1. Impfung. Ich mach mir Vorwürfe

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Beitrag von cuha 17.01.11 - 12:50 Uhr

Hallo zusammen!

Mein Kleiner ist fast 10 Wochen und wir waren heute zur 1. Impfung.
Ich bin sehr empfindlich was das Thema Spritzen angeht, mir wird oft schwindelig bis zum umkippen.
Das habe ich der Ärztin vorher gesagt und sie hat mich rausgeschickt.
Ohne darüber nach zu denken, ob ich das möchte oder nicht habe ich auf sie gehört.
Ich bin während dem Spritzen kurz raus und dann sofort zum trösten zurück gekommen.
Er hat bitterlich geweint. Zum ersten Mal mit Tränen. Ich hab gleich mit geheult :-(((

Nun mach ich mir totale Vorwürfe.
Ich habe meinen Schatz bei sowas blödem alleine gelassen.

Wie seht ihr das???

Danke und liebe Grüße!

Sina

Beitrag von nalle 17.01.11 - 12:57 Uhr

Hallo


meiner bekam heute auch die erste Impfung (ins linke und rechte Bein)

Auch er hat heute das erste mal Tränchen geweint. Ich natürlich mit :-(


ABER ich war in dem Moment wo man ihm wehtat an seiner Seite Und hab SOFORT dabei/danach getröstet!

Ich finde Du darfst Dir ruhig vorwürfe machen :-p


Sowas macht man nicht #nanana

Ich hab auch Angst vor Spritzen und bin aich oft genug umgekippt ABER wenn meine Kinder eine bekommen,dann reiß ich mich am Riemen und steh das durch !!! MIT IHNEN ...


Aber nun mach Dir mal kein Kopf..versuch das nächste mal STARK zu sein und BLEIBE bei Deinem Baby ;-)


lg

Beitrag von mamaschneufel 17.01.11 - 12:58 Uhr

ich denk geweint hätte der kleine schatz so und so, ob du dabei bist odre nicht. und zum trösten warst du doch dann sofort da. wenn er ein klein wenig grösser ist und sich beim krabbeln odre robben irgendwo stösst bist du doch auch nicht dabei während es passiert aber dann zum trösten. und meiner meinung nach ist das das wichtigste...
vielleicht kannst du dich ja beim nächsten mal überwinden und dableiben und ebend nicht hinsehen oder sowas wenn das machbar ist...aber es nützt deinem baby nix wenn du umkippst....da bist du ihm so wie heute doch eine grössere hilfe...

viel glück

Beitrag von jenny2202 17.01.11 - 12:59 Uhr

Hallo,

ich würde mir an deiner Stelle nicht zu sehr den Kopf zerbrechen und mir keine Vorwürfe machen, schließlich hast du es ja aus gutem Grund gemacht!Was bringt es denn, wenn du dabei bleibst und weg kippst und ihn dann nach dem Pieks nicht trösten kannst?Da ist es so doch wohl für alle Seiten besser, auch wenn ich mir deine Gefühle gut vorstellen kann und es mir auch schwer fallen würde wenn ich raus müsste.Aber daneben zu stehen und zu sehen, wie das eigene Kind gestochen wird und nach dem ersten Mal schon bitterlich weint ist auch kein schönes Gefühl und man fragt sich "Was tue ich meinem Kind an"? auch wenn man weiß, dass es sein muss. Also, ich denke du hast alles richtig gemacht.

Liebe Grüße, Jenny

P.S.Beim Blutabnehmen nach der Geburt, ist mein Mann auch raus und die kleine war alleine, da es mir nicht möglich war dabei zu sein.Nicht schön, aber notwendig, da er kein Blut sehen kann und Spritzen nicht mag.

Beitrag von jessie27 17.01.11 - 13:02 Uhr

Was nützt es denn Deinem Sohn, wenn Du auf dem Boden liegst und ihn nicht gleich trösten kannst??? Ist schon besser so, aber ich kann Dir einen Tipp geben, da ich das auch nicht ab kann.

