Stress mit befreundeten Familien

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von sandbankhai 18.01.11 - 23:55 Uhr

Hallo!
Ich hab ein echtes Problem mit zwei meiner Freundinnen.
Sie haben Kinder im gleichen Alter bzw. einer ist ein Jahr älter als mein Sohn.
Ich treffe mich total gerne mit ihnen - sind ja meine Freunde... aber ständig gehen die Kinder von ihnen auf meinen Sohn los, schlagen ihn, würgen ihn, schupsen ihn und so weiter...
ja es sind Kinder die machen das halt, das ist mir klar, aber müssten denn da nicht die Eltern eingreifen und ihren Kinder beibringen dass man das nicht macht?
Die sind immer so passiv, da kommt nur "ach Schatz lass das doch, das macht man doch nicht", aber keiner geht hin und unterbricht das Geschehen...
Mittlerweile ist es so, dass diese Mütter sich mit mir nicht mehr gerne treffen, weil ich ihnen zu stressig bin...
Die scheinen nie daran zu denken, dass es doch auch mich verletzt, wenn sie zulassen, dass deren Kind meinem Kind weh tut und dass ich Angst um mein Kind haben und deswegen etwas gestresst bin...
Was wäre wenn es umgekehrt wäre? Wären sie nicht sauer, wenn mein Kind ihrem Kind weh tun würde und ich nichts dagegen mache?
Mir liegt echt viel an den Freundschaften, ich hoffe ihr habt ein paar gute Ideen, wie ich mit dieser Situation umgehen kann....
Lg

Beitrag von simone_2403 19.01.11 - 11:57 Uhr

Hallo

Ganz ehrlich?Mir würde rein garnichts an der Freundschaft liegen würde ich mitbekommen das die Kinder von den Freundinen Narrenfreiheit haben.

Schubsen kommt in den Besten Familien vor auch wird ab und an mal "geschlagen" aber beim würgen hört es definitiv auf!

Deine "Freundinnen" scheint das am Hintern vorbei zu gehen,hauptsache ihre Engelchen sind beschäftig.Ob das dann auf Kosten anderer geht ist denen anscheinden Rille.

>>"ach Schatz lass das doch, das macht man doch nicht"<<

Wenn dieser Satz beim würgen käme OHNE das betreffende Mutter ihren Hintern bewegt und mit ihrem Kind Klartext spricht,wär bei mir aber Holland in Not,kannste wetten drauf.


>>Mir liegt echt viel an den Freundschaften,<<

Soviel das du körperlichen und seelischen Schaden für dein Kind in Kauf nimmst?Dein Sohn lernt nämlich durch deren Verhalten das es wohl völlig in Ordnung ist anderen ständig soetwas anzutun,denn die Mütter greifen ja nicht ein.

Sorry aber wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr,denk mal darüber nach.

Ich würd meinen Freundekreis definitv überdenken und vorallem...überarbeiten.

Gruß

Beitrag von alpenbaby711 19.01.11 - 11:57 Uhr

Also ganz ehrlich wenn die Mütter solche Nieten sind das sie das Würgen bei deinem Sohn unkommentiert lassen würde ich mal ne deutliche Ansage machen. Denn an dem Punkt warte ich nicht auf Reaktionen der anderen Mütter ( auch wenn die kommen sollten) sondern dann greife ich hart und laut selbst ein. Da knallt es notfalls mal weil keiner würgt mein Kind!
Wenn die blöden WEiber damit ein problem haben waren es eh keine Freundinnen von dir.
Ela

Beitrag von bensu1 19.01.11 - 12:06 Uhr

hallo,

ich schließe mich meinen beiden vorschreiberinnen an. weder dein kind noch du brauchen sich das gefallen lassen (war das deutsch?).

<<Mittlerweile ist es so, dass diese Mütter sich mit mir nicht mehr gerne treffen, weil ich ihnen zu stressig bin.>>
das ist schlichtweg eine zumutung. soll sich dein kind würgen und schlagen lassen, nur damit die damen ihren frieden haben?

überdenk deinen freundeskreis. #liebdrueck

lg
karin

Beitrag von asimbonanga 19.01.11 - 12:24 Uhr

Hallo,
ja sie müssten eingreifen.So etwas habe ich nie erlebt.Streit o.k.-einer beißt auch mal oder haut---------aber nicht wiederholt.

L.G.

Beitrag von h-m 19.01.11 - 12:35 Uhr

Ich würde mich allenfalls noch ohne Kinder, oder nur mit je einem Kind mit diesen Freundinnen treffen. Ich habe auch eine Freundin, deren Sohn und meine Tochter waren wie Hund und Katz... Wir haben uns dann eine Zeitlang nur getroffen, wenn ihr Sohn bei Oma und Opa war oder meine Tochter bei ihrem Vater. Jetzt ist der Junge 7, meine Tochter wird auch bald 7, jetzt können sie zwar immer noch fast nichts miteinander anfangen, können sich aber friedlich verhalten.

