Kosten Klinik Geburt

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mff 16.01.11 - 16:26 Uhr

Hallo!

Die Geburt unserer Kleinen ist nun 8 Wochen her.
Gestern fand ich einen Brief im Briefkasten von meiner Hebi mit einer Gebührenrechnung:
200 EUR Rufbereitschaftspauschale...

Davon hatte sie mir vorher nix gesagt gehabt...:-(

Die Geburt ist so verlaufen:
22:00Uhr hab ich sie angerufen, dass es los geht.
23:00Uhr war sie dann bei mir zu Hause und hat geschaut wie weit es ist..
01:00Uhr sind wir dann ins Krankenhaus gefahren
05:30Uhr Die Maus war denn endlich da.

Für was ist diese Rufbereitschaftspauschale und übernimmt einen Teil davon evtl. die (Techniker) Krankenkasse?

Danke für Eure Antworten schon jetzt.

LG und noch einen schönen Sonntag

mff

Beitrag von maja-noah 16.01.11 - 16:30 Uhr

Hallo,
ich kenne das überhaupt nicht das es da eine Rechung gibt.
Habe jetzt 3 Geburten und noch nie ne Rechung bekommen .
lg

Beitrag von chefin1001 16.01.11 - 16:40 Uhr

Hallo mff,

die Rufbereitschaftspauschale gehört zu den normalen Kosten einer Beleghebamme und wird leider i.d.R nicht von der KK übernommen.

Komisch finde ich nur, dass du darüber im Vorfeld nicht informiert wurdest.

Normalerweise wird diese in Form eines Betreuungsvertrags vor der Geburt festgelegt.

Falls dies nicht der Fall war, würde ich die Hebi darauf hinweisen, denn Sie kann ja nicht einfach im nachhinein irgendwelche Kosten erheben.

LG chefin

Beitrag von nic10704 16.01.11 - 17:01 Uhr

Wenn du zur Geburt eine EIGENE Hebamme mitbringst die du aussuchst ist im Normalfall eine Rufbereitschaft fällig.

Es gibt glaub ich nur ein oder 2 KK die diese auch bezahlen. Die Techniker zahlt viel , aber die Rufbereitschaft soweit ich weiß nicht.

Die Hebammen verlangen das, weil sie ja praktisch um den Zeitpunkt deines ET herum für dich dann immer zu erreichen sind und eben dann, so wies bei dir auch war "springen" wenn du rufst.

Warscheinlich hat sie dir das vorher nicht gesagt, weil sie davon ausging, dass du soweit informiert bist?!?!?

Die Kosten sind auch nicht von der Klinik sondern von deiner Hebi direkt.. Gabs den in der Klinik keine Hebamme oder wolltest du unbedingt diese haben ?

Beitrag von mff 16.01.11 - 17:29 Uhr

Doch es hätte schon Klinik Hebis gegeben...

So gut kam ich mit ihr zwar nicht aus, habe mich dann aber irgendwie nicht getraut, sie nicht mit zur Geburt zu nehmen... Klingt blöd, aber ich hatte "Angst" vor dem Gespräch danach, vonwegen -Hättest ja mal vorher was sagen können- Hatte richtige Gewissensbisse, wegen so einem Sch...

Es war meine UrlaubsvertretungsHebi...Haben uns erst 4 Wochen vor Geburt kennen gelernt.
Irgendwie alles doof gewesen.
Einen Tag vorher, bin ich durch Gespräche mit meiner Family dann soweit gewesen, dass ich gesagt hatte ich nehm sie nicht mit. als es dann aber soweit gewesen ist, hab ich sie trotz allem angerufen!

Im Nachhinein ist es gut gewesen sie dabei zu haben!!! und auch die ZEit, die ich noch zu Hause hatte war sehr, sehr gut!

Hmmm... aber von 200EUR hatte sie mir nix gesagt!

JEtzt zur Nachsorge habe ich wieder MEINE Hebi, mit der ich überaus zufrieden bin ;-)

LG mff

Beitrag von sandra7.12.75 16.01.11 - 17:02 Uhr

Hallo

Ich habe 300 Euro schon vorher gezahlt.

War das denn so geplant das du mit ihr ins KH fährst???

Finde ich komisch das sie nichts gesagt hat.

Es gibt eine KV die es übernimmt.Meine AOK macht das nicht.

lg

Beitrag von mff 16.01.11 - 17:35 Uhr

ja, ich finde es auch seltsam, dass sie nix gesagt hat...

Grundsätzlich ist die Planung schon so gewesen, dass sie erst zu mir kommt und schaut, und wir dann erst wenn der MuMu schon weit genug offen ist ins KH fahren.

Bin aber nicht sonderlich gut mit ihr zurecht gekommen, und wollte sie eig. gar nicht mit dabei haben, dies habe ich mich aber nicht getraut ihr zu sagen...
:-[

Naja... letzten Endes ist es aber echt gut gewesen, dass sie da war... hat mir u.a. die PDA erspart...

