KV hat heimlich Vaterschaftstest gemacht

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von familienoberhaupt 19.01.11 - 11:12 Uhr

Hallo,
habe mich vor 8 Jahren von meinen Ex (KV) getrennt .

Er hatte gleich eine neue , mit der er auch ein Kind hat und verheiratet war.
Seit gestern sind Sie geschieden.

Nun bekam ich heute eine mail von Ihr mit dem Anhang ( Vaterschaftstest von 2004).
Indem bestätigt wird das er zu 99,99% der Vater ist.

Ich hatte nie zugestimmt dazu.

Sie meinte in der email, er hatte ihn damals gemacht, als die kleine bei ihnen war#schock.

Jetzt weiss er es und zahlen tut er nicht (hat eine EV) abgeben und verdient tut er angeblilch 900€ (als eigener Chef in seiner Firma-ist Angestellter#rofl)

Gesehen hat er sie Anfang 2005 das letzte mal, seitdem nichts mehr.

LG Marion

Beitrag von thea21 19.01.11 - 11:16 Uhr

Braucht man dazu nicht auchden Speichel der Mutter? Und noch dazu eine Erklärung, das man damit einverstanden ist? #kratz

Beitrag von mariemitbaby 19.01.11 - 11:29 Uhr

nein, braucht man nicht

ich "musste" damals auch die vaterschaft einklagen mit einem test, dabei brauchte ich, als mutter nichts abzugeben.

Beitrag von parzifal 19.01.11 - 11:36 Uhr

Da sieht man wieder wozu manche fähig sind.

Die geschiedene Frau Deines Ex versucht ihm eine reinzuwürgen und erzählt Dir vollkommen überflüssigerweise von dem Test um Ärger zu provozieren.

Beitrag von biene81 19.01.11 - 12:07 Uhr

Das er den Vaterschaftstest ohne Einwilligung gemacht hat - absolute Scheisse.

Das er aber nur 900 verdient, kann ja sein.

1)Nicht jede Firma macht Tausende im Monat

2) Ich bin auch eigener Chef und zahle mir nur 500 Euro im Monat aus, verdiene damit offiziell nur 500 Euro. Der Rest ist Firmankapital.

LG

Biene

Beitrag von ppg 19.01.11 - 12:57 Uhr

Ich hatte nie zugestimmt dazu.

Ja, warum denn nicht??? Wenn Du eh weißt, das er der Vater ist.

Ich finde Dich albern und kindisch! Beim Vater ist ein solches verhalten durchaus nachvollziehbar.

Ja und das mit der Firma, kann so möglich sein, muß aber nicht. Leider interessierts keinen - er verdient eben nur Selbstbehalt, da schaut man dann in die Röhre

Ute

Beitrag von sternchen.4 20.01.11 - 19:21 Uhr

Kindisch ist das was ER gemacht hat!

Die meisten Männer wollen einfach nur nicht zahlen.....

Beitrag von ppg 20.01.11 - 21:33 Uhr

Ja, keiner will für ein Kuckuckskind zahlen, ergo hat der Mann das einzige getan, was ihm bleibt um sich Gewissheit zu verschaffen. Außerdem hat er auch einseitig hierfür die Kosten getragen.

Albern, kindisch und dumm ist es wenn eine Mutter dem Test nicht zustimmt, wo sie doch die Eindeutigkeit des Erbnisses kennen müßte. Oder war es in diesem Fall ein Glückstreffer, das der Vater auch wirklich der Vater war. Dann wäre die Verweigerung des Testes seitens der Mutter verständlich und nachvollziehbar.

Ute

Beitrag von kruemlschen 19.01.11 - 13:53 Uhr

Und was möchtest Du jetzt tun?

Du hast seit fast 6 Jahren keinen Kontakt mehr, akzeptier es doch einfach so wie es ist, denn Du kannst es eh nicht ändern!

K.

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 19.01.11 - 14:03 Uhr

ja und nun #kratz#kratz

klar nicht so berauschend wenn jemand das hinter dem rücken eines anderen macht, was ich jedoch viel dreckiger finde, ist die art der exfrau, das sie dir jetzt solche mails zu kommen lässt - pfui #augen


vg

Beitrag von xenotaph 19.01.11 - 14:27 Uhr

nur frauen können sich 100% sicher sein, wer der vater ist ... (also sollten sie zumindest)

ich hab meinem mann noch vor der hochzeit gesagt, dass er jederzeit wenn ihm danach wäre einen vaterschaftstest machen könne. (hat er übrigens noch nicht)

reg dich ab ... es gibt schlimmeres

Beitrag von super_mama 19.01.11 - 14:34 Uhr

Hallo,

ruhig Blut.
Wie viele schon geschrieben haben: Was willst du jetzt damit anfangen ?
Seine "neue Ex" hat dir das nur zukommen lassen um Stunk zu provuzieren, so viel ist klar. Es ändert aber nichts. Du kannst ihn deshalb anzeigen, aber das Verfahren wird eingestellt werden, dessen kannst du dir sicher sein. Es ist ein kleines Delikt - Strafe hat er dafür nicht wirklich zu erwarten. Traurig aber wahr.
Er kümmert sich nicht, zahlt nicht. So wie viele Andere auch die es müssten, evtl könnten, sich aber einen in die Tasche lügen und den Staat verarschen - und dieser lässt sich verarschen. Ist so.

