Dirk Bach - der PETA-Promi oder: Geld stinkt nicht

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Beitrag von aeffchen77 20.01.11 - 09:45 Uhr

Hallo zusammen,

Mal abgesehen davon, dass ich nicht viel von PETA halte, finde ich es trotzdem sehr paradox, dass Dirk Back sich gegen Tierquälerei einsetzt, wenn es um Robben oder Kühe etc. geht und andere Leute damit Profit machen, es aber anscheinend vollkommen in Ordnung findet, wenn er sein Geld mit einer Sendung verdient, in der Insekten lebend verspeist werden müssen bzw. auch sonst nicht zimperlich mit Schlangen, Ratten etc. umgegangen wird.

http://www.peta.de/web/dirk_bach_kaempft.603.html
http://www.peta.de/web/dirk_bach_und.3327.html

Bin ich die einzige, die dieses Verhalten beknackt findet?

Gruß
aeffchen77



Beitrag von ciocia 20.01.11 - 09:52 Uhr

Hallo,

darf ich fragen warum du nicht viel von PETA hälst? Ich lese oder höre das öfter, aber richtige Gegenargumente hab ich noch nicht gehört


Gruß

Beitrag von aeffchen77 20.01.11 - 09:59 Uhr

Erstens wegen solcher fragwürdigen Promis, zweitens wegen teilweise sehr fragwürdiger Aktionen (Stichwort: Holocaust-Kampagne).

Beitrag von carrie1980 20.01.11 - 10:01 Uhr

Sind das deine einzigen Argumente gegen PETA? #kratz

Finde ich aber sehr schwach....hört sich auch so "nachgeredet" an ;-)

Beitrag von klimperklumperelfe 20.01.11 - 10:01 Uhr

Na und? Holocaust auf dem Teller! Stimmt doch! Man muss nur sehen wo die Prioritäten bei den Leuten sind, ob sie Menschen lieber mögen oder wie ich Tiere.

Beitrag von -0815- 20.01.11 - 13:45 Uhr

Klar ist es schwer vertretbar, ich fand und finde den Vergleich aber oft passend.

Gerade diese Kampfhundhetze ist nichts anderes als Rassenwahn. Es wird aufgrund der Rasse entscheiden wer böse ist und wer nicht.


Aber so ein Vergleich will dann niemand hören. Stimmt - sind ja nur Tiere.

Oder nach dem Peta Unwort: Nutztiere

Beitrag von havanna0804 20.01.11 - 12:06 Uhr

Habe dazu auch mal einen interessanten Artikel im Spiegel/Stern/Focus gelesen, finde ihn aber nicht mehr.

Habe aber etwas gefunden, was dem Artikelinhalt so ziemlich ähnelt:

http://www.talkteria.de/forum/topic-52818.html

Grüße Sandra

Beitrag von karpatenpferd 20.01.11 - 13:02 Uhr

Für mich disqualifiziert sich eine Organisation wie PETA wenn sie fleischlose Ernährung für Hunde und Katzen propagiert. :-[

Beitrag von tussi_ag 20.01.11 - 14:20 Uhr

Ich brech zusammen#rofl#rofl.
Und die Tiere müssen dann noch handgeklöppelte Biolatschen tragen........

Die Ansätze von PETA sind nicht wirklich schlecht.Nur verrennen sie sich zuweilen in hirnrissigen Aktionen.

Beitrag von klimperklumperelfe 20.01.11 - 15:05 Uhr

"Handgeklöppelte Biolatschen"

Frei von Vorurteilen ist anders.

Beitrag von tussi_ag 20.01.11 - 15:08 Uhr

Ähm,Spaß,Ironie.....


Oder so??????????

Beitrag von klimperklumperelfe 20.01.11 - 15:10 Uhr

aha

Beitrag von tussi_ag 20.01.11 - 16:24 Uhr

jupp;-)

Beitrag von klimperklumperelfe 20.01.11 - 15:04 Uhr

Ja und nur wegen dieser einen Dummdudelei ist alles andere auch doof, was die Organisation vorhat oder erreicht?

