Was wäre wenn.....

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Forum: Haushalt & Wohnen

In diesem Forum haben Haushaltstipps und alle Fragen rund ums Wohnen und den Garten ihren Platz. Fragen zur Baufinanzierung sind besser bei "Finanzen & Beruf" aufgehoben". Viele Tricks und Kniffe zum Thema Haushalt findet ihr in unserem Service "Die besten Haushaltstipps".

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 13:48 Uhr

Hallo zusammen!

Als ich eben nach Hause kam sah ich durch Zufall, dass unsere Nachbarin in unserem Garten steht um von dieser Seite aus ihre Hecke in Ordnung zu bringen. Sie sammelt das Laub ein, an das sie von der anderen Seite nicht drankommt. Ich sah sie wirklich nur durch Zufall, da ich ganz nah ans Küchenfenster ging, und sie stand gebückt und sammelte Laub.

Nun ist mir folgendes durch den Kopf gegangen: Wenn ich jetzt nach Hause gekommen wäre, und unseren Hund (15 Monate, Labbi-Mix) in den Garten gelassen hätte, und er hätte die Nachbarin angesprungen und sie (über 70) hätte sich was durch einen Sturz getan, wie würde das rechtlich aussehen? Eigentlich kann ja nicht erwartet werden, dass ich MEIN Grundstück abgehe, bevor ich den Hund rauslasse.....

Es nervt mich eh, dass die hier einfach rauflatschen, auch um die Hecke zu schneiden....es könnte ja durchaus sein, dass ich nackt auf der Terasse liege - also im Sommer. Aber ich habe keine Lust auf Stress, deshalb nehme ich das so hin.

Aber interessieren tut mich das schon. Könnte ja auch durchaus sein, dass der Hund beisst. Er kennt die Nachbarin gar nicht, die verlässt nur selten das Haus. Und immerhin wäre sie ja in seinen Augen ein Eindringling, oder nicht?

Lg Nicole

Beitrag von wemauchimmer 17.01.11 - 14:14 Uhr

Normalerweise hat die Dame kein Recht, einfach Euer Grundstück zu betreten. Ihre Hecken haben einen entsprechenden Abstand zur Grenze zu haben. Und somit kann sie auch nichts gegen den Hund sagen.
Klar wird man das wohl üblicherweise nicht verwehren, und klar gebieten es die normalen Umgangsformen, daß sie vorher mal bei Euch klingelt und fragt.
Andererseits ist sie über 70 und macht das wahrscheinlich schon seit 50 Jahren so. Da mußt Du halt abwägen, ob Du ihr deswegen Streß machen willst. Hat ja manchmal auch so seine Vorteile, wenn man mit den "Alteingesessenen" eine gute Beziehung pflegt.
LG

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 14:51 Uhr

Mit dem Vorbesitzer des Hauses waren die Nachbarn zerstritten so viel ich weiß......

Ich will auch keinen Stress mit denen, obwohl sie mir schon manchmal ziemlich auf die Nerven gehen. Sie meinen eben uns die Welt zu erklären, weil wir ja sooooo Jung sind #augen!

Meine Bedenken waren nur, dass der Hund quasi aus der Terassentür rausrennt, und die Frau von den Beinen reißen könnte. Ich kann nicht das gesamte Grundstück von da aus einsehen! Er weiß zwar, dass er das nicht darf, aber er ist im Moment ein kleiner Rüpel und testet alles aus ;-)

Lg Nicole

Beitrag von jensecau 17.01.11 - 14:21 Uhr

Hallo!

Keine Ahnung, wie es im Fall der Fälle wäre, aber ich würde die Nachbarin einfach mal höflich ansprechen, dass sie doch bitte kurz an der Tür Bescheid gibt, wenn sie an der Hecke schneiden will, damit Du eben den Hund nicht einfach raus lässt. Damit willst Du ihr ja nichts böses, ganz im Gegenteil. Also einfach ansprechen, fertig! Es ist ja zu ihrem Wohl.

VG
claudine

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 14:54 Uhr

Du hast ja Recht, aber ehrlich gesagt hab ich keine Lust überhaupt mit denen zu reden....#hicks Aber in den sauren Apfel werd ich wohl beissen müssen.

