Kontra zu liebe Hundebesitzer....

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von solania85 18.01.11 - 15:56 Uhr

Mal was anderes..... Welcher Katzenbesitzer läuft denn seiner Katze hinterher und packt die Häufchen ein?????
Das sind doch die Mistmacher wo gerne den rasen und die Blumenbeete bestücken...

Nur so viel zum Thema.....

Beitrag von minimoeller 18.01.11 - 16:08 Uhr

Ähm, hä?

#kratz

Ich glaub, es ging da eher um die Tretminen auf den Gehwegen. Und so ein Schäferhund macht bestimmt größere Würstel als ein Perserkater...

Mal abgesehen davon, musss auch der Hase, der Fuchs, der Iltis, der Waschbär, und was sonst noch so in der freien Wildbahn rumläuft das große Geschäft erledigen. Und die scheren sich auch nicht drum, ob's ein Kinderspielplatz, ein Vorgarten oder ein Rosenbeet ist.

Na klar, auch Katzen hinterlassen ihre Ausscheidungen. Aber bestimmt nicht mitten auf der Straße - handtellergroß.

Oder möchtest Du jetzt eine Einsammelpflicht für Katzenbesitzer einfordern?

Beitrag von germany 18.01.11 - 16:16 Uhr

Also kann die Kacke von kleinen Hunden auch liegen bleiben? Manche Rassen sind kleiner als Katzen.

DEIN Gesicht möchte ich sehen, wenn vor dir ein kleiner Hund, sagen wir yorkie, in den Sandkasten stiefelt und da rein sch.. während dein Kind da spielt.


Versteht doch mal die andere Seite! Natürlich sollte jeder Hundebsitzer die Hinterlassenschaften seines Hundes entfernen, aber jeder Hundebesitzer wird hier angegriffen, aber sagt man auch nur einmal was wegen katzen, kommen gleich wieder so blöde Kommentare. DAS muss mal einer verstehen!

Beitrag von maddi2704 18.01.11 - 17:38 Uhr

Das Unterschreib ich mal #pro

Beitrag von windsbraut69 19.01.11 - 06:17 Uhr

Ob es wohl Unterschiede im Wesen und der Haltung von Hund und Katze gibt - von Natur aus sozusagen?

Deine Kinder dürfen ja auch Lärm machen und Du nicht.

Beitrag von germany 19.01.11 - 10:00 Uhr

Natürlich gibt es da Unterschiede, aber dann sollte man mal aufhören immer gegen die Hundebesitzer zu giften, die ja ihre Hund eimmer und überall hin machen lassen.


Und muss ich es gut finden, dass Katzen so grausam sterben? Ich sehe ja ein das sie draußen sein wollen, aber um welchen Preis?

Ob ein Leben in freiheit das gut machen kann, was manche Katzen aushalten müssen an Qualen, weil sie mit zertrümmerten Knochen versuchen sich heim zu schleppen? Die wenigsten Tiere sind gleich tot wenn ein Auto sie erwischt.


Das ist für mciha uch ein grund, warum ich mir niemals eine Katze kaufen würde.


Und warum sieht man eigentlich immer nur Katzen draußen, die keinen nennenswerten Geldwert haben? ich hab noch nie eine teure Siam Katze oder ähnliches gesehen. Wollen die nicht raus oder ist dne Besitzern dann das Geld zu schade wenn sie platt gefahren werden?


Oft kommt es mir hier so vor, als wenn Tierheim Katzen und co shcnell ersetzbar wären und sobald hier mal eine Katze stirbt, ist kurze Zeit später die neue da. ich verstehe das nicht. Bei Hunden ist man auch nicht so schnell was die Neuanschaffung angeht.



Ich hab mich jetzt genug aufgeregt. Es muss ja niemand meine Meinung teilen.

