Wem geht es auch so oder so ähnlich?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von wonny1978 17.01.11 - 07:44 Uhr

Bin jetzt in der 33. ssw, Zahnarzthelferin und seit September mit BV zuhause. Aber jetzt kommt es habe ET am 11.03.11 das heißt Mutterschutz wäre dann am 9.05.11 zu Ende und mein Chef verlangt doch tatsächlich von Anfang an das ich nicht in Elternzeit gehe, sondern die Arbeit mit meinem Mann teile einer vormittag einer nachmittag. Denn wir arbeiten in der gleichen Praxis und er macht dort eine Ausbildung mit der er dieses Jahr im Juni fertig wird. Also möchte er auch Vollzeit arbeiten und hallo wie kann man das finanziell stehmen? Aber er will es nicht akzeptieren.........
Was kann noch machen?

Lg

Beitrag von schneemannmama 17.01.11 - 07:53 Uhr

Wie denn?

Er VERLANGT das? Oder ist es nur ein lieb gemeinter Vorschlag von ihm? Das kann man ja fast gar nicht glauben. Sagt er denn, wenn nicht, dann...?

Dann würd ich das der Berufsgenossenschaft melden.

Es ist nämlich gesetzlich dein Recht, Elternzeit zu nehmen und zwar geschlagene 3 Jahre.

Ach und übrigens bist du ja nach ET noch in Mutterschutz, 8 Wochen, falls er das uch übersehen hat.

Ist ja ne Frechheit, aber klär mal ab, ob er das wirklich toternst meint!

Beitrag von wonny1978 17.01.11 - 07:56 Uhr

Danke für deine Antwort und der meint es toternst das hat er schon gesagt als er erfahren hat das ich in der 5. woche schwanger bin.

Beitrag von schneemannmama 17.01.11 - 08:07 Uhr

Ich würde das klipp und klar ablehnen. Wenn er dann immer noch stur ist, dann würde ich es an deiner Stelle der ´Genossenschaft melden. Hast du Zeugen? Umso besser, nenn sie dort namentlich oder lass dir von den Zeugen einen Stellungnahme schreiben. Und dann würde ich (aber das musst du selbst entscheiden) mich in der Elternzeit ganz entspannt um eine neue Praxis kümmern. Denn er wird dir wohl deine Entscheidung nicht durchgehen lassen.

Gabs sowas schon mal in der Vergangenheit? Wie ist es da mit der entsprechenden Kollegin gegangen?

Du musst ja auch mal daran denken, dass du ggf nach der Elternzeit erstmal kita- oder tagesmutterbedingt großteils nur vormittags arbeiten gehen kannst. Wie würde er darauf reagieren, wenn du plötzlich nicht mehr so flexibel bist?

Denk immer, wir gehen für unsere Familien arbeiten, nicht um dem AG einen Gefallen zu erweisen.

Beitrag von sweetlady0020 17.01.11 - 07:56 Uhr



Hi,

also wirklich was machen kann man nicht, ausser dem AG ganz klar zu sagen, dass man dies nicht tun wird. Dein AG kann Dir die Elternzeit nicht verbieten, da hat er einfach Pech. Was aber natürlich passieren kann ist, dass Dein AG Dich nach der Elternzeit nicht weiter beschäftigt, weil er bockig ist.

Ich persönlich würde aber auch darauf pfeifen, denn für so einen AG würde ich nicht arbeiten wollen. Wo gibt es denn sowas, dass Dein Chef bestimmt, wer sich wie wann und wo um das Kind kümmert. Was ist denn wenn Du stillst? Dann is nix mit Vor- oder Nachmittags arbeiten und ausserdem will man doch oft gerade das erste Jahr nutzen um mit dem Zwerg zusammen zu sein. Ich find das echt arschig von Deinem Chef.... total Familienunfreundlich...geht mal gar nicht.

Im Grund musst Du Dir überlegen, ob Du für so einen weiter arbeiten möchtest.

Ich wünsche Dir alles Gute

LG

SweetLady0020#klee mit Astronautin 35+2 inside

Beitrag von sephora 17.01.11 - 08:39 Uhr

Finde es auch unverschämt!
Ich würde da garnicht drauf eingehen und ganz normal in Elternzeit gehen. Da kann er dann garnichts machen, so ist das halt.
kann natürlich sein, dass das KLima mit deinem Chef nach der Elternzeit nicht mehr so gut ist und er dich nicht weiter beschäftigt.
Aber vielleicht glätten sich die Wogen ja auch wieder. Du bist doch bestimmt nicht die erste mama die in Elternzeit geht, oder?

Vielleicht schaust du dich in der Zwischenzeit einfach mal um ne neue Stelle um..und wenn wirklich was gutes dabei ist, dann würde ich auch versuchen umzusteigen.