Deutsche Erziehung

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von snowwhite1974 18.01.11 - 21:15 Uhr

Angeregt durch die "Chinesendiskussion" unten muss ich mal meinen Senf zur deutschen Erziehung abgeben... Einfach Sachen, die ich so beobachte und manchmal echt nicht fassen kann:

1. Eltern von Kindern einer benachbarten Grundschule fahren ihre Kinder selbstverständlich mit dem Auto hin, nicht zu vergessen die Sitzheizung unterm zarten Kinderpo. Sie steigen aus und tragen Ranzen und Sportbeutel nebst eigenen Handtaschen dem Kind hinterher #klatsch

2. Sie gehen grundsätzlich nicht aus dem Haus, ohne Snackpakete mitzunehmen (egal, wo sie hingehen und ob sie zwanzig Minuten oder zwei Stunden unterwegs sind) bis die Kinder ca. 15 sind (denn da weigern sich die Kinder, mit den Eltern zu gehen)#klatsch

3. Sie lassen 2-jährige im Laden Schuhe/Klamotten/Essen aussuchen.#zitter

4. Sie unterbrechen grundsätzlich jedes Gespräch/Telefonat/Aktivität, wenn ihre Kinder, die lang aus dem Babyalter raus sind, etwas brauchen, was diese in der Regel durch lautes Schreien "MAMA" aus dem Kinderzimmer kundtun :-[

5. Sie sind schlechte Mütter, wenn sie nicht mindestens bis ins Teenageralter zuhause bleiben, allenfalls ist einem Kind ein Halbtagsjob zuzumuten #verliebt

6. Freunde meines Sohnes rufen bei uns an und melden sich mit "Hallo" - dann schweigen sie. Es liegt an mir, ihre Identität und die Motivation für den Anruf herauszufinden. #kratz

7. Bei Regen oder Schnee wird grundsätzlich ein Fahrdienst organisiert.#wolke

8. Kindergeburtstage werden in der Regel nach pädagogisch-wertvollen Ansprüchen ausgerichtet.#nanana

9. Lehrer haben sowieso unrecht. Hat das Kind in der Schule Probleme, ist es wahlweise hochbegabt oder hyperaktiv, aber nicht faul. #gruebel

10. Das Thema Essen bleibt bis ins Teenageralter ständiges Nörgelthema.#bla

11. Deutsche Kinder haben viele Ansprüche, aber nur kurzen Atem, wenn es darum geht, die an sie gestellten Ansprüche (haben deutsche Eltern die überhaupt?) zu erfüllen:-(

12. Zunächst einmal wird deutschen Kindern beigebracht zu schauen: Wer kann meine Bedürfnisse am besten erfüllen? Was will ich, was brauche ich? Viele lernen aber nie, auch auf die Frage zu antworten: Was kann ich? Was biete ich? #kratz

13. Der Spaßfaktor in der deutschen Gesellschaft ist recht stark ausgeprägt. Eine Ausbildung machen, jobben, den Hund ausführen oder die kleine Schwester hüten geht häufig einher mit dem in Aussichtstellen von finanziellen Anreizen, nicht durch intrinsische Motivation. :-p

14. Akademiker- und Mittelschichtsmütter sind doch mindestens genauso ehrgeizig wie die Chinesinnen, nur stehen sie nicht dazu, sondern verkaufen ihr Kind als Naturtalent und nicht als auf Leistung getrimmtes Gör (wie anders ist es zu erklären, dass Mütter Hausaufgaben machen, von anderen kopieren, mit Lehrern diskutieren bzw. sich bei der Wahl des richtigen Kindergartens/Schule/Babygläschens verausgaben, als gälte es einen Nobelpreis zu gewinnen? #ole

Und, stehen wir jetzt soviel besser da? Sind unsere Kinder glücklicher, besser? Was ist mit unseren Komasäufern, Schulverweigerern, Abbrechern, Job - und Partnerhoppern?