Beitrag von juniorette 19.01.11 - 13:14 Uhr

Hallo,

wenn jemand mein 2(!!!!)jähriges Kind würgt, haut oder schubst, gehe ICH dazwischen, und zwar ohne Rücksicht auf Verluste und ohne abzuwarten, ob die entsprechenden Eltern eingreifen :-p
Damit meine ich nicht, dass ich mich an anderen Kindern vergreife (ich werde allerdings laut und scharf in meinem Tonfall), sondern dass mir egal ist, ob den Eltern dieser Kinder mein Eingreifen Recht ist oder nicht.

"Mittlerweile ist es so, dass diese Mütter sich mit mir nicht mehr gerne treffen, weil ich ihnen zu stressig bin... "

Dann sind das keine Freundinnen.

Meine Freundin und ich hatten sicher auch unterschiedliche Auffassungen davon, wieviel Freiheit unsere ungefähr gleichaltrigen Kinder haben dürfen (ihre Tochter durfte ihr Bücherregal ausräumen, unser Sohn unseres nicht), aber sie hat ohne dass ich was sagen musste gemerkt, dass mir das Verhalten ihrer Tochter nicht so Recht ist, und hat sich an unsere Regeln (wir waren in meinem Zuhause) angepasst.

"Mir liegt echt viel an den Freundschaften"

Wie jemand schon gefragt hat:
sind dir diese "Freundschaften" wichtiger als das Wohlergehen deines Sohnes?

LG,
J.

Beitrag von wollywell 19.01.11 - 13:24 Uhr

Hallo,
gehts du dazwischen???? Also wenn mein Kind ständig der Sündenbock wäre und die dazu gehörigen "Mütter", ihre Kinder nicht im Griff haben, würde ich mir schon die Freiheit herausnehmen und den Kinder was erzählen. Freundschaft hin oder her. Würden ihre Kinder das mitmachen müssen, wäre der Teufel los.

Alles Gute
wolly mit ihren Mäusen.

Beitrag von sandbankhai 19.01.11 - 14:24 Uhr

Hallo!
Danke für die vielen Antworten!
Natürlich gehe ich dazwischen wenn jemand meinem Kind weh tut!!!
Aber manchmal bin ich mir einfach nicht sicher ob ich zu früh einschreite...
Mein Sohn soll ja auch lernen selbst zurecht zu kommen und sich zu wehren...

Und natürlich sind mir meine Kinder wichtiger als meine Freunde!
Ich finde es einfach schwer festzustellen wann schreite ich ein und wann nicht.

Und wie spreche ich das Thema bei meinen Freundinnen an? Ich habe auch schon gemerkt, das meine Freundinnen dann glauben dass ich ihr Kind nicht mag.
Wie spricht man solche Dinge an ohne den anderen zu beleidigen?

Ich bin der Meinung, dass man die anderen Kinder genau so behandeln sollte wie seine eigenen, aber ich bin einfach in meinem Freundeskreis die strengste, und das macht das ganze ziemlich schwierig.
Ich bin natürlich dafür, dass sich Kinder frei entwickeln sollen, aber sie sind ja noch klein. Sie müssen doch von uns lernen was richtig und was falsch ist. Und das bedeutet, dass man sie ja dann doch hin und wieder einschränken muss...

Ich würde das gerne mit meinen Freundinnen klären ohne zu viel Wirbel in die Sache zu bringen...
Ich möchte ja auch meinen Kindern die Freunden die sie ja lieb haben nicht nehmen.
Aussederm denk ich, wenn ich meinen Kindern vorlebe, wie man Probleme löst dann lernen sie ja auch dadurch und deshalb:
Wie rede ich mit meinen Freundinnen darüber?
Wie gehe ich das Problem an?

Beitrag von simone_2403 19.01.11 - 14:45 Uhr

>>Mein Sohn soll ja auch lernen selbst zurecht zu kommen und sich zu wehren...<<

Aber nicht in dem Alter und schon garnicht wenn er gewürgt wird!


>>Und wie spreche ich das Thema bei meinen Freundinnen an?<<

Klipp und klare Ansage das du es nicht duldest wie diese Gören mit deinem Sohn umspringen.

>>Ich habe auch schon gemerkt, das meine Freundinnen dann glauben dass ich ihr Kind nicht mag. <<

Das müssten sie nicht glauben,das würde ich ihnen auf den Kopf direkt zusagen das ihre Kinder einfach unerzogen und brutal sind.

>>Wie spricht man solche Dinge an ohne den anderen zu beleidigen? <<

Deinen Freundinnen ist es schnurz das dein Kind verletzt wird und du überlegst allen Ernstes wie du es machst ohne das sie beleidigt sind? Mir wär das Rille.