Beitrag von pinklady666 19.01.11 - 13:44 Uhr

Das kann ich so nicht bestätigen.
Meine Siamesin war eine Freigängerin.
Viele Nachbarn und Bekannte haben uns für verrückt gehalten so ein teures Tier draußen rumlaufen zu lassen.
Für uns bestand sie aber nicht aus Geld. Klar war sie teuer. Sie war auch was ganz besonderes, da sie einen Gendeffekt hatte, was ihr ein wunderschönes langes Fell bescherte (ja, sie war reinrassig. Stammte aus der Zucht meiner Tante).
Noch schlimmer fanden alle, dass wir sie gleich sterelisieren ließen, ohne sie wenigstens einmal decken zu lassen. Ist aber eine andere Geschichte.
Für uns war sie ein ganz normales Familienmitglied, das wir über alles liebten. Darum war auch klar, dass sie nicht eingesperrt werden würde. Wir wohnen aber auch auf dem Land, haben kaum Verkehr (lediglich eine Straße vor der Tür, sonst nur Wald und Feld). In der Stadt hätte ich mir eine Katze gar nicht erst angeschafft.
Sie wurde 21 Jahre alt und als sie starb war auch klar es wird ersmal keine neue Katze geben. Hab auch jetzt fast 4 Jahre gebraucht bis überhaupt wieder ein Tier hier einziehen durfte.

Liebe Grüße

Bianca

Beitrag von frosch1982 19.01.11 - 09:17 Uhr

Wie recht du hast, unsere Nachbarskatze (läuft Tag und Nacht frei ohne das sich einer drumm kümmert, zu fressen bekommt sie Küchenabfälle und die werden einfach beim Fenster raus geworfen) hat leztes Jahr immer in den Sandkasten oder in den Gemüsegarten geschissen.
Sie brachte dann das Faß zum überlaufen als sie mitten in die gerade aufgegangenen Karotten geschissen hat und alles umwühlte.:-[

Am nächten Tag hat meine Bernerhündin vor ihre Haustür geschissen, das fanden sie dann gar nicht mehr so lustig, aber reden hat ja nicht geholfen...

Beitrag von germany 19.01.11 - 09:55 Uhr

Am nächten Tag hat meine Bernerhündin vor ihre Haustür geschissen, das fanden sie dann gar nicht mehr so lustig, aber reden hat ja nicht geholfen...


Ich habbzwar an sich kein problem mit Katzen und find die auch wirklich süß, aber das IMMER gegen Hundebesitzer gewettert wird, nervt mich so langsam. Als wenn Katzen keinen dreck machen und nebenbei noch jährlich tausende Vögel killen, ohne sie zu fressen! Und das ist wahr, ich hab es selbst mal gelesen und das war richtig krass wie viele Vögel wegen denen drauf gehen.

Lass mal einen Hund ein Reh jagen, weil es artgerecht wäre, dann bist du aber fällig. Oder schrieb mal das dein Hund einen Hasen gekillt hat, dann fliegen hier die Steine, weil man auf seinen "Köter" aufpassen soll.

Beitrag von minimoeller 19.01.11 - 13:13 Uhr

Also Deine beiden Vergleichen von "artgerechter Haltung" bezgl. Hund und Katze kann ich nicht nachvollziehen.

Natürlich töten Katzen Vögel, Mäuse und anderes Kleingetier. Aber das machen Hunde auch.

Nur leider geht von einem "stinknormalen" Hund eben mehr "Gefahr" aus. Eine Katze mordet im kleinen Kreis. Und es ist doch wohl selbstverständlich, dass Du einen Hund nicht völlig sich selbst überlassen raus lassen kannst.

Das ist eben der Unterschied zwischen Hund und Katz.

Beitrag von germany 19.01.11 - 13:22 Uhr

Nur leider geht von einem "stinknormalen" Hund eben mehr "Gefahr" aus. Eine Katze mordet im kleinen Kreis. Und es ist doch wohl selbstverständlich, dass Du einen Hund nicht völlig sich selbst überlassen raus lassen kannst.

Welche gefahren gehen denn von einem Hund aus? Schmeißen sie sich mordend an die kehle von Menschen?

Und warum sollte ien Hund nicht draußen überleben können? Hier wird doch soooo viel von artgerechter haltung und barfen gepredigt, aber draußen überleben könnten sie nicht? Wie schaffen das dann bloß die Straßenhunde in anderen Ländern?

Beitrag von exot 19.01.11 - 13:57 Uhr

>>Welche gefahren gehen denn von einem Hund aus? Schmeißen sie sich mordend an die kehle von Menschen? <<
Vielleicht habe ich es überlesen ... wo stand noch gleich die Sensationsmeldung der BILD, daß eine Hauskatze einen Rentner erlegt und verspeist hat? :-p
Mal abgesehen davon, daß die meisten Hunde nicht die in den Medien dargestellten "Killer" sind, so ist ein freilaufender Hund auf der Bundesstraße nicht ungefährlich. Nicht umsonst sollte man eine Hundehalterhaftpflicht abschließen.

