Geburt einleiten lassen?????

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von dragon88 16.01.11 - 20:53 Uhr

Hallo
bin ja jetz in der 38 ssw mein kind wog schon vor 2 wochen 3600 gramm
auch meine gesamte schwangerschaft verlief nich grad einfach...
nun plagen mich jeden tag totale rückenschmerzen kann mich kaum noch bewegen (und das mit 2 kleinen kindern)Schlafen klappt seit wochen nicht mehr (nur noch max eine stunde dann werde ich von starker übelkeit geweckt)
Die luft ist weiterhin seeehr schlecht sodass mein kreislauf oftmals den bach runter geht und ich tropfen nehmen muss damit er wieder hoch kommt(vom frauenarzt verschrieben)
Sodbrennen ist so schlimm das ich nur noch am renni essen bin die meist aber dann trotzdem nur minutenweiße linderung bringen
naja und so könnte ich noch lange weiter erzählen... aber gut und schön damit konnte ich die ganze zeit leben allerdings habe ich jetzt noch das problem dazu bekommen das NICHTS essbares mehr drin bleibt.
seit einer woche renne ich sofort aufs klo sobald ich etwas gegessen habe es ist wie als würde der kleine mann auf meiner speiseröhre liegen sodass es nicht in magen geht(habe sofort danach druck auf der röhre) Ich habe ständig hunger doch kann ja nix essen bzw es kommt halt gleich wieder raus.

Nun bin ich am überlegen ob ärzte überhaupt schon einleiten würden.
ich möchte ja auch nicht als versagerin gelten weil ich mein kind früher "rausschmeiße"
Mein frauenarzt meint auch schon seit letzter woche das er kommen darf wenn er möchte....
bloss halt ich das nicht mehr lange aus und ich glaube für den kleinen ist das ja auch nicht gut so ohne nährstoffe....
achso muttermund war vor 2 wochen schon 3 cm offen...
ich hoffe mal das ich hier ein paar meinungen bekomme und ich nich gleich verurteilt werde....

Beitrag von diana1101 16.01.11 - 21:01 Uhr

Hi,

du bist keine Versagerin wenn du dein Kleines früher "rausschmeißt".. warum auch?
Bringt ja nichts wenn beide sich quälen.

Ich an deiner Stelle würde mir nen Termin mit dem Gynäkologen im Krankenhaus machen und mit dem alles besprechen, denn ich glaube nicht das dir dein FA weiter helfen kann, ausser er ist behandelner Gynäkologe in dem KH in dem du entbinden möchtest.

Hast du Akkupuntur schon ausprobiert? - damit kann man auch die Geburt ein wenig anschupsen.

LG Diana

Beitrag von lieke 16.01.11 - 22:41 Uhr

Hallo,

also wir können ja hier nicht beurteilen, wie es dir geht.

Ich denke, du solltest das mit deinem Arzt besprechen. Stress durch Schlafmangel ist nicht gut, total ko. sein wenn das Kind dann endlich da ist auch nicht. Ob das rechtfertigt, dein Baby früher "rauszuschmeissen" musst du selber abwägen.

Ich habe mal 3 Wochen vor Termin einleiten lassen. Die Gründe waren in erster Linie psychisch (nach Totgeburt) führten aber schliesslich auch zu Schlafmangel, Stress und Bluthochdruck. Ich hatte auch ein schlechtes Gewissen dem Kind gegenüber, aber man trifft so eine Entscheidung ja nicht mal eben so. Jeder Tag war eine Qual und letztendlich hat mein FA sich damit auch nicht mehr so wohl gefühlt. Es stimmte einer Einleitung zu, wenn der Körper bereit dazu wäre.

Das war er. Wie bei dir war der MuMu einige cm auf, Infusion angelegt, 4 Std später war der Kleine da. Für mich war es die richtige Entscheidung. Trotzdem bedauere ich, dass ich "auf Termin" entbunden habe und bei allen Kindern nie diese Spannung hatte, wann es denn wohl losgeht. So eine Einleitung ist schon sehr technisch. Vielleicht hast du das ja schon erlebt.

Überleg es dir gut und laß dich nochmal von deinem FA beraten. Eine Versagerin bist du dann sicher nicht. Und wenn sind wir schon 2!:-p

LG

Beitrag von lieke 16.01.11 - 22:45 Uhr

PS:

Ich hätte mich anders ausdrücken sollen: Besprich das dort, wo du entbinden möchtest. Ich habe bei meinem "eigenen" FA entbunden, deshalb habe ich nicht daran gedacht, dass es bei dir wahrscheinlich ein anderer ist (oder eine Hebamme) als der FA, der dich in der SS betreut.

Beitrag von jolinchen03 17.01.11 - 08:59 Uhr

Bei mir wurde bei 37+0 mit Gel eingeleitet. Zum einen hatte ich extreme Probleme mit der Bandscheibe und konnte vor Schmerzen nicht mehr schlafen, sitzen, laufen etc und zum anderen hatte ich extreme Ängste, weil ich bereits ein Kind verloren habe. Die Einleitung lief komplikationslos und ging schnell. Lass dir eine Überweisung geben und stell dich in einem KH vor.

GGLG und alles Gute für die Geburt, Valeska:-D

Beitrag von minnie85 17.01.11 - 12:52 Uhr

Wenn dein Kind intrauterin nicht mehr ausreichend versorgt ist, finde ich eine Einleitung absolut gerechtfertigt und es wundert mich sogar, dass dein FA dich damit rumlaufen lässt - und bei MM 3cm eröffnet ist das ja auch ein Traumbefund zum Einleiten!

Beitrag von dragon88 18.01.11 - 16:49 Uhr

*freu*
naja war bei meinem frauenarzt doch dieser schickte mich nur heim.
mit der aussage dem kind ginge es ja gut ...
danach war ich im KKH mit ziemlich starken wehen. diese wollten mich doch ehrlich in bettruhe stecken und 3 x täglich magnesium....
also daraufhin zum geburtshaus... naja die haben sich das angeschaut mich dabehalten ctg geschrieben... nach 3 stunden wehen blasensprung :D
und heute kam der kleine nun auf normalen weg...
leider zwar nicht im kkh wie geplant aber hauptsache er ist gesund :)