Twingo Fahrer hier? Frage wegen wegfahrsperre..

Archiv des urbia-Forums Allgemeines.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allgemeines

Aktuelles und Zeitloses rund um das (Familien-) Leben im Allgemeinen. Auch gesellschaftliche Themen sind in dieser Rubrik willkommen. Alles rund um den Internet-Handel, Versand etc. gehört in das Forum "Internet & Einkaufen".

Beitrag von -euphorie- 19.01.11 - 13:42 Uhr

Hallo,

Ich habe mir am wochenende ein Twingo gekauft, ich denke das es nun ein fehlkauf war :-(

Der Verkäufer (Händler) sagte das ein Radlager kaputt ist, und die spur eingestellt werden müsste.

Und das ich ab und zu ein Code eingeben muss, damit ich das Auto starten kann, wegfahrsperre.

Also es ist ein Twingo 1.2 Bj. 96 mit 54ps.

Nun ist es so, dass ich IMMER diesen Code eingeben muss, und das nervt. Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen das dass normal ist?

Zudem wird leuchtet das Handbremsenzeichen ,obwohl die Handbremse nicht angezogen ist. Wenn ich aber bergab stehe leuchtet es nicht mehr.
Wackelkontakt oder Handbremse kaputt?

Hat jemand einen Tip?

Danke

Beitrag von boncas 19.01.11 - 14:01 Uhr

"Der Verkäufer (Händler)"


Bitte mit allen Schäden zu dem Händler gehen und ihn auf die Gewährleistung aufmerksam machen.

Beitrag von vwpassat 19.01.11 - 14:05 Uhr

Unsinn.

Wenn die Beschaffenheit so mündlich und/oder schriftlich festgehalten wurde, was soll der Händler tun?

Er hat sie doch darauf hingewiesen.

Es geht um eine 15 (!!!) Jahre alte Creatur d' Automobil.

Beitrag von -euphorie- 19.01.11 - 15:11 Uhr

Ich habe auch keine Gewährleistung, das Auto wurde ohne Kaufvertrag gekauft, da er sonst mir eine hätte geben müssen.
Der Händler meinte bei 650,- euro verkaufspreis lohnt sich das nicht für ihn.
Hm, war das jetzt falsch?

Beitrag von windsbraut69 19.01.11 - 15:58 Uhr

Das ist nicht zulässig aber verständlich.
Wie soll der Händler Dir bei dem Preis Gewährleistung bieten?

Beitrag von boncas 19.01.11 - 17:06 Uhr

Unsinn ist, was du redest. Wenn ein Auto offiziell von einem Autohändler verkauft wird, muss dieser Gewährleistung geben. Da die TE einen Händler als Verkäufer erwähnte, liegt der Gedanke an Gewährleistung bei Schäden ja wohl nahe.

Beitrag von vwpassat 19.01.11 - 17:41 Uhr

Zeige mir einen Händler, der so richtig hochoffiziell einen 15 Jahre alten PKW an ne Privatperson verkauft.

Ich tu es bis ca. 10 Jahre, aber auch nur mit entsprechender Beschaffenheitsvereinbarung und das ist zulässig.

Beitrag von boncas 19.01.11 - 18:14 Uhr

"Zeige mir einen Händler, der so richtig hochoffiziell einen 15 Jahre alten PKW an ne Privatperson verkauft. "

Willst du diese Händlermauschelei, die eigentlich NICHT rechtens ist - jetzt etwa auch noch verteidigen?! #klatsch

Die Schäden, die das Auto hat, zählen NICHT unter die Beschaffenheitsvereinbarung!

Beitrag von vwpassat 19.01.11 - 18:37 Uhr

Das sind doch keine Mauscheleien.

Wenn ein Kunde die Mängel am Fahrzeug gezeigt und erkärt bekommt und dies mündlich/schriftlich als Beschaffenheit vereinbart wird - dann kann er diese nicht im Nachhinein reklamieren.

Im Übrigen wird es sehr schwer zu beweisen sein, dass an nem 15 Jahre alten Fahrzeug dies nicht sogar die übliche Beschaffenheit ist.

Offenbar ist Dein Rechtsempfinden etwas gestört.

Beitrag von boncas 19.01.11 - 18:38 Uhr

Kleine Frage: Reden wir hier von offiziellen, üblichen Verträgen zwischen Autohändler und Kunde?

Beitrag von vwpassat 20.01.11 - 11:08 Uhr

Aber sicher.

Beitrag von windsbraut69 20.01.11 - 06:29 Uhr

"Offenbar ist Dein Rechtsempfinden etwas gestört. "

Nee, das ist modern.
Hab gerade vor kurzem von einem deutschen Geschäftsreisenden gehört, der in Indien ein Bier reklamiert hat, weil es nicht seinem dt. Geschmack und dem dt. Reinheitsgebot entsprach. Der hat richtig Alarm gemacht :)

Gruß,

W

Beitrag von windsbraut69 20.01.11 - 06:27 Uhr

Es gibt hier weder Vertrag noch Vereinbarung, sondern eine beidseitige mündliche Absprache.

