Elterngeld

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von blueeyedwoman 16.01.11 - 16:39 Uhr

Hallo,
hab mal eine Frage, also ich hab ne Tochter, die wird jetzt im Juni 3 Jahre.
Habe damals im Geschäft 2 jahre Mutterschutz beantragt, Nach den 2 Jahren habe ich im geschäft gekündigt, und eine andere Stelle angefangen, die sich jedoch als reinfall erwies, und ich darauf gekündigt habe.
Nun bin ich seit einem halben jahr quasi Arbeitslos und arbeite auf 400 €. Beziehe aber kein Hartz 4, da mein Mann ja auch arbeitet. Jetzt bekommen wir im juni unser zweites Kind, deshalb meine Frage, bekomme ich trotzdem Elterngeld??? Wenn ja wird es ja pauschal berechnet und nicht 67% vom Lohn bei berufstätigen, oder??? Da ich ja Arbeitslos bin.

Danke für eure Hilfe
Lg Steffi

Beitrag von lalelu-86 16.01.11 - 16:45 Uhr

hey
du bekommst den pauschalbetrag von 300euro, genauso wie hartz 4 empfänger auch, nur das es dir logischerweise vom amt nicht abgezogen wird.
lg

Beitrag von tosse10 16.01.11 - 17:15 Uhr

Hallo,

ich arbeite auch "nur" auf 400 Euro-Basis, der Vollzeitvertragim Hintergrund ist da nicht ausschlaggebend wenn die Geschwister mehr als 2 Jahre auseinander sind (wenn ich recht verstanden habe). Mir wurde gesagt ich sollte trotzdem alle Lohnabrechnungen einreichen (habe noch nicht mal 12 volle Monate mit dem 400-Euro-Job zusammen), es könne sein das ich zumindest ein wenig mehr bekomme als den Regelsatz. Da gibt es wohl eine Formel dazu die nicht so leicht nachzurechnen ist. Somit würde ich auf jeden Fall den normalen Antrag stellen. Die 300 Euro bekommst du immer, mit etwas Glück auch ein wenig mehr.

Ich hatte auch einen Link bekommen, vielleicht finde ich den noch in meinem Verlauf, dann reich ich den gleich mal nach.

LG

Beitrag von tosse10 16.01.11 - 17:18 Uhr

http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/familie,did=76746.html

"Anspruchsvoraussetzungen und Höhe des Elterngeldes
Bei Voreinkommen zwischen 1.000 und 1.200 Euro ersetzt das Elterngeld das nach der Geburt wegfallende Einkommen zu 67 Prozent. Für Geringverdiener mit einem Einkommen unter 1.000 Euro vor der Geburt des Kindes steigt die Ersatzrate schrittweise auf bis zu 100 Prozent: je geringer das Einkommen, desto höher die Ersatzrate. Für Nettoeinkommen ab 1.200 Euro und mehr vor der Geburt des Kindes sinkt künftig die Ersatzrate des Elterngeldes moderat von 67 auf 65 Prozent (bei Voreinkommen von 1.240 Euro und mehr zu 65 Prozent, bei Voreinkommen von 1.220 Euro zu 66 Prozent)."