Wie bringe ich ihn dazu zügig zu laufen( (Buggy-Verweigerer 2,5)

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sunshine7505 19.01.11 - 07:15 Uhr

Hallo,
ist es bei jemandem ähnlich?
Sebastian wird im Juni 3. Nachdem ich den Buggy nun einige Zeit sozusagen als Attrappe vor mir hergeschoben habe, weil mein Sohn den komplett verweigert und nur noch laufen will, lasse ich ihn nun lieber einfach zu Hause. Nun ist es aber so dass wir soooo langsam vorankommen. Er bleibt immer stehen, läuft in die andere Richtung, in Hauseingänge, und teilweise ist es so, dass ich denke er schafft die weitern Strecken nicht, er muss doch echt kaputt sein. Aber in den Wagen sitzen würde er nie und nimmer. #kratz Im Grunde freue ich mich dass die Kinderwagenschieberei nun ein Ende hat. Aber andererseits ist es eine Qual, ich muss das dreifache an Zeit einplanen wenn wir irgendwo hin müssen. Teilweise für kurze Fußwege eine Stunde. :-[ Ich habe auch schon einiges versucht - Eisenbahn spielen (d.h. ich ziehe ihn), Süßigkeiten versprechen ("wenn wir schnell zu Hause sind gibts was zum Naschen" - ich weiß, pädagogisch unter aller Sau #hicks) - klappt nicht.
Mensch, was würdet ihr machen? Wie habt ihr das gelöst?
#danke für Antworten!
LG Katja mit Julia (5) und Sebastian (2) #sonne
PS: an der Hand laufen akzeptiert er an Straßen etc., das sieht er ein.

Beitrag von mauz87 19.01.11 - 07:21 Uhr

Hi.

Kennen wir hier auch ;-).

Unsere Große ( 2 J) muss auch alles anschauen und überall hinlaufen genau da wo wir nicht gerade hinwollen :-P.
Wir haben auch schon oft gesagt komm wir gehen nun heim und dann spielen wir mit dem ein oder anderen oooooder Sie hilft mir gern Wäsche im Keller in den Trockner schmeißen das hat auch manchmal geholfen wenn Ich Ihr gesagt habe wenn wir uns beeilen dann können wir Wäsche machen. Doch das ist nun auch vorbei :-D draußen ist alles sooooooo supiiiii und erstrecht wenn man nicht viel Zeit hat dann dauert alles immer etwas länger ....

Da kann man nichts machen die Kleinen wollen alles entdecken auch wenns manchmal echt meganervig ist , ist es doch anderer seits schön zu sehen wie toll Sie es draußen finden.

lG mauz

Beitrag von olivia2008 19.01.11 - 08:02 Uhr

Bei unserer Tochter funktioniert es ganz gut, wenn sie den Kinderwagen selbst schieben durfte.
Oder aber, wenn sie ihren Puppenbuggy mitnehmen durfte, gings recht flott. Aber so was gibt im Jungs.Haushalt sicherlich nicht ;-)

lg

Beitrag von xunikatx 19.01.11 - 10:32 Uhr

Huhu,

doch wir haben von Plantoys so ein Klapperrad was er vor sich her schieben kann und so ne Karre mit Kiste vorne wo eigentlich Werkzeug reinkommt aber wenn wir unterwegs sind kommt da sein Wasser und was zum Snacken rein;-).

LG

Beitrag von julia_25 19.01.11 - 08:11 Uhr

hallö,

schon mit nem dreirad probiert?

so eines mit schiebestange?
ich habe das selbe problem, ich meine das mit dem langsam laufen. nur habe ich eine doch recht lauffaule tochter, 2, die wenn sie merkt das wir längere strecken laufen wollen (spazieren gehen ect) aus der karre gar nimmer rauskommt.
AAAAABER: sind wir in der stadt unterwegs (shoppen, bummeln ect) krieg ich sie gar nicht in die karre!!!

ihr motto ist: schaufenster gucken! jedes, aber auch wirklich jedes schaufenster wird ausgiebeig begutachtet und bestaunt...#augen

von wem sie das wohl hat....#hicks#rofl#schein


mein sohn,7, sagte neulichst wieder mal:

"och mensch mama! papa hat schon recht wenn er sagt, dass er mit euch nicht mehr in die sadt fährt!
nächste mal bleib ich auch zu hause!"

jepp!
das sind meine MÄNNER!


julia

Beitrag von mebsi2010 19.01.11 - 08:34 Uhr

Hmm also aus rein beruflicher und pädagogischer Sicht kann ich Dir sagen, dass das völlig normal ist.
Das hilft Dir jetzt auch nicht weiter, gell?
Ich fürchte da kann man nicht vie machen, außer es, wenn es wirklich mal schnell gehen muss, schlicht und einfach durchsetzen. Anders wird das nicht gehen.
Oder Du planst eben weiterhin mehr Zeit ein. Denn das ist ja eben das berühmte Alter, in dem man für 100m eine halbe Stunde Zeit braucht;-)

LG, Mebsi mit Lotte (1 Jahr), die mal gespannt ist, wie es uns dann so geht#schein

Beitrag von tokee21 19.01.11 - 08:44 Uhr

Guten Morgen!

