U7a, Zeckenimpfung ? ja oder nein

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von hope83 16.01.11 - 22:02 Uhr

Hallo,#winke

bei meinem Sohn ( dann 3 Jahre ) wird im Februar die U7a gemacht. Nun meinte die Arzthelferin ich solle mir mal Gedanken über die Zeckenimpfung machen. Man kann impfen muss aber nicht!! #gruebel

Wie habt ihr euch entschieden ?

Danke, Gruß hope

Beitrag von sunflower.1976 16.01.11 - 22:20 Uhr

Hallo!

Ich würde es von der Region abhängig machen, in der ich lebe bzw. in Urlaub fahre. Ist das Vorkommen von FSME hoch, würde ich impfen lassen. Gegen die Borreliose hilft die Impfung nicht.

LG Silvia

Beitrag von lissi2710 16.01.11 - 22:34 Uhr

Hallo,

also wir wohnen im sog. Risikogebiet und unser KiArzt meinte, man kann ab einem Jahr impfen, er empfielt es aber erst so ab vier bis fünf. Bis dahin wird ne FSME von den Kleinen in aller Regel sehr gut weg gesteckt, ganz im Gegensatz zu den Erwachsenen, die sich seiner Meinung nach in jedem Fall in solchen Gebieten impfen lassen sollten. Unsere Große ist noch vier und wir lassen sie nächstens impfen. Allein schon, weil der Kindergarten Waldtage und wöchentlich auch Wandertage anbietet, da ist mir das Risiko jetzt doch zu hoch. Ob die Kleine dann gleich mit geimpft wird, muss ich noch sehen. Sie ist natürlich viel mehr im Gestrüpp unterwegs als die Große in ihrem Altern...die Kleine stiefelt halt immer der großen Schwester nach #verliebt.

LG

Beitrag von dodo0405 17.01.11 - 08:16 Uhr

Wir wohnen im Hochrisikogebiet und haben eine Katze, die täglich 4-5 Zecken mit ins Haus schleppt. Meine Tochter wurde mit 1 Jahr geimpft.

Beitrag von abo55 17.01.11 - 08:59 Uhr

Hallo,

wir wohnen auch im Hochrisikogebiet. Habe meinen Sohn mit 3 (Eintritt Kindergarten inkl. Waldwochen) impfen lassen. Er hat es super vertragen und hatte auch schon ein paar Zecken in den letzten 1,5 Jahren. Meine Tochter wird dieses Jahr (mit knapp 3 Jahren) auch geimpft.

Grüße Abo55

Beitrag von marlene75 17.01.11 - 08:59 Uhr

Die ZEckenimpfung gehört zu den schlechtverträglichen Impfungen.
In der regel suchst Du als Mutter im Sommer Dein Kind abends nach Zecken ab. Zecken geben die Borreliose (gg die man nicht impfen kann) erst nach 12-24 Stunden nach dem Biss ab. Der bes te Schutz ist also Dein Kind einmal tgl gut ab zu suchen.
FSME wird dagegen sofort übertragen, ist aber eben dennoch sehr selten:
Eine Gefahr geht von Zeckenbissen nur aus, wenn die Zecken durch die genannten Viren oder Bakterien verseucht sind. In Mitteleuropa sind v.a. Borrelien uns FSME - Viren häufig und daher gefährlich.
FSME-Viren findet man v.a. in Zecken folgender Gebiete: Niederbayern, Bayerischer Wald, Schwarzwald, Österreich. Viele Infos über die weitere Verbreitung finden Sie auf unserer "Borrelien-Webseite". Selbst dort sind aber nur 0,1 - 1 % aller Zecken von den Viren befallen. Pro Jahr zählen wir Ärzte in Deutschland ca. 100 - 300 Fälle von Hirnhautentzündung durch Zecken.
Mit Borrelien-Bakterien dagegen sind die Zecken überall verseucht. Etwa 20-30% aller mitteleuropäischen Zecken sind von Borrelien befallen, in manchen Gebieten sogar 50 %. Man schätzt, daß allein in Deutschland pro Jahr 30 000 - 100 000 Menschen an Borreliose erkranken.
Demgegenüber stehen die Nebenwirkungen:
In vielen Ländern wurden FSME Impfungen aufgrund schwerer Komplikationen zurückgenommen und mittlerweile wieder durch neue Impfstoffe ersetzt, deren Unbedenklichkeit noch nicht ausreichend geprüft worden ist. Langzeitstudien zu diesen Impfstoffen fehlen völlig.