Aber die REchnung rundet mein Gesamtbild leider trotzdem von ihr wieder ab :-p


Naja, ich werd mal bei der TK nachfragen, ob sie einen Teil davon zumindest übernehmen.- Ansonsten heißt es selbst zahlen!
Die Höhe erscheint mir aber zumindest ok...

LG mff

Beitrag von anyca 16.01.11 - 17:43 Uhr

"Aber die REchnung rundet mein Gesamtbild leider trotzdem von ihr wieder ab"

Das ist nicht fair. Daß Du nicht klar gesagt hast, was Du willst und was nicht, ist nicht ihr Problem, und sie hat ihre Leistung abgerechnet wie es üblich ist. Es ist ihr JOB (und den hat sie ja nach Deiner Aussage letztlich gut gemacht), und sie hat schicher nix zu verschenken. So gut verdienen Hebammen ja leider nicht.

Beitrag von jessy0212 16.01.11 - 18:34 Uhr

Hallo

also hebamme ist auch als ich wehen hatte ca 6 ur morgens gekommen und hat mich ins krankenhaus gefahren gegen 8 Uhr dafür müsste ich aber nicht bezahlen

Beitrag von anyca 16.01.11 - 20:31 Uhr

Wenn sie Dich nicht bei der Geburt begleitet hat, ist das auch was anderes.

Beitrag von daisy80 16.01.11 - 20:32 Uhr

Trotzdem muss doch vorher klar sein, was zum Leistungsumfang gehört, und was nicht.
Ich würd sie auf jeden Fall ansprechen, dass Du es nicht in Ordnung findest, nicht informiert worden zu sein.

Beitrag von karbolmaeuschen 17.01.11 - 23:05 Uhr

Liebe mff!

Sobald die gemeinsame Planung so ist, dass sie erst zu Dir kommt und schaut, und ihr dann erst (wenn der MuMu schon weit genug offen ist) ins KH fahrt, ist das, was sie getan hat eine sogenannte "Wehenbegleitung".
Das macht nur eine Beleghebamme oder Hausgeburtshebamme. Und diese Leistung ist durch die Rufbereitschaftspauschale abzudecken!

Mit 200 Euro bist Du aber noch gut weggekommen. Bei uns im Norden liegt der Satz aktuell bei 360 Euro!

Unfair ist und evtl. ohne schriftlichen Vertrag auch nicht rechtskräftig, die Rechnung im Nachherein!

LG
Silke

Beitrag von lalal 18.01.11 - 19:06 Uhr

Meine Hausgeburtshebamme nimmt, trotz gestiegener Kosten, nach wie vor keine Rufbereitschaftspauschale, also nicht alle Hebammen nehmen die;-)

Beitrag von karbolmaeuschen 18.01.11 - 23:28 Uhr

...hat meine vor 2 Jahren auch nicht...;-)
Hoffe, das ist so geblieben...

Beitrag von derhimmelmusswarten 16.01.11 - 19:42 Uhr

Sehr befremdlich, dein Posting. Es ist doch klar, dass es was kostet. Ich hätte vorher gefragt oder bei der Krankenkasse nachgefragt. Aber ich würde es auch richtig finden, denn es ist dein Privatvergnügen, wenn du eine eigene Hebamme nimmst und keine im Krankenhaus.

Beitrag von sarah2810 16.01.11 - 20:53 Uhr

Da kann dann aber die Urlaubsvertrettung nichts für die Rufbereitschaft muss immer bezahlt werden da hat deine eigentliche hebamme was versäumt würde sie darauf ansprechen :-)

Beitrag von anja570 17.01.11 - 01:53 Uhr

Hallo,

ich habe vor der Geburt meines Jüngsten die Rufbereitschaft ans Geburtshaus gezahlt, wo mehrere Hebis tätig sind. Wir wurden aber schon Monate vorher darauf hingewiesen.

In GH ist das üblich, bei Beleghebammen in Kliniken also auch, das wusste ich noch nicht.

Die TK übernimmt das nicht, wir sind auch dort versichert.

Ich finde es nicht i.O. , dass die Hebi Dich vorher nicht drauf hingewiesen hat.

LG
Anja

Beitrag von jurbs 17.01.11 - 08:36 Uhr

na dass sie auch bereit ist um 22 Uhr zu kommen - das ist normal, dass man eine Rufbereitschaftspauschale zahlen muss ... das zahlt meiner Meinung nach keine KK ... was mich aber irritiert ist, dass man doch vorher ne Kostenübernahme überschreiben müsste #nanana

#winke

Beitrag von minnie85 17.01.11 - 11:36 Uhr

Hi,

war das eine Beleghebamme? Wenn ja, dann ist eine RB üblich da die Hebis sehr mies bezahlt werden. Aber das wird vorher vertraglich festgelegt! Ich hatte eine Beleghebi und wir haben vorher einen normalen Behandlungsvertrag gemacht, in dem auch die RB inbegriffen war.
Wenn du vorher nix unterschrieben hast, musst du auch nicht zahlen.