>>Und warum sollte ien Hund nicht draußen überleben können? Hier wird doch soooo viel von artgerechter haltung und barfen gepredigt, aber draußen überleben könnten sie nicht? Wie schaffen das dann bloß die Straßenhunde in anderen Ländern?<<
Kleiner Grundkurs in Biologie?
Hunde sind Rudeltiere - sprich: sie leben (und jagen) zusammen im Rudel. Für unsere Hunde sind wir die Rudelführer, dafür verantwortlich, daß sie sicher und versorgt sind.
Verwilderte Straßenhunde bilden ihre eigenen Rudel und leben vom dem, was sie gerade auf der Straße/Müllkippe usw finden (auch Ratten/Mäuse und anderes Kleintier). Selten, daß sie wild kläffend einen kapitalen Hirsch durch die Gassen jagen.
Katzen leben und jagen allein - zumindest unsere Hauskatzen (bei Großkatzen sieht das zT anders aus).
Hm, ich möchte weder meinen Hund, noch meine Katze zum Fressen auf die Müllkippe schicken. Sich seiner Verantwortung als Rudelchef zu entziehen, hat nichts mit artgerechter Haltung zu tun.
Außerdem "artgerecht" ... ich geh zum "Beute machen" in den Supermarkt und jage für meinen Burger nicht die Kühe auf der Weide ;-).

VG exot

Beitrag von germany 19.01.11 - 14:16 Uhr

Das Problem bei katzen ist ja auch noch, dass sie Unfälle verursachen, wofür die Kosten dann der Autofahrer aufkommen muss. Die wenigsten Katzen sind gechippt und die Idioten, die dann bremsen weil eine katze vors Auto rennt, müssen dann zusehen wie sie klar kommen mit den Kosten.


Ich denke, wenn man schon eine Katze hält, sollte wenigstens ein Chip unter die Haut, damit man weiß wo das Tier hingehört und es gibt genug Katzenhalter die sich ihrer Pflich entziehen und ihre Tiere einfach nicht kastrieren lassen. Die wenigsten Hunde rennen draußen frei rum und vermehren sich unkontrolliert. Da ist die Problematik mit Katzen um einiges höher. Artgerechte Haltung hin oder her, aber man kann sich kein Tier anschaffen, es raus lassen und nichtmal kastrieren. Für mich müsste das bei Katzen Pflicht sein, genau wie der Chip.

Es werden immer nur Hundehalter zur Kasse gebeten, seien es die Steuern, die Haftpflichtversicherung oder der Wesenstest und der Sachkundenachweis.


Bei uns wird in der Nachbarstadt die Kastration jetzt Pflicht und das finde ich richtig.

So schwer kann es nicht sein das durchzusetzen und zwar überall. Man müsste die Freigänger nur einsammeln, auf einen Chip prüfen und bei Bedarf kastrieren. Der Halter kann das Tier dann wieder haben wenn die Kosten für Unterbringung, chip und kastra bezahlt sind. Ist zwar aufwändig, aber früher oder später meldet sich jeder Besitzer beim Tierheim.


Für die Hundehaltung gibt es ja auch genug Auflagen. Nur leider darf die ja auch jeder Idiot vermehren.


Ich finde es gut wenn Tiere artgerecht gehalten werden, aber ich könnte mir nie vorstellen meine Tiere draußen rum laufen zu lassen und ständig in der Angst zu leben, dass sie nicht mehr wieder kommen.

Ich kann halt nicht verstehen wie man Tag für Tag diese Ungewissheit aushält.

Beitrag von frosch1982 19.01.11 - 14:52 Uhr

#pro

Beitrag von minimoeller 19.01.11 - 17:21 Uhr

#kratz

Reden wir aneinander vorbei? Habe ich jemals behauptet, dass Hunde NICHT überleben würden, wenn man sie draußen frei lassen würde??

Du kannst doch nicht allen Ernstes Hund und Katze miteinander vergleichen?? Regentwie sind da im Laufe der Domestizierung zum Haustier zwei völlig verschiedene Tiere entstanden...

