Kind und Beruf (Vollzeit)

Archiv des urbia-Forums Finanzen & Beruf.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von ninideluxe86 18.01.11 - 15:06 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe vor 1 1/2 Jahren meine Aubildung beendet und wurde ein Monat später Mama.
Bis jetzt bin ich für meine Kleine Maus dagewesen. Allerdings muss ich wieder Arbeiten (auch aus finanziellen Gründen).

Hat jemand Erfahrung?
Meine kleine Maus hängt sehr an mir und wenn ich dann wieder 40 Stunden in der Woche arbeite...

Kann das trotzdem gut klappen?

Schonmal danke für eure Antworten.

LG ninideluxe86 mit Jana 17 Monate#verliebt

Beitrag von catch-up 18.01.11 - 15:08 Uhr

Natürlich klappt das! Warum sollte es auch nich?

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, da macht deine Tochter keine Ausnahme!

Es wird die Zeit kommen, da fängt sie an zu weinen, wenn Mutti kommt, um sie aus dem Kindergarten abzuholen!

Beitrag von ninideluxe86 18.01.11 - 15:16 Uhr

Ich habe z.B. von einer Bekannten gehört, dass es für sie persönlich gar nicht ging, da sie die ganze Zeit nur an ihren Kleinen dachte.

Beitrag von vwpassat 18.01.11 - 15:44 Uhr

Du warst zulange daheim.

Klar denkt jede Mutter an Ihr Kind (auch Väter), aber das darf doch nicht so ausarten, dass man keiner Arbeit nachgehen kann.

Deine Bekannte scheint ein Fall für nen Psychologen zu sein.

Beitrag von espirino 18.01.11 - 15:45 Uhr

Hallo,

ich sags mal so: es muß klappen oder du findest dich damit ab bis zur Grundschule nur Mama zu sein mit den entsprechenden finanziellen Einbußen natürlich.

Dem einen Kind fällts schwerer dem anderen leichter, aber lernen müssen sie es allemal.

Am besten fängst du vorher an zu trainieren. Besuch ein Kleinkindgruppe im KiGa, gib sie öfter mal ein paar Stunden zur Oma oder zu Freunden. Sie sollte früh lernen, daß auch andere Menschen vertrauenswürdig sind. Und du solltest dich edanklich darauf einstellen, daß es von enormen Vorteil sein kann, wenn dein Kind außer dir weitere Bezugspersonen hat. Das stärkt ihren Charakter und ihre "Selbständigkeit".

LG Jana

Beitrag von ayshe 18.01.11 - 15:50 Uhr

Hallo,

es gibt immer Klammerphasen, das ist ja normal.

Ich ging ja schon früh arbeiten, das war dann also nicht so das Problem, da meine Tochter erstmal ein Jahr mit meinem Mann zuhause blieb.

Als sie dann aber 17 Monate alt war, kam sie in die Kita.
Also im Grunde deinem Fall ähnlich, denn ich nehme mal an, daß dein Mann auch schon lange nach der Geburt wieder arbeitet ;-)

Die Eingewöhnung war für meine Tochter nicht so leicht, sie hing ja auch sehr an meinem Mann.
Aber mit viel Geduld und viel Zeit ist das auch gelaufen.
Ich würde mir an deiner Stelle dafür Zeit einrechnen.

Und ansonsten ging es ihr ja dann auch sehr gut dort.

Beitrag von manavgat 18.01.11 - 16:18 Uhr

Entscheidend ist die Qualität der Betreuung.

Gruß

Manavgat

Beitrag von nele27 18.01.11 - 16:18 Uhr

Hallo!

Wenn Du voll dahinter stehst, dann klappt es auch... schädlich ist allerdings, wenn Du sie halbherzig und mit schlechtem gewissen abgibst. Die Kinder merken das und sind dann verunsichert.
Also sucht eine gute Betreuung, wo ihr auch dahinter stehen könnt und dann schickt Eure Tochter voller Überzeugung hin. Lasst Ihr genug Eingewöhnungszeit und dann klappt das.

Aber tu Deiner Tochter einen Gefallen und mache keine halben Sachen - oft sind bei der Eingewöhnung die Mütter das Problem, die klammern und die Kinder verunsichern :-) Dann lieber zu Hause bleiben und finanz. Einbußen hinnehmen.

LG, Nele

Beitrag von jo-hanna- 19.01.11 - 21:00 Uhr

Hi!

Ich bin Erzieherin in einer Kinderkrippe und JA das klappt! ;-)

Trotzdem gibt es ein paar wichtige Rahmenbedingungen:
1. Ihr solltet nach einer Betreuung suchen, die euch selbst zusagt! Wenn Eltern ihr Kind mit einem unguten GEfühl abgeben, spüren Kinder das...
2. Achtet auf die Qualität der Einrichtung, vor allem auf ein gutes Eingewöhnungkonzept! (Und plant für die Eingewöhnung genug Zeit ein!)
3. Lasst Euch Zeit füreinander!!!
Nehmt euch beim Bringen in die Kita die Zeit euch ruhig zu verabschieden, euch noch was zeigen zu lassen, den Erzieherinnen wichtige Infos weiter zu geben!
Nehmt euch Zeit beim Abholen!
Lasst euch nach Feierabend Zeit für Eure kleine Maus... Ich glaube es gibt auf Dauer nichts schlimmeres für so Kleine als morgens aus dem Bett, ruckzuck in die Kita, abends einkaufen, waschen, putzen, essen und ins Bett! D.h. versucht es euch schön zu machen....

Ich kenne viele Kinder, deren Eltern berufstätig sind und das super geregelt bekommen! Und vorallem, den meisten Kindern geht es damit wirklich gut! Es gibt nichts schöneres als GLEICHaltrige!!! Ihr werdet sehen, wie viel Spaß euer Kind haben wird!
Und ob ihr es glaubt oder nicht, es soll auch Kinder geben, die nachmittags weinen weil sie nicht mit nach hause wollen :-p

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig deine Angst nehmen!

Alles GUte #klee