Wann können die Kinder voll und ganz mit uns mitessen?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von dgks23 18.01.11 - 21:31 Uhr

Hallo!

Schönen Abend an alle! #winke

Meine frage steht ja oben! Danke für die Antworten!

Auf was muss man dann achten wenn sie mit uns mitessen?

lg dgks23

Beitrag von eumele76 18.01.11 - 21:37 Uhr

Hi,

vor allem auf den Salzgehalt.

Wenn würzen dann mit Knoblauch, Kräutern, Paprikapulver, evtl. Zwiebeln.

Lg,
Nina

Beitrag von dgks23 18.01.11 - 21:49 Uhr

Stimmt es das man auf Salz ganz verzichten muss bis die Kleinen mind. 10 Monate sind?

Beitrag von mauz87 19.01.11 - 06:59 Uhr

Nein!


Unsere Tochter hatte schon mit 6 Monaten bei uns ganz mitgegessen. Man soll nur normal salzen dann ist alles kein Problem.

Beitrag von lilly7686 19.01.11 - 07:36 Uhr

Hallo Süße #winke

Wie gehts dir?

Was Mauz87 sagt ist schlicht falsch.

Die Nieren der Kleinen können das Salz noch nicht verarbeiten. Wenn sie doch Salz bekommen, dann können die Nieren auf Dauer geschädigt werden. Muss natürlich nicht sein, aber kann.

Deshalb sollte man am Besten im ganzen ersten Lebensjahr auf Salz weitestgehend verzichten.

Klar, mal ne Pizza ist okay. Oder Nudeln, die in leicht gesalzenem Wasser gekocht wurden.
Aber wirklich nur winzigste Mengen an Salz und nicht öfter als ein mal in der Woche.

Ich salze mittlerweile gar nicht mehr.
Bei uns stehen Salz und Pfeffer auf dem Tisch und wir salzen erst beim Essen selbst.
Und ehrlichgesagt, viele Dinge schmecken ungesalzen viel besser und aromatischer ;-) Ich brauch das Salz kaum noch.
Ich würze dafür verstärkt mit Kräutern. Basilikum, Schnittlauch, Petersilie (frisch oder TK).

Lass das Salz lieber noch ne Weile weg. Es ist nicht gut für die Süßen :-)

Beitrag von dgks23 19.01.11 - 08:59 Uhr

HAllo! #winke

Danke mir gehts gut! Und dir?

Danke für deine Antwort! ;-)

Aber als Erwachsene solltest du nicht auf Salz verzichten- dein Körper braucht das! Aber wie du schon geschrieben hast- ich würze auch viel mit Kräuter! ;-)

glg dgks23

Beitrag von lilly7686 19.01.11 - 09:22 Uhr

Mir gehts auch gut!

Ach, ich mach mir keine Sorgen ums Salz. Das Zeug ist sowieso überall drin.
In der Butter, im Käse, in der Wurst. Sogar im Mineralwasser ist Salz!

Also ich denke nicht, dass ich zu wenig Salz kriege, nur weil ich mein Essen nicht zusätzlich noch salze ;-)

Beitrag von dgks23 19.01.11 - 14:35 Uhr

Da dürftest auch wieder Recht haben! :-p

Beitrag von mauz87 19.01.11 - 17:27 Uhr

Es ist nicht schlicht falsch.


Deine Erkenntnis ist falsch.


Was ein Glück das Jeder es so handhaben kann wie Er / Sie / Es meint.

Aber HIER ist es eh so das ein Kind im ersten LJ kaum etwas zu sich nehmen darf. Ihr steht alle auf Milch und wundert euch dann wenn die Kleinen kaum etwas essen.


#pro
Aber DAS ist ja alles richtig.

Beitrag von lilly7686 19.01.11 - 18:06 Uhr

Äh, ja.
Na wenn du das sagst, dann wirds schon stimmen #pro

Mal im Ernst, was hat Milch mit Salz zu tun? Gibts da einen Zusammenhang, den nur du siehst? Erleuchte mich bitte und erkläre mir den Zusammenhang!

Beitrag von mauz87 20.01.11 - 06:54 Uhr

Muss Ich dir erst noch eine Erleuchtung mitteilen? Das wäre schlecht


Aber fein das Du unten alles fix aufgelistet hast Ich finde es immer wieder überweltigend das man sich für seine Meinung / Erfahrungen so rechtfertigen muss.....

Das werde Ich nicht tun :-)....