Neben örtlichen Reaktionen an der Einstichstelle kann es zu Fieber, Kopfschmerzen,allergischen Reaktionen und Gelenkschmerzen kommen. Gravierender sind Schwächungen des Immunsystems. Eine Meningitis tritt beim FSME Impfstoff sehr häufig bei einem von 1000 Impfdosen auf. Führt man die drei empfohlenen Impfungen durch, steigt das Risiko stark an.(Martin Hirte: Impfen : Pro& Contra S. 248).


Für mich ein ganz klares Neín zur FSME-Impfung.
Alles Gute
Marlene

Beitrag von dodo0405 17.01.11 - 09:12 Uhr

"FSME wird dagegen sofort übertragen, ist aber eben dennoch sehr selten"

Ja, klar, total selten. #klatsch
Unser KiA schickt routinemäßig jede Zecke zur Untersuchung ein (wegen einer internen FSME-Statistik). Von den 5 Zecken, die bei meiner Tochter festsaßen, hatte bereits eine FSME-Erreger in sich.

Beitrag von marlene75 17.01.11 - 09:20 Uhr

Ich hoffe, Deine Tochter ist nicht erkrankt!
Es geht um eine Statistik, um die Möglichkeit sich selbst ein Bild zu machen um eine Entscheidung zu treffen.
DAss ihr das erlebt habt, tut mir leid, hilft der Mitter aber auch nicht weiter.
Das ist Deine persönliche Erfahrung und bei einer Umfrage hier im Forum würden möglicherweise viele Mütter das Gegenteil berichten.
Natürlich gibt es FSME und infizierte Zecken und Menschen die daran erkranken, das ist ja unbestritten.
Alles Gute
Marlene

Beitrag von dodo0405 17.01.11 - 10:09 Uhr

Nein, wir waren ja geimpft.

Beitrag von marlene75 17.01.11 - 10:37 Uhr

Auch die fsme Impfungen bringen ,wie die meisten Impfungen, nicht annähernd einen 100% igen Schutz. Daher die Nachfrage.

Beitrag von familyportrait 17.01.11 - 11:46 Uhr

Danke für diese Antwort! Ich bin bei Zecken inzwischen auch nicht mehr so ängstlich. Natürlich suche ich meine Kinder abends ab. Vor allem am Kopf, aber da sie eh duschen, sehe ich ja gleich, ob sie sich eine Zecke eingefangen haben. Ich habe auch schon bei einer Radio-Diskussion gehört, daß es so gut wie kein Risiko gibt, wenn man die Zecke innerhalb der ersten 12 Stunden entfernt.... Bin aber auch bekennender Impfgegner und daher bei solchen Informationen immer sehr aufnahmebereit.

Beitrag von marlene75 17.01.11 - 11:57 Uhr

Dann schau doch mal in unserem Club " Alternativer Impfplan" vorbei! Kann ich nur empfehlen für Mütter die kritisch sind!

Beitrag von familyportrait 17.01.11 - 12:39 Uhr

Mach ich. Bei unserer Jüngsten ist bald U6 und der KiA möchte endlich impfen... Da paßt mir ein bißl mehr Info grad ganz gut ins Konzept.

Beitrag von angiemaus_n 17.01.11 - 10:12 Uhr

hallo hope!!


wir haben heute die dritte impfung für zecken. wir haben hier zecken und wenn wir bei meinen eltern sind gehn die mit meinem vater immer durch den wald und wiesen, da gibts häufig auch zecken. das war meine entscheidung meine kinder impfen zu lassen.

lg angie

Beitrag von cludevb 17.01.11 - 13:09 Uhr

Hi!

Wenn wir in einer "zecken-region" wohnen würden, würde ich meine jungs impfen lassen. wohnen wir aber nicht ;-)

eine zecken-impfung wenn man in einem "risikogebiet" wohnt halte ich für sinnvoller als eine schweinegrippe-impfung pauschal zu machen nur weil im gerede ist dass eine neue welle davon kommt...

LG Clude mit Kidz (4 und 1,5)

Beitrag von tweety12_de 17.01.11 - 14:04 Uhr

hallo,

nein wir werden nicht impfen

gruß alex

Beitrag von silsil 17.01.11 - 14:17 Uhr

Hallo,

wir wohnen in einem Zecken-Risiko-Gebiet und ich überlege auch, ob ich meine Tochter impfen lasse. Sie wird im Sommer 4. Mit 3 wäre sie mir noch zu klein gewesen.

Bis jetzt hat sie noch nie eine Zecke mit heimgebracht. Ich werde es davon abhängig machen, wie sehr die Zecken meine Tochter "lieben". Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Zecken nicht auf jeden gehen und weder mein Mann noch ich haben je eine Zecke gehabt.

Schade, dass die Impfung nicht auch vor Borreliose schützt.

lg
Silvia