Fieberkrampf?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von 1stern1984 18.01.11 - 19:42 Uhr

Hallo zusammen,hab da mal ne frage unser Sohn wird im mai 2 und neigt zu Fieberkrämpfen ( 3 haben wir schon hinter uns) . Nun bekommen wir ein zweites Kind . Hat jemand mehr oder zwei Kinder wo eins an Fieberkrämpfen neigt und das andere nicht?
Haben uns eigentlich damit abgefunden und wissen ja auch was wir tun müßen.

liebe Grüße mandy

Beitrag von kati543 18.01.11 - 19:52 Uhr

Nicht ganz. Ich hatte in meiner frühesten Jugend selber Fieberkrämpfe, die dann in der Pubertät nach weit über 10 Jahren Anfallsfreiheit, zu einer richtigen Epi geworden sind. Mein kleiner Bruder hatte nie auch nur einen einzigsten Anfall - auch keinen Fieberkrampf.
Epilepsie ist in der Regel nicht vererbbar und die Neigung zu Fieberkrämpfen auch nicht. Es gibt allerdings schwere Syndrome (aufgrund von genetischer Erkrankung), die dann natürlich vererbbar wäre. Dravet ist so ein Beispiel dafür.

Beitrag von mucky03 18.01.11 - 21:35 Uhr

hallo
mein sohn hatte auch fieberkrämpfe der letzte ist zum glück schon 3 jahre her und den ersten hatte er erst mit 2 1/2
meine tochter hatte noch keinen zum glück die wird aber auch erst 2 im feb
ich hoffe auch das sie verschohnt bleibt so dolle ist das ja nicht
der kinderarzt hat mir gesagt kann muß aber nicht
hoffe es hat dir etwas geholfen
lg steffi

Beitrag von polarsternchen 19.01.11 - 06:42 Uhr

Hallo mandy,

ich weiss nicht, ob Dein Sohn geimpft ist, aber erst kürzlich fanden amerikanische Forscher heraus, dass die MMRV-Impfung ein doppelt so hohes Risiko enthält, an einem Fieberkrampf zu erkranken als die getrennte Impfung MMR und V!


http://www.focus.de/gesundheit/baby/news/nebenwirkung-fieberkrampf-nach-vierfachimpfung_aid_524385.html

Auch frühes Impfen fördert diese Entwicklung! Es ist wichtig, das Thema Impfen kritisch zu behandeln und bestenfalls eine individuelle Entscheidung zum Wohle des Kindes zu treffen!

LG

Beitrag von fascia 20.01.11 - 14:18 Uhr

Hallo polarsternchen,


spielt das Wohl einer (zukünftigen) Gesellschaft denn nicht auch eine Rolle?

Ich habe mich und meine Kinder doch nicht nur um unseretwillen impfen lassen, sondern auch wegen der Generation meiner ungeborenen Enkel.
Ich fände es ausgezeichnet, wenn diese keine Masern o.ä. durchmachen müssten.
Denn dabei (Masernerkrankung) wäre die Wahrscheinlichkeit z.B. eines Fieberkrampfes viel höher.

Ich kann nicht nur an das persönliche Wohl meines Kindes zu diesem Zeitpunkt denken. Ich denke auch an seine Zukunft. Individuell eben.

Spielt die Zukunft eine Rolle bei dir?
Oder das "Gemeinwohl"?

LG,
f.

Beitrag von fascia 19.01.11 - 10:48 Uhr

Hallo Mandy,

hier die Ministatistik meiner Familie:

Meine Mutter: kindl. Fieberkrämpfe.

Ihre drei Kinder: (alle drei) FK unterschiedlicher Ausprägung.
(Jedes dieser Kinder - d.h. meine beiden Geschwister und ich - haben je zwei Kinder="die Enkel")

Die Enkel:
Von Kind 1: Eins mit, eins ohne FK.
Von Kind 2: Keine FK.
Von Kind 3: Eins ohne, eins mit FK.



Zu dem, was andere zuvor geposted haben, möcht ich anmerken:

Fieberkrämpfe und Epilepsie sollte man doch voneinander trennen.

Die Neigung zu Fieberkrämpfen hat eine hohe familiäre Häufung - von einer "Vererbbarkeit" geht man aus.

Weder meine Mutter, noch ihre zwei jüngeren Kinder hatten eine Impfung vor dem ersten Fieberkrampf erhalten.

Der erste FK bei meinem Kind trat 12 Stunden nach einer MMR-Impfung (mit Fieberreaktion) auf. Im Alter von 1 1/4 Jahren.
Alle späteren Impfungen verliefen ohne Komplikationen (und ohne Fieber). Fieberkrämpfe (oder deren Ausgangslage) stellten sich später nur in Verbindung mit Fieber wegen eines akuten Infektes ein.


Alles offen also....,
viel Glück dann!
f.

Beitrag von fascia 19.01.11 - 11:21 Uhr

...mir fällt grad noch was ein/auf:

Die beiden betroffenen Enkel haben eine unübersehbare äußerliche Ähnlichkeit mit meiner Mutter und meiner Schwester bzw. mir selbst.

Die vier nicht betroffenen Enkel ähneln dagegen deutlich ihren nicht betroffenen Elternteilen, bzw. deren Familien.

(Mein Sohn (15 J.) (keine Fieberkrämpfe) ist meinem Mann im Körperbau vom kleinen Zeh bis zum Haarschopf sehr ähnlich. Er hat auch dessen allergische Reaktionslage geerbt.
Meine Tochter (11 J.), die eine gelungene Mischung aus meiner Mutter, Schwester und mir ist, hatte "unsere" Fieberkrämpfe - zeigt aber (bisher toitoitoi) so gar keine allergischen Reaktionen.)

Will sagen:
Ich denke, wir erben und vererben so allerhand...