habe jetzt hier mehrfach gelesen., dass ihr einzele impfungen vornehmt. das will ich auch machen und sprach das auch bei der u3 an. weil ich der meinung bin eine 7 fach impfung muss mit 4 monaten noch nicht sein. da meinte meine kinderärztin, die impfungen gibt es nicht in einzeldosen und wenn ja, wären sie nicht für kinder zugelassen. hat sie mich angelogen? weil wir sind doch auch früher nur mit einzelimpfungen geimpft worden. ich werde auch erst später impfen lassen- so mit 6monaten. meine maus ist mir noch zu klein und zart.

grüße und danke!

Beitrag von polarsternchen 16.01.11 - 19:36 Uhr

Hallo ciel,

es kommt darauf an, auf welche Impfung Du verzichten möchtest! Ich stelle Dir mal einen link ein, da stehen alle Krankheiten, gg. die in Deutschland geimpft werden kann. Wenn Du "mehr" anklickst, kannst Du sehen, ob es die Impfung auch als Einzelimpfstoff gibt!

http://www.impfkritik.de/fachinfo/index.htm

Wir lassen übrigens nicht impfen! Und wenn ich immer wieder lese, dass man sich auf die Studien bezieht, dann kann ich wirklich nur mit dem Kopf schütteln! Vor kurzem stand selbst in der Apotheken-Umschau (und diese Zeitschrift ist nun wirklich pharmagesteuert durch die ganze Werbung, die da drin steht!), dass es allgemein bekannt ist, dass Pharmafirmen in manchen Fällen negative Studienergebnisse nicht veröffentlichen bzw. Studien mit negativem Verlauf abbrechen! Vertrauen ist gut, aber nur Glauben, dass diese Stoffe bei einem 3 Monate alten Säugling keine schwerwiegenden Spätfolgen verursachen können, nur weil es angeblich durch Studien bewiesen wurde, ist doch sehr fraglich! Wissen tut man es nur durch Erfahrung! Und diese ERfahrungen werden wir alle erleben, egal, ob wir impfen, nicht impfen oder nur teilimpfen!

LG

Beitrag von daisy80 16.01.11 - 20:47 Uhr

Du hast ja schon einen guten Link bekommen.
Leider habe ich die Erfahrung machen müssen, dass Ärtze in einem sehr großen Prozentsatz nicht hinter der Entscheidung der Eltern stehen, sobald sie von der STIKO-Empfehlung abweicht.

Eine eigene Meinung zu sinn- und verantwortungsvollem Impfen zu haben ist nicht leicht - stell dich drauf ein ;-)

Beitrag von abbymaus 16.01.11 - 19:44 Uhr

Hallo!

Ich kann Dir das Buch von Martin Hirte auch wärmstens empfehlen, das wird Dir helfen, DEINEN eigenen Weg zu finden. Lass Dich nicht überrumpeln, entscheide erst, wenn Du das Buch gelesen hast.

LG

abbymaus

Beitrag von daisy80 16.01.11 - 20:57 Uhr

#pro

Beitrag von leseratte.0232 16.01.11 - 20:51 Uhr

Ich weiß wohl das dies ein heikles Thema ist, wobei ich zugeben muß daß ich das nicht verstehe...#kratz

Es gab schon immer das Risiko der Impf(spät)folgen, aber der Nutzen ist doch, gemessen an der Wahrscheinlichkeit eben solche zu erleiden, imens größer.
Der Schaden den ein Kind davon trägt, wenn es nicht geimpft wird und an eben einer dieser Krankheiten erkrankt, ist doch wesentlich wahrscheinlicher.
Mein KA ist auch gegen alle Impfungen die nicht zwingend nötig sind, dennoch hat er uns zu den Impfungen die die STIKO empfiehlt geraten.

Bei unserer Großen war da die Windpocken-Impfung noch gar nicht dabei, da aber 1 1/2 bevor sie aufgenommen wurde eine epidemieartige Welle in unserer Stadt und den Nachbarstädten umging hat er uns kurzfristig imformiert und es angeraten.
Das war ein Jahr später bei der Menningkokken-Impfung ebenfalls der Fall.Da sind einige Kinder sogar dran gestorben#schock...(sogar ältere, ein Schulfreund meiner Schwester erlag einer Hirnhautentzündung).

Bei unserer Kleinen haben wir sogar die Rota-Impfung vorgenommen da sie nach der Geburt immer zarter wurde und wir das Risiko nicht tragen wollten,im Falle dieser Erkrankung mit ihr in die Klinik zu müssen.

Hier (im Forum) haben ja nicht gerade wenig Mütter schon von eben diesem Fall berichtet.
Und so abwegig finde ich das auch nicht, denn im Dezember 2009,als ich hochschwanger war, lag meine Oma im KH und ich bin sie nicht besuchen gegangen weil die Station wegen des Rotavirus unter Verschluss stand.

Nur einzelne angemeldete Besucher durften in dringenden Fällen auf die "Alten-Station". Das gab mir doch zu denken, so weit ist das alles nämlich gar nicht weg von einem selbst.

Außerdem möchte ich damit auch all diejenigen schützen, die nicht impfen können!!!
Die Tochter einer Freundin konnte, durch eine Chemotherapie (angeborener Gehirntumor), die ersten 2 Lebensjahre nicht geimpft werden.
Ihre Kleine durfte kaum Kontakt zu anderen Kindern haben um kein Risiko einzugehen, wäre meine Kleine nicht geimpft gewesen wäre ein Kontakt definitiv nicht drin gewesen, da kann ich Ihre Mutter dann auch voll und ganz verstehen.

In der Kita müssen bei uns übrigens die Impfausweise zur Kita-Anmeldung mitgebracht werden, genauso das U-Heft.

Hätte ich jemanden im Bekanntenkreis, dessen Kind Impfschäden davon getragen hat, würde ich vielleicht anders denken...

NImm Dir Zeit fürdiese Entscheidung damit Du sie später auch zu 100% vertreten kannst...

LG
leseratte

Beitrag von laboe 16.01.11 - 22:00 Uhr

Wir impfen so, dass das Kind in etwa im Krabbelalter durchgeimpft ist. Also das 1. Mal bei der U5. Vorher sehen wir keinen Sinn...Wozu denn? Wo soll sich ein Baby, das nur "rumliegt" mit irgendwas anstecken??

Vorher halten wir nach Nutzen-Risiko-Abwägung nicht für vertretbar. Aber gar nicht impfen ebenso. Wir haben genau ausgewählt, was wir impfen lassen: die 5-fach-Impfung und MMR. Mehr nicht.

Laboe