Stellt Euch mal eine Lehrerin vor......

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von tauchmaus01 19.01.11 - 21:06 Uhr

die eine erste Klasse unterrichtet.
Ab der zweiten Schulwoche mußten die Kinder schon eine Stunde oder mehr Hausaufgaben machen.
Es werden von Beginn an viele Proben geschrieben. Die Kinder welche sehr gut abschneiden, werden gelobt und die Klasse muß Beifall klatschen.
Die Kinder die schlecht abgeschnitten haben, werden ins lächerliche gezogen.
Mädchen werden bevorzugt, es gibt Lieblingskinder je nachdem ob die Eltern kuschen oder was sagen.
Diese Frau wurde vom Elternbeirat einer anderen Schule schon aus einer Schule rausgekickt, die Kinder litten bei ihr so sehr.
Eine weitere Schule bei der sie sich beworben hat, hatte einen schlauen Rektor, der es geschafft hat sie abzulehnen.

In der Schule in der sie nun gelandet ist, gehen einige Kinder mit Bauchweh in die Schule (wohlgemerkt, wir reden von Erstklässlern), der Leistungsdruck ist immens.

Die Schulleitung scheint soweit noch nicht mitbekommen zu haben wie ernst die Lage ist weil die Eltern sich nicht trauen was zu unternehmen, denn wer was sagt kann sich sicher sein, dass dessen Kinder das zu spüren bekommen.

Welche Wege sind die nächsten um den Kindern noch die Chance zu geben eine angstfreie und normale Grundschulzeit zu erleben?

Und......warum um Himmels willen dürfen solche Lehrer unterrichten? Warum nimmt eine Schule so jemanden auf, wenn man doch weiß dass sie woanders schon rausgeworfen wurde wegen...sagen wir mal Mobbing an Kindern?

Wieviel müßen Kinder ertragen? Was muß man hinnehmen?

Mona

Beitrag von sandra7.12.75 19.01.11 - 21:11 Uhr

Hallo

Das geht ja garnicht.

Setzt euchmit Eltern zusammen und meldet das.

Schreibt alles auf und meldet es dann beim Schulamt oder die ADD.

Boh da bekommt man ja das brechen.

lg

Beitrag von tauchmaus01 19.01.11 - 21:19 Uhr

ADD?? Muß ich mal googlen.

Mona

Beitrag von asimbonanga 19.01.11 - 21:19 Uhr

Hallo,
<<<Die Schulleitung scheint soweit noch nicht mitbekommen zu haben wie ernst die Lage ist weil die Eltern sich nicht trauen was zu unternehmen, denn wer was sagt kann sich sicher sein, dass dessen Kinder das zu spüren bekommen. <<<

Elternbeirat / Elternsprecher anrufen und nach fragen.Elternstammtisch einberufen ( ist ohne Lehrer )allgemein austauschen.Wenn mehrere Kinder diese Umstände zu Hause schildern, um ein Gespräch mit der Schulleitung bitten.Am besten der Elternvertreter und zwei, drei Eltern gehen zu diesem Gespräch.Notizen machen, Verhaltensweisen,Vorfälle, Beispiele etc.

<<<Diese Frau wurde vom Elternbeirat einer anderen Schule schon aus einer Schule rausgekickt, die Kinder litten bei ihr so sehr.
Eine weitere Schule bei der sie sich beworben hat, hatte einen schlauen Rektor, der es geschafft hat sie abzulehnen. <<<
Quelle?Woher weißt du das ?

Man muss gar nichts hinnehmen-nur einer sollte den Anfang machen..

L.G.

Beitrag von tauchmaus01 19.01.11 - 21:23 Uhr

Mein Kind ist nicht betroffen, sie geht in die zweite Klasse und hat eine tolle Lehrerin.
Woher ich das weiß, wir leben sehr, sehr ländlich;-)

Elternstammtisch gab es schon, leider mit Spitzeln #schwitz

Bin selber Elternsprecher und würde gerne den anderen den Rücken stärken, aber erstmal ein paar Infos sammeln und Tips.
Ich habe da keinerlei Erfahrunge mit so einem Murks und wäre als Mutter schon auf dei Barrikaden gegangen.
Es gibt leider auch ein paar Eltern bei denen alles super ist weil ihre Kinder gaanz brav sind......aber der Großteil leidet sehr :-(

Beitrag von asimbonanga 19.01.11 - 21:31 Uhr

Dann sollte die Mutter des betroffenen Kindes allein durchstarten.Alles aufschreiben und um ein Gespräch mit der Schulleitung bitten.Dann geht es eventuell weiter, Schulamt etc.
Bestimmt gibt es mehrere Betroffene, zwei, drei Eltern wären natürlich wirkungsvoller bei dem Termin mit der Schulleitung .

Beitrag von pimpf1 19.01.11 - 22:09 Uhr

Hallo Mona,

>>...weil die Eltern sich nicht trauen was zu unternehmen, denn wer was sagt kann sich sicher sein, dass dessen Kinder das zu spüren bekommen.<<

Genau darin liegt das Problem und ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wenn Eltern nicht auf eine Lehrkraft zugehen und sich aktiv um eine Lösung des Problems bemühen. Welches Bild vermittle ich denn meinem Kind, wenn ich als Elternteil die gleichen Ängste tranportiere (uuuh, ich darf nicht mit der Lehrerin sprechen, das gibt Ärger...)?

