baby gegen FSME impfen? in großstadt?

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Beitrag von sonnenkind1 17.01.11 - 09:05 Uhr

hallo,

impft ihr eigentlich gegen FSME? also was zecken übertragen, auchw enn ihr in keinem zeckenrisikogebiet wohnt? wir wohnen in einer großstadt, direkt am wald und gehen auch oft im wald spazieren.würdet ihr da impfen?

Beitrag von bine3002 17.01.11 - 09:12 Uhr

Da ich weiß, dass sich in unserer Gegend zwei Jungs mit FSME angesteckt haben, habe ich impfen lassen. Wir wohnen nicht in einem Risikogebiet. Das Borreliose-Risiko bleibt zwar, aber so habe ich nach einem Zeckenbiss nur noch eine "Seuche", die uns droht.

Beitrag von ladyna79 17.01.11 - 09:18 Uhr

Guten Morgen,

ich wuerde es vom Alter abhaengig machen.

Geht das Baby schon in Richtung Kleinkind / einem Jahr und krabbelt oder laeuft durch's Gebuesch, wuerde ich impfen lassen.

Ist das Kind allerdings erst 3 Monate, dann erst im naechsten Jahr.

Liebe Gruesse,
Ivonne

Beitrag von marlene75 17.01.11 - 09:30 Uhr

Ich habe gerade zum Thema im Kindergartenalterforum geantwortet wenn Du Mal schauen magst. Meine Antwort ganz klar nein, zumal der Impfstoff noch sher jung ist, es also keinerlei Langzeitstudien gibt.
Der Impfstoff wird in der Regel erst ab frühestens 3 Jahren, besser erst ab 6 Jahren empfohlen.
Alles Gute
Marlene

Beitrag von thalia.81 17.01.11 - 09:36 Uhr

Sorry, das geht nicht gegen dich und bezieht sich nicht auf dich, aber wenn man hier zum Thema Impfen so manche Fragen liest, glaube ich echt bald, einige Mütter würden ihre Säuglinge sogar gegen Schnupfen und Durchfall impfen lassen, wenn das möglich wäre #kratz

Ja, das ist überspitzt, aber manche scheinen irgendwie echt nicht reflektiert (!) über das Impfen nachzudenken. So eine Impfung hat übrigens auch Nebenwirkungen und Langzeitfolgen...

Beitrag von polarsternchen 17.01.11 - 10:09 Uhr

Ich muss Dir zwar in einer Sache widersprechen, denn es gibt tatsächlich Eltern, die ihre 6 Wochen alten Säuglinge gg. Durchfall impfen lassen (und anschließend sogar manchmal wg. genau der KRankheit, gg. die sie haben impfen lassen, im Krankenhaus landen, denn eine sehr häufige Nebenwirkung (sprich mind. 1 von 10 Geimpften!) der Impfung Durchfall/Erbrechen ist#augen!) aber ansonsten geb ich Dir vollkommen Recht! Abgesehen davon können die Nebenwirkungen der FSME Impfung sehr stark ausfallen!

Nach FSME-Impfungen wurden in Einzelfällen
Erkrankungen des zentralen oder peripheren
Nervensystems, einschließlich aufsteigender
Lähmungen bis hin zur Atemlähmung
(z. B. Guillain-Barre´ -Syndrom), beschrieben.

Die komplette Produktinformation kann man nachlesen unter:

http://www.impfkritik.de/upload/pdf/fachinfo/Encepur-Kinder-Novartis-2008-08.pdf

LG

Beitrag von polarsternchen 17.01.11 - 10:16 Uhr

Ach, und noch eine Info an alle, die Angst vor Zecken haben: In unserer Praxis war nach Weihnachten eine Patientin, die einen Zeckenbiss hatte! Wahrscheinlich verursacht von einer Zecke, die sich im Tannenbaum versteckte und dort überwinterte! Also ich persönlich empfehle zum zusätzlichen Schutz, auf einen Tannenbaum zu verzichten oder diesen nach Zechenbefall abzusuchen, bevor er aufgestellt wird -ironie-off-!!!

Beitrag von miau2 17.01.11 - 10:21 Uhr

Hi,
ich würde meine Kinder auch wenn sie keine Babys sind nicht impfen lassen, wenn wir nicht in einem Hoch-Risikogebiet wohnen oder in einem solchen Urlaub machen wollen.

Und Babys würde ich erst recht nicht impfen lassen.

Also in deinem fall eine ganz klare Antwort: nein, würde ich nicht.

Auch wenn ich zu den ach so blöden Müttern gehöre, die zumindest ein Kind mit 11 Wochen gegen Rotha hat impfen lassen...nach reiflicher Überlegung übrigens. Aber darum gings ja nicht ;-).

Sprich mal mit deinem Kinderarzt über das Thema. Meiner hat mir ziemlich ausführlich erklärt, warum in dem Fall (kein Hochrisiko-Gebiet) eine Impfung gegen FSME im Kindes- oder sogar Babyalter nicht wirklich empfehlenswert wäre.

Viele Grüße
Miau2