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Und dass das soziale Klima in Deutschland nicht grad das allerbeste ist, kann nichts mit der aufs Individuum Kind fixierten Erziehung zu tun haben? Ich weiß ja nicht.

Nur mal so - zum Nachdenken Gruss snowwhite

Beitrag von sunnyside-up 18.01.11 - 22:12 Uhr

Auf diesem Planeten zu leben und diesen auch noch mit anderen Menschen zu teilen, kann mitunter sehr anstrengend sein #rofl

Ich selbst, fühle mich kaum in Deinen aufgeführten Punkten angesprochen, aber solche Mütter kenne ich und sehe es teilweise amüsant, teilweise genervt...

... ich freue mich über jeden neuen Schritt, den mein Sohn selbstständiger wird. Mir würde im Traum nicht einfallen, ihn künstlich klein zu halten.

Grüßle


Beitrag von eurasia 18.01.11 - 23:15 Uhr

#pro

Danke! :-)

Beitrag von zahnweh 19.01.11 - 00:11 Uhr

Das ist echt gut :-)

Stellenweise habe ich mich selbst erkannt oder andere ;-)

zu 10. stimmt, ab dem Teeniealter hört es auf. Dann ist das Nörgelthema Nr. die Höhe des Essengeldes. Denn gegessen wird an den Snackbuden (alternativ auch Korn oder anderen flüssigen Grundnahrungsmitteln wie Kartoffeln, Weintrauben oder Hopfen) :-p nur noch selten bei Mutti. Wenn dann nicht von Mutti, sondern vom Kühlschrank, der zufällig in der selben Wohnung steht, wie das eigene Zimmer.

Beitrag von mansojo 19.01.11 - 07:46 Uhr

#rofl

da hst du ja alle klischees niedergeschrieben

herrlich,hab mich amüsiert


ich finde erziehung ist nichts theoritisches
und ob man in der praxsis alles richtig gemacht haben, erfahren wir erst wenn die kinder aus dem haus sind


lg

Beitrag von heike74 19.01.11 - 08:47 Uhr

Na, jetzt weiß ich zumindest, dass ich weder Chinesin (das war mir schon vorher klar) noch Deutsche (das ist mir jetzt neu, gut dass ich es endlich erfahre) bin.

Hilfe, welche Nationalität hab ich denn jetzt?

Vielleicht erfahre ich es ja beim 100. Erziehungsthread. Wenn nicht: auch gut.

Gruß Heike

Beitrag von h-m 19.01.11 - 12:47 Uhr

Vielleicht bist Du staatenlos und stehst unter dem besonderen Schutz der UN?

Beitrag von heike74 19.01.11 - 13:06 Uhr

Möglich. ;-)

Beitrag von juniorette 19.01.11 - 09:03 Uhr

Guten Morgen,

ich fand die "Chinesen-Diskussion" auch seeehr nach dem Motto "ich kann nicht über meinen Tellerrand hinausblicken und will das auch gar nicht".

Ganz furchtbar, wenn hier User nicht verstehen, dass viele Aspekte der westeuropäischen Erziehung auf einen Chinesen genauso "grausam" wirken wie auf Westeuropäer Aspekte der chinesischen Erziehung (auf den ersten Blick).

Genauso dieses "iiih, die essen Hundefleisch" - da reflektiert auch keiner, dass es eigentlich egal ist, ob man Hundefleisch oder eben Rind-, Schweine-, Pferdefleisch etc. oder Geflügel isst.

Und wie die halbchinesische Userin so schön gesagt hat:
sie wusste auch ohne nette Worte und Liebkosungen immer, dass ihre Eltern sie geliebt haben und stolz auf sie waren. ICH wusste das durchaus nicht immer.
Denn in einer Erziehung, in der mit Liebkosung gearbeitet wird, fehlen einem die Liebkosungen, wenn sie mal ausbleiben (weil Eltern schlecht gelaunt oder gerade sauer aufs Kind) - und keiner hier kann mir erzählen, dass er sein Kind umarmt oder ihm sagt, wie lieb man es hat, wenn das Kind gerade was angestellt hat und man als Eltern momentan sauer ist.

