Ab wann Kindergarten?

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Beitrag von mariasternchen 18.01.11 - 19:37 Uhr

Guten Abend!

Bin hin und her gerissen.

Mein kleiner wird im April ein Jahr alt.

Ich hätte (nicht angemeldet) einen KiTa Platz für Mai.

Irgendwie lässt es sich nur machen, dass er schon mit einem Jahr in diese KiTa geht anstatt wie ich eig plante,erst mit 2 Jahren. Keine Ahung warum.

Aber irgendwie kann ich mich mit dem Gedanken, dass mein kleines Baby schon mit einem Jahr in den Kindergarten geht.

Was mich auch deswegen sorgt: Er wäre in dieser Gruppe das jüngste Kind. Alle anderen Kinder wären dann schon zwischen 2 und 3 Jahren.

Wird er es da nicht schwer haen?

Nun bin ich schon die ganze Zeit am Überlegen, ob ich mich vielleicht doch noch auf die Suche nach einem anderen Platz mache, der dann später wäre.

Meine Situation noch dazu: Derzeit bin ich leider abeitslos,mein Freund geht arbeiten. Ich will mich selbstständig machen,dazu muss ich noch diverse Kuse,Weiterbildungenetc. machen.

Wie denkt ihr dazu?

Wann gehen bzw. gingen eure kleinen in die KiTa?

Wär dankbar für ein paar Antworten.

Liebe Grüße und noch einen schönen Abend

Maria mit Strahlemann (fast 9 Monate) #verliebt

Beitrag von koerci 18.01.11 - 19:47 Uhr

Unsere Maus geht mit 3 in den KiGa. Bis dahin werden wir Krabbelgruppe, Turnen etc. gemeinsam besuchen und andere Kinder treffen.

LG
koerCi

Beitrag von mariasternchen 18.01.11 - 19:51 Uhr

So ist es bei uns auch. Also die sozialen Kontakte fehlen definitiv nicht. Wir haben jede Menge Kinder in fast dem selben Alter die wir regelmäßig sehen.

Beitrag von koerci 19.01.11 - 13:14 Uhr

Genau! Wir auch :-D

Beitrag von jag600 18.01.11 - 19:48 Uhr

Hallo. Also meine Maus ist jetzt seit 3 wochen im Kindergarten und ihr gefällt es super da. Sie ist am 28.12 1 Jahr alt geworden :-). Sie lernt jeden Tag was neues und blüht total auf. Würde es jeder Zeit wieder so machen.

Lg Annett und Larissa #verliebt

Beitrag von bonsche 18.01.11 - 19:51 Uhr

hallo maria,

wir sind seit dezember zur eingewöhnung in der kita. finn wird nächsten montag 1 jahr alt #verliebt und ab 01.02.11 gehe ich wieder arbeiten. ich muss sagen, dass man das immer von zwei seiten sehen sollte. auf der einen seite muss ich sagen, dass finn durch die paar wochen kita schon sehr viel neues gelernt hat und das obwohl er ja noch nicht den ganzen tag da ist. auf der anderen seite ist spätestens am 01.02. sicherlich auch ein weinendes auge dabei, wenn es nun wirklich heisst: den ganzen tag, es gibt "kein" zurück. ich bin immer noch von meiner entscheidung überzeugt, weil ich das gefühl habe, dass es ihm dort gut geht und mir bestätigt wurde, dass er sich gut in die gruppe "einfügt", soweit das in dem alter möglich ist. denn in dem alter spielen die kinder ja nicht wirklich MITEINANDER. und mir wurde gesagt, dass er auch von den grösseren kindern akzeptiert wird und in der gruppe aufgenommen wurde. in unserer kita ist es so, dass noch ein kind in finn´s alter ist und die anderen so 1 1/2 bis 3 jahre alt sind. also von allem was dabei ;-)

ich denke, du solltest auf dein bauchgefühl hören. wichtig ist, dass du hinter der entscheidung stehst und ein gutes gefühl dabei hast. denn nur wenn es dir dabei gut geht, geht es auch deinem kind gut.

ich wünsche dir viel glück bei deiner entscheidung. du wirst schon das richtige tun #liebdrueck

liebe grüsse, ivi & finn (24.01.2010)#herzlich

Beitrag von sandra.weidmann 18.01.11 - 19:56 Uhr

Liebe Maria,

meine erste Tochter ging mit 1 Jahr in die Kinderkrippe. Dort waren nur kleine Kinder bis 2, maximal 3 Jahren. Die Gruppe war kleiner, nur 12 Kinder, und es waren mehrere Betreuerinnen da. Für meine Tochter war die Eingewöhnung sehr schwer, sie brauchte 3 Monate. Danach hat sie auch jedesmal sehr geweint, wenn ich gegangen bin. Das war nicht sehr schön. Doch ich war auch auf Arbeitssuche damals und wollte sie vorher noch eingewöhnen.

Als sie 2 wurde, habe ich sie in einen Kindergarten mit "Zwergerlgruppe" gebracht. Dort waren nur 2-Jährige und auch wieder nur höchstens 12 Kinder mit 3 Betreuerinnen. Die Eingewöhnung war wieder schwer, doch danach hat es ihr dort sehr gut gefallen. Dort wollte ich sie dann auch lassen, doch dann kam das neue Gesetz, wonach Kinder in den Kindergarten in dem Ort gehen müssen, wo sie wohnen. Also musste ich sie mit 3 Jahren wieder an einen anderen Kindergarten gewöhnen. Die Anfangszeit war wieder sehr schwierig und nachmittags wollte sie nicht bleiben. Da musste sie in eine andere Gruppe. Das war alles ziemlich doof. Ich hatte dann für nachmittags eine Kinderfrau, die gleichzeitig die beste Freundin meiner Mutter ist. Meine Tochter kannte sie schon und mag sie sehr gern. Die Kinderfrau war dann ab mittags bei uns, hat meine Tochter vorher vom Kiga abgeholt. Das war eine gute Lösung, aber Kinderfrauen sind halt auch teuer.

