Wie sehr beeinflusst...

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Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von ronjaerika 20.01.11 - 09:55 Uhr

Sex unser Leben und wie sehr lassen wir uns von außen dahingehend beeinflussen?

Ok, es gibt einige Menschen, die der Meinung sind, der Mensch ist nicht für die Monogamie geschaffen. Mag stimmen. Aber unsere (europäische?) Zivilisation geht ja schon in die Richtung, dass Monogamie gelebt wird. Vielehen sind verboten. Es wird immer Menschen geben, die die Monogamie leben und es wird immer Menschen geben, die nichts davon halten und munter durch die Betten springen. Hier im Forum bekommt man manchmal den Eindruck, außwärts poppen wird zur Normalität, wenn man daheim nicht das bekommt, was man möchte. Sex ist Teil einer Partnerschaft, ohne Frage. Unzufriedenheit überträgt sich auch in andere Bereiche der Partnerschaft, auch klar. Aber trotzdem bekommt man doch zunehmend den Eindruck, Sex bestimmt unsere Partnerschaft. Läuft es mal schlechter, denkt man sofort an andere Männer/Frauen, mit den man sich ein Abenteuer vorstellen kann. Ich hab das Gefühl, einige Leute steigern sich da auch regelrecht rein, unbedingt mal außerhalb poppen zu müssen, um sich wieder als Frau/Mann fühlen zu müssen.
Ich selbst hab in 20 Jahren Partnerschaft ebenfalls Höhen und Tiefen erlebt, was den Sex betrifft, ja auch eine mehrjährige Sexflaute seiten meines Mannes. Es gab viele unschöne Szenen deshalb, aber ich bin trotzdem nie auf die Idee gekommen, fremd zu gehen. Eher hätte ich die Ehe beendet, wenn sich nichts geändert hätte.


Punkt 2 wäre die Selbstbefriedigung. Es ist völlig ok und normal, dass es beide machen. Aber auch da stört es mich, dass es immer mehr "öffentlich" wird. Und ich red jetzt nicht von der Einbeziehung in die gemeinsame Sexualität. Sondern eher davon, dass es hier Meinungen gibt, das es völlig normal ist, wenn sich der Partner neben einem selbst befriedigt, auch wenn man selbst keine Lust hat. Ich bin nicht verklemmt, aber Rücksichtnahme bedeutet für mich nicht, dass ich jetzt gerade auf meinen Partner Rücksicht nehmen muss, weil er sich eben grad einen wedeln will und es ihm egal ist, ob ich danaben liege oder nicht. Rücksicht bedeutet für mich, dass er sich notfalls verzieht oder halt wartet, bis er allein ist. SB ohen Rücksicht auf Verluste und irgendwann vielleicht auch in der Öffentlichkeit, weil ist ja normal? SB ohne Rücksicht auf die Gefühle des Partners, der vielleicht eh ein Problem mit mangelnder gemeinsamer Sexualität hat, egal wer der Lustlose ist? Muss ich es wirklich akzeptieren, dass sich mein Partner vielleicht täglich vorm PC einen runter holt und dabei Filmchen schaut? Nur weil es andere als normal ansehen?



Würde mich über ehrliche Meinung von euch zu diesem Thema freuen.
Ich stell auch Popcorn und #fest zur Verfügung ;-)

Beitrag von lichtchen67 20.01.11 - 10:06 Uhr

> Ich selbst hab in 20 Jahren Partnerschaft ebenfalls Höhen und Tiefen erlebt, was den Sex betrifft, ja auch eine mehrjährige Sexflaute seiten meines Mannes. Es gab viele unschöne Szenen deshalb, aber ich bin trotzdem nie auf die Idee gekommen, fremd zu gehen. <

Klasse, habe ich in 17 Jahren Ehe ebenso gehalten.

> Muss ich es wirklich akzeptieren, dass sich mein Partner vielleicht täglich vorm PC einen runter holt und dabei Filmchen schaut? Nur weil es andere als normal ansehen? <

Die Frage ist nicht wirklich ernst gemeint oder #schock?

Ich persönlich lasse mein Sexleben weder von urbia-Threads noch sonstwie von außen beeinflussen sondern tue das, was mein partner und ich gerne tun möchten.

Ebenso verhalten wir uns miteinander so, wie wir es für richtig halten und nicht, wie urbia-Threads zum Thema Treue verlaufen....

Sex und auch nicht Sex beeinflusst mein Leben und auch meine Partnerschaft weil es "auswirkungen" auf das Miteinander hat, sexuelle Zufriedenheit in einer Partnerschaft wichtig.

Aber so wie Du das meinst lasse ich mich nicht beeinflussen. Ich lese hier keine Anal, NS, Fremdgeh, Selbstbefriedigungs- oder sonstwas Threads und denke, klasse, will ich auch. Ich denke oft eher, hilfe, um jottes Willen, bloß nicht.