Ich habe mich an den Kopf meiner Tochter gehockt, also mit dem Rücken zu den Spritzen und ihr eine Hand gehalten, während ich mit der anderen ihren Kopf gestreichelt habe.

1. Habe ich da so nicht hinschauen müssen
2. Hatte ich was zu tun
3. Meine Tochter hatte mich dabei

Versuch das doch beim nächsten Mal so....außerdem ist der Weg zum Boden dann nicht mehr so weit :-p

Viel Glück beim nächstes Mal,

LG, Jessie #sonne

Beitrag von yozevin 17.01.11 - 13:03 Uhr

Huhu

Die erste Antwort finde ich unter aller Würde! Es gibt genügend Leute, die sowas nicht sehen können....

Du warst sofort bei deinem Kind, um es zu trösten, das zählt! Während den Spritzen hättest du eh nichts machen können....

Probier doch vielleicht beim nächsten Mal einfach aus, dass du zwar im Raum bleibst, dich aber nur umdrehst, so dass du die Spritzen nicht siehst... So kannst du mit deinem Sohn sprechen, er sieht, merkt und hört, dass du da bist und vielleicht machst du dir hinterher nicht ganz so viele Gedanken!

Ignorier einfach Antworten wie die erste, mach dir nicht so viele Gedanken und gib deinem Kleinen jetzt das, was er braucht: Mama und ganz viel kuscheln!

LG

Beitrag von nalle 17.01.11 - 13:05 Uhr

Wer lesen kann ist klar im Vorteil Du Nuss..

Unter aller Würde !

Ich hab genau das selbe wie viele andere hier geantwortet ....


Nur jeder schreibt anders !


Komm mal klar

Beitrag von yozevin 17.01.11 - 14:06 Uhr

"Ich finde Du darfst Dir ruhig vorwürfe machen"


"Sowas macht man nicht"

Sowas habe ich komischerweise bei niemand anderem gelesen! Aber sei´s drum, muss ja auch solche Menschen geben....

Und "Komm mal klar" kannst du dir auch sparen... Brauche so einen Slang hier nicht!

LG

Beitrag von miau2 17.01.11 - 13:13 Uhr

Hi,
ganz ehrlich, ich finde, die Ärztin hat genau richtig gehandelt und DU auch, indem du der Bitte gefolgt bist.

Dein Baby hätte so oder so durch den Pieks Schmerzen gehabt.

Nur entweder noch verschlimmert dadurch, dass es deine eigene Panik gespürt hätte (und ja, die kleinen merken das, wenn die Mama so empfindet).

Oder eben so, wie bei Euch: du konntest ihn direkt danach wieder in Empfang nehmen.

Besser wäre es noch gewesen, wenn du nicht geheult hättest ;-).

Ich denke vollkommen im Ernst, für dein Baby war die Erfahrung so weniger schlimm als wenn du es dabei zitternd oder was auch immer auf dem ARm gehalten hätte und es durch deine Aufregung noch mal besonders mit gelitten hätte.

Mir wurde auch schon mal sehr deutlich gesagt, dass ich nur im Raum bleiben sollte, wenn ich wirklich ruhig bleiben könnte (ich konnte - war aber auch beim zweiten Kind, Blutabnahme und legen einer Infusion), und dass es ansonsten für das Kind besser wäre, wenn die Mama kurz den Raum verlassen würde.

Mach dir keine Vorwürfe, dafür gibt es überhaupt keinen Grund.

Viele grüße
Miau2

Beitrag von linagilmore80 17.01.11 - 13:14 Uhr

Jetzt mach Dir erst mal keine Vorwürfe - dein Schatz hätte so oder so geweint und es hätte ihm gar nichts gebracht, wenn Du da umgekippt wärst.

Damit Du aber nicht wieder in so eine Situation, solltest Du Deine Panik vor Spritzen behandeln lassen - das liegt in Deinem Interesse und im Interesse Deines Kindes.

Liebe Grüße,
Lina

Beitrag von zwerg07 17.01.11 - 13:18 Uhr

Hallo,

war schon etwas "feig" von dir, aber ich bin mir sicher du bleibst das nächste Mal dabei.

