Umfrage : warum ein zweites Kind?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von mundm10 19.01.11 - 10:47 Uhr

Hallo,

da ich seit ewigen Zeiten mich nicht entscheiden kann, ob ich ein zweites Kind möchte oder nicht, wollte ich mal eine kleine Umfrage starten, warum ihr euer zweites Kind bekommen habt. Ich hab schon viel gelesen von "wir fühlten uns nicht komplett", aber es müssen doch noch mehr Gründe da gewesen sein, oder?

Wenn ich mir eine innerliche Pro- und Kontraliste mache, dann hab ich Gleichstand ;-)

Ach ich weiß einfach nicht, was so wirklich richtig für mich ist. Ich hab einfach Angst, dass ich das nervlich nicht so packe. Außerdem hab ich echt Angst eine Wochenbettdepri zu bekommen (hatte ich beim ersten nicht).

Also, ich bin gespannt und danke schon jetzt für eure Antworten #danke

Viele Grüße
Melanie mit Romy (5)


Beitrag von muckel1204 19.01.11 - 10:50 Uhr

Bei mir kam einfach innerlich wieder dieser starke Wunsch auf schwanger zu sein und ein neues kleines Wunder zur Welt zu bringen. Mein Mann und ich haben uns dann für ein zweites Kind entschieden. Nun 2,5 Jahre nach dem zweiten Kind, ist der Wunsch wieder da, fast wie vor dem ersten Kind, aber diesmal lassen wir uns noch Zeit und warten, bis die beiden noch größer sind. Es ist tatsächlich so, das wir uns noch nicht komplett fühlen, vielleicht auch deshalb weil wir uns nach 2 Jungs, nun doch nach einem Mädchen sehnen.....

LG

Beitrag von nele27 19.01.11 - 10:58 Uhr

Hallo Melanie,

ich hab mich nach dem ersten Kind wie ein Paar mit Kind, aber nicht wie eine vollständige Familie gefühlt... das heißt nicht, dass unser Sohn uns nicht reichte oder so. Aber ich wusste eben, dass ich für mich persönlich die Konstellation 2 Erw. 1 Kind nicht als fertige Familie sehe. Daher war es für uns selbstverständlich, ein Zweites zu bekommen.

Finanzen und das sonstige Drumherum spielten eigentlich keine Rolle. Daher auch keine
Pro-und-Kontra-Liste.

LG, Nele
die in 3 Jahren gern ein drittes und letztes Kind hätte

Beitrag von zahnweh 19.01.11 - 11:07 Uhr

Hallo,

ich hab zwar "erst" eine, würde mir gerne noch ein zweites oder drittes wünschen.

Im Moment bin ich mit einer "ausgelastet". Liegt aber auch ein bisschen daran, dass ich alleine mit ihr bin.
"Gründe" für weitere hab ich mehrere
- Kinder sind toll
- zwei können sich gegenseitig beschäftigen (und wenn sie streiten, dann bin ich mal für klitzekleine wenige Minuten mal nicht sofort angesprochen) ... mit einer geht es den ganzen Tag Mama hier, Mama da...
- wenn sie andere Kinder zum Spielen, sehen, teilen haben möchte, geht das nur, wenn wir rausgehen oder Besuch bekommen. Einfach mal "nichts" tun ist doof für sie. Nur Erwachsene um sie um bzw. nur Mama, die dann auch mal "nichts" tun möchte
- Hobbies kann ich ihr so evtll. mehr ermöglichen (vllt!) aber meine Erwartungshaltung mein Fokus darauf steigt unbewusst auch mit. WENN ich schon so viel Geld dafür ausgebe... bei einem zweiten Kind brauche ich mehr Energie für die Organisation, als für Erwartungen. Würde mich dann gelassener einschätzen
- irgendwann werde ich alt. Zusammen trauern/organisieren ist halt doch was anderes, als dann allein dazustehen. (auch mit Geschwistern keine Garantie, aber ein Ansatz)
- manche Kinder zoffen sich als Kleine und finden sich später super, manchmal auch umgekehrt...
- auch wenn sie in die Pubertät kommt, täte es ihr ganz gut, wenn ich mein Augenmerk etwas verteilen könnte und nicht nur alle Aufmerksamkeit auf sie lenke (mal schauen wie's wird)

