Risperdal bei Kindern mit ADHS?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von anke1802 16.01.11 - 19:42 Uhr

Hat jemand Erfahrungen mit Risperdal? Wann tritt die Wirkung ein? Wie hoch ist die Dosis? Wie verhalten sich die Kinder?


Vielen Dank

Beitrag von 3erclan 16.01.11 - 20:18 Uhr

Hallo

hat dein Kind ADHS??

lg

Beitrag von marion2 17.01.11 - 07:59 Uhr

Hallo,

Risperdal ist kein Medikament für ADHS-Kinder.

Die Dosis legt der Arzt fest.

Wann und wie die Wirkung einsetzt steht in der Packungsbeilage.

Kinder verhalten sich selten wunschgemäß.

Gruß Marion

Beitrag von goethes-erbin 17.01.11 - 08:00 Uhr

Das sind Fragen die du mit dem betreuenden Arzt deines Kindes besprechen solltest.

Ich hoffe doch es wurde eine fundierte Diagnose gestellt und dein Kind ist in Therapie?

Beitrag von lisasimpson 17.01.11 - 09:22 Uhr

bitte informiere dich ausführlich über die diagnose deines kindes, über die medikamente, laß dich von seinem Kinder- und Jugendpsychiater (der hoffentlich der verschreibende arzt ist) gut über wirkungen, sinn und nebenwirkungen informeiren und hol dir gegebenenfalls eine zweite empfehlung, wenn du dir unsicher bist.

besprich wie lange eine einnahme eiens neuroleptikums bei deinem Kind angedacht werden sollte, welche verhaltensweisen zu erwarten sind nach der einnahme und bei welchen du sofort rücksprache halten solltest mit dem behandlende arzt.

ich hoffe, die medikamentöse therapie wird von psychotherpie begleitet- dann wirst du auch dort die Gelegenheit haben, das Thema medikation anzusprechen und zu besprechen

lisasimpson

Beitrag von goethes-erbin 17.01.11 - 10:24 Uhr

http://www.adhs-anderswelt.de/index.php?topic=22177.0

Beitrag von fiori_ 17.01.11 - 13:14 Uhr

Hallo,


ich hoffe du hast Dich einfach vertan und meintest Ritalin.

Rispertal ist natürlich kein Medikament für AHDS Kinder, sondern für Patienten mit Schizophrenie und anderen Psychosen, damit diese sediert werden, also "ruhig" gestellt werden.
Und wer möchte sein Kind schon sedieren? Also ich möchte das nicht und mein Sohn hat auch ADHS und bekommt den Wirkstoff Methylphenidat.

Hier hast Du mal zwei hilfreiche Links zu Risperdal bei Kindern.

http://www.psychiatrie-nussknacker.de/themen/risperidon-info.html

http://www.psychiatrie-nussknacker.de/themen/risperidon-kritik.html

Ich würde das meinem Kind niemals geben.

LG

Beitrag von sabrina1980 17.01.11 - 14:21 Uhr

#sonne

Als ich die Überschrift des Threads gelesen habe, war ich auch erstmal geschockt...ich kenn mich ja mit ADhs etc. nicht aus...mit Risperdal schon...meine Mutter hatte sie mal nach einem Zusammenbruch/Psychose manisch/depressiv bekommen und konnte sie überhauptnicht vertragen, ganz schlimme Nebenwirkungen....wird dieses Zeug auch Kindern verschrieben#zitter

lg
Sabrina

Beitrag von marion2 17.01.11 - 14:38 Uhr

Ja, es wird auch Kindern verschrieben.

Aber hoffentlich nicht, weil sie ADHS haben.. #zitter

Beitrag von fiori_ 18.01.11 - 18:26 Uhr

Das hoffe ich nämlich auch.

Beitrag von lucy15 17.01.11 - 23:06 Uhr

Entschuldige bitte, aber du erzählst hier gerade tierischen Bullshit!!!

Risperdal wird sehr wohl bei Kindern mit schweren Unruhezuständen bzw. mit aggressivem Verhalten eingesetzt, und zwar mit sehr großem Erfolg.

Auch bei einigen Kindern mit schwerem ADHS kann es durchaus eingesetzt werden, um die Grund-Unruhe sowie die Aggressionen in den Griff zu bekommen. Gerne wird es dann aber mit Ritalin kombiniert, da es nicht so sehr die Aufmerksamkeit beeinflusst.

Risperdal ist in Deutschland für Kinder ab 5 Jahren zugelassen.

