Spendet Ihr irgend welchen Organisationen?

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von vanillie 19.01.11 - 21:47 Uhr

Hallo zusammen,

sagt mal, spendet Ihr eigentlich an eine oder mehrere Hilfsorganisationen? Falls ja, an welche? Und weshalb? Falls nein - weshalb nicht?

Viele Grüße
Vanillie

Beitrag von golden_earring 19.01.11 - 21:50 Uhr

Ja jedes Jahr zu Weihnachten an die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger!
Sie haben mal einen guten Bekannten von mir gerettet..

Beitrag von dominiksmami 19.01.11 - 21:56 Uhr

Huhu,

ja, weil wir gern helfen möchten.

Wir spenden regelmäßig an ein Kinderheim hier in der Nähe.

lg

Andrea

Beitrag von blucki 19.01.11 - 21:58 Uhr

hallo,

ich spende monatlich 5 euro an die aktion tier. bin selbst haustierbesitzer seit zig jahren und die haben mich mal vor 2 jahren im real angequatscht und da konnte ich nicht nein sagen.

mein mann spendet mit seiner firma 2x im jahr eine ladung teddybären an eine organisation, die die kuscheltiere dann an krankenhäuser verteilt. für so kranke kleine mäuse. ich weiß nur jetzt gerade nicht, wie die genau heißen. sind aber immer die gleichen bären.

lg
anja

Beitrag von alkesh 19.01.11 - 22:25 Uhr

Ich spende regelmäßig Kuscheltiere an den Rettungsdienst - Geld nur für den Tierschutz. Aber ich helfe irgendwie lieber selbst mit #schein

LG

Beitrag von julia3007 19.01.11 - 22:25 Uhr

Hallo,

ich Spende jedes Jahr:

50,00 Euro für Ärzte ohne Grenzen
50,00 Euro für das Tierheim
100,00 Euro für ein Kinderhospiz

Gespendet habe ich schon immer etwas - aber erst seit zwei Jahren habe ich die Beträge erhöht. Der Grund ist leider etwas "traurig".
Meine Schwester und Ihre Familie hat den Kontakt zu mir und unseren Eltern abgebrochen.:-( Leider hat sie es verboten, meiner Nichte und Neffe (Patenkind) in irgendeiner Weise Geschenke oder Geld zukommen zu lassen. Da ich keine Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke mehr kaufen darf, lasse ich das Geld o.g. Einrichtungen zukommen.

LG
M.

Beitrag von nele27 19.01.11 - 22:27 Uhr

Ja, ich spende - fast aussschließlich für kirchliche/diakonische Einrichtungen. Zuletzt z.B. für die Diakonie Katastrophenhilfe.

LG, Nele

Beitrag von xyz74 19.01.11 - 22:31 Uhr

Ich spende für den BUND jährlich 60€.

Beitrag von docmartin 19.01.11 - 22:31 Uhr

Ärzte ohne Grenzen...schon seit Jahren, SOS Kinderdörfern und dem Tierschutz. Jeweils monatlich ein kleiner Betrag.
franziska

Beitrag von alocin1970 19.01.11 - 23:19 Uhr

Ja,

ich spende jeden Monat eine gewisse Summe an UNICEF - seit dem Tsunami "damals". Seit ich selbst Mutter bin, kann ich das Elend gerade von Kindern immer weniger ertragen. Hoffe, dass da genug ankommt.

Bis letztes Jahr habe ich auch an den Arbeiter Samariter Bund gespendet.
Und dann die Fördervereine von den (Ex-)Kindergärten und der Schule meiner Söhne.

Viele Grüße, Nico

P.S. Viele Grüße an dich, Vanillie, übrigens. Schreib mal wieder :-)

Beitrag von 280869 20.01.11 - 06:59 Uhr

Wir spenden nicht an Hilfsorganisatoren,
Eigentlich Spenden wir gar nicht, da wir ja auch keine Spendenquittung Bekommen.Wir helfen.

Unsere Familie (Eltern Schwiegereltern, Oma und wir ) unterstützen eine Familie mit 8 Kindern seit Jahren.
Wir bezahlen, den Monatseinkauf, greifen bei Hilfe unter die Arme und übernehmen für die Grundschulkinder die Kosten für Mittagessen in der Schule.

VG 280869

Beitrag von borughtbackm 20.01.11 - 10:28 Uhr

Tausend Mal besser als Spenden die vielleicht eh nicht ankommen #pro

Beitrag von berry26 20.01.11 - 15:43 Uhr

Wieso muss man eine deutsche Familie derart unterstützen? Mit Hartz4 und Zuschüssen sind keine großen Sprünge drin und das man den Kindern mal was gutes tut, ok... aber einen Monatseinkauf und Schulessensgeld???

