"Ost-West-Konflikt" Brauche Rat =)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von phienchen86 19.01.11 - 17:27 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

ich brauche mal Eure verschiedenen Meinungen zum Thema: wo lassen wir unser Kind taufen. :-)

Ich bin evangelisch und komme ursprünglich aus Sachsen - mein Freund ist katholisch (aber aus der Kirche ausgetreten) und wir wohnen in Bayern.
Unser Kind soll aber auf jeden Fall evangelisch getauft werden.

Nun ist es so, dass ich hier noch nie in der Kirche war und auch die Gemeinde so nicht richtig kenne.
Wir überlegen nun unser Kind bei mir "zu Hause" (in meiner Heimatstadt) taufen zu lassen, da ist auch der Großteil der Familie. :-)

Allerdings wissen wir nicht, ob das später relevant für unseren Zwerg sein könnte, wenn er im "Osten" getauft wird, aber im "Westen" aufwächst. Leider bestehen ja immer noch diese "Ost-West-Vergleiche" und wir möchten einfach nicht, dass er deswegen vielleicht "ausgegrenzt" wird. Kinder können ja sehr gemein sein, leider. #schwitz

Ist echt schwierig sowas abzuschätzen.

Was würdet Ihr denn machen??

#danke für Eure Meinungen / Antworten und einen schönen Abend noch.

Sophie mit Zwerg 26. SSW #verliebt

Beitrag von meandco 19.01.11 - 17:30 Uhr

#kratz wie ... wer soll schon wissen wo er getauft wurde #kratz evangelisch ist evangelisch ...

das einzigste was sein kann ist, dass du probs kriegst bei konfirmation falls du die taufurkunde verlierst. überhaupt musst du meines wissens immer in die taufgemeinde die urkunde nachmachen lassen.

aber ansonsten #gruebel was spricht dagegen?

lg
me

Beitrag von phienchen86 19.01.11 - 17:33 Uhr

Hallo,

da hast eigentlich recht, aber heutzutage weiß man nie ;-)

Wegen der Urkunde mache ich mir eigentlich keine Sorgen, denn meine Familie ist ja vor Ort und man kann sich ja heute auch alles schicken lassen.

Danke für Deine Antwort. :-)

Beitrag von jurbs 19.01.11 - 17:33 Uhr

es ist doch völlig egal wo man getauft wird ... solang man sich sicher ist DASS man taufen möchte ...

Beitrag von timpaula 19.01.11 - 17:35 Uhr

Traurig, dass da so ein unterschied draus gemacht wird noch immer....

#winke

Beitrag von phienchen86 19.01.11 - 17:36 Uhr

da gebe ich Dir vollkommen recht, aber leider ist es eben so ...

#winke

Beitrag von milinchen 19.01.11 - 17:37 Uhr

Meine Tochter wurde auch im "Osten" evangelisch getauft und nicht hier bei uns. Das war für die Feier einfacher, weil mein Mann (ev)von dort ist. So musste nur meine Familie (rk aus NRW) untergebracht werden und nicht beide Seiten. Wir werden das wieder so machen.

Beitrag von libretto79 19.01.11 - 17:39 Uhr

Ich glaube nicht, dass er nur aufgrund der Tatsache, dass er im Osten getauft wurde ausgegrenzt wird.

Ich war damals 10 Jahre alt, als wir von Sachsen nach Bayern zogen und ich bin konfessionslos aufgewachsen. Ich war bis zu meinem 10. Lebensjahr in einer solchen Seifenblase, dass ich nicht mal wusste, wer Jesus eigentlich war!

Jedenfalls haben meine Eltern mich nach dem Umzug nach Bayern damals in den evangelischen Religionsunterricht gehen lassen, weil es nur die Wahl katholisch oder evangelisch gab (Alternativunterricht wie Ethik oder so gab es nicht).

Und als dann die Zeit kam, dass alle meine Freunde konfirmiert werden sollten wurde ich zwar nicht ausgegrenzt aber ich fühlte mich als würde ich nicht dazu gehören.

Also wurde ich mit 13 Jahren getauft, zwar in Bayern, aber wäre ich in Sachsen getauft worden wäre mir das auch egal gewesen, hauptsache getauft und dazu gehören.

Das ich letztes Jahr wieder aus der Kirche ausgetreten bin, steht auf einem anderen Blatt.

Aber ich bin mir sicher, dass der Tauf-Ort überhaupt keine Rolle spielt.
Da fragt doch auch keiner danach. Dein Kleiner läuft dann einfach mit dem Strom...

libretto#winke

Beitrag von connie36 19.01.11 - 17:51 Uhr

hi
wo ein kind getauft wird, interessiert auf gesamt deutsch gesagt, keine sau!
meine gehen ja auch nicht in die schule mit der taufurkunde und sagen, ich bin da und da getauft worden#kratz verstehe deine bedenken nicht so ganz.
bin in berlin getauft.....da hat mich ausser zur hochzeitplanung auf dem rathaus niiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieemand jemals nach gefragt.
lg conny ks-6

Beitrag von ladyphoenix 19.01.11 - 17:53 Uhr

Huhu
solange es Leute gibt, die sich die Frage nach Ost oder West stellen, wird es auch immer Thema bleiben, sehr traurig...
Könntest du nicht lieber fragen 'könnte es Probleme geben wenn wir das Kind in meiner Heimatstadt taufen lassen obwohl wir in Bayern leben?'
Wenn du thematisierst, dass das Thema Ost/West ein 'Problemgedanke' ist, wirst du auch immer Leute finden, die da mitmachen und dann kommt es zu Konflikten...
Deutschland war ein Land und ist wieder ein Land, wie können nur ein paar Jahre solche Flausen im Kopf aufkommen lassen??? #nanana

Meine Haltung dazu: ich habe einen Mann geheiratet, keinen Ossi (er kommt aus Quedlinburg)...

Liebe Grüße
LadyPhoenix

Beitrag von fmb 19.01.11 - 18:05 Uhr

Hallöchen,

bin auch ein "Ossi" in Bayern...
Und auch ich habe mir schon Taufgedanken gemacht!

Ich denke ich lasse das Kind "daheim" taufen, entweder bei meinen Eltern,oder bei den Eltern meines Partners, mal gucken...
Wir sind jeweils die einzigen aus unseren Familien, die weggezogen sind, also weiter, und auch die Vorrausetzungen sind besser - beide Eltern haben einen größeren Garten als wir selbst.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der Generation unserer Kinder noch viel Ost-West Vergleich stattfindet - das machen ja selbst wir nur noch aus Spaß.
Un wegen der Ost-Taufe??? Das ist wirklich jenseits meiner Vorstellungskraft!

Aber das sind jetzt nur meine Gedanken zum Thema,
lieben Gruß

Beitrag von die_schwangere 19.01.11 - 18:18 Uhr

er wird sicher nicht damit prallen wo er mal getauft worden ist oder???


also ich bin auch ein ursprünglicher wessi und bin vor 8 jahren in den osten gezogen mich verurteilt hier keiner und ich werde auch von niemanden ausgegrenzt

achso und meine tochter habe ich vor 7 jahren auch in nrw geboren also ist sie auch eine gebürtiger "WESSI"
wird auch nicht ausgegrenzt in der schule