Beikost schon mit 4 Monaten?

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Beitrag von ilmbabe 19.01.11 - 18:12 Uhr

Hallo!

Ich habe mal wieder eine Frage.

Unsere Tochter ist jetzt 4 Monate alt. Seit ca einer Woche hat sie NUR Hunger. Vor allem nachts ist es wieder schwierig. Die Ärztin meint, wir sollen sie ruhig mal schreien lassen, denn in ihren Alter müsste sie allerhöchstens 2 x nachts was bekommen. Tja, sagt das mal unserer Tochter. Sie meldet sich ca alle 2-3 Std. Egal ob nachts oder tagsüber. Sie ist auch richtig schlecht gelaunt, wenn sie nicht dauernd an meinen Busen darf.

Nun hat mein Mann gerade etwas probiert. Er hat einen Joghurt gegessen und ihr ein paar mal eine Löffelspitze gegeben. Sie war total gierig und immer, wenn sie nichts mehr im Mund hatte, schrie sie wie am Spieß.

Uns ist auch aufgefallen, dass sie uns sehr stark beim Essen beobachtet und sobald wir kauen richtig anstarrt.

Sie kaut überall drauf rum, nimmt unsere Hände in den Mund, die Decke, Spielzeug- einfach alles.

So- nun zur Frage: meint Ihr, sie ist jetzt schon bereit für die Beikost? Sättigt diese mehr? Oder ist unsere Maus einfach mal wieder in einem heftigen Wachstumsschub?

Danke für Eure Erfahrungen und Antworten!!

LG, Bianca (die mal wieder unter Schlafmangel leidet ;-) )

Beitrag von bluangel24 19.01.11 - 18:34 Uhr

Hi,
also meine hat bis zum 4. Monat die flasche bekommen dann fieng es auch an das sie nur geschriehen hat und sich fast an der flasche übergessen hat.Hab dann mit unsrer hebamme geredet und sie sagte das ich mit der beikost anfangen soll und die milch bei der breinahrung weg lassen. Unsre hat morgens ne flasche bekommen dann mittagessen,obstbrei,abendrei und nachts ne flasche.sie war zufriedener als da wo se nur die flasche bekam:-)
lg Jacqueline

Beitrag von carinio35 19.01.11 - 18:36 Uhr

Klar, fütter doch ein paar Löffel zu. Allzuviel wird es am Anfang nicht sein. Aber ich finde nicht, dass es zu früh ist, jetzt anzufangen. Du stoppst das Stillen ja nicht sofort.

LG
C.

Beitrag von ilmbabe 19.01.11 - 18:46 Uhr

Oh super- danke für Eure Antworten!! :-)

Dann wollen wir es mal versuchen. Mal sehen, wie sie es findet#koch

Beitrag von littlelight 19.01.11 - 19:18 Uhr

Für mich klingt es alles total normal. Stillabstände von 2-3 Stunden sind doch super! Auch nachts. Ich würde erst zufüttern, wenn dein Kind wirklich beikostreif ist. Das ist mehr als neugierig hinterhergucken und Joghurt naschen.

Beikostreif erkennt man an folgenden Kriterien:
- Baby kann gestützt aufrecht sitzen
- der Zungenstreckreflex ist abgeschwächt
- das Baby kann feste (!) Nahrung selbst (!) greifen, in den Mund stecken, kauen, einspeicheln und schlucken (kann man mit einem Stück Banane testen)

Die wenigsten Kinder sind mit 4 Monaten für Beikost bereit.

LG littlelight

Beitrag von gingerbun 19.01.11 - 23:48 Uhr

So sieht's mal aus!

Beitrag von nele27 19.01.11 - 19:21 Uhr

Hi,

abgesehen davon, dass ich den Arzt wechseln würde, wenn der mir rät, mein Kind schreien zu lassen #schock würde ich auch so früh nicht mit Beikost anfangen. Mir persönlich wäre das Risiko zu groß, dass das Baby es nicht verträgt / Darmprobleme bekommt zu groß.

Außerdem sättigt Beikost ja nicht mehr als Milch... Gemüse, mit dem man ja anfängt, hat kaum Kalorien im Gegensatz zu Milch. Daher wird kein Kind von Gemüse satter sein als von Milch.