der einzige Grund, der im Moment gegen ein zweites spricht: ich habe keinen Partner. Mit einem allein geht schon, mit zwei ginge auch. Allerdings würde ich es mir in einer Partnerschaft mehr wünschen. + zum Schwanger werden, ist die zweite biologische Hälfte Voraussetzung ;-)

Wünschen würde ich mir weitere Kinder. Aber erzwingen werde ich es nicht.
Den "perfekten" Zeitpunkt gibt es auch nicht wirklich. Wenn's kommt, wird es schon irgendwie ganz gut passen(d gemacht). Und selbst wenn man es auf einen Zeitpunkt hinplant, braucht die Natur auch manchmal so ihre Zeit...

Beitrag von jujo79 19.01.11 - 11:22 Uhr

Hallo!
Für uns stand immer fest, dass wir kein Einzelkind wollen. Nicht weil wir das per se verteufeln, sondern weil wir beide mit Geschwistern aufgewachsen sind und wissen, wie toll das ist (trotz Streitigkeiten ;-)). Und auch so war klar, dass wir nicht nur einen solchen süßen Wurm haben wollten wie unseren Sohn. Der ist uns so gut gelungen, da muss es doch mehr von geben ;-).
Wir wollen 3, vielleicht sogar 4 Kinder. Für uns und für die Kinder. Besonders im Erwachsenenalter ist man froh, dass man Geschwister hat. Als Kind kann man vielleicht noch viel mit Freunden kompensieren, aber auch da sind Geschwister eben doch noch etwas anderes. Eben immer da, ob man will oder nicht.
Mir fällt kein einziger Contra-Punkt für ein 2.Kind ein. Den finanziellen Aspekt lassen wir nicht zählen, auch wenn mein Mann Alleinverdiener ist und wir nicht gerade im Geld schwimmen. Ich kann es nicht verstehen, wenn manche Eltern sagen, dass sie ihrem Kind "etwas bieten" wollen. Was heißt das denn schon? Ist das immer eine Frage des Geldes? Für uns definitiv nicht.
Grüße JUJO

Beitrag von bianka33 19.01.11 - 11:33 Uhr

Hallo,

ehrlich gesagt wollten wir immer schon mindestens 2 Kinder. Also ich hab früher immer gesagt, entweder 2 oder 4 - heute bin ich mir da nicht mehr sicher, ob es vielleicht doch 3 werden sollen:-D. Und für meinen Mann war auch klar, wenn Kinder dann mindestens 2.

Warum nicht nur eins? Weil wir beide selbst Geschwister haben und froh darüber sind. Ich wollte unbedingt nen relativ kurzen Abstand, weil meine Geschwister um einiges älter sind usw. usw.

Aber letztendlich hätte sich diese Einstellung ja mit/nach dem ersten Kind ändern können - hat sich aber nicht. Momentan überlege ich sogar wegen einem evtl. dritten Kind, aber da bin ich mir noch nicht schlüssig - es stehen momentan noch viel zu viele Unwägbarkeiten und sonst. Argumente dagegen, ich sag mal mein Verstand ist dagegen, mein Gefühl steht bei 50:50 - ich hoffe, daß mein Gefühl mal eindeutiger wird...

Ich kann Dich gut verstehen, da es mir also ähnlich geht nur mit Nr. 3 #blume.
Wenn Du so in die Zukunft träumst, wie siehts denn da aus? Welches Bild hast Du dann vor Augen - ein oder zwei?


LG
Bianka

Beitrag von agostea 19.01.11 - 11:34 Uhr

Ich wurde nicht gefragt. Es waren einfach direkt 2. Und ich kann dir sagen:

#pro

Pro und Kontra Liste brauchte ich nicht *gg* - man fügt sich ein in diese Situation und ich wollte es nicht mehr missen. Ist schon toll.