Beitrag von zwiebelchen1977 17.01.11 - 14:52 Uhr

Hallo

Ist denn euer Garten komplett eingezäunt? Wie kommt sie in den Garten?


Bianca

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 14:57 Uhr

Hallo!

Der Garten ist gar nicht eingezäunt. Auf der Seite dieser Nachbarn steht nur die Hecke. Ist ne Liguster und ca. 1,50 m hoch. Ein kleines Stück ist frei, da haben wir letztes Jahr neue Hecke gesetzt, die aber noch nicht viel gewachsen ist, und da geht sie wohl immer durch - noch so ein Punkt, der gar nicht geht. Sie soll gefälligst außenrum gehen. Sie könnte locker durch die Hofeinfahrt gehen, das Tor steht immer offen!


Aber spielt das denn eine Rolle? Es ist doch trotzdem unser Grundstück, ob Zaun oder nicht!

Lg Nicole

Beitrag von freyjasmami 17.01.11 - 19:32 Uhr

Selbstverständlich bist Du verpflichtet Dein Grundstück einzuzäunen, wenn Dein Hund dort frei herumläuft!

Durch eine Hecke kann er jederzeit entwischen und somit eine Gefahr für andere darstellen.
Selbst wenn Du "nur" nen Teich hast, der nicht auf andere losgehen kann, musst Du Dein Grundstück sichern.

Das die Nachbarin nichts ohne euer Einverständnis auf eurem Grundstück zu suchen hat, steht auf einem anderen Blatt.

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 19:45 Uhr

Es geht mir nicht darum, dass der Hund aufs Nachbargrundstück rennt, sondern dass die Frau auf UNSEREM Grundstück steht, ohne, dass ich das weiß!

Und Durch die Hecke kann er nicht entwischen, das kannst Du mir glauben! Das eine hat doch mit dem anderen nix zu tun, oder? Außerdem ist er nicht unbeaufsichtigt im Garten, aber er ist trotzdem schneller draußen als ich, und ich konnte die Stelle, an der die Dame stand nicht von der Terassentür einsehen.....

Beitrag von freyjasmami 17.01.11 - 19:57 Uhr

Das spielt doch keine Rolle worum es Dir geht. Du bist verpflichtet Deinen Hund so zu halten, das er keinem anderen Schaden zufügen kann.

Wie Du schreibst, ist er schneller als Du.
Also kann er auch schnell mal durch das Loch in der Hecke aufs Nachbargrundstück und die Frau anfallen.

Wie gesagt, auf Deinem Grundstück hat sie nichts zu suchen, aber der Hund darf auch keine Möglichkeit haben, zu entwischen. Und kein Gericht der Welt wird eine Ligusterhecke mit Loch als vernünftige Umzäunung akzeptieren und schon gar kein offenes Hoftor.

Also ich hätte schon längst einen Zaun - nicht nur wegen dem Hund, sondern wegen der Nachbarn.

War der Vorbesitzer schon immer Eigentümer? Vllt. gab es vorher Eigentümer mit denen es so abgesprochen war. Möglich wäre es und die Frau denkt sich nix dabei.

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 20:05 Uhr

Der Vorbesitzer hat das Haus 1956 gebaut.....

Es geht mir nicht darum, dass unser Hund sie anfällt, eher, dass er sie anspringt und sie stürzt. Er rennt nicht aufs Nachbargrundstück und fällt die Nachbarin an.....es ging mir lediglich um die Frage, was ist, wenn die Dame unerlaubt auf unser Grundstück geht, und ihr dort durch den Hund etwas passiert. Und damit meinte ich jetzt nicht, dass er sie zerfleischen wird.....wir haben hier keine Bestie!

Beitrag von freyjasmami 17.01.11 - 20:21 Uhr

Himmel Hergott!

Es behauptet doch niemand, das Du eine Bestie hast. Jeder kleine Kläffer kann beißen. (ich hab selber zwei Hunde - ShiTzu und Rottweiler-Staff-Mix) Ich will Dir nix Böses, nur auf die Folgen aufmerksam machen.