Beitrag von karpatenpferd 20.01.11 - 20:30 Uhr

Nein, es ist sicher nicht alles "doof" was die machen.

Aber: Vegetarische Ernährung für Hunde & Katzen, "Nutztier" als Unwort des Jahres etc. und alles immer schön medienwirksam. Siehe z.B. eine Aktion gegen den Circus Krone wg. eines in der Box webenden Pferdes.

Das ist sicherlich kein toller Zustand, aber in 1000. von Reitställen an der Tagesordnung. Aber das ist nicht medienwirksam. Eine Aktion gegen einen bekannten Circus allerdings schon.

Ebenso Aktionen gegen Pferdekutschen mit einem Zitat wie: "Pferde zu zwingen, mit Menschen besetzte Kutschen zu ziehen, hat nichts Romantisches an sich – es ist einfach nur grausam."

Versteht mich nicht falsch, ich bin selbst im Tierschutz aktiv, aber die Kampagnen von PETA sind mir zu krass.

LG
Karpatenpferd


Beitrag von klimperklumperelfe 20.01.11 - 20:38 Uhr

Sicher sind die Kampagnen schockierend aber ich denke anders erreicht man die Leute nicht mehr. Du kannst denen doch pausenlos sagen, wie es den Tieren geht, und die meisten wissen das doch auch. Nur Bilder und Filme zeigen Wirkung. Und sie haben doch Recht! Sie stellen es so dar wie es ist: grausam. Und die Leute wollen doch Schockmomente sehen und sich ekeln, es gibt doch bloß keiner zu. Warum schauen denn soviele das Dschungelcamp? Sicher nicht weil die Pflanzen so toll sind, sondern weil sie es sehen wollen, wie die Leute da gequält werden.
Aber in der REalität soll man sie schonen?! ich finde besonders die Pelzkampagnen von Peta prima. Schockierend, grausam aber wahr!

Beitrag von karpatenpferd 21.01.11 - 11:48 Uhr

Mit "zu krass" meinte ich nicht, dass die Kampagnen schockierend und sicherlich für den ein oder anderen ekelhaft sind. Ich selbst kann mir das ohne Probleme angucken. Sicher, der Mensch ist sensationsgeil und guckt bei solchen Bildern hin. Wobei ich nicht weiß wie groß der Effekt wirklich ist.
Ich habe nirgends geschrieben, dass man die Menschen schonen soll oder ähnliches. Ich bin durchaus der Meinung, dass man sich bewusst sein sollte, woher das Stück Fleisch, das Ei oder die Ledertasche kommt und es dementsprechend schätzen sollte. Dennoch (oder vielleicht auch deswegen?!) kann ich mich nicht mit den Kampagnen von PETA identifizieren.

Mit "zu krass" meinte ich, dass ich dieses Gefasel wie z.B. "Pferde zu zwingen, mit Menschen besetzte Kutschen zu ziehen, hat nichts Romantisches an sich – es ist einfach nur grausam." einfach nur als blödsinnig empfinde.
Das ist in meinen Augen ein vollkommen falscher Ansatz zum "Tierschutz".
Sicher sind die Bedingungen unter denen viele Kutschpferde in Städten leben/arbeiten nicht gut. Aber anstatt zu schreien "GRAUSAM! MUSS VERBOTEN WERDEN!" sollte man die Energie eher verwenden um die Bedingungen zu verbessern und Aufklärungsarbeit zu leisten. Denn solche Phrasen heißen für mich: Scheiß auf die Existenzen die daran hängen und lasst die Pferde/Rinder/Hühner am besten frei in die "Wildnis".
Das kannst du jetzt auch auf etliche andere PETA Kampagnen übertragen.

Tierschutz ist eine gute und wichtige Sache. Aber bitte mit Sinn und Verstand.