>>Ich möchte ja auch meinen Kindern die Freunden die sie ja lieb haben nicht nehmen. <<

LIEB HABEN? Entschuldige aber ICH definiere lieb haben nicht über würgen schubsen und schlagen.

>>Wie gehe ich das Problem an? <<

Beim nächsten Vorfall klipp und klar ansagen das du so ein Verhalten weder von ihnen noch von ihren Kindern bieten lässt.

Beitrag von braut2 19.01.11 - 16:16 Uhr

- Ich finde es einfach schwer festzustellen wann schreite ich ein und wann nicht. -

ja wann schreitest Du denn ein? du schreibst was von "würgen, hauen, schubsen". D.h., du schreitest ein, wenn Dein Sohn gewürgt wird?! #kratz ähem...... DAS wäre der letzte Zeitpunkt für mich einzuschreiten !!!! Da frag ich mich nicht WANN ich einschreiten soll und wann ich es mal "laufen lassen" sollte..........nicht bei so kleinen Kindern.
Und Deine Freundinnen müssten doch gemerkt haben, daß ihre Kinder schubsen, hauen, würgen ?! Und finden das DU stresst?

Also ehrlich: wenn Dir was an Ihnen liegt, dann würd ich die Wahrheit sagen. Das Du Dich nicht wohl fühlst weil Dein Kind ständig traktiert wird und keiner einschreitet. Und auch wenn sie der Meinung sind, Kinder müssten mal alleine machen.........müssen sie Rücksicht auf Dich/Euch nehmen wenn Du nicht willst das Dein Sohn körperlich angegriffen wird. Und wenn ihnen was an Dir liegt, dann werden sie drauf eingehen.
Aber .......... ich würde die Hoffnung nicht zu hoch hängen. Wenn sie Dich schon so schnell fallen lassen. Haben sie denn mit Dir das gespräch gesucht?

Lg und alles Gute
b2

Beitrag von sandbankhai 19.01.11 - 18:06 Uhr

Nein ich greif nicht ein wenns erst richtig schlimm ist, ich bin eher die die sich gleich mal einmischt, aber ich frag mich halt ob das für mein kind gut ist.
wie lernt er denn dann sich selbst zu wehren wenn ich immer gleich da bin...
würgen und schupsen kann ich gar nicht ausstehen aber wenn sie ein wenig zanken muss ich ihn wohl lassen, hab aber auch das glück, dass mein sohn total sanft ist und für mich einfach zu "handhaben" ist.

so also mit einer meiner freundinnen hab ich heut mal am telefon das gespräch begonnen...
sie meinte dass sie nicht das gefühl hat nicht einzuschreiten und ich hab ihr gesagt, dass es für mich wichtig ist, dass sie darauf mehr achtet...jetzt werd ich mal abwarten und sehen, wies beim nächsten treffen läuft...

wenn sie kein verständnis haben und nichts ändern, dann sind sie wohl wirklich nicht die freunde für die ich sie gehalten hab...
danke euch allen für die anteilnahme!
lg

Beitrag von linagilmore80 19.01.11 - 14:15 Uhr

Ganz ehrlich? Warum greifst Du nicht ein und sprichst Klartext mit den Kindern? Mir wäre das Wumpe, ob das die Kinder meiner Freundin, der Nachbarn oder die des Scheichs von Saudi-Arabien wären. Meine Kinder werden nicht geschlagen, gewürgt und geschubst. Und wenn die anderen Mamis nichts unternehmen, muss ich was tun. Und nachdem ich mit den Kindern Klartext gesprochen hätte, würde ich mir die Mütter vornehmen. Wenn sie ein Problem damit haben, ist es Glasklar: DAS sind keine Freundinnen!

Im Übrigen habe ich elber auch kein Problem damit, wenn eine Freundin oder Nachbarin mein Kind zurechtweist, wenn es Mist gemacht hat.

LG,
Lina

Beitrag von schullek 19.01.11 - 21:39 Uhr

un warum sagst du das nicht einfach ihnen? eventuell würden sie dich ja verstehen.

lg

Beitrag von meringue 20.01.11 - 09:17 Uhr

Hallo,
ja, das übliche Problem mit Jungsfamilien.
Bei mir erledigt das mein Jähzorn #schein, denn mir schwillt der Kamm, wenn Ungerechtigkeiten passieren. Eine Zeitlang schaue ich mir das an und dann sage ICH dem jeweiligen Kind meine Meinung, egal ob`s meins ist oder nicht. Und wenn die Eltern das nicht tolerieren, dann geht es eben nicht zusammen. Ich finde es auch umgekehrt völlig OK, wenn Andere meinen Kindern eine Rückmeldung geben, wenn sie was falsch machen, solange sie ihnen mit Respekt und fair entgegenkommen.
Ein ganzes Dorf erzieht ein Kind.