Und einfach? Was ist schon einfach im Leben;-)

Gruss
agostea

Beitrag von thea21 19.01.11 - 11:38 Uhr

Hallo,

ich wollte schon immer "nur" ein Kind und das wird so bleiben.

Ich liebe meine Tochter über alles, bin wahnsinnig stolz auf sie und möchte ihr einen guten Weg ebnen.

Das kann ICH nur, wenn es so bleibt wie es ist. Das ist nicht schlimm und sogar in meinem Interesse.

Dazu sei noch gesagt, das meine Freundin vor kurzem entbunden hat. Ja, so ein Baby ist süß! Aber NEIN, ich kann mir nicht vorstellen nochmal solch ein teilweise grausames 1. Jahr durchzumachen.

Meine Tochter schrie monatelang wie am Spieß, hatte Koliken und machte die Nacht zum Tag. Sie entschädigte mich jeden Tag durch ihre Anwesenheit, aber ich würde es jetzt nicht nochmal haben wollen.

Beitrag von agostea 19.01.11 - 12:06 Uhr

Ganz ehrlich?

Hätte ich nicht direkt 2 auf einen Schlag bekommen, dann wäre es bei einem geblieben.

Warum?

Weil die ersten drei Jahre einen um Jahrzehnte altern lassen. Die ersten 3 Jahre sind ÄTZEND, FURCHTBAR und für die Tonne.

Gruss
agostea

Beitrag von snoopy1976 21.01.11 - 20:42 Uhr

Jepp, kann ich voll unterstreichen! Wenn ich ein 3 oder 4jähriges kriegen könnte, okay dann gerne. Aber nochmal die ersten Jahre..nö, das schreckt mich echt von einem zweiten KInd ab.

Gruß
Snooopy

Beitrag von tattel 19.01.11 - 11:41 Uhr

Hi,

ich finde die Aussage "wir waren nicht komplett" triffts genau.

Wir sind inzwischen zu 6. ,also 4 Kids, und erst seit Geburt von Kind Nr. 4 sind wir komplett. Das ist einfach ein Gefühl, das kann man nciht beschreiben.

Pro und Kontra haben wir nie gebraucht.

Wobei mein Kids meinen , es könnten ruhig noch ein paar Geschwisterchen nachkommen, aber mein Gefühl sagt NEIN#nanana

Lg

Tanja

Beitrag von erdbeertiger 19.01.11 - 11:43 Uhr

MMh

Ich habe nie eine Pro und Contra Liste gemacht - ich wollte einfach noch ein Kind! Und dann noch eins und dann noch eins...mein Mann genauso!
jetzt habe ich vier und bin damit ausgelastet - jetzt moechte ich keins mehr.

LG erdbeertiger

Beitrag von anarchie 19.01.11 - 12:02 Uhr

Hallo!

Ich finde Geschwister unglaublich wertvoll für ein Kind.
Ich bin gern Mama.
Ich bin gern schwanger.
Ich fand es so grandios Mama zu sein, dass ich das nochmal wollte.
Und mein Herz hat laut nach einem weiteren Kind geschrien - und das war das Wichtigste.

lg

melanie mit 4 Kindern, die sich jetzt komplett fühlt

Beitrag von cornichon 19.01.11 - 12:03 Uhr

Hallo,

für mich /uns stand schon von Anfang an fest, das wir mindestens 2 Kinder möchten.
Für mich vor allem gerade deshalb, weil ich ein Einzelkind war ....
Was hab ich andere Kinder um ihre Geschwister beneidet!

LG
cornichon

Beitrag von kleiner-gruener-hase 19.01.11 - 12:09 Uhr

Wir wollten einfach immer 2 Kinder haben... Die haben wir nun und jetzt ist die Familienplanung abgeschlossen.