Spiel doch mal bissel Kopfkino.
Sie muss ja nicht mal unbedingt auf eurem Grunstück sein. Sie stolpert auf ihrer Seite, stürzt in die Hecke, Hund erschrickt sich und verteidigt artgemäß sein Revier, muss keine große Wunde sein, einfach gezwickt..Die Wunde infiziert sich durch Erreger aus dem Hundespeichel (nicht ungefährlich!). Die Frau ist alt, da heilen Wunden schlechter, oft entsteht durch kleinste Verletzungen ein offenes Bein, was schlimmstenfalls amputiert werden muss...Du kannst damit rechnen, das Du in Regress genommen wirst, weil Dein Grundstück durch eine Hecke einfach nicht ausreichend gesichert ist...schwupps bist Du die Dumme.

Im Ernstfall würdest Du Schuld bekommen. Wenn nicht komplett, dann doch zu einem guten Teil.
Es ist einfach so. Ob Dir das jetzt nun gefällt oder nicht. Auch wenn es Dir jetzt weithergeholt erscheint. Man kann nie so dumm denken, wie es kommen kann!

Euer Hund könnte rein theoretisch also auch auf die Straße, wenn das Tor dauernd offen steht?

Da fällt mir ein, wenn die Dame öfter durch die Stelle mit dem Loch stolpert, brauchst Du Dich nicht zu wundern, woher das Loch kommt bzw. warum die Hecke nicht so wirklich wachsen will...#schein

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 20:26 Uhr

Jetzt sage ich mal etwas, was ich gar nicht gerne mache




























DU HAST JA RECHT! ;-)

Und ich hab sogar schon (grad eben) nach Möglichkeiten gegoogelt.....

Ich werd mich da mal schlau machen.

Lg Nicole

PS.: Und sie ist bestimmt die "Mörderin" unserer neuen Hecke!

Beitrag von freyjasmami 17.01.11 - 20:33 Uhr

Na siehste!

Wie gesagt, ich will Dir nix Böses, ich mein es nur gut.

Habt ihr für den Hund ne Haftpflicht? Würde ich als erstes machen.

Zaun dann im Frühling, wenn es frostfrei ist.

Wenn es kein großer Hund ist, reicht ja 1m. das ist nicht sooo teuer (wenn auch Kosten die ja keiner gerne mag).
Du hast die Nachbarn nicht mehr auf dem Grundstück, kannst Deinen Hund ohne Sorge rauslassen und nebenbei hast Du ein eingezäuntes Grundstück, was bei vielen Versicherungen auch ein paar Prozentchen ausmacht.

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 20:40 Uhr

Eine Haftpflicht hat er. Das war eine meiner ersten Handlungen.

Ben ist ein Labrador/Australian-Shepherd-Mix. Also kein kleiner Dackel ;-)

Ich denke es wird auf nen Maschendrahtzaun hinauslaufen, müssen nur mal sehen, ob wir das selber machen können. Aber ich denke mind. 1,20 m sollte der Zaun dann schon sein.

Na ja, ich werd meinem Mann mal das neue Projekt vortragen - ich hab so gar keine Ahnung davon. Ob man da was einbetonieren muss oder soo......aber es gibt ja google!

Beitrag von freyjasmami 17.01.11 - 20:52 Uhr

Was für ein glücklicher Zufall - ich kann Dir schon wieder helfen!#schein

JA, die Pfeiler werden einbetoniert und das könnt ihr gut allein machen. Bei der Größe würde ich auch mind. 1,20m nehmen. Weiß Ben das er springen kann? Mein Tyson (Rotti-Mix) weiß das nämlich nicht.#schein Er wird im August 11 und hat es bislang nicht herausgefunden, das er selbst über 30cm springen kann. Er trabt immer brav außen herum #rofl Allerdings stellt er sich am Tor auf.

Es gibt bei Ebay und Co sogar schon Komplett-Sets für Zäune, inkl. Pfeiler, Spanndraht usw.

Und nebenbei ist Dein Hund eine perfekte Ausrede für den Zaun gegenüber der Nachbarin..;-)

Frohes Schaffen!

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 21:02 Uhr

Das weiß er (noch) nicht, aber ich glaub auch nicht, dass er im Alter schlauer wird ;-)

Ist bestimmt ne schöne Mischung Dein Großer! Da mag ich beide Rassen!

