Trommelfelle schwingen nicht (richtig)... Jemand Erfahrung?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von xam2007 17.01.11 - 23:39 Uhr

Hallo...

Nachdem wir schon mehrere Male mit unserer Maus beim HNO-Arzt waren und letztens alles i.O. war, mussten wir heute als Notfall dorthin.

Kurz erzählt: Unsere Maus (3J+5M) hatte heut nach dem KiGa Ohrenschmerzen und sagte mir dass ihr Ohr nicht hört. Mir ist aufgefallen, dass sie sehr laut sprach und dass ich sie immer erst antippen musste, wenn ich ihr etwas sagen wollte. Sie hätte sonst überhaupt nicht reagiert. Da ich mir sehr viele Sorgen machte, sind wir zum HNO-Doc.

Dort hatte ich das Gefühl, dass sie immer lauter wurde um mir etwas zu erzählen.

Der Doc untersuchte sie und stellte, fest dass ihre Ohren nicht richtig belüftet seien und dass ihrere Trommelfelle nicht schwingen bzw nicht richtig schwingen. Wir sollen abschwellendes Nasenspray geben und in 3 Wochen wieder kommen.

Kann mir vielleicht jemand etwas dazu sagen? Hat jemand Erfahrung damit? Mir geben die 3 Wochen Zeit schwer zu denken ist das normal?

LG x.

Beitrag von meggie39 18.01.11 - 00:13 Uhr

Hallo,

bei meiner Vierjährigen ist das im Winter leider fast schon Dauerzustand. Es sammelt sich Schleim hinterm Trommelfell, der nicht richtig abfließen kann, und dadurch schwingen die Trommelfelle nicht mehr richtig und es stellt sich Schwerhörigkeit, mehr oder weniger stark, ein. Das heißt "Paukenerguss", du kannst ja mal danach googeln. Ohrenschmerzen hat meine Tochter allerdings seltenst. Das ist meistens schon ein Hinweis auf eine drohende Entzündung, d.h. wenn die Ohrenschmerzen anhalten oder wiederkommen, solltet ihr auf jeden Fall wieder zum Arzt.

Ansonsten ist es leider wirklich so, dass es eine Weile dauern kann, bis der Schleim abfließt und alles wieder normal ist. Nasenspray hilft, aber man sollte es nicht länger als eine Woche am Stück geben, weil sich sonst die Schleimhäute dran gewöhnen und die Nase zuschwillt, wenn man es absetzt. Wir geben - auf Rat des Arztes - zusätzlich noch ACC-Hustensaft, weil der den Schleim verflüssigt und damit das Abfließen erleichtert. Auch den allerdings nicht dauerhaft, sondern mal eine Woche zusammen mit dem Nasenspray, dann wieder eine Pause von zwei bis drei Wochen. Ansonsten gibt es noch homöopathische Mittel, z.B. Otovowen-Tropfen, die kann man auch dauerhaft geben. Haben bei uns allerdings nicht geholfen.

LG und gute Besserung für deine Kleine
Meggie