Umzug in eine andere stadt und hartz 4. erfahrungen?

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von elli24 20.01.11 - 09:38 Uhr

hallo, ich würde im sommer gerne zurück nach köln und erstmal mit hartz4 ,damit ich mir in ruhe von dort aus was suchen kann. also nicht das ich gar nichts tun will. ich würde mir jetzt von hier n 400€ job, n kiga platz für mini (2,5 jahre) und ne wohnung suchen. Eine die natürlich im Rahmen von Hartz4 liegt. Wenn das alles geklappt hätte dann würde ich mich um eine 50 oder 75% stelle kümmern.

hat jemand erfahrung mit einem Umzug während er noch hartz4 bekommen hat.? reicht denen ein 400€ job als arbeitsaufnahme, die ja ein wichtiger grund ist das dem umzug zugestimmt wird?

habt ihr für euer kind schnell einen kiga platz bekommen?

Wie lief der Umzug?

würde mich über antworten freuen...#winke

Beitrag von seikon 20.01.11 - 10:40 Uhr

Wieso suchst du dir nicht gleich eine sv-pflichtige Teilzeitbeschäftigung? Wieso erst mal nur ein 400 Euro Job?
Dein Kind ist schon 2,5 Jahre alt. Also demnächst eh ganz normal in der ü3 Betreuung für min. 5 Stunden pro Tag. Da kannst du dir doch gleich was vernünftiges suchen.

Zu deiner Frage, nein, ein 400 Euro Job zählt nicht als Arbeitsaufnahme, weil du verpflichtet bist zu sehen, dass du aus dem Bezug raus kommst. Ein 400 Euro Job ist ein nettes Taschengeld, aber bringt euch nicht mal ansatzweise aus dem Bezug raus. Die Arge wird dir dann auch auf die Füße treten und dich dazu bewegen, dass du dir was besser bezahltes suchst. Und du wirst dann auch in Maßnahmen gesteckt.

Wenn du schon was suchst bevor zu umziehst, dann würde ich gleich nach was vernünftigem schaun. Wenn du dann nämlich ne 3/4 Stelle vorweisen kannst, dann hast du auch gleich ganz andere Argumente die für einen Umzug sprechen.

Ich halte von den meisten 400 Euro Jobs nicht viel, weil das reine Sklaventreiberei ist. Da arbeitet man von der Stundenzahl her beinahe so viel wie ein Teilzeitbeschäftigter (einige Hardcoresklaven füllen als Minijobber sogar fast eine Vollzeitstelle aus von den Stunden her), wird dann aber mit einem Dumpinglohn von 1,5 Euro - 2,5 Euro pro Stunde brutto abgespeist.

Beitrag von brotli 20.01.11 - 10:48 Uhr


das mit den minijobs stimmt. stundenzahl genauso wie ein teilzeitjob.

und am neuen wohnort kommt sie tatsache gleich in eine wochenlange maßnahme und für die zeit die man da absitzt, kann man tatsache besser versuchen einen job vorher zu finden.

Beitrag von brotli 20.01.11 - 10:43 Uhr

hallo

das kommt auf den sachbearbeiter vor art an !

ich bin auf eigene kosten weggezogen als ich hatz 4 hatte,
weil man mir einen umzug verweigerte. da kein "grund" vorlag.
eigene kosten war dann so, das ich kein umzugsauto bezahlt bekam und keine kaution für die neue wohnung.
ich hatte glück und konnte meine neue kaution abzahlen beim vermieter.
aber du müsstest ja eigentlich auch deine kaution wiederbekommen von der alten wohnung?
l.g.

Beitrag von winnie_windelchen 20.01.11 - 15:14 Uhr

Du brauchst einen sozialversicherungspflichtigen Job, dann dürftest du gehen.

Wenn du auch so gehen willst, musst du die Kosten für Umzug, Kaution ect. selbst bezahlen.

lg

Beitrag von ...schnuckelchen... 20.01.11 - 16:03 Uhr

das stimmt so nicht ganz...

ich bin aus niedersachsen nach bremen gezogen.hatte da eine vollzeit stelle und wäre in bremen erstmal beim amt.
mein freund hat mir hier dann ein 400 euro job gesucht,und wir mussten eine wohnung finden für mich und mein kind.ich habe aus nienburg aus schon tel mit amt und kindergarten.habe erst ein kiga platz gefunden,dann wohnung.kaution wurde mir wie ein kredit bewilligt.wurde dann von meinem geld gleich abgezogen,habe allerdings die sachbearbeiter gegen einnander ausgespielt,habe gesagt das der und der mir das bewilligt hat,da hat die andere gesagt...ach so ok!!hat nicht mal nachgefragt.
habe das umzugsgeld abgelehnt,so konnten sie sehen das ich nix schnoren will.meine familie hat mir beim umzug geholfen.

nach ca halben jahr hab ich auf vollzeit gewechselt,und somit hat bremen ein steuerzahler mehr :-)

Beitrag von windsbraut69 20.01.11 - 16:28 Uhr

Glückwunsch.

Beitrag von winnie_windelchen 20.01.11 - 20:42 Uhr

"habe allerdings die sachbearbeiter gegen einnander ausgespielt,habe gesagt das der und der mir das bewilligt hat,da hat die andere gesagt...ach so ok!!"

Na dann kein Wunder aber für gut heiße ich das nicht.

Wer sich an Regeln und Gesetze hällt und nicht auf Lügen steht, darf nicht einfach so umziehen sondern muss Gründe vorweisen.

Im Grunde hast du Glück gehabt, hattest einen Vollzeitjob, gibst diesen auf, ziehst um, bekommst einen Minijob und ein halbes Jahr später wieder einen Vollzeitjob und das weil du die Beamten untereinander ausgespielt hast.

Nicht gut aber ok. Schwein gehabt.

Beitrag von ...schnuckelchen... 22.01.11 - 10:57 Uhr

naja,wenn ich beim amt arbeite und tagtäglich mit sowas zutun habe,dann muss ich als sachbearbeiter doch die gesetze kennen oder nicht????
da kann egal wer kommen und sagen,der hats aber erlaubt!!! wenn ich richtig arbeite dann kann auch frau merkel vor mir stehen,und die kommt damit nicht durch.

Beitrag von winnie_windelchen 22.01.11 - 13:13 Uhr

Natürlich, da hast du Recht aber die Beitragseröffnerin schrieb das mein Beitrag nicht ganz stimmen würde und damit hat sie Unrecht, sie hatte eben nur Glück an einen Sachberater zu geraten der wahrscheinlich nur seine Zeit am Schreibtisch absitzt, mehr nicht. ;-)

Beitrag von schatz6 21.01.11 - 06:38 Uhr

Na bei diesen Voraussetzungen viel Spaß bei der Wohnungssuche. Da wirst Du ja wahrscheinlich in Finkenberg, Chorweiler und Co. landen. Was anderes wirst Du Dir nämlich nicht leisten können.
Und ob Du die Gegend Deiner Tochter zumuten solltest, naja.
Und Jobs liegen in Köln auch nicht wirklich auf der Straße rum, im Gegenteil.