Ich bin erst heut wieder bei Gericht gewesen. Mein Ex ist nicht mal erschienen. Er weiß schon warum. Er hat sogar Überweisungsträger und Kontoauszüge eingeschickt gehabt das er den Unterhalt zahlen würde - dumm nur das dieses Geld nie angekommen ist (bei der Unterhaltsvorschußkasse wohlgemerkt). Er gibt ebenfalls an er habe kein Einkommen, ausser Arbeitslosengeld, schickt uralte Bescheide ein, ist aber Selbstständig, das bejat sogar das Finanzamt.

Tja, was soll man da sagen ?

Sei froh das du keinen Kontakt haben musst - es ist traurig für die Kleinen, aber nach 6 Jahren ...

Nimm's mit Fassung, solltet ihr euch mal wieder sehen sag ihm das du vom Test weiß, belächle sein Misstrauen und geh.

LG

Beitrag von polar99 19.01.11 - 14:53 Uhr

Hallo,

das mit dem Test würde mich an deiner Stelle gar nicht stören. Dein Ex weiß nun sicher, dass er der Vater ist, du warst Dir dvorher immer sicher ;-)

Ich würde mich eher fragen, warum nun seine gescheidene Frau Dir unbedingt davon berichten muss???

Lg polar

Beitrag von nick71 19.01.11 - 17:21 Uhr

"er hatte ihn damals gemacht, als die kleine bei ihnen war."

Rechtlich nicht ok, aber menschlich nachvollziehbar.

Dein Ex hatte ja anscheinend Zweifel an der Vaterschaft, und die wurden durch deine Verweigerung der Zustimmung zum Test ganz sicher nicht beseitigt.

Oder hat er dich gar nicht gefragt? Dann entschuldige, dass ich dir zu nahe getreten bin...




Beitrag von manavgat 19.01.11 - 19:20 Uhr

Anzeige wegen Unterhaltspflichtverletzung und gut ist.

Gruß

Manavgat

Beitrag von seluna 19.01.11 - 21:38 Uhr

Also den Test finde ich jetzt nicht wirklich dramatsich, zum einen hast du den nicht bezahlt und zum anderen, er hat doch nicht weh getan.

Du wusstest das doch vorher schon das er der Vater ist und es gibt nunmal zahlreiche Frauen, die so einem test nicht zustimmen oder eben Kuckucks Kinder vorlegen.


Mein Ex fing auch mal an, ich habe nur gesagt "bitte" mach doch aber du zahlst den auch" und ich habe hinter den spaß.

Mit dem Unterhalt, dafür gibt es Anwälte.
Ich habe auch so einen resistenten Ex.... der wird sich allerdings auch noch wundern.


Beitrag von krokolady 20.01.11 - 15:00 Uhr

ich vermute mal der Vater von meinen beiden Mittleren hat auch heimlich nen Test gemacht nach unserer Trennung........naja, beim Jungen vielleicht nicht.....er sieht ihm sehr ähnlich. Aber unsere Tochter hat absolut gar nichts von ihrem Vater - null Ähnlichkeit......und meine Ex-SchwiMu war schon vor der Geburt der Meinung das ich fremdgevögelt habe und mein Ex sicher nicht der Vater ist.........und ich gehe mal davon aus das sie him den Test eingeredet hat.

Ich hätte aber eh zugestimmt......
Und weisste was?
Ich hoffe das er den Test heimlich gemacht hat........denn so hat er für seine Dummheit, an seiner Tochter zu zweifeln, fett bezahlt!

Beitrag von lotteengel 09.03.11 - 17:51 Uhr

Hallo,
ich kann den Ärger total nachvollziehen im Gegensatz zu solchen unqualifizierten Aussagen, wie von Ute...
Ich habe am Sonnag einen Vaterschaftstest gefunden und bin richtig enttäuscht und sehe das auch als eines der riesen vertrauensbrüche an, die ein Mann einer Frau entgegen bringen kann. Ich kann die Männer verstehen, die sich wirklich nicht sicher sind, weil es Vorfälle mit der Frau gegeben hat und weil er sich wirklich sicher gehen will, aber ohne der zustimmung der Mutter geht das eben nicht und dass ist auch gut. Schließlich verletzt er dadurch auch das Recht des Kindes auf informelle Selbstbestimmung. Das ist schon bitter.
Bei uns war es ao, dass er Angst hatte, ich könnte etwas mit seinem Kumpel gehabt haben und ich habe ihn angeboten, einen test zu machen, damit er sicherheit hat. Dies hat er aber abgelehnt mit der Aussage, nein, er vertraut mir....
ich bin davon ausgegangen, dass wir eine funktionierenden Beziehung haben, aber dann habe ich den Test gefunden und ér hat diesen gleich 3 wWochen nach der Vaterschaftsanerkennung gemacht. Bis heute hat er mir davon nichts erzählt und ich finde das, das aaaaaalllerletzte. Erstens weil er mein Elternrecht untergräbt und. 2. weil es einfach eine Ordnungswidrigkeit ist. Auch das Institut darf es nicht. ich überlege, dass Institut anzuzeigen. Ich bin regelrecht Sauer und enttäuscht und weil ich denke, dass dies eines der größten Vertrauensbrüche ist, kann ich meinem Mann auch nicht mehr in die Augen sehen. Es ist echt das aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaalerrletze. Mir gehen da tausend gedanken durch den Kopf. Das kind hat auch noch seinen Nachnamen..... Dass lässt sich ja auch ändern..........