Lucy

Beitrag von fiori_ 18.01.11 - 18:19 Uhr

<<<Entschuldige bitte, aber du erzählst hier gerade tierischen Bullshit!!! <<<

Ach ja? Und was genau meinst Du?

<<<Risperdal wird sehr wohl bei Kindern mit schweren Unruhezuständen bzw. mit aggressivem Verhalten eingesetzt, und zwar mit sehr großem Erfolg. <<<

Schon klar! Aber nur in dem Zeitraum der Behandlung, wie sieht es danach aus? Dazu gibt es nämlich noch keine Studien!

<<<Risperdal ist in Deutschland für Kinder ab 5 Jahren zugelassen. <<<

Ja, aber zugelassen für Kinder mit autistischen Störungen und das auch erst seit 2006! Und nicht in erster Linie für Kinder mit Störungen des Sozialverhaltens.

Also, bevor Du mich hier blöd von der Seite angehst informiere Du Dich erstmal richtig!

Beitrag von fiori_ 17.01.11 - 13:24 Uhr

p.s. ich arbeite in einem Seniorenzentrum wo alle unsere Bewohner dement sind und einige von denen bekommen Risperdal, eigentlich ein Segen weil Sie dann nicht mehr so aggressiv sind und nach uns schlagen, aber wenn man die andere Seite betrachtet sind Sie dann zwar ruhig, aber eben sediert. Und wenn es dann zuviel ist, haben wir noch mehr Arbeit in der Pflege, weil Sie dann schläfrig sind, Schluckbeschwerden dazukommen und inkontinent werden....wenn Sie es eh schon nicht sind.

Also, wenn ein Kind nicht die Wohnung kurz und klein schlägt, oder andere Sachen zertrümmert und keine Gefahr für sich selbst ist, würde ich von Risperdal abraten. Und ein guter Kinderpsychiater wird erstmal andere Medikamente bei einem ADHS Kind anraten.

LG

Beitrag von lucy15 17.01.11 - 23:09 Uhr

Sorry, aber dann macht ihr was falsch mit der Dosierung.

Ich habe zufällig viel Erfahrung mit der Behandlung von Kindern und Risperda- kein einziges davon ist schläfrig oder sonstwie sediert, im Gegenteil, durch das Medikament sind sie in der Lage, normal am Leben teilzunehmen.

Also, hört doch bitte auf, hier Schauermärchen zu verbreiten.

Lucy

Beitrag von fiori_ 18.01.11 - 17:38 Uhr

Also WIR (im Seniorenheim) machen gar nichts falsch mit der Dosierung, weil Du ja sicher wissen wirst das die Dosierung der behandelnde Arzt festlegt!

Und nur weil das Medikament "bis jetzt" keine Nebenwirkungen hat, heißt das noch lange nicht das es keine haben wird!
Aber ein Medikament das für psychisch kranke, schizophrene Menschen hergestellt wurde, würde ich keinem Kind geben was ADHS hat.

Und aggressive Kinder werden einfach durch Risperdal ruhig gestellt, klar das es dann für die Umwelt einfacher ist solche Kinder zu ertragen.

Sicher wird es einigen Kindern helfen, die ein enormes Aggressionspotential aufweisen, aber nur dann würde ich sagen das Risperdal vielleicht keine schlechte Lösung ist.
Aber niemals für ein "normales" ADHS Kind!

Also, das sind keine Schauermärchen!!!
Einfach mal Nutzen/Risiko abwägen!!!

Beitrag von lucy15 18.01.11 - 19:47 Uhr

Tut mir leid, aber Medikamten mit Altenpflegern diskutieren ist ziemlich sinnlos, wie man hieran merkt.

Wenn du wüsstest, für was die meisten Medis ursprünglich entwickelt wurden, dürftest du gar nichts nehmen!

Ende der Diskussion, da sinnlos!

Lucy

Beitrag von fiori_ 19.01.11 - 12:30 Uhr

Ist das alles was Du dazu zu sagen hast?

Naja, gehe Du nur ruhig weiter mit Scheuklappen durchs Leben, mit dieser Einstellung wirst Du es nicht weit bringen.

Wenn man (in deinem Fall) nichts mehr zum Thema weiß, ist es klar das es sinnlos wird.

Schönes Leben noch. #winke

Beitrag von salome25 17.01.11 - 15:04 Uhr

Risperdal im Kindesalter?

