Umfrage: Habt Ihr eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Hausfrau?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von gretamarlene 17.01.11 - 08:41 Uhr

Hallo!
Ich habe während meines Berufes eine BU-Versicherung abgeschlossen, die mich auch als Hausfrau versichert. Ich zahle dafür monatlich 38 Euro und wollte Euch fragen, ob Ihr das für sinnvoll haltet?!

Wir haben Zwillinge, ausserdem steht ein Hausbau ins Haus und eigentlich wollte ich die nächsten 5 Jahre Erziehungsurlaub machen und ganz für meine Kinder da sein (also erstmal nicht in den Beruf zurückkehren).

Soll ich die Versicherung weiterlaufen lassen, bis ich wieder in das Berufsleben einsteige? Oder derweil Kündigen, das Geld anderweitig anlegen bzw. verwenden und dann wieder eine neue Versicherung abschließen?

Vielleicht berichtet Ihr mir, wie Ihr das macht und evtl. gibt es hier im Forum Fachfrauen oder -männer :-)

Lg Greta.

Beitrag von littlequeen 17.01.11 - 09:24 Uhr

Kann man die Versicherung nicht für diese zeit ruhen lassen, also beitragsfrei setzen?

denn momentan bringt sie ja nichts, aber gerade BU versicherungen werden ja immer teurer je älter man wird.

Gruß littlequeen

Beitrag von steeefi26 17.01.11 - 09:41 Uhr

Hallo Greta,

also ich an deiner Stelle würde, wenn es finanziell nicht allzu eng wird, die BU auf jeden Fall weiter bedienen.

Und wenn Du vorhast, die BU beitragsfrei zu setzen, prüfe unbedingt die Bedingungen!!!

Ich hatte damit mal erheblich Ärger. Wollte auch Beiträge aussetzen, der Typ von der Versicherung meinte, ich könnte das unschädlich für ein Jahr tun und dann... wollte er nach einem Jahr, dass ich nocheinmal die Gesundheitsprüfung mache. Genau das wollte ich vermeiden, da ich die in der Zwischenzeit nicht mehr bestanden hätte.

Laut meinem Vertrag hätte ich nur ein halbes Jahr aussetzen dürfen, ohne eine erneute Gesundheitsprüfung durchführen zu müssen. Habe am Ende, wegen falscher Beratung die Beiträge für ein halbes Jahr zurückzahlen können und den Vertrag ohne Gesundheitsprüfung weiter bedienen dürfen.

Überlege es Dir genau und bewußt, ob du die BU abschaffen willst. Psychische Erkrankungen können dich ganz unverhofft erwischen und total außer Gefecht setzen. Da muss es vieleicht "nur" Ärger mit dem Hausbau, die Existenzängste hervorrufen etc. geben und schon kann es einen erwischen!

Viele Grüße

Steffi

Beitrag von marion2 17.01.11 - 09:47 Uhr

Hallo,

lass laufen.

Gruß Marion

Beitrag von erdbeertiger 17.01.11 - 09:52 Uhr

Hallo Greta,

bin zwar keine Hausfrau, antworte aber trotzdem mal:

wenn die Versicherung dich auch als Hausfrau versichert, würde ich sie trotzdem weiterlaufen lassen. ich vermute mal, du wirst die Hauptlast der Kindererziehung und des Haushalts tragen, das ist mit einem Haus schon recht viel.
Stell dir mal vor, du wirst nun in der Zeit, in der du nicht arbeitest BU für den Haushalt (kann leicht passieren: Burnout, Bandscheibe o.ä.). Dann muss dein Mann nicht nur die Kosten für den Lebensunterhalt tragen, sondern auch noch Haushaltshilfe/Kinderbetreuung zusätzlich finanzieren...in dem all seid ihr über die Versicherung wahrscheinlich froh!

LG

Erdbeertiger

Beitrag von tweety12_de 17.01.11 - 13:45 Uhr

hallo,

ja auch meine bu läuft trotz ez weiter...

allerdings zahle ich jährlich ,da billiger

gruß alex

Beitrag von gretamarlene 18.01.11 - 10:28 Uhr

Danke für all Eure Antworten, ich lasse nun eine Beitragsfreistellung prüfen, natürlich ohne erneute Gesundheitsprüfung.

Lg Greta

Beitrag von hanneschulte 19.01.11 - 10:13 Uhr

Hallo!

Erstmal muss ich sagen, dass ich die ganze Diskussion außerordentlich spannend finde. Ich wusste bislang nicht mal, dass es so eine Art Berufsunfähigkeitsversicherung für Hausfrauen gibt. Aber wenn man genau darüber nachdenkt, dann ist es naheliegend. Die Arbeit einer Hausarbeit ist um einiges bedeutsamer als von anderen Berufsgruppen. Ich finde es in der Zwischenzeit schon ungerecht, dass nur solche Gruppen wie Rechtsanwälte, Beamte usw. immer nur in den Genuß von Annehmlichkeiten kommen. Für diese Gruppen gibt es sogar eigene Haftpflichtversicherungen http://de.wikipedia.org/wiki/Berufshaftpflichtversicherung und sogar http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-vergleich-01.de/dienstunfaehigkeitsversicherung.php

Wer kann hier noch von Gerechtigkeit sprechen?

Beste Grüße