Verlauf Schwangerschaft und Charakter Baby ähnlich?

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Beitrag von nineeleven 18.01.11 - 21:14 Uhr

Hallo,

meine Überschrift ist viell n bissl blöd ausgedrückt aber viel passt ja in die Zeile nicht rein :-p

Mich würden mal eure Meinungen und Erfahrungen, grade von den Mehrfachmamis, interessieren, ob ihr Ähnlichkeiten zwischen dem Verlauf der SS, eure Gefühle in der SS, eure Einstellung zum Kind während der SS und dem Leben mit dem Baby, dessen Charakter feststellen konntet.

Meine Tochter wurde 2006 per Notsectio geboren. Die Geburt war im Grunde genommen der "krönende Abschluss" der SS. Ich war unausgeglichen, ständig genervt, wusste nicht ob es der richtige Schritt war, überhaupt ein Kind zu bekommen, und teilweise gab ich dem Kind in meinem Bauch die Schuld für meine miesen Gefühle. Ich heulte viel zu viel, bekam auch von außen kaum Anerkennung geschweige denn freute sich jmd mit mir. Demzufolge freute ich mich auch kaum. Ich tat mich schwer mich mit dem Kind überhaupt anzufreunden. Die ersten Wo nach der Geburt waren mehr als anstrengend. Meine Tochter schrie viel, war ein Spuckkind, was mich zusätzlich nervte, da ich mit dem Wäschewaschen kaum hinterher kam, ich fühlte mich ständig unter Druck gesetzt, auch von ihr. Wir passten im Grunde überhaupt nicht zusammen. Ich tat mich schwer sie als mein Kind zu akzeptieren.

Bei meinem Sohn war es anders. Sicher spielt es dabei auch ne Rolle, dass man durch das erste Kind gereifter war, wusste was einem erwartet, der Sprung ins kalte Wasser blieb mir also erspart. Dennoch, ich war sowas von entspannt während dieser SS, freute mich wahnsinnig auf das Kind, ich hörte oft von anderen, wie toll ich aussah und wie glücklich ich wirkte. Ich stellte mich positiv auf das Ereignis Geburt ein, obwohl mir sicher auch Zweifel kamen, bzw die Angst dass es wieder ein KS wird. Die Geburt an sich war perfekt, ich gab meinem Sohn die Zeit die er brauchte (eine Wo über Termin und FA fing schon an von Einleitung zu faseln obwohl alles iO war), hatte tolle Wehen, ich redete sogar im Kreißsaal mit ihm weil er dann doch 3 Presswehen zum rausflutschen brauchte, und als er da war, war ich überglücklich. Heute ist er acht Wo alt und es ist einfach schön mit ihm. Er schläft recht viel, das Schreien hält sich in Grenzen, bin aber auch nicht genervt wenn er 2 Stunden am Abend meckert, auch er ist ein Spuckkind. Nachts ist er extrem friedlich, kommt zweimal aber nach 20 min ist jeweils alles erledigt. Er protestiert nicht wenn ich ihn ins Bett lege, im Gegenteil, er schläft dann auch gleich ein. Er lacht und strahlt mich jeden Tag an und ich bin einfach nur verliebt. #verliebt Daher denke ich dass es da viell einen Zusammenhang zw dem Verlauf der SS und dem Baby nach der Geburt gibt.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Gerne auch umgekehrt.

LG
nineeleven

Beitrag von dominiksmami 18.01.11 - 21:20 Uhr

Huhu,

kann grad nicht, daher kurz.

Bei mir wars beide male eher gegensätzlich!

schreib gleich mehr.

lg

Beitrag von dominiksmami 19.01.11 - 13:11 Uhr

So...falls es noch interessiert *g*

Bei mir waren Schwangerschaft und Charakter der Babys sehr unterschiedlich.


Die erste Schwangerschaft war herrlich...ich hat nichts ausser das ich dicker wurde. Keine Übelkeit, keine sonstigen Beschwerden...gar nichts. Ich war bis zuletzt fit, bin oft tanzen gegangen und habe mich immer wohl gefühlt. Dominik hat sich nicht viel gerührt, war meist sehr ruhig im Bauch.

Als er geboren wurde war er wahnsinnig unruhig, ein Schreibaby und er ist bis heute leicht jähzornig. Allerdings ist er ( nach dem die Schreiphase überwunden war) doch ein eher ruhiges Kind geworden.