Warum das?

lg
salome

Beitrag von bibi-30 23.02.11 - 18:06 Uhr

Hallo erstmal
Ich habe diesen Threat aufmerksam gelesen und mir ist aufgefallen das manche nur ihre eigene Meinung gelten lassen und selbst Scheuklappen aufhaben und es anderen nachsagen.....
Natürlich ist dieses Medikament ein "Hammer" ABER wenn ein Arzt dies verschreibt wird er seine Gründe haben..... UND wenn eine besorgte Mutter hier nachfragt sollte man sie nicht mit irgendwelchen schlimmer Schauermärchen noch mehr verunsichern!!!!!!

Hier nun der Grund warum ich so vorsichtig bin!!!!
Mein Sohn Kevin wird im Mai 8 Jahre alt, im Kiga hatte ich schon gesagt es stimmt was nicht und wo man es testen lassen kann, Antwort:"Was ist ADS/ADHS" und so ging es mir ca 3 Jahre lang bis die Einschulung anstand, ich habe mich NICHT beirren lassen und mein Kind von einer in unserem Ortskreis bekannten und positiv bewerteten Kinder-Psychologin testen lassen und siehe da: Er hat es, ich sagte es doch!!!!!#klatsch
Wir haben nach 5 Monaten überlegen uns dafür entschieden mit Medis einzugreifen da es mittlerweile für uns ALLE unerträglich war!
Es gibt für eine Mutter nix schlimmeres als bei ihrem 5-Jährigen am Bett zu sitzen und nix machen zu können wenn er weint und nicht mehr leben will!!!
#gruebel

Das hat absolut NULL mit Altersheim zu tun!#nanana
Natürlich haben wir mit niedrigen Dosen u Medis angefangen hier nun ein kleiner Auszug aus seiner Schulakte:
Im ersten! Schulhalbjahr der 1 Klasse:
-Mitschüler am Stuhl festgeklebt weil dessen ständiger Toiletten-gang genervt hat!
-Steine auf stehende Autos geworfen(wollte "Cool" sein)
-Hochaggressives Verhalten gegen Lehrer u Mitschüler
-Urinieren auf die ablage der Toilette
usw
alles in allem 1Verweis und 2 Tadel....Er ist jetzt in der 2. Klasse und hat 3Tadel und 2 Verweise also GANZ KURZ vor einem Schulausschluß!!!
Und natürlich geht es weiter nur werden die abstände zwischen den jeweiligen Vergehen immer größer trotz allem MUß ich ihm Risperdal geben denn es zehrt trotzdem MEGA an den Nerven!
Wenn man kein AS/ADHS-Kind hat ist leicht reden, das ist aber auch genau das woran wir Mütter auch kämpfen......
JEDEM x-beliebigem Erdbewohner müßen wir uns rechtfertigen, als hätten wir nicht schon genug mit unseren Kindern zu tun und ich finde es eine Riesen-Sauerei das man sich hier dann auch noch so ein Mist sagen lassen muß!
Wir kämpfen an allen Fronten und brauchen nicht auch noch so ein Müll wenn man mal ne ganz normale Frage stellt bzw sich auch mal im Netz erkundigen will!
Wir sind keine Mütter die ihre Kinder ruhig stellen, wir versuchen lediglich unseren Kinder ein bißchen Lebensfreude zu verschaffen!

Beitrag von snoby01 16.03.11 - 22:24 Uhr

Hallo, sry hab deinen Artikel erst jetzt gelesen. Mein Sohn heute 11 Jahre, hatte Risperdal mit 9 Jahren verschrieben bekommen und das auf grund von ADHS. Ich weiss nicht ob es unterschiedlich wirkt aber bei meinem hat es sich lediglich nur dahingehend geäussert das er sehr viel zugenommen hat. An seinen Verhaltensauffälligkeiten hat sich leider rein gar nichts getan. Es war so schlimm das ich das Medikament auf eigene Verantwortung hab ausschleichen lassen. Mein Sohn bekommt keine weiteren Medikamente und wir meistern den Alltag auch ohne dieses Mistzeug. Wenn du Fragen hast melde dich einfach =)


LG snoby

Beitrag von gwenzugger 08.05.11 - 19:09 Uhr

Hallo Hallo ich les das jetzt erst... und es tut mir total leid das du soviele dämliche meinungen lesenmustest unser Kinderpsychologe hat mich genau vor soetwas gewarnt vor lauter vorurteilen von leuten die nicht wisssen wovon sie reden... wenn du magst kannst du mich gerne mal anschreiben mein sohn bekommt auch Risperdal und läuft gut damit...

natürlich nur ein nett gemeintes angebot

ganz liebe grüße