Beitrag von klimperklumperelfe 20.01.11 - 09:59 Uhr

Abegesehen davon, dass ich sehr viel von Peta halte und ich gerne wissen würde warum das bei dir nicht so ist, ist das jedes Jahr, bei jeder neuen Staffel vom Dschungelcamp, ein Thema, dass dieser Dirk das so praktiziert.
Das ist sozusagen ein alter Hut und wurde auch von Mitgliedern heiß kritisiert. Selbst Dirk selbst hat mal was dazj gesagt.

Ich sehe es so, dass er den Tieren ja nicht selbst was zu leide tut und trotzdem ein guter Tierschützer in Sachen Massentierhaltung von Hühnern ist.

Und alle Nichttierschützer und Fleischesser dürfen sich hier nicht aufregen: Dirk macht das, was in dieser Sendung ganz Deutschland macht. Hinglotzen und aufregen! Ich fand schon immer widerlich, was dort mit den Tieren gemacht hat, nicht mit den Menschen. Und Dirk hat wenigstens privat ne weiße Weste.
Ihr guckt alle hin und esst Fleisch oder?

Beitrag von aeffchen77 20.01.11 - 10:04 Uhr

"Und alle Nichttierschützer und Fleischesser dürfen sich hier nicht aufregen: Dirk macht das, was in dieser Sendung ganz Deutschland macht. Hinglotzen und aufregen! Ich fand schon immer widerlich, was dort mit den Tieren gemacht hat, nicht mit den Menschen. Und Dirk hat wenigstens privat ne weiße Weste.
Ihr guckt alle hin und esst Fleisch oder?"

Nö, esse ich nicht. ;-)
Und was PETA fragwürdig macht, ist, dass sie ihn trotzdem als Werbeträger behalten.

Beitrag von klimperklumperelfe 20.01.11 - 10:13 Uhr

Ja, er tut den Tieren ja selbst nichts! Verstehste? Die Leute, die sich darüber aufrgegen und dabei ne Wurstschnitte essen, finde ich viel schlimmer.

Beitrag von aeffchen77 20.01.11 - 10:18 Uhr

Der Pelzhändler tut den Tieren ja auch nix, er verdient nur sein Geld damit genau wie Dirk Bach bei dieser Sendung. ;-)

Beitrag von klimperklumperelfe 20.01.11 - 10:29 Uhr

Da hast du Recht! Trotzdem finde ich es jedesmal vermessen von einem Fleischfresser zu sagen: Ach du bist Vegetarier aha. Aber deine Tasche ist wohl aus Leder oder?

Das finde ich zum Kotzen. Ich kann nicht aus alles achten und bin in manch einem Fakt auch nachlässig. Dennoch sage ich mir, dass für mich "nur" Rinder sterben müssen, weil ich ein paar Lederschuhe habe (1Paar wohlgemerkt). Ich esse keine Enten, Schweine, Hühner, Fische, Meerestiere, Puten, Hasen...all das zählt wohl nichts? Genauso ist es mit dem Bach. Er unterstützt den Scheiß da zwar indirekt aber trotzdem tut er irgendwoanders was Gutes was schwerer wiegt. Nämlich ein Vegetarier mehr zu sein.

Beitrag von aeffchen77 20.01.11 - 10:35 Uhr

Aber genau das finde ich ja das paradoxe.
Er steht nun mal in der Öffentlichkeit und tut bei PETA so als wäre er die Mutter Theresa der Tiere, aber beim Dschungelcamp macht er sich lustig drüber, wenn jemand sich davor ekelt, nen lebenden Wurm oder Kakerlake oder ähnliches zu essen.

Beitrag von theowaigel.lookalike 20.01.11 - 10:45 Uhr

Hallo,
nunja, diese Argumentation finde ich ein wenig schwach: Ein Fleischkonsument tut ja den Tieren auch nicht selbst was zu leide.

Beitrag von klimperklumperelfe 20.01.11 - 12:32 Uhr

Noch schlimmer. Er lässt die Tier für sich töten ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Ich glaube viele Menschen würden auf Fleisch verzichten, wenn man mal ein Schwein auf einem Volksfest schlachten und zubereiten würde.