Beitrag von chaosotto0807 19.01.11 - 19:44 Uhr

wir auch *grins*

Beitrag von sillysilly 19.01.11 - 12:13 Uhr

Hallo

habe so eine Frage schon einmal ausführlicher beantwortet und nehme mir jetzt die Freiheit meinen Beitrag hierher zu kopieren



ganz einfach bin selbst Einzelkind und habe mir geschworen mein Kind wird nie Einzelkind sein

Mir ging es nie schlecht, war immer behütet, geliebt, gefördert und gefordert.

Aber es war niemand - mit mir - da -
Ich stand meiner Mutter alleine gegenüber, war in ihrem Fokus, sollte Erwartungen erfüllen, war Ansprechpartner u.s.w. es drehte sich um mich,
eigentlich immer im Guten - aber ich war immer im Blickpunkt, im Interessenfeld.

Ich glaube einfach, daß es sich bei mehr Kindern einfach verteilt.
Ich habe drei Kinder - da muß vieles einfach laufen, ich kann nicht nur bei einem Kind verweilen und jeder muß sich in der Familie einbringen.
Ich komme gar nicht in die Versuchung mein Kind wie ein goldenes Ei zu behandeln, weil dazu gar nicht die Zeit ist.

Noch dazu liebe ich es zu sehen:
wie meine Kinder sich haben, sich kuscheln, streiten, füreinander einstehen

schon wenn sie sagen, daß ist meine Schwester ..... oder das ist mein Bruder ..... mit stolzgeschwellter Brust, oder Händchen halten über die Straße laufen -----
z.Z. legen die Großen sich auf den Boden und der kleine 1,5 Jahre kuschelt sich auf sie, robbt über sie - und alle lachen sich kaputt
Sowas hatte ich nie

Sie streiten auch, schlagen sich, reiben sich - aber sie haben nie das Gefühl alleine zu sein

Turngruppe, Urlaub, Kindergarten, bei Freunden, bei Familie, Einkaufen ect. bei allem sind sie nicht allein, sie gehen im Familienverband - das stärkt ungemein

Man ist unabhängiger von Freundschaften - emotional ist da einfach jemand ...


Ich war ein superglückliches Einzelkind, trotzdem habe ich mich allein gefühlt
und je älter ich wurde umso mehr verstärkt sich dieses Gefühl.


Unsere Priorität liegt auf einem guten Familiengefühl, Zusammengehörigkeit und dem "Wert" einer Familie.
Das habe ich meinen Kindern von Anfang an vermittelt und sie springen da auch sehr darauf an. Noch im Bauch habe ich ihnen, daß Gefühl vermittelt es ist ihr Baby, es freut sich auf sie, das Baby liebt sie und das so weiter gemacht. Auf diese Positive Verstärkung reagieren meine Kinder mit sehr viel Liebe die sie zurück geben.
Wir hatten - bis jetzt - keine einzige Situation mit Eifersucht oder sowas.
Klar haben die großen Beiden einen Konkurrenzkampf miteinander, aber da geht es nicht um Eifersucht, sondern wer ist toller, tanzt besser ect.






Grüße Silly

Beitrag von cornichon 19.01.11 - 12:35 Uhr

Genauso habe ich es auch empfunden.
Bin Einzelkind und habe nun deshalb selber 2.

LG
cornichon

Beitrag von zubbeline 19.01.11 - 12:18 Uhr

bei mir gab es schon eine große pro und contra liste.

Mein erstes Kind war behindert...zu damaligem Zeitpunkt, das Ausmaß aber nicht klar und galt erstmal als leicht entwicklungsverzögert.

Von Ärzten und Therapeuten war die eindeutige Meinung: Es gibt keinen Grund, warum ich nicht noch ein Kind bekommen sollte....im Gegenteil, es wäre das beste, was uns passieren könnte, weil das erste Kind davon mit Sicherheit sehr provitieren würde und wir Eltern unseren Focus ein wenig anders setzen könnten, sich also nciht mehr alles nur um das eine Kind drehen würde.

Der Versuch eines zweiten Kindes scheiterte da aber.