Sicherlich habe ich meinem Sohn sehr früh beigebracht, dass ich ihn IMMER lieb habe, auch wenn ich gerade am Schimpfen bin, und sicherlich weise ich ihn nicht zurück, wenn er mich umarmen will, obwohl ich gerade sauer bin. Aber mein "ich hab dich (auch) lieb" und meine Umarmungen fallen tatsächlich anders aus, wenn ich gerade wirklich sauer/enttäuscht auf meinen Sohn bin.

Und ganz egal, wieviel Liebe ein Kind im Elternhaus bekommen hat:
irgendwann wird es die Erfahrung machen müssen, dass nicht alle Menschen einen "lieb" haben (intrigante Mitschüler, fiese Lehrer, Arbeitskollegen, mit denen man um die nächste Beförderung kämpft, etc.)
Ich kann mir gut vorstellen, dass chinesischen Kindern der Umgang mit nicht so netten Mitmenschen leichter fällt als einem "du bist ja unser Herzibubi/Herzimausi-Kind".

Nicht falsch verstehen:
ich zeige meinem Kind sehr oft, wie sehr ich es liebe. Aber nur weil das in unserer Kultur für liebende Eltern so üblich ist, heißt das nicht, dass wir damit alles richtig machen.

Und auf die temperamentvollen Südeuropäer (aaah, bambino, schmatz, schmatz!) wirken wir drögen Deutschen vermutlich ähnlich lieblos wie die Chinesen auf uns.

LG,
J.

Beitrag von bine3002 19.01.11 - 09:20 Uhr

Ich finde es auch nicht in Ordnung sich negativ über andere Erziehungsstile zu äußern, wenn der Beweis aussteht, dass unser Erziehungsstil so viel besser funktioniert. Und der Beweis ist durch die Betrachtung der Gesellschaft im Allgemeinen schnell erbracht. Ich finde nicht, dass unsere Gesellschaft so großartig funktioniert, z. B. finde ich die Menschen sehr egoistisch.

Die Punkte, die Du genannt hast... nun ja, einigen kann ich zustimmen, anderen nicht. Ich finde z. B. nichts Schlimmes daran, wenn 2jährige Klamotten aussuchen dürfen oder auch Essen. Es ist mir total egal. Und Punkt 8 (Kindergeburtstag) ist eher eine Frage, wieviel Mühe man bereit ist sich für diesen Tag zu machen. Ich sehe es z. B. so, dass es nur sehr wenige Kindergeburtstage im Leben eines Kindes gibt und sie deswegen eine schöne Erinnerung sein sollen. Mir macht es Spaß, sowas zu organisieren, ich bin kreativ und demzufolge lasse ich mir was Hübsches einfallen. Das hat mit "pädagogisch wertvoll" nichts zu tun.

Punkt 9 (Schule) ist für mich ein großes Reizthema, weil ich finde, dass viele Lehrer (und auch Erzieher) ihre Aufgabe nicht ernst genug nehmen. Sie beten z. B. Jahr für Jahr den gleichen Stoff runter oder sitzen im Kindergarten von morgens bis nachmittags nur auf ihrem Hintern, zu faul sich zu bewegen und Sandburgen zu bauen, schon gar nicht bei Regen.

Das wiederum ist aber Folge von Punkt 13 (Spaßfaktor), denn auch den Erziehern und Lehrern fehlt es an Motivation (scheinbar genügt es nicht, dass sie eine große Verantwortung für kleine Menschen tragen). Schüler bekommen das Signal "Du bist mir egal!" und so verhalten sie sich dann eben auch. Insgesamt gebe ich dem Schulsystem an sich große Mitschuld an der Lustlosigkeit unter Kindern. Es ist ein System aus einer anderen Zeit mit völlig anderen gesellschaftlichen Hintergründen, das sich einfach nicht angepasst hat. Und darüber diskutiere ich auch bis ich tot umfalle, auch mit Lehrern (habe ich immer, werde ich immer). Mein Kind ist übrigens noch nicht in der Schule, sodass ich gar nicht sagen kann, ob es hyperaktiv, hochbegabt oder einfach nur faul ist. Spielt auch keine Rolle, weil ich das Schulsystem so oder so scheiße finde und ich eben - in diesem Fall gut so - in einer Gesellschaft lebe, wo man sowas auch äußern darf, im Gegensatz zu China, wo Kritik am System im Knast endet.

