Änderungskündigung einfordern?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von merline 19.01.11 - 16:08 Uhr

So, nun ist es soweit. Ich hatte vor einiger Zeit hier schon mal berichtet, dass unsere Niederlassung im 1. Halbjahr 2011 zu gemacht wird, da wir mit einer anderen NL (40 km entfernt) zusammen gelegt werden. Bis heute hat keiner von uns (50 Personen) eine Änderungskündigung oder irgendwas anderes schriftliches erhalten, obwohl dieser Umzug eine klare Änderung unseres Arbeitsvertrages wäre:

1. anderer Dienstsitz
2. anderer Vorgesetzter
3. möglicherweise anderer Umgang in Bezug auf Überstunden

Jetzt wollen welche von der zukünftigen gemeinsamen NL, dass ich und ein Kollege jetzt schon umziehen, weil wir da gebraucht werden. Ich hatte mich jetzt zwar so auf Mai eingeschossen, aber egal, ist eh unvermeidlich. Wir sollen uns bis Anfang nächster Woche bei denen melden, ob wir das so mitmachen. Mein Kollege (wird im März 2012 -> 65 Jahre alt) sieht das ganze etwas lockerer, klar, der hat ja nix mehr zu verlieren und sagt, er würde nicht umziehen, bevor er nicht irgendwas schriftliches hat und das will er Anfang der Woche auch so zu denen am Telefon sagen. Ich könnte das ja genauso machen, habe aber etwas Sorge, ob das evtl. negative Konsequenzen haben könnte. Grundsätzlich würde ich ja zusagen, möchte aber andererseits auch keine Chance unversucht lassen, 1. noch etwas länger den weitaus kürzeren Arbeitsweg zu fahren und 2. evtl. was rausholen zu können bezügl. der weiteren Fahrstrecke (also km-Erstattung oder höheres Gehalt) - versuchen könnte man es ja wenigstens.............

Tja, was würdet ihr tun?


LG Merline

Beitrag von goldie99999 19.01.11 - 19:44 Uhr

Ohne schriftliche Vereinbarung würde ich absolut NICHTS tun. Hier geht es um eine gewaltige Veränderung, auch in euren Lebensumständen.

Eine Änderungskündigung ist uU auch gar nicht erforderlich, es genügt ja eine schriftliche Vereinbarung als Ergänzung des Arbeitsvertrags.