Wie habt Ihr das gemacht?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von schnuffieundschmusie 19.01.11 - 11:06 Uhr

Hallo,
ich werde demnächst das 2. mal Oma. #huepf
Meine Tochter hat mich gefragt, ob ich abrufbereit zum Babysitten für das 1. Kind (15Monate) sei. Natürlich, kein Thema. Freue mich sogar.
Nun möchte sie aber unbedingt, dass ich in Ihrer Wohnung bleibe. Eigentlich verständlich. Für die Kleine die gewohnte Umgebung.
Nur, ich habe auch eine Familie. Einen Mann, der Schicht arbeitet und eine 9Jährige.
Ich würde die Kleine lieber in meine Wohnung mitnehmen, damit mein Familienleben in halbwegs gewohnten Bahnen weiter läuft.
Das Problem ist, meine Wohnung ist nun nicht mehr Kleinkind gerecht. Wir haben im Wohnzimmer eine Treppe nach unten. Die Treppe ist so blöd, dass kein Treppenschutzgitter paßt.
Kann also meine Tochter und ihren Mann verstehen, dass Ihnen etwas mulmig ist bei dem Gedanken, dass die Kleine bei mir ist. Obwohl ich natürlich aufpassen würde.
Ihre Wohnung ist mir sehr fremd. Ich habe so meine Probleme mich dort zu bewegen oder häuslich zu fühlen. Die Lebensart meiner Tochter+Mann und meiner ist total unterschiedlich. Sie hat keinen Fernseher, kein Radio, keinen Computer, spielen und beschäftigen sich den ganzen Tag nur miteinander. Sehr lobenswert, aber das ist nicht mein Leben.
Wie habt Ihr das gehandhabt, als das 2. Kind kam, der Mann natürlich bei der Entbindung dabei sein möchte.
Weiß auch nicht, ob der Mann danach sich um die Kleine kümmert oder arbeiten geht. Werde ich noch klären.
Habe jedenfalls Angst etwas falsches zu machen.
Gruß
Karola

Beitrag von kati543 19.01.11 - 11:14 Uhr

Geht es nur um die Entbindung oder um die 3-5 Tage KH?

Beitrag von schnuffieundschmusie 19.01.11 - 11:23 Uhr

Ich denke, das muß ich noch klären.
Ich denke, es geht um die Entbindung und 1 Tag danach.

Beitrag von scrollan01 19.01.11 - 12:14 Uhr

Wenn es nur um so weinge Tage sind denke ich sollte die Betreuung in der Wohnung deiner Tochter sein! Dein Kind ist 9 also kann es entweder mitkommen und sich entsprechende Sachen zu lesen o.ä. mitnehmen!
Oder es bleibt dahim oder geht zu Freunden!

Wäre es aber eine längerfristige Sache, würde ich das Kind mitnehmen und die Treppe eben anders sichern! Großes Brett dran lehnen - alleine die Optik hält schon fern.

Und im WZ eben die Spielsachen hinstellen, so ist sie da beschäftigt!

Meine Eltern haben aber auch ein Haus mit Treppe unter zum WZ - Nachbarn haben dann jedoch ein Gitter gefunden, welches man an diesen Trppen befestigen kann.

LG

Beitrag von bianka33 19.01.11 - 11:43 Uhr

Hallo,

unsere Grosse (damals 2,5 Jahre alt) war in der Zeit beim Opa und hat dort auch zum ersten mal übernachtet. Am nächsten Tag war sie auch noch ne Weile dort und dann war der Papa für sie da.

Wenn es Deiner Tochter lieber wäre in ihrer Wohnung, dann bestimmt weil das für Deine Enkelin vertrauter und dadurch einfacher wäre, oder war die Kleine schon oft bei Euch?

Ich denke, Du solltest unbedingt abklären für wie lange Du aufpassen sollst bzw. ob/ab wann der Papa sich um sie kümmern könnte. Für kurze Zeit ließe sich bestimmt beides bewerkstelligen.

Gruß
Bianka

Beitrag von h-m 19.01.11 - 12:40 Uhr

Ich würde ehrlich sein und ihr sagen, dass ich das Kind gern zu mir nehme, es aber in ihrer Wohnung nicht geht. Immerhin musst Du Dich um Deine 9jährige auch noch kümmern. Ich meine, Deine ältere Tochter und Dein Schwiegersohn sollten dankbar sein, dass Du da überhaupt "auf Abruf" einspringst. Da können sie doch keine Bedingungen diktieren.

Beitrag von bleathel 19.01.11 - 12:42 Uhr

Hallo!

