Muss mal Dampf ablassen Kaiserschnitt/ normale Geburt (LANG)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von katha5762 17.01.11 - 20:37 Uhr

Hallo,

ich bin echt erstaunt, wieviele es hier gibt, die von Kaiserschnitten abraten und zwar mit einer Art und Weise, als würden Sie den Müttern Vorwürfe machen, die einen Kaiserschnitt machen lassen. Als wären sie schlechte Mütter! Und dann die Schmerzen die in Verbindung mit einem Kaiserschnitt auftreten. Eine normale Geburt ist auch kein Highlight und danach ist man auch nicht schmerzfrei und hüpft aus dem Bett und wirbelt sein Baby herum. Ich konnte z.B. 2 Wochen nicht auf meinem Hintern sitzen, weil der Dammschnitt richtig weh tat. Schmerzfrei laufen konnte ich erst nach 3 Monaten wieder. Und die erste Woche konnte ich mich kaum rühren, lachen, husten etc.. Hinzu kommen dann noch 16 Stunden Geburtsschmerzen, ja auch trotz PDA und danach noch eine Not OP, weil die Plazenta sich nicht gelöst hat. Ich möchte bei diesem Kind einen Kaiserschnitt und wäre froh, wenn mir jemand was dazu erzählen kann(Wie lange darf man nichts schweres heben, wie lange starke Wundschmerzen, wie lange nicht selber auf Toilette usw.) und keine Vorwürfe macht, dass ich einen Kaiserschnitt haben möchte.

Vielen Dank und Sorry, aber musste mal raus.

LG

Beitrag von jeanny0409 17.01.11 - 20:43 Uhr

Hallo,
hatte KS und eine normale Geburt,bei der meine Tochter fast gestorben wäre#zitter (Grund zu enges Beckenn sie steckte förmlich fest und erlitt Sauerstoffmangel:-()
Hatte danach auch 6 Monate mit den Folgen zu kämpfen wegen Dammschnitt und Riss.:-[

Deshalb gibts für mich auch nur noch KS.

Wundschmerzen hatte ich ca. 2 Wochen.
Auf die Toilette wirst du spätestens am Morgen nach dem KS geschickt;-)
Da wird dann der Katheter gezogen.

Heben würde ich sagen mindestens 8 Wochen nix schweres.

Beitrag von sweatheart83 18.01.11 - 08:47 Uhr

Wann wurde denn bei dir der KS gemacht? Morgens oder Abends?
Denn mir wurde der Katheter sofort raus gemacht als ich meine Beine wieder spürte. Und mit dem ersten aufstehen, musste ich auch den ersten toilettengang machen.
Muss aber dazu sagen das meine kleine nicht bei mir war, sondern auf der säuglingsstation. Somit wollte ich natürlich so schnell es geht zu ihr..

Lg

Beitrag von tonip34 17.01.11 - 20:44 Uhr

Hi, also ich hatte einen KS wegen BEL, und fand es nicht schlimm, die Schmerzen waren ertraeglich, nach 3 Tagen war der extreme Wundschmerz weg und ich konnte mich schon ganz gut bewegen. Montags war der KS und Dienstag war ich schon alleine auf der Toilette.

Jetzt bin ich wieder SS und leider spuere ich die Narbe jetzt ganz gut, wuerde es diesmal gern normal versuchen...aber wenns nicht klappt dann ist es halt wieder ein KS.. kennst Du die OnternetSeite wo man sich einen KS anschaun kann ? Ganz interessant..

lg toni

Beitrag von solania85 17.01.11 - 20:44 Uhr

Hallo,

schön, dass es doch noch andere gibt, die genauso denken. Ich bin zum 1. mal schwanger und auch ich werde mich für einen KS entscheiden... Ich hatte schon mehrere Bauch ops und ich kann sagen, dass ich nach spätestens 2 Wochen wieder ziemlich fit war.

Kann mir auch nicht vorstellen, dass nach ner normalen Geburt alles sooooo rosig ist. Bin Krankenschwester und hab auf ner Gyn gearbeitet und kann nur sagen, dass die mit KS vllt. 3 Tage länger im KH waren, aber trotzdem ab dem tag danach "fitter" waren.
Ich persönlich hab lieber ne Bauchnarbe die heilen soll, als nen riss am after oder sonst wo.

LG

Beitrag von alessa-tiara 17.01.11 - 20:47 Uhr

hallo also ich denke das das von frau zu frau verschieden ist mit den schmerzen und vorallem ob der KS gewollt war oder nicht!!

Ich hatte zb strake schmerzen nach dem KS, glaub das schlimmste war nach ner woche weg, aber so richtig schmerzfrei hat es länger gedauert.
nicht selberf auf sie toliette konnte ich einen tag nicht , dann MUSSTE ich ja trotz schmerzen auf die toilette schleichen. mein kind konnt ich die ersten tage nicht alleine hochnehmen weil die naarbe weh tat.


