Nackenfaltenmessung?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von diana1676 19.01.11 - 10:06 Uhr

Hallo ihr Lieben,
habe mal eine Frage:
mein FA hat mich beim letzten Besuch gefragt, ob ich eine Nackenfaltenmessung durchführen lassen möchte, da ich ja auch schon 34 bin und da dass Risiko einfach steigt. Hat jemand Erfahrung damit? Man bekommt ja auch keine 100% Gewissheit und daher denke ich eigentlich, dass man darauf verzichten kann! Was ist Eure Meinung!
Liebe Grüße
Diana

Beitrag von nana040279 19.01.11 - 10:11 Uhr

Guten morgen,

also ich hab sie machen lassen und der grund: ich habe einen 4 jährigen Sohn und damals hab ich die messung nicht machen lassen weil es mir egal war " wie" er auf die welt kommt, aber jetzt, ich hab es machen lassen weil ich kein behindertes kind auf die welt bringen wollte, ich hatte angst das das kleine nichts davon hat und mein großer darunter leiden würde wenn die mehrheit der aufmerksamkeit dem " kranken" baby gehört. ich weiß es hört sich bestimmt total doof und gemein an , könnte ich es aussprechen wäre es wahrscheinlich verständlicher, aber vielleicht verstehst du mich auch so ein bischen.

lg

Beitrag von kerstin0409 19.01.11 - 10:13 Uhr

Hallo!

Ich werde diese Messung schon machen lassen....

beim nächsten Besuch am 15.02. (man muss ja zwischen 11 und 14. woche sein glaub ich).

Bin zwar erst 25 und keine Fälle in der Familie bekannt, aber meine Frauenärztin meinte, sie macht das normalerweise sowieso mit bei dem Ultraschall...

#winke
LG Kerstin
10.ssw

Beitrag von babett85 19.01.11 - 10:19 Uhr

Hi ich bin auch erst 25 und werde es auch machen lassen am 31.1.
wir haben uns nach langem überlegen dafür entschieden.
lg

Beitrag von zweiunddreissig-32 19.01.11 - 10:14 Uhr

Du kannst es nur durchführen lassen, wenn du für weitere Schritte wie Fruchtwasseruntersuchung bereit bist und ein behindertes Kind für dich nicht in Frage kommt. Denn die NFM ist nur dein potentielles Risiko, aber keine Diagnose. Ansonsten lass es sein, das verunsichert nur noch.

Was sehr empfehlenswert wäre, ist die Feindiagnostik.

Beitrag von winter2010 19.01.11 - 10:16 Uhr

Liebe Diana,

genau mit diesen Fragen mussten wir uns die letzten Tage befassen. Machen wir eine Messung oder nicht? Wir sind zu dem Entschluss gekommen, ganz egal was die Untersuchung für ein Ergebnis hätte wir würden unser Baby nicht mehr hergeben wollen. Wir lieben es so wie es uns geschenkt wird.

Wir würden so eine Untersuchung nur machen lassen, wenn man evtl. bei einem schlechten Endergebnis mit dem Gedanken spielt eine Abtreibung vornehmen zu lassen.


Es muss jeder für sich entscheiden ........

Beitrag von pegsi 19.01.11 - 10:29 Uhr

Ich würde das nicht machen.

Es gibt bei der Nackenfaltenmessung unheimlich oft Fehlalarm, dann machen sich die armen Frauen verrückt für gar nichts.

Mit 34 ist das Risiko noch gar nicht besonders groß und selbst wenn:

Ich hatte meine erste Schwangerschaft mit 36, jetzt bin ich 39.
Bei beiden Kindern war klar, daß ich sie auch mit Behinderung behalten würde. Daher habe ich mir lediglich eine Überweisung zur Feindiagnostik geben lassen (damit ich mich darauf vorbereiten kann, falls schon früh klar wäre, dass mein Kind einen besonderen Bedarf hat). Völlig risikofrei und wenig Fehlalarme. Wird in der Regel in der 22. SSW gemacht.

Beitrag von frauvonfruchtzwerg 19.01.11 - 10:30 Uhr

Liebe Diana,

wir haben Montag den Termin für die NFM. Mein Mann und ich haben viel geredet und diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir kein geistig behindertes Kind auf die Welt bringen müssen.

Mein Vater war nach einem Herzinfarkt schwer geistig behindert. Das ist ganz furchtbar schrecklich und ich möchte das nicht nochmal bei einem Menschen erleben, der mir so Nahe steht.

Liebe Grüße
Sabrina#winke

Beitrag von diana128 19.01.11 - 10:41 Uhr

Hey Diana,

mir hat meine FA die Untersuchung unabhängig von der Frage ob eine Behinderung vorliegen könnte angeraten, da bei dieser Untersuchung vor allem auch die Versorgungsstränge zwischen Kind und Mutter kontrolliert werden. Aufgrund meiner vorhergehenden 3 FG's möchte sie gern wissen, ob das Kind gut versorgt wird und das Blut ordentlich zwischen Mutter und Kind fließt. Es geht also bei dieser NT nicht nur um das Thema, ob evtl. eine Behinderung vorliegen könnte.

LG Diana

Beitrag von braut-die-sich-traut 19.01.11 - 12:01 Uhr


Wir hatten auch lange hin und herüberlegt. Als unsere Bohne uns dann beim letzten Ultraschall "zugewunken" hat, war uns klar, dass wir nicht entscheiden möchten ob dieses Kind lebenswürdig ist oder nicht. Den bereits vereinbarten Termin für die Nackenfaltenmessung haben wir dann wieder abgesagt und ich bin sehr froh über unsere Entscheidung.
Ich möchte mich auf mein Kind freuen (so wie es ist!) und nicht durch eine evtl. falsche Wahrscheinlichkeitsberechnung verunsichert werden.
Viel Glück bei der für Dich richtigen Entscheidung!#klee

Beitrag von vchilde1976 19.01.11 - 22:54 Uhr

Ich habe sie machen lassen (war mit 33 Jahren eine späte Erstgebärnde), und zwar aus folgendem Grund: Wenn ich mich schon auf ein behindertes Kind einstellen muß, dann will ich ausreichend Zeit haben, mich darauf vorzubereiten, anstatt bei der Geburt unangenehm überrascht zu werden. Ich habe sechs Jahre lang als Pflegehilfe in einer Behinderteneinrichtung gearbeitet und weiß, wie schwierig das Leben mit einem behinderten Menschen sein kann.