Aber nun sagt Sie sich : Ach nur weil Sie das nicht belegen kann :-D


Naja .... so wie es ist, ist es richtig.

Beitrag von lilly7686 19.01.11 - 18:24 Uhr

Und weil meine Kids gerade spielen, hier ein paar Quellen für meine Meinung (damit es nicht heißt, ich könnte meine Aussagen nicht belegen):

Babys sollten im ersten Lebensjahr so salzarm wie möglich ernährt werden. Denn Salz treibt den Blutdruck hoch. Eine niederländische Studie hat gezeigt, dass es sich dabei um einen langfristigen Effekt handelt.
Selbst 15-Jährige wiesen noch einen erhöhten Blutdruck auf, wenn sie im Babyalter zu salzig gegessen hatten. Darauf weist die Zeitschrift "Eltern" hin. Um den Bedarf bei Babys zu decken, reiche der Salzgehalt in der Muttermilch, Gemüse, Getreide und Fleisch aus.
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11991907/7250043/Auf-salzarme-Ernaehrung-bei-Babys-achten.html

Bekommen Babys zu viel Salz, lässt dies ihren Blutdruck steigen - und zwar langfristig. So haben selbst 15-Jährige noch einen erhöhten Blutdruck, wenn sie im Babyalter zu salzig ernährt wurden. Das hat eine Studie aus den Niederlanden gezeigt. Für Mütter und Väter gilt deshalb: Im ersten Lebensjahr sollte die Ernährung ihres Kindes so salzarm wie möglich sein. Der natürliche Salzgehalt in der Muttermilch wie auch in Gemüse, Getreide und Fleisch reicht aus, um den Salzbedarf des Babys zu decken.
Hinzu kommt, dass Essen, das salzig ist, die Geschmacksnerven beeinträchtigt. Das ist schlecht, weil sie dann für die Aromen von Kräutern und anderen Gewürzen nicht mehr empfindlich genug sein könnten. Außerdem erhöht salzreiche Ernährung das Risiko für Übergewicht. Forscher haben herausgefunden, dass Kinder zum Beispiel von einer salzigen Pizza mehr essen. Und weil Salz durstig macht, dabei auch mehr trinken, vor allem kalorienreiche Getränke wie Saft, Limo, Cola oder Schorle.
Auch bei Mineralwasser ist der Salzgehalt wichtig: Familien, die lieber Mineral- als Leitungswasser trinken, sollten unbedingt darauf achten, dass es natriumarm und gleichzeitig kalziumreich ist und deshalb beim Kauf das Etikett verschiedener Sorten miteinander vergleichen.
Wenn Salz doch zum Einsatz kommt, verwenden Familien am besten jodiertes Salz, dem Fluorid und Folsäure zugesetzt sind. So ist eine ausreichende Versorgung mit diesen drei Mikro-Nährstoffen gewährleistet. Eine besondere gesundheitliche Wirkung von Meer- statt normalem Speisesalz konnte dagegen bis heute nicht nachgewiesen werden.
http://www.freshdads.com/magazin/salzarme-ern%C3%A4hrung-ist-f%C3%BCr-babys-wichtig

In Deutschland wird generell empfohlen, bei Babynahrung komplett auf Salz zu verzichten. (Dass ich auch schon 8-Monats-Menügläschen mit gar nicht so wenig Salz gesehen habe, ist wieder eine andere Sache.) Dafür werden zwei Gründe angeführt: zum einen sollen die Nieren in diesem Alter noch keine größeren Mengen Salz verarbeiten können, zum anderen will man vermeiden, Kinder schon in diesem Alter an zu salziges Essen zu gewöhnen.
In England wird beispielsweise ein Grenzwert für die tägliche Salzzufuhr angegeben. Die Grenze für Babys unter einem Jahr liegt bei weniger als 1 g Salz pro Tag. Ein (nicht gehäufter) Teelöffel Salz sind etwa 10 g.
http://unpueriert.wordpress.com/2009/07/27/salz/


Liebe Grüße! #winke

Beitrag von familyportrait 19.01.11 - 09:26 Uhr

Unsere jüngste Tochter hat ab dem 10. Monat das Gläschen beiseite geschoben und wollte nur noch mit uns mitessen. Das tut sie seither auch....

Man sollte darauf achten, daß nicht zu stark gewürzt wird. Allerdings koche ich sowieso nicht sehr salzhaltig, insofern bekommt sie unser normales Essen. Sie verträgt es auch problemlos.