Sorry für die blöde Frage aber das interessiert mich!

LG

Judith

Beitrag von 280869 21.01.11 - 05:36 Uhr

Hallo,
ich möchte dir deine Frage beantworten.
Wir müssen diese Familie nicht unterstützen wir wollen es.
Die Eltern gehen beide Arbeiten, der Mann hat noch einen Nebenjob,Da sie "soviel"Verdienen sind sie knapp über dern Hartz4-Satz und sie bekommen,weder Wohngeld(wohnen im uralten unsanierten aber bezahlten Eigenheim) noch Kindergeldzuschlag.
Sie müssen alles komplett selbst bezahlen, dürfen auch nicht zur Tafel.

Ich weiß was 3 Kinder kosten und ich habe nicht die geringste Vorstellung davon was 8 Kinder kosten.Und warum soll ich nicht vor der Haustür kehren?Da sehe ich wenigstens das es ankommt.

Dadurch das Wir, Eltern, Schwiegereltern, und Oma zusammenlegen kommt eine Summe zusammen die uns nicht wehtut aber der Familie wahnsinnig hilft.

Was für uns auch wichtig ist,ist das meine (verwöhnten) Kinder sehen das man nicht von oben runter schaut sondern hilft.
(Keiner kennt die Familie drückt ihnen aber ein Stempel drauf.)
Hätte wir Patenkind im Ausland, und würden jeden Monat überweisen, dann würden meine Kinder das nicht so mitbekommen und es würde sie genauso interesieren wie eine Versicherung. das gehört eben dazu.

So haben sie schon eine kleine soziale Ader und schenken gern(habe ich erst nach Weihnachten gesehen)

Wir haben früher auch an ein Tierheim gespendet und wie schon geschrieben wurde, es kamen zum Dank kleine Geschenke, es wurden 3x im Jahr Feste für die Spender veranstaltet.Es wurden keine Mühen und vor allem Kosten gescheut aber die Spendendose blieb trotzdem fast leer.
Jeder noch so kleine Mittarbeiter bekam aller paar Jahre ein neues Auto, irgendwie müssen sie ja auch ins Büro kommen(schreibe ich mal so krass) aber für die Tiere wurde nichts verbessert.

Ich hoffe ich konnte dir mit der Antwort helfen

VG 280869

Beitrag von berry26 21.01.11 - 08:38 Uhr

Hi,

ich gebe dir Recht. Besser man hilft jemanden von "nebenan" als wenn man nicht genau weiß ob das ganze auch so ankommt, wie man sich das vorstellt. Ich habe einfach gefragt, weil ich mir schwer vorstellen konnte das eine Familie so wenig Geld hat, das man ihr einen kompletten Monatseinkauf "sponsern" muss.

Ich spende jedes Jahr eine Menge Sachspenden ins nächste SOS-Kinderdorf oder bringe Sach- und Futterspenden ins Tierheim. Mit Geldspenden unterstütze ich tatsächlich ein Mädchen aus Ghana. Mein Sohn bekommt das alles hautnah mit, denn auch bei einer Patenschaft bekommt man Briefe und Fotos und kann sich einen Einblick in das Leben dieser Menschen dort schaffen. Er weiß also genauso das es viele Menschen und Kinder auf dieser Welt gibt, denen es nicht so gut geht wie uns.

LG

Judith

Beitrag von 280869 21.01.11 - 09:59 Uhr

Ich habe einfach gefragt, weil ich mir schwer vorstellen konnte das eine Familie so wenig Geld hat, das man ihr einen kompletten Monatseinkauf "sponsern" muss.

Nee, muß man nicht, ich hate mit Essengeld angefangen weil das Kind als einzigstes im Kindergarten nicht mitgegessen hat. Andere Mütter haben gelästert, mir tat er leid,ich hatte mich auch bei der Leiterin erkundigt ob da eine Allergie vorliegt. Und da hat mir die Leiterin das erzählt das die Eltern das nicht bezahlen können. Mit einverständniss der Eltern habe ich dann die Essenbeiträge übernommen.
Wie das so in einer Großfamilie ist, Omas müssen sich alle reinhängen :-) und wollten jeder Spielzeug für diese Kinder kaufen, aber nicht nur einmal,sondern die sind ja dann auch wie Kleinkinder da übertrumpft dann jeder jeden (meine Eltern die Schwiegereltern und Oma setzt nochmals drauf).
Wir haben uns dann so geeinigt das jeder Monatlich einen Betrag gibt und wir wollten der Familie das Geld zukommen lassen, das wollten sie nicht. Wenn Hilfe dann in Sachspenden.