LG

Beitrag von juliap88 17.01.11 - 20:47 Uhr

Also ich würde auch keinem einen vorwurf machen, aber ich verstehe halt auch die ganzen mütter nicht, die nen wunschkaiserschnitt machen lassen, weil ich es einfach egoistisch finde. Man sollte ans baby denken und nicht an sich selber und für das baby ist ein kaiserschnitt nunmal absolut unschön. Die meisten haben atemprobleme zu beginn, weil das wasser nicht vollständig aus den lungen gequetscht werden konnte da sie nicht durch den engen geburtskanal mussten. Außerdem werden sie von ihrer warmen, schönen, sicheren umgebung schwupp die wupp ohne "vorwarnung" einfach rausgenommen und wissen garnicht wie ihnen geschieht und...und...und...deswegen würde mich halt einfach mal interessieren wieso man sowas wünscht wenn es nicht medizinisch notwendig ist?! jeder muss es selber wissen aber ich verstehe es halt einfach nicht...schmerzhaft ist wohl beides ob bei der geburt oder danach oder wie auch immer...

Liebe Grüße
Jule

Beitrag von kimberly1988 17.01.11 - 20:55 Uhr

Sehe ich auch so. Das eine Geburt kein Spaziergang ist dürfte jedem mitterweile bekannt sein. Ich verstehe und finde es gut das es den KS gibt aber eben nur aus medizinischen Grund oder eben bei einer so tragischen ersten Geburt wie oben eine Userin beschrieben hat.

Aber ich verstehe nicht warum sich manche Damen zu fein sind die Schmerzen eine Geburt so ertragen, einen Riss oder eine Verletzung obwohl sie genau wissen das es für das Kind im normal Fall das allerbeste ist?

Beitrag von juliap88 17.01.11 - 21:05 Uhr

Danke dass du das auch so siehst. Das verstehe ich nämlich auch einfach nicht, aber vielleicht kann uns hier jemand die frage beantworten und mal sagen was die sich dabei noch denken und so...

Beitrag von alessa-tiara 17.01.11 - 20:57 Uhr

#pro

Beitrag von vio21 17.01.11 - 20:49 Uhr

also ich hatte 2 kaisershnitte....das erste war eine not op die 2.nicht...das erste mal aufstehen ist schwer,aber nach einer woche ging es mir wieder richtig gut. Am schimmsten fand ich nur die op...das hin und her gerücke aber das ist eine sache von 3 min und dein baby ist da. Hauptsache gesund.würde auf andere nicht hören die keine ahnung haben. ich habe es versucht auf normalen wege zu bekommen,aber mein erstes kind ist im geburtskanal stecken geblieben,da ging nichts mehr...vor 100 jahren hätte ich sie wohl verloren und wäre selber daran gestorben. also bin echt froh das es den kaiserschnitt gibt...viel glück bei dir:-)

Beitrag von biibiii 17.01.11 - 20:50 Uhr

finde ich echt gut das dass mal jemand so klar ausdrückt wie du!!#pro

kenne auch viele die sooo negativ über einen ks sprechen, denken und mir ins gewissen reden,
nur weil ich diesmal ebenfals mit dem gedanken spiele einen ks durchführen zu lassen :-[

leider kann ich dir nicht viel dazu sagen...

aber ich bin gespannt auf die erfahrungsberichte anderer :)

Beitrag von gundi2000 17.01.11 - 20:53 Uhr

huhu #winke

ich hatte 2 normale Geburten und einen Ks, die 2te normale Geburt wäre mein Zwerg fast gestorben und beim Ks wäre ich fast gestorben, weil mir eine Aterie geplatzt ist, das hieß Blutkonserven und Intensiv, während sich unser 2ter sehr schnell erholt hatte ;-)

Ich hatte bei allen normalen Geburten einen Darmriss und musste genäht werden, aber es ging mir sehr schnell, wieder gut.

Nach dem Kaiserschnitt brauchte ich lange um wieder fit zu werden und es zu schaffen 3 Kinder alleine zu versorgen, wenn mein Mann nicht da war.

Heben solltest du 8 Wochen nichts schweres :-)

lg gudrun mit Bauchzwerg Nr.4 der wieder normal kommt ET-27

Beitrag von emmy06 17.01.11 - 20:56 Uhr

ich habe beides hinter mir und weiß sehr genau wovon ich rede....

