ALG 1 Fragen über fragen

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von kyra01.01 17.01.11 - 15:03 Uhr

Hallo,
ich hab mal ne frage und zwar geht es darum,ich war gerade beim arbeitsamt am 23.01 endet meine elternzeit da mein ausbildungsvertrag in der ss endete hab ich jetzt keinen job.....

ich möchte die kleine erst mit 3 jahren in den kindergarten geben
und jetzt das problem ich bekomme nur angebote mit 20 std wöchentlich
d.h. ich müsste meine kleine jeden tag für ca 4 std zu meiner mutter bringen was nicht geht... ich hab nen schwer kranken bruder!!!

gibt es noch andere möglichkeiten irgendwie möchte ihc gerne arbeiten gehen aber mein kind nicht so viel abgeben...
was kann ich denn tun???

vorallem sind die meisten jobs dann längere zeit entfernt ich müsste die kleine dann morgens wecken um sie zu meiner mutter zu bringen und und und

ich will nicht auf kosten von anderen leben aber es muss soch irgendeine möglichkeit geben oder???wie habt ihr das gemacht???
hat jemand tips????
danke schonmal im vorraus

Beitrag von goldtaube 17.01.11 - 16:16 Uhr

Um ALG I zu beziehen musst du dich für mindestens 15 Stunden pro Woche zu den üblichen Arbeitsmarktbedingungen zur Verfügung stellen. Die Kinderbetreuung muss natürlich auch gesichert sein.

Stellst du dich nur Teilzeit zur Verfügung und hast vorher Vollzeit gearbeitet, bekommst du natürlich nur anteilig ALG I.

Wenn du dich nicht für mindestens 15 Stunden pro Woche zur Verfügung stellst und/oder die Kinderbetreuung nicht gesichert ist bekommst du kein ALG I.

Da bliebe dann nur ALG II, sofern du Anspruch drauf hast oder aber Kinderzuschlag und Wohngeld, sofern du Anspruch drauf hast.

Beitrag von knackundback 17.01.11 - 17:19 Uhr

Hi,

ich kann, rein emotional, verstehen das man natürlich gerne 3 Jahre die meiste Zeit bei seinem Kind verbringen möchte.
Dies muss man sich allerdings finanziell leisten können (z.B. der Partner verdient genug).

LG
Miri

Beitrag von hedda.gabler 17.01.11 - 17:40 Uhr

Hallo.

Ich verstehe Dein Problem nicht so ganz ... Du willst nicht auf Kosten anderer leben, das heißt also arbeiten.
Du bekommst Teilzeitstellen angeboten, ist doch wunderbar.
Wenn Deine Mutter für die Betreuung ausfällt, suchst Du Dir eben einen Krippenplatz oder einen Platz bei einer Tagesmutter ... das wird auch finanziell vom Jugendamt unterstützt (Du wirst ja frisch ausgelernt in einem 20-Stunden-Job nicht die Welt verdienen).
Außerdem kannst Du ergänzendes Alg II beantragen, wenn Du Euren Bedarf nicht decken kannst.

Eine Modell, bei dem Dein Kind ausschlafen kann, Du es nicht zu Deiner Mutter bringen musst, selbst keine Fahrtwege hast und dennoch nicht auf Kosten anderer lebst, kann ich Dir leider nicht anbieten.

Werd erwachsen!

Gruß von der Hedda.

Beitrag von kyra01.01 17.01.11 - 18:20 Uhr

also erstmal ist das ja das problem ich gebe mein kind keinen fremden in die hand bevor sie nicht sprechen kann...
ich habe nicht gesagt das ich keine fahrtwege haben will oder das kind nicht zur meiner mutter bringen möchte...

es bring mir aber nichts wenn ich das geld was ich verdiene wieder in den sprit stecke dann kann ich auch zu hause bleiben...

das ist ja meine problematik



Beitrag von hedda.gabler 17.01.11 - 18:26 Uhr

Tja, das Leben ist kein Ponyhof ...