Wie so oft kann ich auch hier nur sagen: es wird besser!
Finnja wird in 3 Wochen 3 und ich hab keine Probleme mehr, dass sie zu langsam ist- eher das Gegenteil. Rennen ist doch viiiel besser als Laufen. #rofl
Wenn ich in Ruhe was schauen will, muss ich sie irgendwie ablenken, oder alleine gehen und sie fährt mit Papa ne runde Laufrad im Park.

In dem Alter schaffen die Kleinen schon gewaltige Strecken, wenn sie es denn gewohnt sind. Wir waren am Sonntag im Zoo, da geht es öfters bergauf. Sie ist 3 Stunden gelaufen, Pause haben wir vielleicht 15 min. gemacht.

Ich denke, das klappt bald- ToiToiToi!

LG Iris & Finnja (*08.02.08)

Beitrag von mimibite 19.01.11 - 08:51 Uhr

Hi,

das kenne ich nur zu gut! Erst haben wir es mit einem Dreirad mit Schiebestange probiert, aber wenn er nicht richtig mittritt geht das auf Dauer ganz schön auf die Arme (auch wenn man den Reifen und den Lenker feststellt). Die Lösung bei uns war das kleine Laufrad von Kettler. Mittlerweile komme ich manchmal nicht hinterher!

LG
Mimi

Beitrag von maxi4188 19.01.11 - 09:06 Uhr

hast du es mal mit einem laufrad probiert??

mein kleiner will auch nicht immer laufen und kommt drauf an wo wir hingehen nehmen wir das laufrad und ein fahrrad schloß mit und meist ist der kleine ein stück vor uns aber sobald ich `` maurice stop´´ sage bleibt er auch stehen darum klappt das super bei uns


lg maxi mit maurice 2J. + kira 8M.

Beitrag von anela- 19.01.11 - 09:50 Uhr

Unsere Tochter wollte auch seit sie laufen konnte nicht mehr im Kinderwagen sitzen bleiben. Wir haben ihn sogar verkauft, als sie 18 Monate alt war.

Wenn wir längere strecken zu Fuß unterwegs waren haben wir das Dreirad mit Schiebestange mitgenommen. Das hat sie akzeptiert und ist gerne mitgefahren. Mit 2 konnte sie dann Laufrad fahren.

Beitrag von cori0815 19.01.11 - 10:00 Uhr

hi Katja!

Ich finde, du solltest es mit klaren Ansagen versuchen. Und wenn er das An-der-Hand-Laufen akzeptiert, solltest du ihn immer, wenn er bummelt, an die Hand nehmen (auch wenn er zetert).

Grundsätzlich finde ich es nicht schlimm, wenn die Kinder mal unterwegs, wenn es was Interessantes gibt, verweilen und sich etwas anschauen. Aber eines gibt es bei uns grundsätzlich nicht: auf anderer Leute Einfahrt, Hauseingänge, Treppen herumlaufen. Ich sage dann immer: "Wir wohnen hier nicht, wir kennen die Leute, die hier wohnen auch nicht. Darum gehen wir da auch nicht auf den Hof/Einfahrt usw." Die Kinder haben sich mittlerweile daran gewöhnt und akzeptieren es absolut.

Ich würde hier auch nicht mit "Bestechung" arbeiten, denn es ist etwas soooo alltägliches, dass man mit den Kindern irgendwo hin geht, dass ich das kontraproduktiv finde. Denn die Ansprüche der Kinder, was bei der Bestechung "fließen" soll, werden wachsen. Ich hätte keine Lust, meinem Kind jedes Mal, wenn ich 2 Liter Milch kaufen gehen will, eine Belohnung anzubieten, dafür dass es ohne Zwischenübernachtung mitkommt. Ich halte es für selbstverständlich, dass es mitkommt. Und das würde ich ihm auch klar machen.

Im Zweifelsfall würde ich ihn mir wie ein Paket unter den Arm klemmen oder aber (trotz Geschrei) ihn in den Buggy verfrachten, wenn er denn sonst nicht angebracht läuft. Du kannst ihn ja vor die Wahl stellen. Und wenn er eben nicht läuft: ab in den Buggy, festschnallen und los. Und zwischendurch immer wieder probieren, wenn er laufen will, ob es dann schneller geht. Wenn nicht: wieder in den Buggy rein. Irgendwann merkt er, dass er nicht mit seiner Bummelei durchkommt.

Lg
cori