Und Punkt 11 und 14 widersprechen sich doch oder nicht? Einerseits stellst Du in Frage, ob deutsche Eltern Ansprüche haben, andererseits trimmen sie ihre Kinder? Ich denke, dieser Widerspruch liegt darin begründet, dass es einfach beide Ausprägungen gibt. Manchmal wissen wir auch gar nicht, welche Ansprüche wir stellen sollen und lassen es deswegen vielleicht gleich. Es gibt kaum mehr klare Regeln, was gut ist und was nicht. Z. B. Melden am Telefon. Früher sagte man seinen Namen, wenn man dran ging. Heute - nach etlichen Stöhn-Belästigungsanrufen - melde ich mich nur noch mit "Hallo?". Manch anderer, der solche Stöhnanrufe nicht erlebt hat, findet das vielleicht unhöflich. Für mich ist es Selbstschutz, denn ich sage so einem Stöhner ja nicht noch meinen Namen. Nur, was sage ich meinem Kind? Erkläre ich, dass es komische Menschen gibt? Oder belaste ich das Kind damit zu sehr? Schon hänge ich in einer Schleife fest und versäume dabei, das Kind rechtzeitig in den Gebrauch eines Telefons einzuweisen. Und Beispiele dieser Art gibt es unendlich viele.

Da haben es Chinesen vielleicht manchmal leichter, weil sie im Zweifel den Erziehungsstil ihrer Eltern anwenden. Wir aber wollen zeitgemäß erziehen, andererseits aber auch alte Werte. Wir wollen irgendwie alles auf einmal und das funktioniert nicht.

Beitrag von docmartin 19.01.11 - 09:20 Uhr

Hmm, nö.
Solche Kinder bzw. Eltern kenne ich eigentlich kaum bzw. nicht.

Die Kinder unserer Freunde, ebenso unser Großer fahren (in der ersten Klasse noch begleitet) mit dem Rad zur Schule.

Meine Gespräche bzw. Telefonate unterbreche ich nur um meinen Kindern zu sagen, dass sie sich noch gedulden müssen weil ich beschäftigt bin (Notfälle natürlich ausgenommen).

Ich habe immer eine Flasche Wasser dabei, ja das stimmt. Aber essen...nein, meine Kinder mussten lernen dass man nicht innerhalb einer Stunde verhungert und auch dsas Mama bestimmt was in den Einkaufskorb wandert. Mal ne Joghurtsort aussuchen klar. Aber wenn ich die zwei bestimmen lasse, würden wir uns von Nutella (die Kleine) und sauren Gurken (der Große) ernähren.

Der Große lernt gerade in der Vorschule: es macht nicht alles Spaß udn acuh lernen ist nicht nur unterhaltsam ABER wenn man etwas kann, das macht Spaß...und noch lernt und übt er ohne murren.

...als Lehrerkind udn Schulleiter Ehefrau kann ich nur sagen, was die Schula angeht: ich möchte niemals Lehrerin sein! aber auch dort gilt wie überall: es gibt solche und solche.

Und die Mehrheit unseres Freundeskreises tickt so wie wir...

