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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von jrc 19.01.11 - 16:03 Uhr

Hallo,
vielleicht kann mir einer helfen oder Tips geben.
Ich habe vor einigen Jahren etwas sehr schlimmes erfahren und miterlebt. Es betraf mich nicht direkt selber.
Nun überlege ich, ob ich mich nicht zum Psychologen überweisen lasse. (Hört sich irgendwie krass an, oder? :-p)
Eigentlich hab ich das relativ gut verarbeitet, kann darüber sprechen ohne zu weinen.
Jedoch habe ich mal mehr, mal weniger sehr schlimme Träume. Ich kann unterteilen in Alpträume, die ich nachts über gut verdauen kann ohne groß wach zu werden, bzw. wieder einzuschlafen.
Andere wiederum jagen mir richtig Angst ein, daß ich nachts sogar Angst habe auf Klo zu gehen.
Wenn ich dann wach bin, kuschel ich mich bei meinem Mann ein. Tagsüber bin ich total neben der Spur, da diese Träume so real sind, daß ich mich tagsüber daran erinnern kann.
Ein Freund riet mir sofort zu einer Therapie, da mein Unterbewußtsein versuch, etwas zu verarbeiten.

Sollte ich hingehen? Es sind ja nur die Träume, die mir so zu schaffen machen. #heul

Danke und Gruß

Beitrag von misses_b 19.01.11 - 16:30 Uhr

Hallo!

Was ist so schlimm daran, sich professionelle Hilfe von aussen zu holen?

Wenn Du dir ein Bein brichst gehst Du doch auch zum Chirurgen - oder?

Und da Du heftig träumst bist Du noch lange nicht über das Erlebte hinweg. Tagsüber kannst Du es nur gut verdrängen - nachts eben nicht!

Also, mach einen Termin und lass Dir helfen!

Gute Besserung

misses_b

Beitrag von manavgat 19.01.11 - 17:04 Uhr

Nun überlege ich, ob ich mich nicht zum Psychologen überweisen lasse. (Hört sich irgendwie krass an, oder?


Wie bist Du denn drauf?


Wenn Dein Auto kaputt ist, dann fährst Du doch auch in die Werkstatt.


Wenn die Psyche krank ist, dann muss man eben zum Psychiater oder zum Psychologen.

Warum stellst Du Dich so an?

Hol Dir Hilfe.

Gute Besserung

Manavgat

Beitrag von moni66 19.01.11 - 19:09 Uhr

Hallo
leider ist es oft so, dass man meint es gut verarbeitet zu haben, aber anhand der Träume scheint es wohl nicht so zu sein bei dir.
Sich Hilfe zu holen, um das Geschehene aufzuarbeiten ist weder krass noch sonst irgendwas.
Im Gegenteil es wird dir gut tun, dich zu öffnen und es hilft dir das alles zu verarbeiten, so dass auch deine Träume vergehen werden.

Hol dir Hilfe und du wirst sehen es geht dir bald besser
Alles Gute und melde dich mal wie es dir geht
LG
Moni

Beitrag von unipsycho 20.01.11 - 14:37 Uhr

vielleicht reichts ja auch, wenn du dich bei der lebenshilfe beraten lässt. Evtl können die dir besser sagen, ob du ne therapie brauchst, oder nicht.

die wartelisten bei psychologen sind lang. seeeeehr lang. 1-2 jahre wartezeit sind nichts ungewöhnliches.

Kommt auf deinen Leidensdruck an.
Klar, ist es immer gut, frühzeitig zu intervenieren, aber man muss auch nichts hochspielen, was von allein wieder wird.

Kommt auch drauf an, was du von der Therapie erwartest.

Therapie ist nicht einfach nur dasitzen und quatschen.
Therapie ist Arbeit. Man muss sich selbst verändern. Das ist ein aktiver und teilweise auch sehr mühsamer Prozess.

Kein Psychologe kann in deinen Kopf reinschauen.
Und er kann auch nicht an dem herumschrauben was in deinem Kopf passiert.

Die Theorien der Tiefenpsychologie (Sigmund Freuds Lehre) von der Katharsis sind leider nicht besonders stabil.
http://de.wikipedia.org/wiki/Katharsis_%28Psychologie%29

Also, wenn du das Gefühl hast, du BRAUCHST eine Therapie und du die Lösung deines Problems in einer Veränderung an dir siehst, dann auf und sicher dir einen Termin ;-)

Beitrag von schwilis1 20.01.11 - 21:39 Uhr

na gott sei dank sind wir therapeutenbesucher nicht alle abgedrehte freaks die in pappkartons wohnen und mit aliens kontakt aufnehmen, oder von diesen entführt worden.

komm mal wieder runter. ein therapeut ist ein Mensch der dich auf einem harten steinigen weg begleiten soll und niemand der dir nen teufel austreiben will (obwohl das bei einigen besser wär)