Inhaliergerät??? Meinung bitte!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von lewie 19.01.11 - 23:41 Uhr

Hi ihr Lieben,

ich überlege, ob wir uns ein Inhaliergerät zulegen sollten. Mein Sohn (17 Mon.) war nun alle Nase lang erkältet und hatte auch starken Husten. Über einem Topf mit heißem Wasser inhalieren lassen finde ich recht riskant... Und so ein Inhaliergerät könnte man ja auch mit der Maske verwenden, wenn er schläft oder??? Kenne mich damit 0 aus... Macht es Sinn, sich so etwas anzuschaffen????

Würde mich über Meinungen und Tipps freuen.

LG
Lena

Beitrag von hopelove 19.01.11 - 23:50 Uhr

Hallo lewie,

ich stand neulich vor der gleichen Frage. Mein Sohn hatte oft hintereinander Husten. Hab dann den Kinderarzt gefragt und er meinte, dass das Kind die Maske am besten schon so 10 Minuten auf lassen müsste und das es seit neustem Klinisch erwiesen ist, dass es bei den kleinen gar nicht so richtig in der Lunge/Bronchien ankommt.
Er hat uns dann einen Hustensaft verschrieben der das gleiche machen soll wie die Inhalation.

Lg hopelove

Beitrag von prinzessin1983 20.01.11 - 00:10 Uhr

Hallo Lena,


wir haben ein Inhaliergerät und ich bin froh drum. Paul hat, seit er in die Krippe geht, immer wieder Husten. Hustensaft bringt bei ihm nix und mit dem inhalieren haben wir den Husten immer schnell im Griff. Er hat zur Zeit auch wieder Husten und inhaliert früh und abends zehn Minuten. Er macht das auch richtig gerne.
Im Dezember hatte er eine leichte Lungenentzündung und da mussten wir zusätzlich zur Kochsalzlsg noch ein Medikament zu tun.
Wir haben den Pari-Boy sogar vom Arzt verordnet bekommen!

Also wir fahren damit gut.

P.s.: Wir waren letztes Jahr viel im Krankenhaus und auf Reha. Wenn da ein Kind Husten hat, lassen sie es auch inhalieren.

Lg und einen schönen Abend noch.

Katharina und Paule-Bär

Beitrag von susa31 20.01.11 - 07:05 Uhr

Wir haben ein Inhaliergerät und sind damit sehr glücklich. Mein Keks hatte so schlimmen Reizhusten, dass er sich übergeben musste - nachdem wir ein Wochenende lang viermal täglich inhaliert haben, war das gegessen.

Beitrag von dschinie82 20.01.11 - 08:09 Uhr

Wir haben ein Inhaliergerät verschrieben bekommen von unserer Ärztin - mussten es also nicht selber bezahlen. Haben es seitdem auch oft nutzen müssen, weil Tim immer wieder mal Husten hat. Es hilft auch sehr gut und er bleibt auch brav sitzen und schaut dann mit uns ein Buch an.

Beitrag von miau2 20.01.11 - 09:09 Uhr

Hi,
wir haben ein eigenes Inhaliergerät, seit unser Kleiner 9 Monate alt ist (in dem Monat hatte er drei Bronchitiden). So anfällig wurde er durch eine RSV-Infektion mit 8 Wochen, und bis heute hatte er ca. 16 Bronchitiden. Er ist gerade zwei geworden.

Inhalieren hilft bei uns super. Nur mit Kochsalzlösung bei normaler Erkältung, und mit Salbutamol bei Bronchitis.

Davon, dass da "nicht viel" in den Bronchien ankommen würde merken wir nichts, im Gegenteil - auch bei altersgerechter Dosierung (also nicht einfach so überdosiert) merkt man den Erfolg bereits bei der ersten Inhalation innerhalb von Minuten. Kann also gar nicht soooo wenig sein, was da ankommt. Und ich vertraue da unserem Kinder-Pneumologen voll und ganz - und er ist absolut FÜR Inhalieren. Und der ERfolg bei unserem Kleinen gibt ihm Recht. (Und das ist nicht nur Einbildung: wenn wir mit Bronchitis, die etwas heftiger ist in der Praxis sind wird erst abgehört, dann dort direkt einmal inhaliert, und dann noch mal abgehört, um zu überprüfen, ob Salbutamol alleine ausreicht - ist also nicht nur meine Meinung, dass es sofort hilft, sondern wird dann auch vom Arzt bestätigt).