LG Franziska

Beitrag von joulchen08 19.01.11 - 10:12 Uhr

ich denke wie man seine kinder erzieht bleibt doch jedem selbst überlassen!

wen die kinder zur Schule gefahren werden mit Sitzheizung, wo is das Problem? wenn es arschkalt draußen ist, und man warm zur Schule fährt ist das doch ok, für eltern die die Zeit dafür haben sollte es kein problem darstellen. Ich würde meine Tochter auch fahren, wenn es kalt draußen ist und sie dann nicht mit dem Bus z.B fahren will. ist es nicht glatt draußen oder es regnet nicht dann kann man mit dem fahrrad fahren, oder zufuss gehen je nach dem wie weit der weg natürlich ist!

zu punkt 3 wo ist das problem wenn die kleinen sich ihr essen und kleidung selber aussuchen. Meine Tochter ist 2,5 und wenn wir shoppen gehen dann darf sie mit ihre kleidung aussuchen. wenn ihr etwas nicht gefällt zb ist auf dem pulli etwas drauf oder ihr gefällt die farbe nicht, dann akzeptiere ich das. ich mag es doch auch nicht wenn mir etwas aufgezwungen wird, ich ziehe auch das an was mir gefällt. wenn wir auswärts essen und sie möchte lieber pizza statt salat ja um himmelswillen das ist doch ok!

zu 7, jetzt mal ganz ehrlich wenn es draußen regnet, gehen wir jetzt von unerträglichem Regen aus, dann schicke ich mein Kind garantiert nicht mit gummistiefeln und einem Regenschirm los, es sei denn sie sagt sie will es. Wenn dann ein Fahrdienst organisiert wird finde ich das vollkommen ok.

Zu den restlichen Punkten kann man noch so dies oder das sagen aber einige Punkte stimmen völlig überein die sind übertrieben. Aber so das wesentliche was ich oben aufgeführt habe finde ich überhaupt nicht schlimm. Wir sind sehr konsequent wenn wir nein sagen meinen wir auch nein und unsere Kleine mit 2,5 Jahren weiss ganz genau das sie dann auch nicht weiter kommt. Aber sie hat ihre Freiheiten auch mit 2,5 denn ich zwinge ihr nichts auf, sie kann mit ihrem alter schon so weit denken um zu sagen was sie will und was nicht.

Ich finde erziehung heisst nicht aufzwingen sondern beibringen und erklären, aber auch Leben lassen. Und wenn sie mit einem warmen hintern oder sich die kleider und das essen selber aussuchen dann ist das für meinen Teil voll ok. Man kann einem Kind immer auch die gegenseitige seite zeigen und erklären, wenn du jetzt eher gemüse und fleisch isst, ist es um längen besser, danach gibt es dann noch was süßes oder eis z.B. bei Pizza musst du dann da drauf verzichten. und ich denke wenn man es einem Kind früh genug zeigt dann werden sie es auch annehmen. wer da versagt und das kind setzt sich durch die eltern geben nach, ganz klar erziehung verfehlt.

Beitrag von schnuffelschnute 19.01.11 - 09:58 Uhr

Hallo!

Ist es nicht piepswurschtegal, wo Kinder erzogen werden und welche regionalen Gegebenheiten dabei herrschen?

Hauptsache, ein Kind wird geliebt und fühlt dies auch so.

Kinder sollten zu sozial-kompatiblen, selbtständigen Menschen heranwachsen und da jede Nation andere soziale Anforderungen stellt, ist auch die Erziehung entsprechend anders.

Die Erziehung, die du hier von Deutschland beschreibst, führt dazu, kleine Egoisten mit wenig Durchhaltevermögen heranzuziehen. Braucht keiner.

Würden in China die Kinder anders erzogen werden als es der Fall ist, wären sie in der Gesellschaft ebenfalls nicht "zu gebrauchen"

Diese Antwort hier ist übrigens nicht als Kritik an deinem Beitrag gemeint, sondern allgemein als Kritik an denen, die nicht über ihren Horizont heraus schauen.

LG

Ariane

Beitrag von bine3002 19.01.11 - 10:28 Uhr

"Die Erziehung, die du hier von Deutschland beschreibst, führt dazu, kleine Egoisten mit wenig Durchhaltevermögen heranzuziehen. Braucht keiner."

Nö, haben wir doch aber viele oder nicht?