Beitrag von simone_2403 18.01.11 - 17:26 Uhr

>>Oder möchtest Du jetzt eine Einsammelpflicht für Katzenbesitzer einfordern? <<

Mal ehrlich,was daran wäre denn so verwerflich?Müssen Hundebesitzer doch auch.

Von der Steuer die Hundebesitzer zahlen,mal ganz abgesehen.Hundesteuer ist nämlich NICHT dafür da das Parks gesäubert oder aber Kotbeutelspender aufgestellt werden.Hundesteuer ist eine Luxussteuer.

Warum sollen Katzenbesitzer (und da würde ich abermals ins Klo greifen weil ich dann nochmal zur Kasse gebeten werden würde) von dieser Luxussteuer befreit sein?

Beitrag von windsbraut69 19.01.11 - 06:16 Uhr

Vor allem hängt an den Katzen im allgemeinen kein stolzer Besitzer dran, der dezent wegschaut, wenn das wohlerzogene Tier außerhalb des eigenen Grundstückes sein Geschäft erledigt.

LG,

W

Beitrag von michi0512 19.01.11 - 06:50 Uhr

Mag sein, aber diese großen Würster finden sich nicht im Sandkasten....

Beitrag von minimoeller 19.01.11 - 13:14 Uhr

... bist Du Dir da so sicher?

Beitrag von marion2 20.01.11 - 10:51 Uhr

Seit wann wissen Hunde, was ein Sandkasten ist?

Hier sch*** die überall hin. Auf den Weg, neben den Weg, auf den Spielplatz, neben den Spielplatz...

Um so größer der Hund um so wahrscheinlicher, dass es liegenbleibt.

Beitrag von simone_2403 18.01.11 - 16:12 Uhr

Was soll das denn jetzt?

Beitrag von germany 18.01.11 - 16:13 Uhr

Jap, aber das sieht keiner ein, weil Katzen in der Wohnung zu halten nicht artgerecht wäre. Also, lassen wir och unsere Hunde auch draußen rumstromern, würde dem wölfischen Verhalten auch sehr nahe kommen.


Katzen pieseln und k.... auch in Sandkästen, Blumenbeete ect. was die meisten Hunde nicht tun, da man sie ja nicht ind en sandkasten kacken lässt,was absolut wiederlich ist, wenn man überlegt das Kinder darin spielen.


Außerdem verstehe ich nicht, warum es keine katzensteuer gibt?? Warum nur eine Hundesteuer? Katzen müsste man genauso anmelden und chippen, dann wüsste man wenigstens wem die Katze gehört die man von der Straße kratzen musste, weil sie eines, höchst wahrscheinlich ziemlich grausamen Todes gestorben ist.


Artgerechte Haltung hin oder her, aber das kritisiere ich immer wieder. Meine Kusine ist Tierarzthelferin und erlebt täglich wie solche Tiere leiden, denen vom Aiuto das Becken zertrümmert wurde usw.






lG germany

Beitrag von sneakypie 19.01.11 - 18:30 Uhr

>>Also, lassen wir och unsere Hunde auch draußen rumstromern, würde dem wölfischen Verhalten auch sehr nahe kommen.<<

Viel besser: gewöhn deine Hunde an ausschließliche Wohnungshaltung! So kacken sie nicht auf die Gehwege, räubern keine Kleintiere und geraten nicht in Streit mit anderen Hunden!

Dürfte ja kein Problem darstellen, da du Katzen und Hunde eins zu eins vergleichst. Und wenn ein bisschen nicht-artgerechte Haltung für Katzen okay ist, wird auch der Hund damit klarkommen.

Gruß
Sneak

Beitrag von solania85 18.01.11 - 17:10 Uhr

Letzendlich ging die Diskussion ja auch nicht nur um die gehwege... sondern man darf seinen hund ja auch nicht mehr auf felder kacken lassen.. find das echt lächerlich....

Beitrag von dominiksmami 18.01.11 - 17:17 Uhr

immer der selbe bekloppte Vergleich.


Wenn ein Hund streunen würde...könnte keiner hinter ihm aufheben was er fallen lässt.

Katzen laufen in der Regel alleine draussen rum, während ich hinter meinem Hund her gehe ( oder eher daneben her) und SEHE das er was da hinlegt was da nicht hingehört.


Das ist für mich ein deutlicher Unterschied.

Nur so viel zum Thema....

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