Die Komplett-Sets habe ich bei Ebay schon gefunden, war mir mit dem einbetonieren nicht sicher. Meinen Mann habe ich auch informiert, sein Kommentar: "Ja, ja, können wir machen!"

Na dann soll der Frühling mal kommen!

Beitrag von cunababy 18.01.11 - 12:41 Uhr

Das hat aber mit Ihrer Frage nichts zu tun.

Sie hat gefragt was wäre wen... auf IHREM Grundstück...

Aber auch da musst du haften als Hundehalter. WEnn dein Hund nicht gesittet raus gehen kann, dann musst du ihn mit Leine raus führen und sicher stellen, dass niemand im Garten ist. Ist nicht fair aber leider Tatsache.

Slebst wenn du ein Schild "Vorsichti bissiger Hund, betreten auf eigene Gefahr !" aufstellen würdest, würdest du trotzdem haftbar gemacht.

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 19:46 Uhr

Im Übrigen würde mir persönlich nicht einfallen ein fremdes Grundstück ohne Einverständnis des Eigentümers zu betreten....schon gar nicht, wenn diese einen Hund haben!

Beitrag von arienne41 17.01.11 - 14:52 Uhr

Hallo

Nett wäre es schon wenn sie bescheid sagt :-).

Wie wäre es wenn du sie auf einen Kaffee oder Tee reinholst und ihr das sagst.

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 15:00 Uhr

Och nö, zum Kaffee muss ich die nicht haben, sind nicht die Einfachsten ;-)

Ist mir auch egal, wir sind freundlich, ich will die Herrschaften aber nicht in meinem Haus haben.

Beispiel: Als wir im Umbau gesteckt haben, kam er (auch über 70) einfach zu uns reingelatscht, und ging an mir vorbei mit den Worten: "Ich wollte nur mal sehen, wie es jetzt hier aussieht!" Ohne Vorstellen oder einer Begrüßung. Ich war so baff, das ich nix sagen konnte.

Später habe ich dann erfahren, dass der Vorbesitzer total zerstritten war mit denen....wird wohl seinen Grund gehabt haben!

Lg Nicole

Beitrag von hoeppy 17.01.11 - 19:58 Uhr

Auch wenn es zwei verschiedene Themen sind (Hund raus/Nachbar rein) würde das alles nicht passieren wenn Dein Grundstück richtig abgesichert wäre.

Als Hundebesitzer bist Du normalerweise dazu verpflichtet dafür zu sorgen das Dein Hund nie raus kann.
Wenn schon ne alte Nachbarin durch die Hecke kommt, dann kann es Dein Hund im schlimmsten Fall auch.

Also umzäune Dein Grundstück damit Dein Hund niemals raus kommt. Und dann kommt die Nachbarin auch nicht mehr rein.

Denn es ist hier nur die Nachbarin. Was ist wenn sich mal ein Kind durch die Hecke schleicht und Dein Hund das Kind beißt?
Dann kannst Du auch nicht sagen das Kind hat auf Deinem Grundstück nichts verloren.

Du musst dafür sorgen das keinem was passieren kann.

Und dann ist das Problem-sie kommt rein ohne zu fragen auch erledigt.

LG Mona

Beitrag von kitty1979 17.01.11 - 20:14 Uhr

Es ist nicht die Regel, dass der Hund in den Garten kommt. Und wenn dan eh nicht ohne mich. Aber, wenn ich die Terassentür öffne, rennt er schnell raus und um die Ecke (da, wo die Nachbarin stand). Ich bin ja direkt dahinter, aber er wäre eben schneller, wenn er wollte.

Es geht mir doch auch gar nicht darum, dass der Hund etwas tut. Er braucht sie ja nur anspringen, dem hält sie nicht stand. Wenn wir da einen Zaun ziehen, geht sie eben andersrum.....Selbst wenn das Tor geschlossen ist, dann kann man es öffnen.

Es wär auch etwas umständlich das Tor geschlossen zu halten. Unsere Einfahrt nutzen die Nachbarn hinter uns mit, die haben ein eingetragenes Wegerecht. Also benutzen so viele Leute die Einfahrt, dass es einfacher ist, das Tor den ganzen Tag offen zu lassen.

Aber wahrscheinlich müssen wir wirklich nen Zaun ziehen, um das ganze Theater nicht zu haben...