Ich hab das alles so gemacht, weil ich alleinerziehend war und arbeiten musste, um genügend Geld zu haben. Ich war ganztags berufstätig.

Im Oktober habe ich meine 2. Tochter bekommen und bin nicht mehr alleinerziehend. Arbeiten werde ich trotzdem nach spätestens einem Jahr wieder, aber nur noch halbtags. Da muss meine Kleine dann auch wieder in die Kinderkrippe. Ich bin schon gespannt, wie's diesmal wird und wie's ihr gefällt.

Doch ganz ehrlich, wenn ich's mir leisten könnte, würde ich meine Kinder erst mit 3 Jahren in den Kindergarten schicken und bis dahin zu Hause lassen. Mit 1 Jahr sind sie schon noch sehr klein.

Ich hoffe, Du findest die richtige Lösung, und wünsche Dir alles Gute.

LG Sandra

Beitrag von mariasternchen 18.01.11 - 20:04 Uhr

Danke für deine Antwort.

Naja, um das Geld mach ich mir eig nicht so viele Sorgen. Wir haben zwar nicht viel,aber es reicht. Wir versuchen immer so gut wie möglich mit dem Geld umzugehen.

Aber wie du schon sagtes, mit einem Jahr sind sie wirklich noch sehr klein.
Mein kleiner macht zwar riesen Fortschritte. Er sitz,krabbelt,steht usw. Aber er ist immernoch mein Baby.

Ich werde versuchen mein Bauchgefühl entscheiden zu lassen.

Beitrag von marathonbaby 18.01.11 - 22:05 Uhr

Hallo,

Pauline geht zur Tagesmutter, seit sie zehneinhalb Monate alt ist. Ihr macht es super viel Spaß, die Eingewöhnung ging sogar leichter als bei Freundinnen, die ihre Kinder um den 2. Geburtstag in die KiTa gegeben haben. Allerdings hat Pauline schon von klein auf (als wenn sie jetzt schon so groß wäre#rofl) die Gesellschaft von Kindern toll gefunden. Und ich fand halt auf Anhieb die Tagesmutter klasse und habe ein gutes Gefühl dabei - auch weil da anders als in der KiTa halt nur vier Kinder sind und Pauline mit der Tagesmutter eine richtig feste Bezugsperson hat. Übrigens sind die anderen Kinder auch älter, nämlich 2, fast 3 und gerade 4. Das ist gar nicht schlecht, wie mit größeren Geschwistern. Der fast 3-Jährige, sonst ziemlich wild, ist zu ihr immer total süß und sagt, er ist ihr Beschützer#freu. Das gutes-Gefühl-haben ist denke ich das wichtigste. Wenn du eher unglücklich mit der Entscheidung bist, merkt dein Kleiner es garantiert.

LG, Marathonbaby und Pauline (14 Monate)

Beitrag von febe 18.01.11 - 23:42 Uhr

Hallo,

ich denke auf jeden Fall dass 3 auf 4 das richtige Alter für den KiGa ist. Vielleicht geht es bei einigen schon vorher aber 1 ist extrem jung und mit größeren Kindern in der Gruppe ist es noch schwieriger.

Wenn ich mir vorstelle, wie schwer es meiner Tochter (8) fällt, zu erzählen, was sie in der Schule bedrückt und dass solche Sachen, die am Tag passieren nachhaltigen Einfluss auf ihren Gemütszustand und ihre Entwicklung haben, weiß ich ganz genau, dass sie damals zu früh im KiGa war, viele Dinge sind dort passiert, die sie nicht ausdrücken konnte und darunter gelitten hat.

Meine mittlere kam mit genau drei in den KiGa und nach einem halben Jahr wurden beide Erzieher für längere Zeit krank, jeden Tag stand sie weinend am Fenster, es stellte sich heraus, dass die Ersatzerzieherin schlecht zu den Kindern war, sie konnte es mir nicht sagen, obwohl sie gut reden konnte.

Mein jüngstes Kind sollte, wenn ich es alleine entscheiden könnte erst mit 3 auf 4 dahin und auch nur ein paar Stunden am Tag.

Du bist arbeitslos, da fühlt man sich natürlich unter Druck gesetzt und vielleicht habt ihr auch finanzielle Sorgen aber rechne nochmal alles durch, vielleicht kannst Du Dein Kind noch eine Weile selbst betreuen, ich denke, dass jeder 2-3 Jahr zu Hause bleiben sollte und das bezahlt, damit dieser Druck weg ist, unserer Gesellschaft würde es so viel besser gehen, Du leistet absolut genug, wenn Du zu Hause bleibst und Dein Kind liebevoll betreust, lass Dir das nicht nehmen!

febe

Beitrag von mariasternchen 19.01.11 - 11:31 Uhr

Vielen Dank für deine Worte.

Genau deine Erfahrungen, genau das ging mir durch den Kopf.

ABER: Nun hatte ich Glück bei einem anderen KiGa und mein kleiner Prinz wird mit 2 1/2 Jahren in den KiGa gehen.

Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich meinen kleinen also noch eine ganze weile bei mir habe. Es würde mir das Herz zerbrechen,wenn ich so viel nicht mitbekomen würde. das Laufenlerne etc.

Finanziel könnte es zur Zei natürlich besser sein,aber es reicht. Wir müssen nicht hugern,leben gut und der kleine kann auch mal die ein oder andere Kleinigkeit bekommen.

So,wie es jetzt klappt,fühl ich mich um einiges wohler.

Lg