Türken hier? Habe eine Frage.

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Beitrag von melmystical 19.01.11 - 12:18 Uhr

Ich habe mal eine Frage.

Wenn eine Deutsche einen Türken heiratet, muss sie dann auch einen türkischen Vornamen annehmen?

Ich frage deshalb, weil meine Freundin mit einem Türken zusammen ist. Sie kapselt sich leider immer mehr von ihren alten Freunden ab. Jetzt habe ich sie auf Facebook gefunden. Familienstand verheiratet, hat auch den Nachnamen ihres Freundes und auf einmal hat sie einen türkischen Vornnamen. #kratz

Natürlich kann man im Internet eintragen was man will, aber kann es sein, dass das so sein muss? #gruebel

Beitrag von selmi22 19.01.11 - 12:24 Uhr

Hallo,

soweit ich weiß hat das jetzt nicht unbedingt was mit "Türken" zu tun, es ist eher so dass sie wenn sie nen Muslimen heiraten möchte(und vorausgesetzt er ist religiös und legt da wert drauf) zum Islam konvertieren muss.

Meine Mum hat damals meinen Papa in Pakistan geheiratet und ihr wurde dann der islamische Name "Aysha" verpasst.
So wurde sie aber nur von Papas Familie angesprochen.

Ne deutsche Cousine von mir, die einen Türken geheiratet hat, nennt sich neuerdingt auch Dilara.

Ein Muslim sollte mit seinem Namen immer zum Ausdruck bringen, dass er Muslim ist.
Deshalb habe ich nun schon 3 Jahre beef mit meinem Mann, ich habe unsere Tochter einfach Amilya genannt, gefolgt von ihrem muslimischen Namen.
Er findet das gar nicht toll, naja ich fand den Namen halt schöner.
LG
Selma

LG
Selma

Beitrag von rienchen77 19.01.11 - 13:00 Uhr

schön das sie die Namen angenommen haben, aber hier nennen die Moslems ihre Kinder Marianne und Birgit...das sind nicht gerade muslimische Namen...

und bisher haben alle Frauen die ich kenne die türksich eingeheiratet haben ihren Vornamen behalten....

Beitrag von kejezin 19.01.11 - 13:13 Uhr

Ich bin der Meinung, dass wenn die Frau das wünscht bzw. möchte ist es schön aber zu müssen ist immer negativ #gruebel

Beitrag von nadeschka 19.01.11 - 12:31 Uhr

Dazu fällt mir die Schwester von Sarah Connor ein. Sie war doch mit diesem türkischen Fußballer liiert und hat da auch einen anderen Vornamen angenommen.

http://www.sabah.de/de/traumpaar-ozil-und-lagerblom.html

Beitrag von kejezin 19.01.11 - 12:33 Uhr

Nein!

Man MUSS nicht einen türkischen Vornamen annehmen!

Lieben Gruß

Kejezin

Beitrag von selmi22 19.01.11 - 12:34 Uhr

Man KANN aber wenn man WILL!

Beitrag von kejezin 19.01.11 - 13:09 Uhr

Von könne habe ich nicht geschrieben ;-)

Nur man muss nicht :-)

Beitrag von kejezin 19.01.11 - 13:11 Uhr

Ich kaufe ein N #schwitz

Beitrag von nadeschka 19.01.11 - 14:03 Uhr

Wird das dann richtig offiziell geändert im Ausweis, oder wie muss man sich das vorstellen?

Beitrag von koerci 19.01.11 - 13:30 Uhr

Mein Mann ist Türke, und ich hab immernoch meinen deutschen Namen :-p
Unsere Tochter hat einen türkischen, aber nur deshalb weil ich diesen Namen auch gerne wollte.

Ehrlich gesagt bin ICH der Meinung (und da können jetzt einige hier meckern), dass eine Ehe nicht funktionieren kann, wenn der Mann so etwas von seiner Frau verlangt.
Solch eine Einstellung bedeutet nämlich, dass der Mann ein EXTREM ist, und auf Dauer prallen dann zwei zu verschiedene Welten aufeinander.

