Darf ein Lehrer...

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von snoopygirl-2009 17.01.11 - 10:03 Uhr

...bei einer schriftlichen Arbeit (Hausaufgabe, Probe...) Punkte abziehen weil ein Buchstabe nicht so ist wie er meint das es richtig sein muss?

Meine Tochter hat eine schlechtere Note bekommen, weil der Lehrer will das sie das Y anders schreibt. Es war aber klar zu erkennen das es ein großgeschriebenes Y war.

Danke für Antworten.

Beitrag von rienchen77 17.01.11 - 10:12 Uhr

frag den Lehrer...

Beitrag von snoopygirl-2009 17.01.11 - 10:16 Uhr

Der erzählt ja nur das er so unterrichtet wie ers für nötig hält...#augen

Beitrag von lula222 17.01.11 - 10:19 Uhr

Ich denke mal jeder Lehrer hat seine Eigenarten...

Auch wenn man nicht der gleichen Ansicht ist, so sollte man die Autorität der Lehrer vor seinen Kindern nicht untergraben, es sei denn das Kind wird offensichtlich nicht angemessen behandelt.

Wenn er den Buchstaben so geschrieben haben möchte kann er das den Kindern auch so vermitteln, dafür ist er Lehrer und den Kindern schadet es nicht...

Etwas Anderes wäre eine ungleiche Behandlung oder ggf. eine nicht angemessene Art u. Weise bestimmte Dinge zu vermitteln, dann würde ich eingreifen.

lg

Beitrag von misses_b 17.01.11 - 10:21 Uhr

Hallo!

Ich habe meinem Sohn ab der ersten Klasse erklärt: Alles was der Lehrer nicht lesen kann ist falsch!

Damit sind wir bis jetzt gut gefahren!

Und wenn der Lehrer den Kindern nun mal eine andere Schreibweise beigebracht hat, muß das auch so geschrieben werden.

Ab der höheren Schule ist es egal ob Druck/Schreib oder vereinfachte Schrift - wichtig ist nur das der Lehrer das lesen kann.

Gruß

misses_b

Beitrag von snoopygirl-2009 17.01.11 - 10:29 Uhr

Sie geht in die 5. Klasse und ist erst seit 4 Wochen auf der Schule. Ich finde es unmöglich was sich Lehrer an der Regelschule alles rausnehmen, dann nur gesagt wird "Er wird schon wissen was richtig ist" und bereue diesen Schritt zutiefst!!!!

Zum Kotzen!!!!!#wolke

Beitrag von misses_b 17.01.11 - 12:44 Uhr

Hallo!

Was nimmt der Lehrer "sich denn alles heraus"?

Er unterrichtet die Kinder, hat ihnen eine bestimmte Schreibweise beigebracht die nun abgefragt wird - fertig.

Er macht seinen Job!

Was ist denn beim nächsten Vokalbeltest?

Dein Kind lernt (mal angenommen) die Vokabeln NICHT und der Lehrer erdreistet sich, über die neuen Vokabeln einen Test zu schreiben! Gehst Du dann zum Rektor oder gar zum Schulamt?

Über sowas hätten meine Elterne sich damals nie und nimmer aufgeregt.

Ich hätte als Antwort bekommen" Pech gehabt, schreib nächstens so wie du es gelernt hast" Punkt!

Ich wünsche Dir (und vor allem Deinem Kind) für die nächsten mindestens 5 1/2 Jahre alles Gute und gute Nerven!

misses_b

Beitrag von sassi31 17.01.11 - 14:01 Uhr

"Er unterrichtet die Kinder, hat ihnen eine bestimmte Schreibweise beigebracht die nun abgefragt wird - fertig."

Das sei mal dahin gestellt. Bei uns wechseln die Kinder nach der 4. Klasse auf eine weiterführende Schule. Und wenn dann da ein Lehrer einen Buchstaben plötzlich anders geschrieben haben will, als das Kind es 4 Jahre lang gelernt hat, finde ich das nicht ok.

Beitrag von aylin80 17.01.11 - 15:09 Uhr

Na dann ab zu Montessori oder besser Waldorf. Vielleicht spuren die Lehrer da ja eher, wie du es gerne hättest.

Beitrag von dominiksmami 17.01.11 - 11:47 Uhr

Huhu,

hier (NL)ist das in der Grundschulzeit auch so und ich finde das sogar irgendwo richtig, denn es ist doch wichtig das die Kinder es zumindest richtig erlernen.

Später auf der weiterführenden Schule kräht da kein Hahn mehr nach.

lg

Andrea

Beitrag von delfinchen 17.01.11 - 15:00 Uhr

hallo,

ja, kann er. ein kind könnte ja auch das kleingeschriebene k einfach nur größer schreiben, dann ist es aber immer noch ein kleines k und somit ist die rechtschreibung falsch.
wenn es eine rechtschreibaufgabe war, würde ich das in der grundschule auch machen. wenn es in einem anderen bereich war, ist es aus meiner sicht zwar kleinlich, aber erlaubt. und da es regelungen für das normgetreue schreiben gibt, kann man das auch von den kindern einfordern. irgendwann muss ja gelernt werden, wir buchstaben richtig geschrieben werden.

wenn deine tochter nicht den großbuchstaben y geschreben hat, sondern den kleinbuchstaben einfach nur in groß, dann wirst du dich mit der entscheidung des lehrers, dass er es als fehler zählt, abfinden müssen.

lg,
delfinchen