Welcher Händler (ob das jetzt rechtens ist oder nicht), soll denn mit Geschäften, wie es Dir vorschwebt, Geld verdienen???

Beitrag von boncas 20.01.11 - 10:17 Uhr

Damit ist für mich auch geklärt, welche Art von Autohändler du bist. #winke

Beitrag von vwpassat 20.01.11 - 11:17 Uhr

Das ist mir schon klar, dass ich jetzt in diese Schublade gesteckt werde.

Hab ich auch überhaupt kein Problem damit.

Denn auf Kunden wie Dich, welche ein Gebrauchtfahrzeug zum Dumpingpreis und 1 Jahr Reparaturvollkasko für lau kaufen wollen, kann jeder Händler liebend gerne verzichten.

Ich halfe meinen Kunden übrigens gerne, aber gebraucht ist nunmal gebraucht (abgenutzt). Es gibt Kunden, die begreifen das und wissen zu schätzen, dass es ja nur einen Bruchteil des NP kostet.

Beitrag von boncas 20.01.11 - 11:50 Uhr

"Denn auf Kunden wie Dich, welche ein Gebrauchtfahrzeug zum Dumpingpreis und 1 Jahr Reparaturvollkasko für lau kaufen wollen, kann jeder Händler liebend gerne verzichten."

Wirst du wohl auch müssen. #winke

Ich habe erst im Mai einen guten Gebrauchtwagen für gutes Geld (über Schwacke) bei einem seriösen(!) Händler gekauft. Mit Gewährleistung. :-)

Beitrag von windsbraut69 20.01.11 - 14:43 Uhr

Und wo schreibt vwpassat, dass er keine soliden Autos zu soliden Autos verkauft?

Mit 15jährigen ausländischen Kleinwagen für 650 Euro wird kein vernünftiger Händler regulär handeln.

Beitrag von boncas 20.01.11 - 15:54 Uhr

Es hinterlässt eben nicht gerade einen seriösen Eindruck, wenn man von einem normalen Kaufvertrag zwischen Händler und Kunde ausgeht - und jemand blökt "Unsinn" dazwischen, wenn man die Gewährleitung anspricht.

Und ob jemand (und wie) mit so alten, billigen Auros handelt, liegt ja wohl im Ermessen eines jeden einzelnen Händlers. Wie du schon sagtest: "Kein vernünftiger Händler" wird mit sowas REGULÄR handeln.

Beitrag von vwpassat 20.01.11 - 19:43 Uhr

Und wie oft warst Du bereits wegen Deiner Gewährleistung bei Deinem seriösen Händler vorstellig ?

Beitrag von boncas 20.01.11 - 20:15 Uhr

3x.
Und dieser seriöse Händler hat alles absolut freiwillig zu unserer gegenseitigen Zufriedenheit erledigt.
Hast du ein Problem mit seriösen Händlern? Oder Kunden, die bei seriösen Händlern kaufen? #schein

Beitrag von vwpassat 20.01.11 - 20:19 Uhr

Ich habe kein Problem damit, wenn es berechtigt ist.

Mich würde mal noch interessieren, was für ein Auto, wie alt und mit welcher km-Leistung Du gekauft hast?

Und was Grund für die 3 Werkstattbesuche bzw. Besuche beim Händler war?

Was hast Du dazubezahlt?

Beitrag von boncas 20.01.11 - 21:18 Uhr

Opel Meriva

Bj 2004, 100.000 gelaufen (Diesel)

wegen Lackschäden (beim Kauf bemängelt)

Batterie (behoben)

Kosmetik am Armaturenbrett (behoben)

Nichts dazubezahlt

Beitrag von vwpassat 20.01.11 - 21:42 Uhr

Ne Batterie ersetze ich auch, sollte sie in den ersten 4 Wochen schlapp machen, ansonsten ist es Verschleiß.

Passiert aber i.d.R. nicht, da ich bei zusammengebrochenen Batterien schon vor Übergabe eine nagelneue verbaue.

Zum Lack und Armaturenbrett sag ich nur soviel, Ihr habt einen 6 Jahre alten GEBRAUCHTwagen gekauft, der darf dann auch etwas GEBRAUCHT aussehen.

Beitrag von boncas 20.01.11 - 22:23 Uhr

Natürlich darf ein 6 Jahre alter Gebrauchtwagen auch gebraucht aussehen, aber er muss auch nicht aussehen, als hätten Godzilla und KingKong im Duett auf die Armaturen gekotzt, oder? #winke

Beitrag von vwpassat 20.01.11 - 22:39 Uhr

Bissel ordentlich sollte es schon aussehen. #pro

  • 1
  • 2