Der Mann deiner Bekannten ist vermutlich so ein Extrem...daher auch das Abkapseln von Freunden usw. Sicherlich möchte er das nicht.

Ich kenne ebenfalls viele deutsche Frauen, die mit moslemischen Männern verheiratet sind und seitdem beispielsweise ein Kopftuch tragen #gruebel
Hätte mein Mann das von mir verlangt, hätte ich ihn gebeten das Kopftuch selbst anzuziehen :-p:-p

LG
koerCi

Beitrag von kejezin 19.01.11 - 13:56 Uhr

#pro

kann dir nur zustimmen.

Es kommt halt darauf ob man das mit sich machen lässt oder nicht.

Beitrag von koerci 19.01.11 - 14:06 Uhr

Genau!!

Glaube kaum, dass mein Mann sich hätte in "Hans" umtaufen lassen, wenn ich es so gewollt hätte :-p

Beitrag von kejezin 19.01.11 - 14:17 Uhr

Neee daran glaube ich auch kaum. Auch wenn er dich Lieben mag ;-)

Wenn jemand bereit ist so ein Strenggläubigen Mann zu heiraten ist sich auch bewusst welche Einschränkungen noch so mit sich bringt.

Aber wurde bestimmt vorher reichlich überlegt.

Beitrag von koerci 19.01.11 - 14:24 Uhr

Ich glaube, viele machen sich vorher nicht genug Gedanken darüber und schauen im Nachhinhein dann dumm aus der Wäsche.
Zumindest sind meine Erfahrungen so!

Beitrag von fionala 19.01.11 - 14:50 Uhr

Stimm ich dir absolut zu #pro

Ich würde mich niemals für einen Mann verstellen und gar in eine Religion konvertieren nur um mit ihm verheiratet zu sein.

Ich habe die erfahrung gemacht, Türken in der Türkei (grade in Istabul! aufm Land isses sicher anders) sind die Türken lockerer diesbezüglich.

Deswegen beantworte ich so dummen Fragen auch nicht mehr ob ich Kopftuch tragen muss oder nicht. Wer nicht über seinen Tellerrand hinwegschauen kann ist es selbst schuld. In Deutschland ist auch nicht jeder Erzkatholisch...

Beitrag von koerci 19.01.11 - 20:40 Uhr

Somit wären wir also einer Meinung!!

Viele Grüße nach Istanbul #winke

Beitrag von fionala 19.01.11 - 14:47 Uhr

Nein muss man nicht.

Ich bin selbst mit einem Türken verheiratet und er hat MEINEN Nachnamen angenommen weil wir wollten, das es für unseren Sohn nicht unnötig schwer wird (als wir noch in Deutshcland in einem kleinen Dorf lebten)

Heute leben wir in Istanbul. Ich musste weder einen Namen annehmen, noch muss ich ein Kopftuch tragen.

Es kann aber sein das sie ihm zu liebe (was ich nie nie tun würde) konvertiert ist und ihc glaube DANN muss sie einen türkischen/arbaischen Namen annehmen. Mein Mann ist nicht gläubig. Niemand in seiner Familie.

Hier in unserem Umfeld sind alle sehr sehr westlich eingestellt. In unserem Freundeskreis haben wir Christen, Juden, Orthodoxe un welche die nur auf dem Pass Islam als Religion stehen haben, es aber nicht ausüben.

Liebe Grüße aus Istabul
wo es kalt ist aber die Sonne scheint

Beitrag von yaka9800 20.01.11 - 10:59 Uhr

Hallo,

dass sie sich von ihren Freunden abkapselt, ist schade. Wegen dem Vornamen, es kann sein, dass sie Muslima geworden ist (muss sie aber nicht, wenn sie einen Muslim heiratet) und deshalb einen islamischen Vornamen gewählt hat.
Wegen dem Nachnamen ist es im Islam eigentlich so, dass die Frau ihren Familiennamen behält und nicht den Namen ihres Mannes annimmt.

LG yaka9800