wo kann man arzt melden?

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Forum: Gesundheit & Medizin

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Beitrag von buffel2010 19.01.11 - 16:39 Uhr

ich hab meiner tochter vor 2wochen rotavieren impfen lassen ( rotateq).
ich hab gestern angerufen und wollte mir einen neuen termin geben lassen, damit dann die 4 wochen um sind für die neue impfe, da meinte die schwester, dass der arzt nur 1x impft#kratz. sie ist extra nochmal in das behandlungszimmer um ihn zu fragen, weil ich der meinung ( ich hab auch recht!!!) war , dass man rotateq 3x impft.
ich hab nächste woche eh U4 bei ihm und werd ihn nochmal drauf ansprechen, aber wenn er dann immer noch sagt 1x, dann behandelt er eindeutig falsch und gehört "angezeigt"/ gemeldet. wohin wendet man sich da? ärztekammer? gesundheitsamt? amtsarzt?

buffel

ps. ich werde den arzt nach der U4 eh definitiv wechseln, weil wenn ich schon in dem punkt mehr als der arzt weiß-läuft eindeutig was schief. dabei sind alle sooo begeistert von dem quacksalber

Beitrag von annie31 19.01.11 - 17:02 Uhr

Also Anwälte meldet man bei der Rechtsanwaltskammer, ich gehe daher davon aus, dass man Ärzte bei der Ärztekammer melden muss, sicher bin ich mir aber nicht.

Wenn Du von Deinem Arzt nicht begeistert bist, ist es dann nicht sinnvoll, wenn Du den Arzt gleich wechselst? Ein anderer Arzt kann ja die U4 machen und Du hast gleich einen Eindruck von ihm. Ich finde, dass man bei einer U-Untersuchung den Arzt am besten einschätzen kann. Ich denke, dass Du vielleicht auch aus diesem Grund bestimmt kurzfristig einen Termin bei einem anderen Arzt bekommst.

LG
Annie

Beitrag von karna.dalilah 19.01.11 - 17:52 Uhr

oh ein Arzt der den Impfwahn nicht mitmacht?
Ist doch Klasse!

Sprich erst mal mit dem Arzt ehe du ihn denuzierst!

Noch besser, da du eh kein Vertrauen zu ihm hast, wechsle den Arzt!

Karna

Beitrag von buffel2010 19.01.11 - 18:31 Uhr

es geht darum, dass dann alle babies bei ihm "falsch"/ unzureichend behandelt/geimpft werden. ich kann ihn ja nicht zwingen mein kind impfen und alle anderen.

ich gehe nochmal zu ihm, weil ich ein rezept für physio bekommen soll

Beitrag von tuppes13 19.01.11 - 18:47 Uhr

Bei Dir möchte ich nicht Arzt sein....

Warum denn gleich so hysterisch? Hast Du Medizin studiert?

Rotateq wird dreimal geimpft, dass habe ich auch so gelesen, aber evtl, hat der Arzt ja seine Gründe dafür, es erstmal bei einer Impfung zu belassen.
Ich würde ihn bei der U4 nochmals darauf ansprechen und nicht gleich mit einer Anzeige drohen, es ist ja bisher kein Behandlungsfehler aufgetreten, oder? Kann es nicht auch sein, dass die Sprechstundenhilfe etwas falsch verstanden hat bzw. der Arzt in dem Moment mit anderen Patienten beschäftigt war?

Warum immer gleich mit Kanonen auf Spatzen schießen, ich versteh es manchmal nicht.

Ich will hier auf keinen Fall Ärzte als allwissend und als Halbgötter in weiß darstellen, aber bei solchen Äußerungen läuft mir die Galle über - Nein, ich bin kein Mediziner und arbeite auch nicht im medizinischen Bereich, mir fehlt nur jegliches Verständnis für solche unfundierten Äußerungen. Anstatt in Ruhe zu reden, wird gleich gedroht .

Beitrag von best2108 19.01.11 - 20:42 Uhr

Im New England Journal of Medicine wurden die Daten zu zwei Impfstoffen publiziert (NEJM 2006; 354:11-22 und 23-33). Rotarix® von GlaxoSmithKline und Rotateq® von Merck (in Deutschland MSD) haben einen unterschiedlichen Ansatz.