Die zweite Schwangerschaft war heftig....Blutungen in der Frühschwangerschaft, Schilddrüsenunterfunktion, Schwangerschaftsdiabetes, beginnende Gestose, starke Hüftschmerzen, starke Rückenschmerzen.
Die Kleine war immer fit *lach* tobte viel durch den Bauch und ich hab sie immer Sambamaus genannt *g*.

Als sie zur Welt kam war sie von Anfang an eher ruhig und ausgeglichen..schlief herrlich und war rasch zufrieden.

Jetzt ist sie beinahe 7 Monate ( 2 Tage noch) und ein wahnsinnig fröhliches Baby, wenn sie wach ist dann richtig...sie ist sehr mobiel, lacht viel und ist an allem interessiert, ist aber mindestens genauso verschmust und schläft viel,gern und gut.


lg

Andrea

Beitrag von lumidi 18.01.11 - 21:27 Uhr

Hallo,

also ich kann den Zusammenhang leider nicht bestätigen. Bin aber auch Erstmama.

Die SS verlief ganz normal. Ich war entspannt und freute mich. Zum Ende hin hatte ich natürlich Zweifel, ob ich es auch schaffe. Um mich herum wurde viel geredet von wegen, ob der Kleine ruhig wird wie ich oder doch anstrengend wie mein Mann es war. Selbst da machte ich mir keine Gedanken. Ich dachte, der Kleine kommt ganz nach mir. Schließlich bin ich ja auch in der SS sehr entspannt. Ich hatte keine Angst vor der Geburt.

So.. Dann kam der 01.08.10. Ich war den ganzen Tag sehr still und nachdenklich. Um 22:20 Uhr kamen die Wehen und um 23:38 Uhr kam unser Kleiner per KS wegen BEL zur Welt.

Die ersten zwei Wochen war er tagsüber ruhig. Abends ging das Theater dann los. Auch nachts hatte er bis zu zwei Stunden gebraucht um einzuschlafen. Mit der Zeit wurde er auch tagsüber sehr anstrengend. Er ließ sich nicht ablegen und hat dann nur noch gebrüllt. Ich hab mich nach ner Zeit damit abgefunden und hörte auf niemanden mehr. Ich hab ihn dann getragen, wenn er es wollte.

Oh, jetzt bin ich etwas abgeschweift.

Also bei uns gab's keinen Zusammenhang.

LG

Lumidi

Beitrag von mukmukk 18.01.11 - 21:55 Uhr

Hallo!

Bei mir isses eigentlich so, dass es passt. Schwanger werden war zwar schwierig (künstliche Befruchtung) aber ich hatte eine komplett komplikationslose Schwangerschaft ohne jegliche Beschwerden. Wir haben uns total auf die Maus gefreut und waren durchweg positiv gestimmt, hatten noch einen tollen Urlaub etc. Die Geburt war kurz und ebenfalls ohne besondere Vorkommnisse, ohne Schnitt, Riss, Medikamente. Meine Tochter ist bisher ein ausgeglichenes, gut gelauntes (jedenfalls meistens) Kind, das mit 7 Wochen bereits durchgeschlafen hat. Wir kennen keine Schreiattacken (vom Theater beim Zähneputzen mal abgesehen #augen) oder sowas in der Art.

LG,
Steffi mit Finja (20 Monate)

Beitrag von hoffnung2011 18.01.11 - 21:57 Uhr

Lol, ich habe grade gestern und heute darüber mit jemandem diskutiert aber ich frage mich im Prinzip, ob die Folgekinder nicht generell leichter sind, eben weil man sich anders verhält ?

Also wenn du es auf eine Schwangerschaft beziehst:

Nr.1 Scheiße Schwangerschaft. Kind hat Tanzkrawalle gemacht. Es war ein sehr lebhaftes Kind mit 2 Stunden rumtoben. Wunderschöne KS-Geburt. Danach ein Schreikind.

Nr.2 Scheiße Schwangerschaft aber mit Papa, der uns die letzten Wochen begleitete, dadruch mit sicherheit eine enorme innere Entlastung. Kind war sehr ruhig im Bauch, manchmal spürte ich es nicht mehr. Gebut, KS. Nicht besonders aber auch nichts schönes. Jetzt sind 8 Wochen vergangen. Kind ist sehr ruhig, kein Schreikind. ein pflgeleichtes ruhiges Kind. Es ist ein Gegensatz zu der großeren Schwester. Ich behaupte, es hat mit der Erfahrung zu tun, die man mit nr.1 macht.