Lichtchen

Beitrag von binnurich 20.01.11 - 10:22 Uhr

wie weit man sich von gelesenem beeinflussen läßt, hängt doch sehr davon ab, wie gefestigt man in seinem Wesen und Ansichten ist.
Klar kann man mal etwas gelesenes als Anregung nehmen, zu überlegen "da gibt es was, was ich nicht kenne....klingt das für mich interessant...will ich es kennenlernen?"

Aber wer jedem anscheinendem "Trend" nachgeiert hat ein anderes Problem.

Beitrag von ronjaerika 20.01.11 - 10:36 Uhr

Ich selbst lasse mich von den Threas hier auch nicht beeinflussen.

Trotzdem oder gerade deshalb schüttel ich hier oft mit dem Kopf über manche Threads, gerade wenn es um Verallgemeinerungen geht. ALLE Männer finden anal toll, es ist normal, dass sich ALLE Männer oft einen runterholen und entsprechende Filme schauen, ALLE Männer lecken gern, warum meiner nicht etc. Und scheint gerade hier viele (nein, nicht alle) Frauen zu geben, die dann denken, nur mit solchen Spielchen ihren Mann halten zu können oder sich Gedanken machen, ob ihre Partnerschaft überhaupt normal ist, wenn sie selbst nicht auf sowas stehen.

Ich denk grad an den Thread mit der Muttermilch, wo ich mich schon frage, was geht in einem menschen vor, der überhaupt nachfragt, ob es pervers ist, dass ihr Mann mal davon kosten will.

Manchmal denke ich, bei Sex und alles was damit zusammenhängt, schaltet bei inigen der normale gesunde Menschenverstand aus.

Beitrag von lichtchen67 20.01.11 - 10:53 Uhr

Ich lese Urbia wie eine Klatschzeitschrift - so viele Gedanken um die Menschen dahinter und wie die wohl sein mögen mache ich mir einfach nicht, das ist mir schlichtweg egal ehrlich gesagt.

Das hier ist und bleibt für mich eine virtuelle unterhaltungswelt, die mich amüsiert und mir zeit vertreibt - ansonsten füllen mein Leben mein Partner, mein Kind, meine Familie, meine Freunde und nur um die mache ich mir auch ernsthafte Gedanken....

Lichtchen

Beitrag von ronjaerika 20.01.11 - 10:56 Uhr

>>Ich lese Urbia wie eine Klatschzeitschrift<<

Das klingt gut #pro#rofl

Beitrag von wills wissen 20.01.11 - 11:00 Uhr

dennoch scheinen es viele ernst zu nehmen, was sie hier zu lesen bekommen.
Leute, die aus der Verzweifelung heraus dieses Forum als erste Anlaufstelle nehmen um ein ihnen ernstes Problem zu besprechen.
Und viele werden dann verarscht. Das ist traurig.

Beitrag von seelenspiegel 20.01.11 - 11:48 Uhr

<<<Aber trotzdem bekommt man doch zunehmend den Eindruck, Sex bestimmt unsere Partnerschaft.>>>

Es ist genau umgekehrt: Die Partnerschaft bestimmt den Sex.

<<<Rücksichtnahme bedeutet für mich nicht, dass ich jetzt gerade auf meinen Partner Rücksicht nehmen muss, weil er sich eben grad einen wedeln will>>>

Darum geht es doch gar nicht, ging es nie, aber interessant wie sich die Leute genau das an Informationen aus den Beiträgen herausholen, was sie gerne lesen wollen, bzw. es so hinschieben, bis sich etwas ergibt, über das man sich herrlich echauffieren kann.

Zudem könnte man es wohlwollend sogar als liebevolles Lob betrachten, da man den / die Partner /in immer noch als begehrenswert empfindet und vom Anblick und der Nähe erregt ist. Ist das so schlimm?

Es sollte in einer liebevollen und funktionierenden Partnerschaft kein Thema sein, wenn so etwas zwischendurch MAL passiert, und ich finde es nunmal befremdlich, dass so eine Kleinigkeit derart aufgebauscht wird, ogar nochmal einen Thread dazu zu ereröffnen.

<<<Muss ich es wirklich akzeptieren, dass sich mein Partner vielleicht täglich vorm PC einen runter holt und dabei Filmchen schaut?>>>


Schlicht und ergreifend: JA.


Die eigene Sexualität geht auch den Partner nichts an. Schliesslich muss Dein Partner umgekehrt auch damit leben, wenn Du mal keine Lust hast, oder würdest Du das nicht als Eingriff in Deine Privatsphäre empfinden, wenn er sich einfach das holt was er will, ohne Dich zu fragen? Dazu gehört übrigens meiner Meinung nach immer noch nicht die nächtliche Selbstbefriedigung, wenn Partner/in daneben liegt.....oder mit einem Foto der/des Liebsten vor sich, in Gedanken und mit Fingern auf Wanderschaft zu gehen.


