Elterngeld (sorry) geht es so wie ich denke...

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von valencia299 19.01.11 - 09:53 Uhr

Guten Morgen liebe Kugelbäuche,
hab mal ne kleine Aufstellung wie ich mir alles gedacht habe und möchte mich mal vergewissern ob ich richtig denke/plane.

ET 05.04.11
Mutterschutz laut AG 21.02.11 - 27.05.11

Nun möchte ich NACH dem Mutterschutz 2 Monate Elterngeld beantragen
und mein Mann entsprechend nach meinen 2 Monaten 12 dran hängen.

D.H doch also ich beantrage für Lebensmonat 3 und 4 ( 1 Juni- 31 Juli )Elterngeld UND
mein Mann für Lebensmonat 5-17( 1.August 11 bis 1. August 12), oder? Geht das so?!#gruebel
Mensch ist das kompliziert

Wann AG spätestens bescheid geben (Mann Angst vor kündigung): ?!?!?!?
Wenn ich richtig rechne möchte ich ab Juni 2Monate Zuhause bleiben MUSS also spätestens KW 15 Bescheid geben, richtig?#gruebel

Mein Mann möchte dann nach mir gehen also ab August
MUSS also spätestens UND FRÜHSTENS KW 24 Bescheid geben, richtig?

boar ich hoffe ich hab nicht zu dolle genervt. *schäm*#zitter
Danke schoneinmal Knutscha#winke
Jenny 30ssw.

Beitrag von aubergine 19.01.11 - 09:57 Uhr

so viel wie ich weiß gilt elterngeld ab der geburt des kindes, das heißt es gibt quasi kein mutterschaftsgeld.... du kannst zwar erst nach der geburt das eg beantragen, bekommst es aber dann as heißt du musst das für 1 und 2 beantragen?!?!?! oder wenn du noch zwei monate länger zu hause bleiben willst dann musst du ncoh 3 und 4 beantragen... letzendlcih bekommt man nur 14 monate eg und nicht 17

Beitrag von valencia299 19.01.11 - 10:03 Uhr

ich dachte mir in den 8 Wochen nach Geburt bekomme ich ja eh Mutterschaftsgeld im Mutterschutz
Erst dann möchte ich 2 Monate Elterngeld haben
und danach mein Mann 12
ich 2, er 12 = 14

ABER MUSS ich ab Geburt nehmen?! Dann kann ich ja nur den Mutterschutz Zuhause bleiben (2.Monate) und nicht (4 Monate)

#schwitz#schock #zitter

Beitrag von pegsi 19.01.11 - 10:07 Uhr

Ich habe das auch so im Kopf, daß Dir die ersten beiden Monate angerechnet werden, wenn Du direkt nach Mutterschutz in Elternzeit gehst.

Ich nehm dazwischen einen Monat Urlaub (Resturlaub 2010), da wird es dann nicht angerechnet.

Beitrag von valencia299 19.01.11 - 10:11 Uhr

das macht mich grad ein wenig traurig...
habe echt gedacht 6 wochen vorher 8 wochen nachher habe ich Schutz ähnlich einem Krankenschein und erst dann beginnt die Elternzeit mit VOLLEN 12 Monaten und nicht 10....
wie dumm ist das denn irgendwie fühl ich mal wieder von Vatter Staat beschissen grrrrrr
sorry sorry sorry
*schäm*

Beitrag von aubergine 19.01.11 - 10:14 Uhr

ja habe auch gesacht na toll da wirste um dein mutterschutz betrogen irgendwie....abe rnaja so isses halt

Beitrag von windsbraut69 19.01.11 - 10:22 Uhr

Stimmt doch nicht.
Du bekommst Dein Mutterschutzgeld und hast in den 8 Wochen mehr Geld als mit Elterngeld.
Dass es keine 2 Lohnersatzleistungen gleichzeitig gibt, ist doch logisch.

Gruß,

W

Beitrag von valencia299 19.01.11 - 10:37 Uhr

mir geht es nicht um Geld sondern um Zeit die ich mit meinem Krümel verbringen kann *snief*
Habe NACH Mutterschutz mit 14 Monaten gerechnet (Partner mit einbezogen)
Naja dann ist das so und ich ärger mich mal still in mich hinein

Beitrag von pegsi 19.01.11 - 10:51 Uhr

Also wenn es Dir gar nicht ums Geld geht:

Du hast Anspruch auf 3 Jahre ElternZEIT!
Nur ElternGELD bekommst Du max. 14 Monate!

