Kindergarten mit Schadstoffen belastet...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von alicewunder 18.01.11 - 18:10 Uhr

Hallo,

mein Sohn (3,5 J.) geht seit August 2010 in den Kindergarten. Heute war in seinem Fach ein aktueller Elternbrief, in dem stand, dass seit gestern die Untersuchungsergebnisse einer Schadstoffmessung vorliegen und morgen Abend eine Elternversammlung stattfinden wird, in dem wir Eltern informiert und die weitere Vorgehensweise besprochen werden soll.

Heute Mittag habe ich ein Gespräch zwischen Müttern aus dem Elternrat zufällig mitbekommen (nun ja, leise haben die gerade nicht gesprochen...). Es scheint so, dass schon in der nächsten Woche die Kinder auf zwei andere Einrichtungen verteilt werden sollen. Wie lange das ganze dauern soll etc. weiss ich noch nicht, wird morgen wohl alles erklärt.
Nun ist mein Sohn ein Sensibelchen und hat sich gerade so in den jetzigen Kiga eingewöhnt, nun soll er ab der nächsten Woche woanders hin?
Wer hat so was auch schon mal gehabt? Welche Rechte haben Eltern in so einer Situation? Ich favorisiere ja Container vor dem Kiga, so dass wenigstens die Erzieherinnen und alle Kinder zusammen bleiben können.

Hat jemand noch Ideen? Oder, noch besser, Erfahrungsberichte????

Oh man, alles Mist!

Beitrag von twins 18.01.11 - 18:38 Uhr

HI,
meistens reden die Eltern es schlimmer, als es für die Kinder ist. Vielleicht ist es auch eine chance für Deinen Sohn sich anderen Situationen anzupassen.
Du kannst ansonsten nur versuchen, das er in die Gruppe bleibt, wo seine Lieblingserzieherin ist.

Bei unsim Nachbarort wurden gleich zwei Kindergärten geschlossen, Schadstoffe und Baufällig. DIe kinder wurden spontan im Sitzungssaal der Gemeinde untergebrach oder auch im Feuerwehhaus. Ich denke das haben alle Kinder überlebt auch wenn es eine schwierige Situation war.

Grüße
Lisa

Beitrag von lisa1408 18.01.11 - 18:44 Uhr

Hallo,

nachdem die Kinder teilweise eh zusammen bleiben und vermutlich auch die Betreuerinnen bei den Kindern bleiben werden, ist die Umstellung nicht so groß.

Ich kann deine Bedenken verstehen, ich hatte bei meiner Tochter - als sie so klein war - auch immer Angst wie sie auf Veränderungen reagiert. Aber Kinder stecken das ganz gut weg... und ein bisschen was Vertrautes bleibt ja eh :-)

Beitrag von kati543 18.01.11 - 21:03 Uhr

Bei uns ist das mit einem Kiga vor ein 2 Jahren passiert. Der Kiga musste komplett saniert werden. Das hat über 1 Jahr gedauert. Es war hier leider nicht möglich, die Kinder auf andere Kigas zu verteilen. Daher musste hier die Variante des Containers her. Auf dem Gelände des Kiga durfte der natürlich nicht stehen, da der Baustelle war. Es wurde stattdessen ein Teil des Kurparks abgetrennt und die Container dorthin gestellt. Etwas schlimmeres gibt es gar nicht für die Kinder. Die Container waren im Sommer total heiß - zum Schlafen die Hölle und im Winter kalt. Der Kurpark ist auch nicht wirklich zum Spielen geeignet und zum Toben. Die Kinder wollten eigentlich alle nicht mehr in den Kiga.
Also, wenn es möglich ist, die Kinder zu verteilen, dann stimme dem zu. Container ist eine Katastrophe.

Beitrag von alicewunder 18.01.11 - 21:58 Uhr

Das klingt ja übel. Danke für deinen Beitrag, darüber hatte ich gar nicht nachgedacht, Hitze, Kälte etc....

1 Jahr, ist ja krass!

Beitrag von spritzendorfer 19.01.11 - 12:20 Uhr

Auch ich finde die Lösung- Ausweichen auf andere - nicht belastetete Gebäude wesentlich besser, als ein Umziehen in eventuell noch wesentlich "ungesündere Container" (oftmals ebenfalls schadstoffbelastet/ schlechte Lüftung - unerträgliche Temparaturen im Sommer.)
Bemühen Sie sich aber im Rahmen der Elternvertretung, daß eine wirklich seriöse "Sanierung" mit streng schadstoffgeprüften Produkten stattfindet.