Ich würde diesen Wachstumsschub an Deiner Stelle einfach mit viel Stillen durchstehen - das ist gesund :-)

Dass Babys alles in den Mund nehmen und dem Essen hinterhergucken ist übrigens normal. Sie beobachten eben, was die Eltern machen und wollen alles mit dem Mund erforschen. Das hat nichts mit dem Essen selbst zu tun.

LG, Nele

Beitrag von freno 19.01.11 - 19:58 Uhr

hallo ich stille immer noch. jetzt 8 monate.

auch so alle 2-3 stunden. ist ganz normal.

ich lasse meinen nie schreien. er ist so ein sehr ausgeglichenes kind.

übrigens auf den gläschen steht immer NACH dem 4. monat.

freno

Beitrag von trinity1974 19.01.11 - 20:44 Uhr

Hallo Bianca,

ich habe hier genau das geiche Theater, aber ich kann littlelight und nele27 nur zustimmen. Ich denke wir müssen einfach dadurch...

Ich muss an dieser Stelle aber mal was anmerken:
Ich find es echt #pro daß hier nicht gleich wieder bei dem Thema die bösen Steine geflogen sind. Manchmal macht es doch wieder Spass hier zu sein...

LG und schönen Abend euch allen
Trinity

Beitrag von bluangel24 19.01.11 - 21:06 Uhr

Also meinem Kind hat von der Beikosternährung im 4.monat keinen schaden davon getragen im gegenteil sie war volsten zufrieden es war für sie das richtige und ich hab ihr gleich die menüs gegeben denn nur gemüse wllte sie nicht und sie ist sei dem 10.LM vom Tisch mit und es schadet ihr nicht
Ich frag mich manchmal wo der mutterinstinkt geblieben ist.Nicht immer auf die ratgeber hören sondern auch mal auf sein eigenes gefühl.

Beitrag von gingerbun 19.01.11 - 23:47 Uhr

Also das was Deine Kinderärztin sagt finde ich den Hammer. Darauf würde ich grad mal gar nichts geben. Wer bitte legt fest wie oft ein Baby nachts was mag? Dafür gibt es keinen Maßstab. Leg Deine Tochter halt an wenn sie Hunger hat. Dass sie sich so oft meldet ist doch völlig normal. Sagt Dir das denn Dein Bauchgefühl nicht? Vielleicht wächst sie und braucht gerade etwas mehr. Du isst doch auch nicht jeden Tag gleich viel. Beikost in dem Alter halte ich für nicht richtig. Und solche Aussagen von Ärzten finde ich schlichtweg den Brüller! Sieht man mal - null Ahnung! Schlimm!
Gruß - Britta

Beitrag von ilmbabe 20.01.11 - 16:20 Uhr

Auch allen anderen#danke für Eure Antworten!

Erstmal zur Kinderärztin:
Wir sind sehr zufrieden mit ihr. Nur wegen einer nicht übereinstimmenden Meinung werden wir sie nicht wechseln. Das wäre überzogen :-)
Sie sagte mir, dass ich- wenn ich mehrere Kinder hätte- auch nicht immer sofort zu meiner Maus gehen könnte und sie deswegen auch schonmal länger warten müsste. Sprich- dann weint sie ein wenig länger. Damit hat sie garnicht so unrecht.
Und 2-3 Std nachts kenne ich nicht von meiner Tochter. Es gab Zeiten, in denen sie 9,5 Std durchgeschlafen hat. Bevor ich am Stock gehe, soll ich versuchen, die Maus so zu beruhigen. Denn die Ärztin hat recht- sie hat nicht immer Hunger.

Jetzt zur Beikost.
Wir haben ihr einen Möhrenbrei angeboten, den sie sehr begeistert angenommen hat! Sie öffnet den Mund, wenn der Löffel ankommt und schluckt auch ziemlich alles runter. Das hat uns sehr gewundert, weil wir dachten, mehr würde daneben gehen ;-)
Wir werden jetzt beobachten, wie sie weiterhin reagiert. Wenn es ihr weiter gut geht, sie begeistert isst und auch keine Verdauungsschwierigkeiten bekommt, wird sie weiter ihren Brei bekommen.

Mein Mutterinstinkt (der sehr gut ausgeprägt ist ;-) )sagt mir, dass wir richtig damit fahren.