Mir tut mein Mäuschen auch leid, aber so hart wie es klingt, da muss er durch!!!!! Eine schlimme Krankheit zu bekommen ist viel schlimmer. Der kleine Pieks ist schnell vergessen!!!!

Bist trotzdem ne gute Mami, keine Angst!!!!
#liebdrueck

Beitrag von holzlotte 17.01.11 - 13:24 Uhr

hallo,
meine kleine hat auch geweint - und ich natürlich mit....
ich hab mich auch weggedreht, weil ich den anblick furchtbar fand, dass 2 leute das baby halten und der arzt spritz...
mir tat das total leid und ich hab sie sofort zum trösten auf den arm genommen- das lief mir auch ein paar tage nach.... und nur mir, denn babys vergessen das innerhalb kürzester zeit wieder!!!! deswegen konnte ich das dann auch vergessen....
gruss holzlotte

Beitrag von hoffnung2011 17.01.11 - 13:49 Uhr

du hast noch genug Impfungen in seinem Leben, um es zu trainieren#liebdrueck

Beitrag von robbyfrau 17.01.11 - 14:46 Uhr

Wow, ich bin überrascht, welch Drama hier um das Impfen gemacht wird!

@TE: Ist doch alles gut. Du warst zum Trösten da... besser als ohnmächtig am Boden... und beim nächsten Mal hast du ne neue Chance.

@all:
Heult Ihr echt alle mit?!?!?!
Klar mein Kind schreit auch, aber nur kurz... und dann ist alles wieder vergessen.
Zum einen ist es doch ein notweniger Pieks und zum anderen denke ich, wenn ich mitheule, mache ich es für meinen kleinen nicht besser, eher schlimmer, weil ich dann ja gar nicht zum Beruhigen taugen kann...

Beitrag von linagilmore80 17.01.11 - 14:57 Uhr

Nein, ich heule nicht mit - weil ich Impfen für notwendig halte und selber ganz gut Spritzen unterhalb meines Kiefers ab kann (beim Zahnarzt schaut das schon anders aus).

Beitrag von braut2 17.01.11 - 14:46 Uhr

Beim nächsten mal wirst Du bleiben. Und Du wirst sicherlich nicht umfallen. Probier es aus, denn sonst machst Du Dir jedesmal Vorwürfe es nicht versucht zu haben.
Wir mussten unsere Große (4,5) mal ins Kh bringen für Paukenröhrchen. Es hieß, wir könnten sie in den Schlaf begleiten. Sie bekam so ein Betäubungs-Pflaster und mein Mann ging mit rein (ich war auch zu nervös). Und kam kurz drauf wieder raus. Man hat ihn rausgeschickt, da man Helena nicht betäuben konnte und gleich mitnahm in den OP zum stechen, wo er nicht dabei sein durfte.........
Mein Mann ist sehr durchsetzungsstark. Aber da "gehorchte" er und ging raus. Kurz danach wollte er wieder rein, aber von aussen ging es nicht und er hörte, wie unsere Maus immer seinen Namen rief- bis sie einschlief. Ging nur ca. 1 Minute, aber für ihn war das eeeewig.

Glaub mir, heute..........würde er nen Teufel tun sie nochmal allein zu lassen.

Lg b2

Beitrag von laboe 17.01.11 - 21:40 Uhr

Ich werde auch immer bei allen unangenehmen Arztbesuchen bei meinem Kind sein und es trösten. Da muss man als Mama einfach durch und sich selbst hintenanstellen. Ich zB hab ne absolute Kotz-Angst. Aber immer wenn meine Große sich mal übergeben musste, hab ich ihr die Schüssel gehalten. Komischerweise war die Angst in dem Moment auch immer weg. Da war ausschließlich das Bedürfnis da, ihr zu helfen. Das Bibbern kam immer erst hinterher (Ansteckung usw).

Ich würde mir an deiner Stelle vornehmen, beim nächsten Mal stärker zu sein. ;-)

Laboe