Ich würde, wenn mein Kind betroffen ist: Das Gespräch mit der Lehrerin suchen. Ihr (angriffsfrei!) vermitteln, welche Sorgen mein Kind hat. Dabei würde ich grundsätzlich nur über mein Kind sprechen und nicht irgendwelche Verallgemeinerungen über Befindlichkeiten aller oder einiger Kinder in der Klasse thematisieren. Ich würde die Lehrerin dazu auffordern, mir Möglichkeiten zu nennen, wie ich mein Kind unterstützen kann. Ich würde ihr mitteilen, dass ich sie in regelmäßigen Abständen kontaktieren werde, um die schulische Entwicklung meines Kindes mit ihr zu besprechen.

Ich würde die anderen Eltern betroffener Kinder ansprechen und auffordern, dasselbe zu tun.

Für mich ist so eine Vorgehensweise der erste Schritt. Der muss meiner Meinung nach begangen werden, bevor man über irgendetwas anderes nachdenkt.

LG,
pimpf

Beitrag von juniorette 20.01.11 - 08:47 Uhr

Guten Morgen,

ich würde sagen, die meisten Lehrer lassen gute Ergebnisse beklatschen und haben ihre Lieblingsschüler.

Schlechte Leistungen sollten natürlich nicht ins Lächerliche gezogen werden und Hausaufgaben in der 1.Klasse nicht eine Stunde oder länger dauern.

Ich gehörte übrigens nicht zu den Lieblingsschülern meiner Grundschullehrer, wurde auch öfter ungerecht behandelt, bis meine Eltern sich die jeweiligen Lehrer vorgeknöpft haben (sachlich und wohlwollend versteht sich :-p), danach ging es ganz gut.

Ein sachliches Gespräch zwischen den Eltern EINES betroffenen Kindes mit der Lehrerin sollte immer der erste Schritt sein. Ziel dieses Gesprächs sollte sein, dass Lehrerin und Eltern zusammen einen Weg finden, dass das Kind ohne Bauchschmerzen in die Schule geht.

"Die Schulleitung scheint soweit noch nicht mitbekommen zu haben wie ernst die Lage ist weil die Eltern sich nicht trauen was zu unternehmen, denn wer was sagt kann sich sicher sein, dass dessen Kinder das zu spüren bekommen. "

Sorry, aber das ist doch Quatsch.
Wenn die Eltern sich nicht trauen, mit der Lehrerin zu sprechen, können sie gar nicht wissen, ob die Lehrerin es danach an den Kindern auslässt.
Und wenn ich als Mutter merke (an dem Verhalten meines Kindes, an seinen Noten und an dem, was mir mein Kind erzäht), dass die Lehrerin tatsächlich mein Kind auf dem Kieker hat, bin ich aber sofort beim Rektor und die Lehrerin würde sich danach wünschen, sich nie mit mir angelegt zu haben. Und ich habe noch keinen Rektor gesehen, der berechtigte Elternbeschwerden nicht ernst nimmt.

LG,
J.

Beitrag von marion2 20.01.11 - 10:31 Uhr

Hallo,

muss ich mir nicht vorstellen - hatten wir.

Weil mein Sohn aber ein Wenigredner ist, wussten wir das nicht.

Eine angstfreie Grundschule ist nicht mehr möglich.

Marion

Beitrag von scrollan01 20.01.11 - 11:01 Uhr

1976 oder heute?????????

Ach Du Kacke!

Eltrn sollten sich beschweren, persönlich und per Brif undab mit der in Rente oder in die Klapse!

Ich hatte mal so eine Lehrerin von der 1. - 4. Klasse!
Der letzte Dreck!

Beitrag von manavgat 20.01.11 - 12:57 Uhr

Der Fisch stinkt vom Kopf. Die Leitung versagt.

Mein Rat:


Schulamt und zuständige Schulpsychologin einschalten - am besten via Elternbeirat.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ilva08 20.01.11 - 21:42 Uhr

@ manavgat: Ich denke, man kann nicht behaupten: "Die Schulleitung hat versagt", wenn noch niemand die Schulleitung informiert hat.

Der Vorschlag von pimpf1 wäre idealerweise der erste Schritt. Anschließend ein Gespräch mit der Schulleitung und DANN ist das Schulamt der Ansprechpartner, wenn sich die Lage nicht zufriedenstellend verändert.

Unfähige Lehrer werden, wenn sie auf Lebenszeit verbeamtet sind, herumgereicht. So traurig und ätzend das für alle Beteiligten ist. Und: Eine Versetzung wird "von oben" bestimmt, dagegen kann ein Schulleiter erstmal nichts tun. Sind die ihm zugeteilten Lehrer noch schick beratungsresistent, kommt Freude bei jedem Schulleiter auf. Meist bleibt dann nur der Weg übers Schulamt, und auch dort wird ein Schulleiter meist nur ernst genommen, wenn entsprechende Elternbeschwerden vorliegen.

Und dann hat das Problem demnächst eine andere Schule... #augen

@ Mona: Falls euch ein Gespräch mit der Lehrerin unmöglich erscheint, dann macht den Mund gegenüber den Vorgesetzten auf. Und bleibt am Ball. Einen anderen Rat kann es leider nicht geben.

Ich wünsche euch alles Gute!!!

LG