<<<der Mensch ist nicht für die Monogamie geschaffen>>>

Rein sexuell: Nein...ist er nicht.

Was die Gefühle für einen Menschen angehen: Doch....ist er durchaus !


Das verhält sich in etwa wie mit der Definition von "Treue". Auch hier meinen die meisten wenn sie von Treue sprechen, die rein körperliche Treue, und das ist sehr einseitig betrachtet.

Das Problem ist und war nie das sogenannte "Fremdgehen"......das Problem ist und war immer nur, die oftmals damit verbundenen Lügen und falschen Erwartungshaltungen und die Dinge, über die innerhalb der Beziehung aus Gründen falscher Moral und Scham nie geredet wurde bis irgendwann der Kessel platzt weil der Druck zu hoch wird, anstatt vorher in Maßen mal Dampf abzulassen.

<<<Ich bin nicht verklemmt, aber...>>>

Nein, das bist Du bestimmt nicht.....aber selbst ein Blatt Papier so dünn es auch ist hat zwei Seiten.....und das von Dir angeschnittene Thema vereint viele einzelne Blätter, aber gelesen hast Du immer nur die Vorderseite und insofern die Hälfte der Geschichte verpasst.....wie sehr viele andere Menschen auch.

Ein lieber Gruss
TJ

Beitrag von ronjaerika 20.01.11 - 13:27 Uhr

Danke für deine Antwort, die muss ich erst noch bißchen sacken lassen und darüber nachdenken.

Beitrag von gunillina 20.01.11 - 14:12 Uhr

Ich habe MEINEN Massstab. Mal passt der zur Norm, mal so ganz und gar nicht. Ich fahre gut damit.
Ich werde schon genug beeinflusst und gelenkt durch meine Umwelt.

In Sachen Sex mache ich das, was mir gefällt und nicht das, was mir die Gesellschaft vorschreibt oder was als NORMAL angesehen wird.

L G
G

Beitrag von gingerbun 21.01.11 - 00:44 Uhr

Freundin, jetzt bin ich aber neugierig :-)
Britta

Beitrag von gunillina 21.01.11 - 00:46 Uhr

Auch noch wach?


Was will sie denn wissen, meine Freundin, hm?


#liebdrueck

Beitrag von gingerbun 21.01.11 - 00:51 Uhr

Ja der Bub ist so aktiv - da musste ich hier noch etwas sitzen bleiben.

War eher scherzhaft gemeint. Aber ich weiss was Du meinst. Ich habe/hatte auch immer meine eigenen Regeln und kam damit gut klar. Ich sage mal vorallen Dingen in meiner Zeit als Single.. Ich war längst keine Schlampe wenn ich parallel was laufen hatte.
:-)

Beitrag von gunillina 21.01.11 - 00:55 Uhr

Das hast du aber schön gesagt.

Da fällt mir auf: Ich muss morgen, nein heute, nein GLEICH wieder aufstehen...#schock

Heute bin ich so vollkommen UNMÜDE.

Himmel.


Schlaf du später gut! Ich werde mich jetzt dazu zwingen.


Frage: Schadet es, wenn ich es mir zum Einschlafen selbst mache? Und zwar, wenn ich NICHT schwanger bin?#rofl

Entschuldige. Schlafentzug macht so etwas...:-)

Wann ist Termin, du? (das lese ich jetzt nicht mehr ich geh jetzt schlahafennn...)

#liebdrueck


Beitrag von gingerbun 21.01.11 - 01:06 Uhr

:-)

Ich glaube ich bin froh wenn ich morgens aufwache und Theo ist noch da wo er derzeit sein soll. Du weisst ja - mein Mann kommt erst am Sonntag wieder und ich habe noch nicht die gesamte saubere Wäsche in den Schrank geräumt und der Keller sieht auch noch aus wie Bombe.
Wenns losgeht kommen ja die Schwiegereltern für ein paar Tage. Das Gästebett ist bisher auch nur halbherzig beräumt. Sprich - ich bin noch nicht soweit. Mach es mir aber durchaus auch schonmal selbst, ohne damit zu rechnen dass das Wehen auslöst :-)

Ich kann morgens bis ca. viertel vor 8 schlafen - muss dann nur zusehen dass ich Vici bis 9 Uhr im Kindergarten habe. Aber das bekommen wir hin. Jaja ich bin jetzt so eine Mutter die zuhause ist und oft als letzte ihr Kind bringt.

Hau Du auch rein, wenns geht mehrfach. Das Schlimmste was Dir passieren kann ist Sehstärkeverlust !!!

Bis denne!!!