Mein Vater hat das das Babyphone bewacht, das war für alle beteiligten am praktischsten. Da die Wehen losgingen als der Große (damals 18 Monate) schon im Bett war hat sich das so ergeben. Sonst hätte er ihn wohl zu sich genommen. Wir hatten noch Notfallpläne falls sie erst nach den Ferien geboren worden wäre (mein vater ist Lehrer und hätte dann tagsüber nicht weggekonnt), aber so hat alles optimal gepasst. Die Kleine kam dann 2uhr nachts, so dass mein Mann rechtzeitig vor dem Aufstehen zu Hause war ;-)

Ich würde das so machen wie es dir am besten passt in der momentanen Situation. Hängt doch eben sehr davon ab, welche Tageszeit ist, wie lange es dauert, was für ein Wetter herscht ( bei uns hat's wie verrückt geschneit, da zerrt man kein Kleinkind aus dem Bett )

Gruss
Julia

Beitrag von alinashayenne 19.01.11 - 13:41 Uhr

Hallo!

Also wenn es nur um die Geburt und die paar Tage Krankenhaus geht, dann wirst du deine Enkelin wohl in deiner Wohnung behalten dürfen oder? Sprich doch noch einmal mit deiner Tochter und erklär ihr, dass du selbst noch eine Familie hast, die dich braucht und dass es für dich einfacher wäre, die Kleine zu euch zu nehmen. Was die Treppe usw. betrifft - du kümmerst dich ja nicht zum ersten Mal um ein kleines Kind ;-) Gib ihr das Gefühl, dass das Mädchen bei euch schon in Sicherheit ist. Wahrscheinlich sogar sicherer als zu Hause, weil sich die Omi's - wenn das Babysitten sowieso nur Ausnahme ist - meist noch aufmerksamer um die Kinder kümmern, als die Eltern ;-)

Du kannst ja auch sagen, dass du nicht in ihrer Privatssphäre schnüffeln möchtest und du es befremdlich fändest, dich in einer anderen Umgebung frei zu entfalten.

Mein Sohn war bei der Entbindung meiner Tochter auch bei meiner Mutter. Natürlich hatte ich ein mulmiges Gefühl, - das habe ich grundsätzlich, wenn ich eines meiner Kinder "aus der Hand" gebe. Irgendwas ist immer anders, Oma-Wohnungen sind nicht mehr sooo kindersicher, wie Kinderhaushalte und und und...aber bitte, grade in der engsten FAmilie muss doch ein bisschen Vertrauen da sein.

Ich denke so wie du das machen möchtest, wäre es für alle Beteiligten das Beste! Wirklich - und Spielsachen etc. könnt ihr ja mitnehmen!

Liebe Grüße und alles Gute!
Nina

Beitrag von oma.2009 19.01.11 - 17:58 Uhr

Hallo Karola,

ich wäre gerne bei unserem 1. Enkel gewesen als seine Schwester geboren wurde. Ging aber nicht, da ich zu dem Zeitpunkt in einer Reha "festsaß" Aber wenn, dann wäre ich auch bei denen in der Wohnung geblieben, das wäre für mich Ehrensache gewesen, da unser Kleiner da grad mal 11 Monate alt war.
Und auch wir haben im Eßbereich eine total blöde Treppe, 1x nach oben und 1 x nach unten, teilgewendelt...... natürlich auch kein richtiges Türgitterr vor. Ich habe im Frühjahr einen Tischler bestellt und wir haben dann jeweils eine Tür anfertigen lassen, die auch fest an der Wand verankert ist. Sieht toll aus und paßt sich toll unserer Treppe an und es ist sicher, für meine beiden Enkel und eben jetzt auch für meinen schwerbehinderten Mann, der nicht mehr alleine Treppen steigen darf. Und es war preiswerter als ich gedacht habe.
Ach ja, deine Familie kann sich schon mal alleine versorgen bzw. die zukünftige Tante kann doch mit dir mitkommen und mit ihrem Neffen spielen.

LG

Beitrag von munirah 19.01.11 - 19:57 Uhr

Da unsere nächsten verwandten 40 km entfernt wohnen und auch berufstätig sind, haben wir das für die zweite und dritte Geburt so geregelt, dass erst mal ein Nachbar oder Freund in unser Haus kam, um erst Minuten oder Stunden hier aufzupassen. Sobald wie möglich kamen die Großeltern, und dann waren der Bruder/ die Geschwister einige Tage bei ihnen, damit mein Mann zwischen zu Hause, Arbeit und Krankenhaus pendeln konnte. Die Großeltern haben den Großen/die Großen dann auch mal ins Krankenhaus gefahren.
Und damit unsere Kinder nicht aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden, haben wir vorher das Übernachten bei den Großeltern geübt - mit und ohne uns. Sie führen auch ein ganz anderes Leben als wir, also mussten wir Kompromisse finden. Einige Punkte in der Erziehung sind uns so wichtig, dass wir die Großeltern gebeten haben, sich auch danach zu verhalten. Aber ansonsten gelten dort andere Regeln und Sitten, und damit kommen die Kinder gut klar.
Übrigens kam das zweite Kind, als der Große fast 16 Monate alt war.