Beitrag von kyra01.01 17.01.11 - 18:40 Uhr

danke für den sonderlich hilfreichen tip...
hast mir sehr geholfen...

Beitrag von hedda.gabler 17.01.11 - 18:47 Uhr

Mädel, was willst Du denn hören ...

... Du sprichst davon, dass all das (Fahrtweg, Kind wecken müssen, Kind zur Mutter, bei der es eigentlich nicht geht, Kind nicht in Fremdbetreuung, bevor es sprechen kann, nicht auf Kosten anderer Leben) Dein Problem wäre ...

... in Wahrheit sind es doch die perfekten Ausreden, nicht arbeiten zu müssen.

Aber gut, im Einzelnen:

Fahrtweg: Kann man von der Steuer absetzen oder zu ziehst in die Nähe des Jobs

Kind muss geweckt werden: Such Dir einen Job, bei dem Du erst mittags beginnst.

Kind kann nicht zur Mutter gebracht werden, da kranken Bruder: Such Dir eine alternative Betreuung

Kind nicht in Fremdbetreuung bevor es sprechen kann: Upps, aber bei der Mutter geht es ja auch nicht.

Nicht auf Kosten anderer Leben wollen; Such Dir Arbeit.

Und damit schließt sich der Kreis und wir wären, sobald Du ein Jobangebot annehmen würdest, wieder beim ersten Thema "Fahrtweg" usw usw usw.

Ich sag ja, werd erwachsen ... respektive lüg Dir doch nicht selbst in die Tasche!

Gruß von der Hedda.

P.S.
Weißt Du wie viele frisch ausgelernte Mütter mit kleinem Kind heilfroh wären, wenn sie überhaupt Jobangebote bekämen und dann auch noch in Teilzeit, was sich doch super mit einem kleinen Kind vereinbaren lässt, sprich man verdient Geld und hat noch Zeit fürs Kind.

Beitrag von srilie 17.01.11 - 18:44 Uhr

Ich verstehe das Problem nicht, dass du dein Kind nicht abgeben möchtest bevor es nicht sprechen kann? Soll es selber entscheiden, wann es weg will? Dann wirst du vermutlich noch einige Jahre zu Hause bleiben müssen...

Beitrag von sandra7.12.75 17.01.11 - 20:05 Uhr

Hallo

Ja aber in 3 Jahren sieht es mit den Spritpreisen auch nicht anders aus.

Oder bekommst du dann mehr Geld??

S.

Beitrag von imzadi 17.01.11 - 21:52 Uhr

Was heisst das für dich? Das es keinen Sinn macht zu arbeiten sondern man lieber auf den Staat vertraut?

Beitrag von sandra7.12.75 18.01.11 - 08:20 Uhr

Hallo

Na arbeiten gehen.

lg

Beitrag von imzadi 17.01.11 - 21:49 Uhr

Das Modell gibt es schon, das heisst Augen auf bei der Vaterwahl. Nicht erst mal ein Kind bekommen und dann schauen ob der Typ was taugt. Erst testen, dann vermehren wenn auch die andere Elternhälfte dazu passt kann man mal die Nachwuchswünsche ins Auge fassen. Erfordert zwar Gedult, aber kann sich auszahlen für die Familie.

Beitrag von hedda.gabler 17.01.11 - 21:57 Uhr

Hallo.

Galt das jetzt mir?

Wenn ja, kann ich nur sagen, dass ich bei der Vater-/Partnerwahl zwar voll ins Klo gegriffen habe, trotzdem aber beruflich und finanziell ganz wunderbar zu recht komme ... und völlig unabhängig von dem Typen bin, in allen Bereichen!

Gruß von der Hedda.

Beitrag von imzadi 17.01.11 - 22:37 Uhr

Nein, ich wollte nur ein weiteres "Modell" aufzeigen.