Finanzier Dich selbst, dann kannst Du 3 Jahre lang zu Hause bleiben...

Beitrag von windsbraut69 19.01.11 - 10:19 Uhr

Elterngeld gibt es max. 12/14 Monate.
Wenn Du in dieser Zeit andere Lohnersatzleistungen beziehst, gibt es das natürlich nicht doppelt!

Wenn Du Dich beschissen fühlst, liegt das daran, dass Du Dich nicht informiert hast. Dann steht es Dir doch aber frei, kein Elterngeld zu beantragen.

Gruß,

W

Beitrag von valencia299 19.01.11 - 10:39 Uhr

ich habe auch nie etwas davon gesagt das ich Mutterschutzgeld UND Elterngeld aufeinmal (2Mon.) haben möchte.. das ist mir klar....

Beitrag von windsbraut69 19.01.11 - 10:45 Uhr

Ja eben. Dann entgeht Dir doch nichts. Im Gegenteil, verglichen mit Frauen, die kein Mutterschaftsgeld bekommen, hast Du sogar einen finanziellen Vorteil, weil Du die ersten 8 Wochen praktisch Dein volles Gehalt weiter bekommst.

Gruß,

W

Beitrag von pegsi 19.01.11 - 10:19 Uhr

Du fühlst Dich beschissen?
Immerhin wird Dir ein ganzes Jahr finanziert. Woanders würde man davon nur träumen... Da kannste erst mal arbeiten und ansparen, wenn Du nach der Geburt nicht arbeiten willst.

Beitrag von valencia299 19.01.11 - 10:35 Uhr

und wo träumt man davon?! In 3. Weltländer?! Das ist ein Vergleich den man nicht anstellen sollte.

Ich bekomme einen Lohnausfall gezahlt, um einen neuen Steurzahler zur Welt zu bringen der dann für deine , meine unsere Rente zuständig sein "sollte".
Und da muss ich Vatter Staat nicht noch die Füße küssen das er "gnädig" ist.. wenn es nix gäbe würde die Geburtenrate entweder bei 0 liegen oder der Hartz 4 Anteil bei 100....
Ich brauch mich demnach nicht zu rechtfertigen,
dass ich arbeiten gehe
dass mir etwas zusteht
und dass ich keinen Hehl darum mache ...JA dass ich denke das wir (alle werdenden/berufstätigen) Mütter um 2 Monate beschissen werden.

Amen

Beitrag von windsbraut69 19.01.11 - 10:49 Uhr

Von wegen 3. Welt....google mal nach den Leistungen in anderen europ. Ländern.
Zahlst Du denn Dein Elterngeld zurück, wenn Dein "Steuerzahler" nicht wirtschaftlich funktionieren sollte?

Beitrag von pegsi 19.01.11 - 10:49 Uhr

Warum sollte man sich nicht mit 98 % der Menschheit vergleichen, denen es viel, viel schlechter geht als uns?

Ob Du einen Steuerzahler zur Welt bringst oder einen Hartz-4-Empfänger, das wird sich erst noch herausstellen. Der alleine kann auch Deine Rente nicht finanzieren, schon gar nicht, wenn er auch noch zwischendurch Lohnersatzleistungen wie Elterngeld beziehen möchte. ;-)

Fakt ist, daß Du etwas geschenkt bekommst.

Beitrag von valencia299 19.01.11 - 10:56 Uhr

wenn ich als werdende berufstätige Mutter etwas "geschenkt" bekomme was bekommt denn dann die erwerbslose Mutter, der ja "noch" das gleiche zusteht? Auch ein Geschenk?

und jetzt mag ich nicht mehr, denn ich muss weiter arbeiten damit ich mein Geschenk auch weiter finanziere

Beitrag von windsbraut69 19.01.11 - 11:59 Uhr

Genau. Beide bekommen ein Geschenk und finanziert wird es letzten Endes von denen, die gar nichts beziehen, wie auch beim Arbeitslosengeld und Versicherungen...

Und wenn es Dic beruhigt - Du als Erwerbstätige bekommst mehr als nicht erwerbstätige Eltern, es sei denn, Du verdienst so schlecht.

Beitrag von windsbraut69 19.01.11 - 11:54 Uhr

Von wegen 3. Welt....google mal nach den Leistungen in anderen europ. Ländern.
Zahlst Du denn Dein Elterngeld auch zurück, wenn Dein "Steuerzahler" nicht wirtschaftlich funktionieren sollte?