Rotarix ist eine monovalente attenuierte Lebendvakzine, die von dem häufigsten Serotyp G1P abgeleitet ist. Der Impfstoff hat eine hohe Replikationsrate im Darm, weshalb die Dosis relativ niedrig gehalten werden kann. Zwei orale Dosen im Abstand von zwei Monaten reichen aus.

Rotateq ist ein modifizierter boviner Rotavirenstamm (WC3), der mit fünf Antigenen der häufigsten beim Mensch auftretenden Rotavirus-Serotypen versehen wurde. Das gentechnisch veränderte Virus vermehrt sich im Darm nicht so gut wie das Konkurrenzprodukt und muss deshalb höher dosiert werden. Erforderlich sind drei Dosierungen im Abstand von jeweils mindestens einem Monat.

Erst einmal musst Du genau wissen, was Deinem Kind appliziert worden ist.

Du kannst den Arzt bei der Kasenärztlichen Vereinigung oder bei der Ärztekammer melden.
Das rate ich Dir aber auf keine Fall,,,-............ denn damit machst Du Dich im Moment lächerlich.

Du solltest auf jeden Fall mit dem Arzt erst einmal alles genau auch mit den o.g. Daten besprechen und dann die Antwort abwarte.

Warum willst Du unbedingt Dein Kind Rotaviren impfen lassen????

Grüße

Beitrag von buffel2010 19.01.11 - 22:01 Uhr

Ich habe nicht vor dem Arzt die Konzession zu entziehen... Es es geht darum dass der Arzt mit seiner Behandlungsweise falsch liegt. Es gibt KK die die Impfung nicht übernehmen und wenn andere Muttis das bezahlen und die Impfung nicht wirkt- weil es nur eine war- waren 50€ für'n Arsch. Es geht drum dass ich dem Arzt keine Vorschriften machen kann, aber er darauf hingewiesen werden muss.
Ich frag ihn nächste Woche nochmal. Ich hab nicht gesagt, dass ich wie eine Furie auf ihn losgehe.

Es geht hier auch nicht nur um mich, sondern auch um alle anderen Kinder die von ihm in zukunft geimpft werden

Beitrag von polarsternchen 20.01.11 - 07:51 Uhr

Hallo,

woher weisst Du, dass er nicht individuell entscheidet bzw. alle anderen Kinder auch nach diesem Chema impft? Warum suchst Du nicht das Gespräch und fragst nach seinen Gründen? Da diese Impfung teilweise schwere Nebenwirkungen haben kann sollte sie bis zur 20.-22. Woche abgeschlossen sein. Je älter das Baby ist, desto höher ist die Gefahr von Darminvagitagionen (dies ist auch der Grund, warum der Impfstoff Ende der 90er vom Markt genommen wurde, da es tötliche Verläufe gab!)! Vielleicht ist Dein KiA garkein Quacksalber, sondern ein gewissenhafter Arzt, der individuell entscheidet und nicht einfach 0815 einem Impfchema folgt?! Vielleicht hat er seinen guten Ruf auch verdient? Mein KiA z.B. ist absolut impfkritisch, seine Praxis ist total überlaufen und die wenigsten dieser Eltern lassen ihre Kinder überhaupt nach Stiko impfen, aber es gibt bestimmt auch einige Mütter, die ihn genau wg. seiner kritischen Einstellung als Quacksalber dahinstellen! Zum Glück interessiert ihn das reichlich wenig und Du siehst, es liegt immer im Auge des Betrachters! Schieße nicht mit Kanonen auf Spatzen und verhalte Dich nicht lächerlich! Suche das Gespräch oder wechsle den Arzt!

LG

Beitrag von windsbraut69 20.01.11 - 13:25 Uhr

"Ich habe nicht vor dem Arzt die Konzession zu entziehen..."

Dazu hast Du als medizinisch nicht ausgebildete "Mutti" auch gottlob nicht die Kompetenz :)

Probier es doch einfach mal mit einem vernünftigen Gespräch. Ich bin sicher, dass er weder aus Unwissenheit noch aus Bösartigkeit all die Kinder "falsch impft".

Gruß,

W

Beitrag von karna.dalilah 20.01.11 - 14:30 Uhr

"....wenn andere Muttis das bezahlen und die Impfung nicht wirkt- weil es nur eine war- waren 50€ für'n Arsch...."

Seit wann garantiert ein Arzt für die Wirksamkeit einer Impfung? #rofl

Wenn sie nicht wirkt, dann ist eseben ein klassischer Fall von Impfversagen- kann ja mal passieren ;-)