Beitrag von schwarzesetwas 17.01.11 - 22:14 Uhr

Tolle Antwort.

Die hilft allen.

#klatsch

Beitrag von imzadi 17.01.11 - 22:41 Uhr

Den jetzt schon Schwangeren und Müttern hilft es sicher nicht. Aber hier ist es ja gang und gebe das man seine Kinder verschiedenen Partnern zuordnen muss. Vielleicht lernt ja zumindest eine was daraus bevor sie sich von der nächsten Eintagsfliege schwängern lässt.

Beitrag von october 17.01.11 - 22:19 Uhr

Hmmmhhh.... ich glaub, ich versteh es nicht.

Heißt das jetzt, dass man sich einen Mann suchen sollte, der jahrelang zu Hause bleibt, auf meine Kosten lebt, aber dafür die Kinderbetreuung übernimmt? Klingt nicht sehr erstrebenswert...

Oder heißt das jetzt, dass man sich einen Mann suchen sollte, der soviel Geld hat, dass man bequem auf seine Kosten leben kann? Klingt noch weniger erstrebenswert...

Klär mich doch bitte auf, inwieweit die Jobsuche mit der Partnerwahl in Zusammenhang steht?

LG Annika

Beitrag von windsbraut69 18.01.11 - 07:36 Uhr

Ja, wenn man aber weder "vom Amt" leben will, noch das Kind (fremd)betreuen und kein Vermögen hat, bleibt doch nur Lotto oder ein Ernährer?

LG

Beitrag von october 18.01.11 - 08:06 Uhr

Hallo,

aber so an die Partnerwahl heranzugehen und seine Kriterien danach auszurichten ist doch auch nicht das Wahre und das ist das was Imzadi evt. meinte.

LG Annika, die weder einen Ernährer hat, noch einen braucht

Beitrag von windsbraut69 18.01.11 - 11:25 Uhr

Nee, natürlich nicht, das wäre für mich auch nicht denkbar, hier ist es doch aber zu spät für ein unabhängiges Leben.

LG

Beitrag von imzadi 18.01.11 - 12:45 Uhr

Geld war in meinem Leben nie Ausschlaggebend bei der Männerwahl. Aber mit einem Mann der nicht wenigstens Zeitweise eine Familie allein ernähren könnte hätte ich mir auch kein Kind angeschafft. Dank verhütungsmittel kann man sowas ja planen.

Beitrag von kyra01.01 18.01.11 - 13:15 Uhr

das sir richtig was du schreibst ich denke mit 1600 € kann man mit 3 personen auch relativ gut leben!! andere leben mit mehr personen mit weinger geld... nur das ist ja das was ich nicht möchte...
ich bin ein mensch ich möchte auch gerne mal in die stadt gehen können ohne jeden cent 5 mal umzudrehen oder wenn die kleine mal älter ist ihr nicht jeden wunsch verneinen weil mama kein geld hat....
das größte problem ist einfach das mein freund am 01. immer nur ein abschlag von 1000 € bekommt und den rest am 15. aber wie man ja weiß muss man immer alles bezahlen....und wir haben 2 autos... die wir auch brauchen....

Beitrag von kyra01.01 17.01.11 - 22:57 Uhr

ich möchte das mein kind mir die dinge die passieren erzählen kann...ganz einfach...
und imzadi ich habe mehrmals betont das ihc NICHT vom staat leben möchte...
und was hat dein zweites posting damit zu tun??? verstehe ich nicht..
und wann ich ein kind bekomme und wann nicht das kannst du getrost mir überlassen.... auf so antworten kann ich gut und gerne verzichten zumal das nichts aber auch überhaupt nichts mit dem eigentlichen zu tun hat.....

Beitrag von windsbraut69 18.01.11 - 07:37 Uhr

Das geht nicht beides es sei denn, Dein Kind lernt sehr früh und schnell sprechen.