Und so fing es an das wir uns einmal im Monat zum "Shoppen" treffen. Naja Monatseinkauf klingt vielleicht übertrieben, aber sie kauft immer haltbare Sachen das sie über den Monat kommt,2 Autos werden dann auch voll.

VG 280869

Beitrag von reli73 20.01.11 - 07:40 Uhr

Hallo..

wir unterstützen in unregelmäßigen Abständen die
örtliche Tafel.

Gruß Reli

Beitrag von dani1974 20.01.11 - 08:07 Uhr

Hallo!
Ja, auch wir spenden. Allerdings unregelmäßig. Und dann auch "nur" Sachspenden. Bei Geld bin ich mir nicht immer sicher, ob`s auch dort ankommt, wo es hinsoll.
Ein Arbeitskollege setzt sich sehr für Menschen in Tschernobyl ein. Ein Hilfskonvoi macht sich 1-2 mal im Jahr mit LKW auf den Weg dorthin und nimmt Sachspenden mit. Dort gebe ich ausrangierte Kleidung und auch Spielzeug hin. Da bin ich mir sicher, daß es ankommt.
Auch habe ich schon Kleidung an ein soziales Kaufhaus hier in der Nähe gespendet. Die freuten sich sehr, können es an Bedürftige weitergeben. Ach ja, dann ist da noch ein Tierheim, wo ich auch schon des öfteren Futter für die Katzen abgegeben habe.

LG
Dani

Beitrag von joshimaus 20.01.11 - 09:01 Uhr

Hallo,

ich habe zwei PAtenkinder in Uganda. Sharon und Taddeo. Denen bezahle ich Schulgeld. Da sie zur Zeit aber noch nicht die Schule besuchen, sondern die Babyclass unterstütze ich deren Familien mit dem nötigsten, wie Mehl, Zucker, Seife, Mais, Bohen etc.
Da ich schon oft vor Ort war und ich selber die Patenschaften vermittle weiß ich das das Geld zu 100% dort ankommt.
Meine Freundin ist seit 16 Jahren vor Ort und hat dort schon unendlich viele SChulen aufgebaut.

Lg Joshimaus

Beitrag von kuckuk 20.01.11 - 10:13 Uhr

hi,

ich habe vor jahren mal an einen Tierschutzverein hier in der Nähe gespendet.
Seit dem bekomme ich monatlich Briefe mit netten Grußkarten, Geschenkanhängern, Schlüsselanhängern, Aufklebern etc (und natürlich der Aufforderung noch mehr zu spenden;-)).
Ich finde aber die hätten mit meinem Geld anderes tun können als diesen Mist drucken zu lassen.

Deshalb spende ich kein Geld mehr. Ich packe an Weihnachten Päckchen die von der hiesigen Tafel verteilt werden.
Wenn ich das Gefühl habe meine Hilfe wird benötigt, dann packe ich gern mit an. Daraus mache ich abe kein Pflichtprogramm, sondern nach Bedarf.

Gruß
Kuckuk

Beitrag von thea21 20.01.11 - 10:20 Uhr

Nein, aus dem ganz einfachen Grund (man kann da jetzt meckern, bis man schwarz wird), weil wir schon oft tief in der Kacke saßen und selbst, als einem diese bis zum Hals stand, wurde einem nicht geholfen. Auf keinem offiziellem Weg!

Sozusagen bin ich da egoistisch, stehe dazu und sorge nur für mich, meine Familie und engsten Freunde und Bekannten!

Beitrag von nele27 20.01.11 - 12:26 Uhr

Hast Du im Ausland gelebt??

In Deutschland wird doch jedem geholfen, der in Not gerät #kratz

Beitrag von thea21 20.01.11 - 12:32 Uhr

Nein, hier in Deutschland! Leider Gottes wahr.

Beitrag von frischerduft 20.01.11 - 13:15 Uhr

Hallo,

interessant wäre, zu wissen, ob ihr die "Kacke" selbst verursacht habt oder nicht.

Sprich: hattet ihr Schulden bis zum geht nicht mehr und hattet deshalb kein Geld und man hat euch von offiziellem Wege nicht geholfen.

Oder seid ihr ausgebrannt oder durch eine Katastrophe in Not geraten?

Wäre wirklich das A und O dies zu wissen. Meines Wissens wird einem bei Caritas etc. geholfen, wenn man unverschuldet in Not gerät.

Mfg

Nici

Beitrag von thea21 20.01.11 - 13:51 Uhr

Nein, keine Schulden. Nichts was selbst durch Dummheit oder weiß der Teufel was, durch uns passiert wäre.

  • 1
  • 2