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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von eishaendchen80 19.01.11 - 22:14 Uhr

Ich habe hier schon einige Threads gelesen und auch auf viel geantwortet.

Nein bei uns ist nicht alles schön und rosig. aber das ist nicht das Thema.

Schlafen:

unsere beiden (5 und bald 2) gehen so ziemlich gleich ins Bett, der Papa liest beiden eine Geschichte vor und sie dürfen noch was trinken bzw. der Zwerg bekommt seine Teeflasche.
Der Kleine muss von mir in den Schlaf "gestreichelt" werden. Er liebt es den Nacken gekrault zu bekommen. Das einschlafen dauert im normalen Fall keine 15 Minuten. Max ist von anfang an "freiwillig" ins Bett gegangen und morgens schlafen sie beide gern lang.
Auch muss ich erwähnen das sie vor einer Woche eine neue Kinderzimmereinrichtung bekamen. Sprich neues Bett, Schränke, neue Regale undd Boxen fürs Spielzeug. Dieser Übergang vom kleinen zum Großen Bett war nur für eine Nacht nicht ganz geheuer für den Kleinen.

Essen:
Sie essen was auf den Tisch kommt, essen muss man lernen. Habe ich auch erst bei SchwieMa gelernt. Sie bekamen beide "früh" ihren Brei und durch die Großen gab es auch schnell mal Cornflakes mit Milch.

Bocken:

Max darf, wenn er sich nicht benimmt bzw. bockig ist, sich auf sein Bett begeben und dort überlegen was war und warum es falsch ist.
Es klappt und wenn es ganz böse ist dann ziehe ich von seiner KiKa-Zeit einfach eine Geschichte ab. (variable Zeiten von 17:00-19:30Uhr) Diese 2,5 Stunden schaut er nicht ganz und gar durch.
Bei Tim ist es im Moment so das ich beginnen darf ihn zu ignorieren.
Er schmeißt sich hin oder haut wild um sich wenn er wütend ist. Bekam auch schon mal n Klapps auf die Finger wenn er mich oder jemand andren haute, oder anfing richtig dolle kratzen zu wollen.

Sprechen:
Max sprach früh und von anfang an deutlich. Er sprach nicht mal in Babysprache.
Tim hingegen kommt und "haut einen an" wenn er was möchte. Wenn man ihn fragt: "möchtest du die Tasse?" dann steht er und schüttelt mit dem ganzen Körper ein Ja zustande.
Aber er brabbelt den ganzen Tag, nimmt mein Handy und macht mich nach als wenn er telefoniert. Er sagt: Mehr, nein, Mama, Oma, Papa, amein(gemein)
hini(Gini unser Hund) und Leisch (Fleisch)

Nun meine Frage.
Wie ist es bei euch? Ähnlich? oder habt ihr Tipps wie ich ihm das Sprechen beibringen könnte? Er scheint die Worte ja auf der Zunge zu haben bekommt sie nur scheinbar nicht rüber.

Scheltet mich nicht was ich falsch mache oder so. Weiß ich alleine.

mich würde nur interessieren ob ihr einiges genauso macht oder ob es hier oder da Verbesserungsvorschläge gibt.

Beitrag von ephyriel 19.01.11 - 22:30 Uhr

Hallo Eishaendchen80,

Wie du was mit deinen Kindern machst ist Deine Sache, wieso sollte dich jemand schelten?
Jede Mama und jeder Papa hat so seine eigene Art mit seinem Kind um zu gehen, und so lange das mit viel Liebe gemacht wird (und das scheint bei euch ja der Fall zu sein) kann man nicht von "falsch machen" oder "Fehlern" reden!!!
Übrigens sind auch Eltern nur aus Mensch gemacht, folglich ist es völlig normal wenn man NICHT IMMER ALLES RICHTIG macht!
Und wer weiss wo für das dann gut ist... ;-)

Um deine Frag zu beantworten:

Dein kleiner Tim ist BALD 2 Jahre. In diesem Alter ist es noch völlig normal und in Ordnung wenn die Kinder weniger sprechen!
JEDES Kind entwickelt sich ANDERS! Und das ist doch toll! Stell dir vor alle wären gleich...

Tim kann bestimmt andere Dinge oder ist besonderst charmant oder, oder...

Meine Jungs (heute 18 und 16 Jahre alt) waren VÖLLIG UNTERSCHIEDLICH IN ALLEM!!!

Und beide sind liebe, kluge, Kerlchen geworden!

Mein kleiner hat viel früher geredet als mein Großer. Dafür hat der Große das was er dann gesagt hat RICHTIG ausgesprochen (wenn auch später). Mein Kleiner hat lange die Worte verfälscht ausgesprochen (Kisch an statt Tisch z. B.)!

Bitte mach dich nicht total verrückt! Was ich so gelesen habe, seid ihr gaaaanz liebe Eltern und euren Kindern fehlt es an Nichts!

Lass jedem seine Entwicklung. Und vergleich sie nicht! Sie sind beide ganz eigenständige Persönlichkeiten, auch wenn sie Brüder sind ;-)

Alles liebe und genieße die Zwerge
Billa

Beitrag von ephyriel 19.01.11 - 22:37 Uhr

PS:
Bei meinem Kleinen half NUR ignorieren so lange er einen Trotzanfall hatte, alles andere hat es nur VERSCHLIMMERT!

Ich bin nicht stolz drauf, aber:

Auch ich hab meinen Jungs mal eine auf den Po oder die Finger gegeben!

Und MIR hat es auch immer mehr weh getan...

Es ist nicht richtig, aber es passierte doch mal.

Ich weiss nicht ob es bei Madlen jetzt anders läuft, ich hoffe es sehr, aber ich würde es niemals beschwöhren!

Ich glaube das viele hier gerne "besser" wären als sie es im Alltag schaffen! Zu zu geben das man es eben nicht immer schafft ist nicht leicht, aber so zu tun als wäre man perfekt bringt auch niemandem was!

So lange der Grundstein aus Liebe gebaut ist, wird das "Erziehungshaus" nicht gleich in sich einbrechen wenn mal ein Kiesel zwischen den Steinen liegt ;-)

Nochmal LG

Billa