- ich hatte eine toll, schnell, spontangeburt in 2007
- trotz sehr großem dammschnitt konnte ich von anfang an sitzen, laufen usw.
- bin auch vom kreissaal auf station zurück gelaufen und nicht im bett gefahren worden
- ich war das blühende leben nach dieser spontangeburt :-)

ganz anders der sek. kaiserschnitt nach einleitung
- schmerzen ohne ende über mehrere tage, später noch mehrere wochen leichtere schmerzen
- konnte die ersten tage nicht gescheit laufen, husten war extrem schmerzhaft
- hatte 2 wunddrainagen liegen
- urinieren war tagelang sehr schmerzhaft

der ks war nachts etwa 24 uhr zu ende, erstmals aufstehen musste ich morgens um 7 uhr, da war teilweise selbst waschen angesagt, mit hilfe umziehen usw. da dies klappte, wurde der katheter gezogen und etwa 2 stunden später bin ich zur toilette. die krankenschwester war nur zur vorsicht dabei, sollte mein kreislauf kollabieren - gemacht hat sie nichts.


kaiserschnitt freiwillig? nie im leben....



lg

Beitrag von derhimmelmusswarten 17.01.11 - 20:57 Uhr

Ich hatte auch eine Geburt mit immensem Dammschnitt und starken Schmerzen, muss dir aber dennoch widersprechen, was eine normale natürliche Geburt angeht. Ich hatte Bettnachbarinnen sowie auch Bekannte, die nach einer normalen Geburt rum hüpften als wäre nichts gewesen. Es gibt auch Frauen, die keinerlei oder nur geringe Geburtsverletzungen haben und sofort wieder topfit sind (auch wenn ich mir das persönlich nach meiner Erfahrung auch nur sehr schwer vorstellen kann).

Beitrag von widowwadman 17.01.11 - 21:07 Uhr

Ich hatte einen ungeplanten KS wegen Geburtsstillstand und hab ihn gut verkraftet. Die Kleine wurde nachts um 23:24 geboren und so gegen 10 stand ich spaetestens unter der Dusche. Und war am uebernaechsten Tag abends schon daheim, regulaer entlassen.

Wichtig zum Thema Schmerzen ist, dass du deine Schmerzmittel regelmaessig nimmst und nicht erst wenn sie nachlassen, dann ist es auch nicht so schlimm. Ich hab nach der Geburt Paracetamol und Diclophenac in regelmaessigen Abstaenden genommen und nicht besonders gelitten. Diese Schmerzmittel sind auch stillfreundlich.

Ein weiterer Rat ist, schaff dir Riesen-Oma-Schluepfer an, das schont die Naht, und kleb dir eine Wochenfluss-Binde als Polster davor, das hilft auch.

Ich werde bei 39+0 am 26.05. meinen zweiten KS haben (es sei denn das Kind beschliesst frueher zu kommen, dann ist der KS natuerlich auch frueher), und seh dem recht entspannt entgegen.

Beitrag von katha5762 17.01.11 - 21:18 Uhr

Erstmal danke für die ganzen Antworten.
Ich weiß, dass eine normale Geburt auch anders ablaufen kann, aber bei mir war es nicht so.
Nicht nur das es meiner Kleinen nach 16 Std Wehen nicht mehr gut ging(Herztöne waren weg), sondern ja ich Egoist, mir ginges auch besch...
Nachdem die Herztöne verschwunden waren, sah ich nur noch, dass die Hebamme ein Messer schwang und die Ärztin auf meinen Bauch sprang um das Kind rauszudrücken.
Danach hörte ich wie die beiden tuschelten, wo kommt denn nur das ganze Blut her, dann wurde der Oberarzt gerufen, dieser hat probiert meinen Bauch auszuwringen um die Plazenta zu lösen und zu guter letzt wurde ich in Vollnarkose gelegt. Da war nichts mit kennenlernen und bonding und so weiter. Ich habe soviel Blut verloren, dass über eine Transfusion nachgedacht wurde.
Und deswegen möchte ich einen Kaiserschnitt.

Beitrag von pregnafix 17.01.11 - 21:42 Uhr

Ich hatte Dienstagmorgens den Kaiserschnitt und bin Mittwochmorgen aufgestanden, auf Toilette, duschen etc. Ab da ging alles wieder. Die Schmerzen fand ich im Vergleich zu den krassen Wehen vorher echt lächerlich.
Letztendlich wars für mich nicht ansatzweise so schlimm, wie ich immer gelesen und befürchtet habe.
Deine Schmerzen nach der Spontanentbindung (und ich rede jetzt nur vom Sitzen und laufen, nicht von deiner Not-OP etc.) klingen schlimmer als meine waren.
Man muss sich die ersten Tage halt langsam bewegen, dann geht das auch. Aufstehen und hinsetzen fand ich teilweise echt fies (aber immer nur ne Sekunde), da die inneren Fäden (die Knoten) gebrannt haben wie Feuer.
Nach einer Woche war das Schlimmste (was aber nun wirklich nicht sooo schlimm war, ich konnte sogar auf dem Bauch liegen) erledigt, nach 3 Wochen war ich wie neu.