Als einige Jahre später noch ein zweites dazu kam, obwohl ich mit dem Thema für mich abgeschlossen hatte, war es ganz blöder Unfall...aber ein schöner.

Entscheidung für Kind 3 war dann einfach dieses "einer fehlt noch....sind nicht komplett"-Gefühl. (allerdings mit anderem Partner)

Und eine Nummer 4 wäre auch noch erwünscht, weil wir den kleinsten nicht so gern allein aufwachsen lassen wollen und ihn damit zum verhätschelten Nachzügler machen würden.

Beitrag von asimbonanga 19.01.11 - 12:19 Uhr

Hallo,
ich wollte immer ein Kind oder Zwillinge, konnte mir nicht vorstellen , das ich freiwillig mehrfach schwanger sein wollte.Es kam anders.Wie hedda hier mal schrieb: "gesegnet mit einem pflegeleichten Anfängerkind "und einer schönen Schwangerschaft, fand ich es schon bald irgendwie traurig nur ein Kind zu haben.Das war keine wirkliche Entscheidung, Überreden musste man mich nicht-noch nicht mal ich mich selbst.Der Wunsch war einfach da.
Ich war gerne schwanger ( von den letzten 6 Wochen mal abgesehen-das braucht kein Mensch )auch wenn ich bei den Geburten immer ärztliche Hilfe benötigte.Babys waren einfach mein Ding-was später auf einen eventuell zukommt weiß man ja nicht ;-)

Mit " komplett fühlen" hatte das nichts zu tun.

L.G.

Beitrag von wendy0403 19.01.11 - 13:31 Uhr

Bei uns war es schon das "Komplett-fühlen", aber das wurde mir erst bewußt, als ich unsere zweite Kleine nach der Geburt im Arm hielt.

Nach der wirklich besch... Geburt unserer Großen, dachte ich sofort: "Das machen wir doch bitte gleich noch einmal!!"Trotz des miesen Geburtserlebnisses, ich wollte es einfach noch einmal in "schön, harmonisch, ruhig" erleben. Wir haben nur noch auf den Zeitpunkt gewartet, an dem wir gesagt haben: "So, nun ist es perfekt"

Dieses nicht Komplett - Gefühl war schon da, sonst wäre der Wunsch nach Nr. 2 ja nicht so stark gewesen, aber es stand auch von Anfang an gar nicht zur Debatte.
Das einzige, das mich evtl. ein wenig zögern ließ, war die Unsicherheit und die unglaublichen Ängste aus den ersten gemeinsamen Monaten mit der Großen. Ich habe kaum geschlafen, ständig Panik geschoben, dass ihr etwas passieren könnte. Aber das hatte ich bei der Kleinen gar nicht. Und eigentlich war ich davon überzeugt, dass wir nun komplett sind, doch nun hat mein Körper in diesem Zyklus die Periode ausgelassen (oder so) und wir waren uns sicher, dass es einen kleinen "wunderbaren" Unfall gegeben hat (was sich leider als falsch herausstellte) und nun sind wir beide doch ein wenig in unseren Empfindungen aus dem Ruder geraten.

Ob es noch ein drittes Kind gibt weiß ich momentan nicht sicher. Das entscheide ich, wenn die Kleine die Trozphase hinter sich hat. Die Große steckt mitten drin, die Kleine zahnt und ich habe das Gefühl, dass meine Selbstbeherrschung und meine Geduld nur so dahin schwinden. Nie läuft etwas rund, ständig rennt man der Zeit hinterher. Das Studium wird halbherzig nebenher irgendwie zusammengeschustert. Ich mache aktuell nichts halbes und nichts ganzes. Es ist einfach eine unbefriedigende Situation, die ich mit Yoga und einigen mir zugestandenen Auszeiten zu entschärfen versuche. Das wäre etwas, was ich so schnell nicht wieder bräuchte.

Ein Zweites Kind ist ein unglaubliches Geschenk. Es ist viel einfacher, alles viel klarer und mit viel weniger Ängsten verbunden. Diese Sicherheit im Umgang mit dem Baby ist einfach nur wunder, wunderschön!

