Frage zum Mutterschutz hab...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dani. 17.01.11 - 20:47 Uhr

hi,

kann mir jemand sagen ob ich das richtig verstanden habe?

aaalso ich übe zurzeit einen minijob aus. nun habe ich nach gründlicher googelsuche rausgefunden, dass der MUSCHU nicht für minijobs gilt. d.h. zumindest nicht in den 6 wochen vor der geburt.

anders gesagt, kann in diesem fall 6 wochen vor ET ein minijob ausgeübt werden. in den 8 wochen nach der geburt gilt der volle MUSCHU (in der hauptbeschäftigung wie auch im minijob).

rischtüüüüüsch?


LG dani

ps: mein chef meinte sowas heute auch, allerdings geht's mir noch so gut, dass ich mir sowieso ohne weiteres vorstellen kann "bis zum blasensprung" arbeiten zu gehen. :-p was ich ihm auch vorgeschlagen habe.

Beitrag von crazycat 17.01.11 - 20:52 Uhr

Mutterschutz besteht auch für 400 EUR Kräfte. Im Rahmen der Regelungen des Mutterschutzgesetzes hat die Minijobberin während der Zeiten, in denen ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen wurde einen Entgeltfortzahlungsanspruch (§ 11 MuSchG). Für die Zeit der Mutterschutzfristen (in der Regel 6 Wochen vor und acht Wochen nach der Entbindung) besteht ein Anspruch auf Mutterschaftsgeld (§ 13 MuSchG). Diese kann in der Höhe auf höchstens 210,00 € beschränkt sein, wenn die Frau nicht selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse ist. Die Auszahlung muss dann beim Bundesversicherungsamt beantragt werden (§ 13 Abs.2 MuSchG).

Da diese Zahlungen zu einer erheblichen wirtschaftlichen Belastung werden können, sieht der Gesetzgeber insbesondere für kleine bis mittlere Betriebe (nicht mehr als 30 Beschäftigte) die Erstattung dieser Arbeitgeberaufwendungen vor.Der Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen wird seit 1. Januar 2006 durch das Gesetz über den Ausgleich der Arbeitgeberaufwendungen (AAG) geregelt. Anspruche auf Ausgleichzahlungen sind nach § 2 AAG gegen die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See als Träger der knappschaftlichen Krankenversicherung zu richten.

http://rechtsanwalt.g-brand.de/2007/11/27/mandanteninformation-minijobs/

Beitrag von dani. 17.01.11 - 20:55 Uhr

bin nur auf 160,- euro eingestellt. gilt dann quasi alles was unter 400,- euro ist auch dazu?

das hatte ich u.a. gefunden: http://www.klaus-bartram.de/aushilfe.html

Beitrag von crazycat 17.01.11 - 21:02 Uhr

Also ich würde das jetzt so verstehen du kannst weiter arbeiten kannst aber auch deinen anspruch auf mutterschutz geltend machen.
bist du denn noch gesetztlich versichert weil dann würd es sich ja eher lohnen wenn du mutterschutzgeld bei der kk beantragst da bekommste ja mehr raus als bei deinem minijob

Beitrag von dani. 17.01.11 - 21:09 Uhr

jepp gesetzlich versichert bin ich.

ach, in dem fall würde ich mehr rausbekommen? dachte immer der lohn wird "nur" statt vom AG von der KK bezahlt aber halt, nicht mehr als ich mit meinem job verdient hätte.

man das ist aber auch nicht einfach!

vielen dank dir! #pro:-)

Beitrag von crazycat 17.01.11 - 21:42 Uhr

Du bekommst 13 € pro Tag von der KK egal wieviel du an gehalt bekommst so kenn ich das .....das sind dann für die 6 wochen vorher 546€ und für die 8 wochen nachher 728€ also ich denke bei dir lohnt sich das doch eher ....
du bekommst das dann aber für die 6 wochen vorher auf einmal ausgezahlt und für die 8 wochen nachher auch auf einmal.......
So kenn ich das aber du kannst dich ja bei deiner KK mal schlau machen....
Ich hoffe ich konnte dir gut helfen;-)

Beitrag von dani. 17.01.11 - 21:48 Uhr

#aha aaaah, okay... ja konntest du. danke #herzlich-lichst #liebdrueck #blume #paket #ole

... und ja werde die KK noch mal löschern! ;-)

Beitrag von pumagirl2010 17.01.11 - 21:06 Uhr

Hi bin seit 1.10 leider arbeitslos und nun war ich am do bei Arbeitsamt und hab ihr halt gesagt das ich ss bin dann hat sie mir gesagt das 6wochen vor der geburt und die 8 wochen danach die KK das geld bezahlt so das ich kein anpruch mehr auf Alg1 habe denke bei dir wirds ähnlich sein#kratz

Beitrag von dani. 17.01.11 - 21:18 Uhr

aber arbeitslos bin ich doch nicht und anspruch auf ALGI hätte ich so oder so nicht, bei einem minijob (in meinem falls nur 160,-euro).

das ding ist, hier (http://www.klaus-bartram.de/aushilfe.html) habe ich folgendes gelesen:

Mutterschutz und Minijobs
Im Mutterschutzzeitraum sechs Wochen vor der Geburt kann ein Minijob ausgeübt werden. In den acht Wochen nach der Geburt gilt ein totales Beschäftigungsverbot (in der Hauptbeschäftigung wie auch im Minijob).

müsst halt jetzt nur schauen wo ich mehr von hab, MUSCHU in den 6 wochen vor ET nehmen oder lieber minijob weiter machen bis ET.

ja und ob ich überhaupt anspruch auf mutterschaftsgeld habe. #kratz
a so wie es aussieht habe ich ich's... oder doch nich. #augen

Beitrag von dani. 17.01.11 - 21:21 Uhr

ach na jetzt wirds lustig... bekomme aufgestockt ALGII. nicht dass, die dass mögliche mutterschaftsgeld mit dem regelsatz verrechnen. na dann ist es so oder so egal.