Der Riesen-Vorteil gegenüber Säften ist natürlich, dass das Zeug nicht in erst den Umweg über Magen, Darm, Blut oder was auch immer nehmen muss, bevor es wirkt, sondern eben da ankommt, wo es hingehört.

Bei "normalem" Husten reicht Kochsalzlösung, um den Schleim zu lösen. Ob es einen Schleimlöser komplett ersetzen kann oder nicht müsst ihr probieren.

Und ob dann nun alles ankommt oder nicht ist ehrlich gesagt so etwas von egal, denn man kann bei Bedarf beliebig oft inhalieren (wie gesagt - Kochsalzlösung pur). Es gibt keine Nebenwirkungen (wie bei Hustensäften) o.ä.

also von mir ein ganz klares #pro zum inhalieren, und natürlich würde ich NIE auf die Idee kommen, ein Kleinkind mit kochendem Wasser inhalieren zu lassen. Die Inhaliergeräte sind Kaltvernebler - und die kühle, feuchte Luft (man kann sich auch an die Kante der Nordsee stellen, das ist so ähnlich ;-)) tut gerade in einem durch Husten gereizten Hals richtig gut.

Das Inhalieren beim Schlafen ist im jungen Babyalter eine schöne Sache, die meistens klappt. ich kenne niemanden (uns eingeschlossen), wo das noch im Kleinkindalter klappt. Ausnahmen mag es natürlich geben.

Alternative, wenn dein kind die Maske verweigert: probier es mit dem Schnabel aus. Mein Kleiner hat den lieben gelernt, als er gezahnt hat :-). Und wie gesagt - wenn beim Inhalieren nur mit Kochsalzlösung nicht alles da ankommt, wo es hin soll ist das nicht schlimm. Lieber mit Spaß bei der Sache und dafür ein oder zwei mal mehr am Tag inhalieren. Mit Medikamenten ist das etwas anderes, aber darum gehts bei normalem Husten ja nicht. Während dem Inhalieren gibts bei uns Fernsehen, Bilderbücher, oder der große Bruder schneidet Grimassen :-D.

Ein Rezept für einen eigenen PariBoy bekommt man i.d.R. nicht bei "nur" Husten. Vielleicht stellt dein KiA ja ein Rezept für ein Leihgerät aus, dann könnt ihr das ganze mal testen.

Ansonsten kosten die Dinger neu leider 200 Euro, vielleicht findet ihr ja einen gebrauchten (gestern wurde hier einer angeboten).

Viele grüße
miau2

Beitrag von whiteangel1986 20.01.11 - 09:30 Uhr

also wir haben auch eins. Ich inhalliere mit meinem kleinen regelmäßig mit kochsalzlösung seit er in die krippe geht. Anfangs noch nicht so, da hatte er immer eine mandelentzündung, schnupfen.... Aber seit her, max. einen leichten husten. Aber keine bronchitis mehr und keine angina. Beugt ja auch vor.

Das mit dem inhallieren über wasserdampf wurde meiner mama letztens von unserem hausarzt abgeraten. Sie hat chronische bronchitis und hat so immer inhalliert aber es wurde nie besser. Weil der wasserdampf nur im oberen bereich der atemwege führt. Indem der dampf vom inhalliergerät DIREKT bis tief in den lungen eingeatmet wird und somit besser wirkt.

Wusste ich bis dahin auch nicht. Also heißer wasserdampf hilft nur bei schnupfen, aber nicht bei starkem husten und löst auch keinen schleim.

Ich würde das inhalliergerät kaufen, nutzt endeeffekt der ganzen familie etwas. Naja vielleicht ja auch irgendwann man geschwistern?

Alle gute WhiteAngel

Beitrag von daisy80 20.01.11 - 10:11 Uhr

Mittlerweile haben wir eine Inhalierkammer für die Sprays und einen PariBoy und ich muss sagen die Kammer ist besser.

Mein Kind würd keine 2 Minuten beim PAriBoy sitezen bleiben ;-) Und beim Schlafen? Nee, das Ding macht sxo einen Krawall...
Ich weiß nicht, ob die heutzutage leiser sind (unser Gerät ist schon 12 Jahre alt), aber wie man "Pressluft" leiser kriegen soll, weiß ich auch nicht.
SChlafen könnt ich dabei nicht.