Beitrag von alinashayenne 19.01.11 - 13:49 Uhr

Hallo!

Also ich finde solche Fragen schon immer etwas befremdlich. Wenn DU es nicht weißt, dann bist du einfach noch nicht so weit...
Klingt blöd, aber der aller-aller-aller-ausschlaggebendste Punkt für ein Kind (egeal ob 1.,2.,3.,....) ist der, dass DU es einfach UNBEDINGT willst und dich von nichts und niemandem von diesem Herzenswunsch abbringen lassen möchtest! Bei mir war es so.

Da brauche ich keine Pro- und Contra-Listen mehr, weil ich es einfach unbedingt möchte!! Und überhaupt, wenn man - nur meiner Meinung nach - heutzutage über Vor- und Nachteile nachdenkt, darf man überhaupt keine Kinder mehr in die WElt setzen.

Natürlich, wenn jetzt GAR KEIN Platz da ist, GAR KEIN Geld und GAR KEINE Zeit. Oder die gesundheitlichen Voraussetzungen nicht gegeben sind...das sind Gründe, die wirklich dagegen sprechen...aber sonst? Kann ich mir keine vorstellen.

Man weiß nie, wie ein neues Baby den Alltag verändert, weil man nicht weiß, WIE es sein sein wird. Es gibt Babies, die die ersten Monate so gut wie nur schlafen und trinken. Es gibt aber auch Babies, die die ersten Monate nur schreien...Klar sind das für das Nervenkostüm der Eltern komplett gegensätzliche Dinge. Von daher kann man nicht sagen, ob und wer das nervlich packt...
Als ich zum 2.Mal schwanger war, haben mich auch alle gefragt: Wie willst du denn das schaffen? Und Dinge wie die. Mein Sohn war (bei der Geburt der Kleinen) auch erst eineinhalb Jahre alt, ich war so gut wie immer allein, weil mein Partner viel arbeitet...und und und. Aber da war und bin ich einfach so perfektionistisch und will mir selbst alles mögliche beweisen und war dann auch überzeugt: "Natürlich schaff ich das" Und so wars dann auch ;-)

Das soll jetzt nicht irgendwie selbstgerecht oder sonstwie klingen - meine Güte, ganz im Gegenteil. Aber wie schon gesagt, wenn du dir nicht sicher bist, dann würde ich noch warten. Keine Umfrage und auch keine Liste mit unzähligen Vorteilen kann dir dann Sicherheit geben, dass du es wirklich willst.
Da soll lieber der Altersunterschied zwischen deinen Mäuschen etwas größer sein, als wenn du dann irgendwas bereust oder unsicher bist.

Liebe Grüße und alles Gute
Nina

Beitrag von mansojo 19.01.11 - 14:17 Uhr

hallo,

wir hatten keine pro und kontra liste
wir haben uns einfach für ein zweites kind entschieden

lg

Beitrag von stubi 19.01.11 - 14:28 Uhr

Hm, wir wollten IMMER nur ein Kind. 7 Jahre nach dem 1. wurde in mir der Wunsch allerdings immer größer, nochmal ein Baby haben zu wollen. Mein Mann war nicht ganz so überzeugt, konnte es sich aber durchaus auch vorstellen. Es vergingen 2 weitere Jahre bis ich schwanger wurde und nun sind wir halt zu 4.

Pro und Contra gab es nicht wirklich, es war eben so.

Beitrag von litalia 19.01.11 - 14:34 Uhr

ich bin einzelkind und finde es sehr schade das ich heute niemanden habe,..also keine schwester oder keinen bruder, nix.

wir haben bisher ein kind. wir wünschen uns gern mal noch ein zweites...einfach weil es toll ist, vom ersten moment an wo man erfährt "juhu schwanger" ;-)

ich könnte mir auch durchaus ein 3. vorstellen .... aber ich denke dann is genug ;-)

  • 1
  • 2