#winke

Beitrag von babylove05 18.01.11 - 22:10 Uhr

Hallo

also meine erste ss war sehr entspannt , meine 2 wenniger alleine schon weil ich alleine mit nem Kleinkind war ( mein "neuer " Patner ist im Auslandseinsatz ) , ich mitten in der Scheidung mit meinen Ex Sorgerecht krieg inclusive ... hab viel geweint , war abgespannt und gestresst ...

Mein Sohn ( also mein grosser ) war und ist ein Sonnenschein kind , meine kleine ist aber genauso ein Sonnenschein kind , immer am lachen , immer gut drauf ... beide wie meine Schwester so schön sagt Anfänger kinder , so richtige Lust auf mehr mach Kinder .....

Also bei mir hat die ss sich nicht aufs kind ausgewirckt , aber ich muss dazu sagen unsere maus war von anfang an total geliebt und wir hatten auch gleich eine starke bindung

Lg Martina

Beitrag von peach1983 18.01.11 - 23:30 Uhr


Hey Nineeleven!!

Ich hab zwar keine Vergleiche da ich zum ersten Mal Mama geworden bin aber ich kann folgendes berichten:
Ich hatte eine wunderschöne Schwangerschaft und auch mein Arzt bewunderte meine (wie er sagte) "gesunde Psyche" und Ausgeglichenheit :-)

Meine Maus kam zwar dann per KS zur Welt aber vom Charakter her ist sie ein absolutes Traumkind. Sie ist ausgeglichen, hat ein sehr freundliches Wesen, sie lacht eigentlich fast immer, lässt uns seit dem 4. Lebenstag Nachts schlafen (darüber war ich selbst sehr überrascht) und ist relativ unkompliziert.
Natürlich gibt es auch Tage an denen sie knatschig ist aber die sind ziemlich selten.

Mal schauen wies beim 2. wird.

Liebe Grüße #winke
Peach

Beitrag von lunait 19.01.11 - 07:54 Uhr

Hallo,
unser Mäuschen ist ein absolutes Wunschkind ! Als wir uns entschieden haben ein Baby zu bekommen und ich schwanger wurde waren wir die glücklichsten Menschen der Welt.
Die SS verlief super schön. Ich hatte keinerlei Beschwerden außer gegen Ende Sodbrennen und etwas Wasser in den Füßen. Aber im Großen und Ganzen habe ich mich super gefühlt und habe die SS wirklich genossen.

Unsere Tochter kam spontan nach 14 harten Std. zur Welt. Es stand kurz vor einem Notkaiserschnitt, da die Herztöne immer mehr abfielen. Aber wir haben es trotzdem geschafft (mit Dammriß und alles was dazugehörte).

Naja obwohl die Schwangerschaft zum Glück sehr ruhig verlief ist unsere Puppe ein kleines "Wirbelwind".
Die ersten 10 Wochen waren hart. Sie hat viel geweint, konnte nicht wirklich schlafen ect.
Aber ich muss sagen, je älter sie wird desto besser wird es. Sie ist ein so fröhliches, aufgewecktes Mädchen immer am lachen und brabbeln#verliebt

lunait

Beitrag von littlequeen 19.01.11 - 09:03 Uhr

Bei mir ist es ähnlich. Ich habe die ss in vollen Zügen genossen, war super glücklich (geplantes Wunschkind) meine Umgebung hat sich mit uns gefreut, ich hatte viel Zeit für mich und meine ss, da ich ein BV hatte (vom AG, nicht wegen Krankheit) und konnte mich in aller Ruhe mit meinem Mann auf alles vorbereiten, was aber mit dazu gehört finde ich ist das mein Mann die ersten zwei Monate uach Elternzeit hatte, also wir hatten im KH zusammen ein Familienzimmer, was toll war, und danach noch 8 wochen zusammen um uns als Familie einzugewöhnen. Wir hatten vorher mit Familie und Freunden abgemacht das wir nicht allzuviel Besuch wollen, jeder vorher fragen soll bevor er kommt. W§ir hatten eine ebenso tolle Eingewöhnungszeit wie Schwangerschaft. Und im nedeffekt doch viel besuch, weil wir uns so gut gefühlt haben :)

Unsere Maus ist heute zwar ein Hans dampf in allen Gassen, also immer action ;) aber ein sehr ausgeglichenes Kind, weint gaaaaaaanz wenig quengelt kaum, ist aber an allem interessiert.Rund um ein Sonnenschein die viel lacht :)

Lg littlequeen