Sanktion wegen Jobablehnung?

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Beitrag von stolzemutsch 17.01.11 - 18:49 Uhr

Hallo zusammen #winke

kurze Frage, da ich mich bei diesem Alg2 nicht auskenne und sich eine Bekannte gerade den Kopf zerbricht.
Sie hat sich bei etlichen Unternehmen beworben. Nun hat sie ein Termin zum Vorstellungsgespräch, dass sie allerdings jetzt absagen möchte.

Die stelle ist NICHT von der Jobagentur, sondern hat sie sich selbst beworben, allerdings hat sie die stellenausschreibung falsch interpretiert und hatte sich fälschlicherweise für eine andere Position beworben, als sie eeigentlich wollte. muss sie mit einer sanktion rechnen?

Ich meine, theoretischerweise nicht, da es ja keine Stelle von der Agentur ist und sie auch vom Vorstellungsgespräch nichts wissen.

Aber ich weiß es auch nicht genau #schwitz

Wisst ihr weiter?

Beitrag von vwpassat 17.01.11 - 19:05 Uhr

Wo kein Kläger - da kein Richter.

Beitrag von marion2 17.01.11 - 19:05 Uhr

Das weiß man aber nie so genau.

Beitrag von marion2 17.01.11 - 19:05 Uhr

Hallo,

sag ihr, sie soll hingehen. Sicher ist sicher.

Wer weiß, womöglich wird sie ja gar nicht eingestellt oder noch schlimmer: der Job macht trotzdem Spaß.

Gruß Marion

Beitrag von stolzemutsch 17.01.11 - 19:13 Uhr

Das ist ein Call-Center.
Sie dachte, dass sie nur die schriftlichen Anfragen bearbeitet.
Aber die Stellenausschreibung ist direkt für den Telefondienst.

Das Unternehmen (Arvato) ist ziemlich in Veruf wegen ihrer Arbeitsbedingungen (u.a. enormer Stressfaktor und Leistungsdruck) im Telefondienst. Deswegen möchte sie das nicht machen. Sie wollte halt lieber die schriftliche Kundenbetreuung.

Sie ist schon sehr deprimiert.

Beitrag von vwpassat 17.01.11 - 19:33 Uhr

Dann Finger weg.

Für Telefondrückerei muss man echt geboren sein.

Beitrag von stolzemutsch 17.01.11 - 21:57 Uhr

Aber sie hat nun angst, dass die das jobcenter es irgendwie rausbekommen könnte, dass sie das gespräch absagt #gruebel
und deswegen eine sanktion bekommt.

aber ich denk mal, da sie sich dort freiwillig beworben hat und das jobcenter nichts vom vorstellungsgespräch weiß, dürften sie auch nicht erfahren, dass sie abgesagt hat, oder?

Beitrag von windsbraut69 18.01.11 - 06:49 Uhr

Ist das nicht gleichgültig und kann sie nicht - alternativ zu 100% ALGII - übergangsweise durchaus einen Job machen, der ihr nicht zusagt?

Gruß,

W

Beitrag von cunababy 18.01.11 - 11:46 Uhr

wenn man sichs aussuchen kann ja.

Aber will ich´nicht machen und dann auf kosten der Steuerzahler leben ist eine Unverschämtheit.

Beitrag von marion2 17.01.11 - 19:40 Uhr

Arvato soll doch so schlimm gar nicht sein. #gruebel

SNT sucht immer mal wieder E-Mail-Agenten.

Beitrag von lanni 17.01.11 - 22:35 Uhr

Arvato find ich persönlich als absolut unmöglich.

Der Druck der da herrscht is dermassen hoch, da muss man über kurz oder lang kaputt gehen.

Und Telefonie im Outbound wär für mich auch gar nichts.

An die TE,

nein, das Jobcenter kann Deiner Bekannten da gar nichts. Sanktionen gibts nur wenn man Vorschläge mit Rechtsfolgebelehrung missachtet.

Viele Grüße

Lanni

Beitrag von caro300 18.01.11 - 15:33 Uhr

Normalerweise muss sie alle Bewerbungen der ARGE mitteilen, also wissen sie dann etwas von der Firma. Es sei denn, sie hat es nicht mitgeteilt.

Sollte sie die Firma angegeben haben, dann sollte sie lieber zum Vorstellungsgespräch gehen. Wenn sie nicht sehr motiviert rüber kommt, wird man sie sicher nicht einstellen. Die Firmen haben ja sicherlich noch mehr Bewerber.

LG
Caro