Beitrag von schnuffelschnute 19.01.11 - 10:40 Uhr

Da muss ich dir leider absolut zustimmen"

Beitrag von bine3002 19.01.11 - 10:46 Uhr

Also ist an einigen der Punkte im Ausgangsthread was dran.

Beitrag von schnuffelschnute 19.01.11 - 10:47 Uhr

Habe ich das je angezweifelt?

Ich habe doch ganz klar geschrieben, dass mein Posting KEINE Kritik ab Ausgangsthread ist :-)

Beitrag von bine3002 19.01.11 - 12:19 Uhr

"Ich habe doch ganz klar geschrieben, dass mein Posting KEINE Kritik ab Ausgangsthread ist "

Ach so...

Beitrag von rienchen77 19.01.11 - 10:10 Uhr

deine Beispiele kenn ich nicht...und ich kenne auch niemanden, und von niemanden sein Kind das so ist...

Beitrag von ayshe 19.01.11 - 10:38 Uhr

Ich kann deine Beobachtungen zum Glück nicht bestätigen.

Beitrag von doris72 19.01.11 - 11:11 Uhr

Hallo snowwhite,

super aufgeschrieben. Da ist schon einiges sehr wahr.#winke

Ich bin noch anders erzogen worden und versuche immer diese von Dir genannten Punkte zu umschiffen oder abzumildern. Manchmal gelingt mir das aber auch nicht so recht. Muß ich echt zugeben. #schwitz

LG von Doris

Beitrag von agostea 19.01.11 - 11:17 Uhr

Naja, Fakt ist, jeder Kulturkreis hat sein eigenes Miteinander, sein eigenes Regelwerk, sein eigenes Geflecht.

Ich persönlich verurteile nicht, ich bin einfach nur hoch interessiert an Ausführungen aus "erster Hand" - wie z.B. der Teilasiatischen Mituserin hier.

Ich hinterfrage dann gerne und ja - ich finde, man darf dann auch mal kritisch sein? Warum auch nicht?

Es dient lediglich zum besseren Verständnis, und das sollten wir alle doch haben.

Die oben von dir aufgeführten Punkte enthalten Teilwahrheiten, sind unterm Strich aber sehr überzogen dargestellt, von daher eher lustig, als faktisch:-)

Gruss
agostea

Beitrag von stubi 19.01.11 - 11:22 Uhr

Ich versuche in erster Linie, meine Kinder auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden zu begleiten und auch darüber hinaus. Sie sollen fühlen, dass ich sie immer liebe, egal was passiert und das sie sich zu 100% auf mich verlassen können, auch wenn sie mal Mist bauen. Dabei muss ich ihnen nicht ständig sagen, dass ich sie liebe, das wissen sie auch so.

Unsere Kinder sollen sich bei UNS zu Hause, geborgen, geliebt und verstanden fühlen, egal auf welchem Kontinent wir leben.

Und dabei ist es doch völlig egal, welchen Erziehungsstil wir leben und ob wir in irgendwelche Schubladen gepresst werden oder irgendwelche Klischees erfüllen.

Beitrag von nele27 19.01.11 - 11:24 Uhr

D hast zwar übertrieben, aber den Nagel auf den Kopf getroffen :-)

Beitrag von valeska1979 19.01.11 - 12:24 Uhr

#rofl...du hast wirklich alles genau auf den Punkt getroffen!

Typische Urbia-Mutti. Jedenfalls kommt es einem immer so vor!

Und nicht nur Urbia......Seit mein Sohn in der Schule ist, lerne ich vermehrt solche Mütter kennen#kratz. Als mein Sohn in der Kita war, habe ich kaum eine Mutter gekannt, da mein Sohn ein Ganztagskind war und ich keine weiteren Kontakt gesucht habe.

Aber du hast was vergessen:

15. Bei Elternabenden wird NIE gesagt was einen stört, sondern erst danach über Lehrer und deren Erziehungs- und Lernmehoden disskutiert und auch mal gelästert#nanana

Viele Grüße

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