Er denkt nicht im Traum daran trocken zu werden...

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von neleundemmi 20.01.11 - 10:30 Uhr

Hallo ihr Lieben,

eigentlich bin ich die Vertreterin, die ihrem Kind in Entwicklungsgeschichten so viel Zeit gibt, wie es eben braucht, aber....ich habe die Schnauze voll von Windeln! Mein Sohn wird jetzt drei Jahre alt am Sonntag und denkt nicht im Traum daran das Töpfchen oder Klo zu benutzen!
Im Gegenteil, er weigert sich total! Was ich ja auch gut verstehen kann, schließlich ist es bequem.

Ständig muss ich ihn komplett wechseln, weil die windel nicht mehr hält (er trinkt über 1,5 Liter am TAg) und so langsam würde ich ihm gerne einen Schubs Richtung Klo geben.

Aber ich weiß nicht wie. Wenn wir darüber sprechen, sagt er, er will nicht. Es stört ihn auch nicht, dass er im Kindergarten der einzige ist, der noch Windeln hat.
Wir haben Bücher darüber gelesen, wir haben darüber gesprochen. Nichts hilft!

Wer macht mir Mut, dass er nicht noch mit 5 in den Windeln hockt?

Vielen Dank
LG neleundemmi

Beitrag von bine3002 20.01.11 - 10:39 Uhr

Er ist gerade mal 3, da muss er noch nicht trocken sein.

Lass ihm Zeit und nimm den Druck raus. Ich weiß, dass Du ihm keinen Druck machen willst, aber schon allein, dass Du es mit Büchern thematisierst, darüber sprichst usw., signalisiert ihm schon, dass es dir ein großes Anliegen ist. Lass es einfach eine Weile ruhen und dann versuchs in 2/3 Monaten nochmal, wenn sich bis dahin nicht schon was ergeben hat.

Beitrag von hedele 20.01.11 - 10:40 Uhr

na ich denke zwar nicht, dass er mit 5 noch in den Windeln hockt aber ich hab ein ähnliches Problem.

Meine Kleine Zicke wird Ende März 3 und weigert sich momentan auch partout die Windel auszuziehen. Wir hatten schon eine Phase wo sie begeistert auf die Toilette gegangen ist, aber im Moment geht garnix. Mag sie auch nicht zwingen und hoffe jetzt einfach auf die Zeit.

Biete es ihr immer wieder an - nur halt mit Zwang nicht. Was nützt es mir, wenn sie dann nur heult? Im September kommt sie (hoffentlich) in den Kiga bis dahin wird sie garantiert trocken sein.

Meine Grosse war da anders... na ja- wird schon werden

Gruss
Heike mit Leony 8 Jahre (die mit 2 Jahren 8 Monaten tags trocken war) und Sarah 2 Jahre und fast 10 Monate

Beitrag von waldurmel 20.01.11 - 10:41 Uhr

Hallo Nele,

das ist natürlich eine sehr nervige Situation für dich, versteh ich vollkommen. Ich hab meinen Mädels daheim gar keine Windel mehr angezogen, da gingen sie auch auf den Topf, bzw. aufs Klo. Wir haben einen Sitzverkleinerer gekauft, den hier
http://www.amazon.de/Kiddyloo-Toilettentrainer-Funny/dp/B000V3J7J6/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1295516137&sr=8-10
Find ich richtig praktisch und sie müssen keine Angst haben hinein zu fallen.
Außerdem hab ich mit meiner Großen eine "Smily-Liste" eingeführt damals, weil sie auch lieber in die Hose / Windel gepieselt hat und auch keine Bücher wirklich gefruchtet haben. 5 oder 10 schöne Gesichter gabs eine Überraschung. Man weiß immer selbst am Besten, womit man den Kids eine Freude machen kann und somit hat das auch ganz gut gezogen. Klar, das mit den Gesichtern is eine 0815 Methode, aber sie wirkt, wenn auch bei manchen Kindern nur einen begrenzten Zeitrahmen. Du kannst dir aber sicher sein, hat es mal funktioniert, dann liegen keine körperlichen Probleme vor.
Kleine Anmerkung noch am Schluss: Mit 3 Jahren ist doch noch gar nichts aus der Welt! Meine Kleine wird jetzt auch 3 und ist sauber, meine Große hat damals in dem Alter noch überhaupt nicht dran gedacht! Also vielleicht probierst du es mal, kannst ja nichts verlieren :-) Das wird schon! #pro

Viele Grüße

vom Urmelchen

Beitrag von dodo0405 20.01.11 - 10:43 Uhr

Ich würds einfach im Sommer dann mal probieren.

Uns hat Lucie und Lottchen gehen aufs Töpfchen prima geholfen. Aber bei uns wars auch Sommer, da tut man sich leicht mit Windel weglassen :-)

Beitrag von mel130180 20.01.11 - 10:45 Uhr

Hi,

ich kann dir nicht wirklich helfen. Bei uns war (mit 3 Jahren und 4 Monaten) die Situation, dass sie vor der versammelten Hochzeitsgesellschaft meines Bruders kurz vor der Büffeteröffnung einen abdrücken musste. Sie konnte sich nirgendwo verstecken und konnte es aber auch nicht mehr aufhalten. Das war wohl der Punkt, wo bei ihr das Schamgefühl eingesetzt hat. Erschwerend kam noch hinzu, dass ich sie in der Situation auf einem blanken, eiskalten Badezimmerboden wickeln musste, weil einfach keine andere Möglichkeit bestand und ich das Kind nicht noch vor der speisenden Gesellschaft von seinem verschissenen Hintern befreien konnte. (Bei nem Säugling kann man das ja vertreten, aber nicht bei den Stinkbomben einer 3jährigen.)

Wir haben uns am selben Abend darauf geeinigt, dass sie jetzt zu alt ist für Windeln. Von dem Zeitpunkt an war sie (bis auf wenige Unfälle) trocken. Auch Nachts.

Sie hat sich vorher auch einfach geweigert, obwohl ich wusste, dass sie es sehr wohl kontrollieren konnte. Wenn ich ihr vorher einfach die Windel ausgezogen habe, dann hat sie einfach über Stunden gar nicht mehr gemacht, bis sie sich vor Schmerzen gekrümmt hat und ich ihr eine Windel anziehen musste.

Ich denke, du solltest ihm noch etwas Zeit lassen, wenn er gerade erst drei Jahre alt ist. Vielleicht fehlt ihm noch ein unangenehmes Erlebnis.

LG
Mel

Beitrag von meckikopf 20.01.11 - 19:45 Uhr

Hallo Mel,

diese Situation bei der Hochzeit war ja wohl auch für DICH/EUCH als Mutter/Eltern ganz schön doof und peinlich, oder? - Zum einen - direkt beim (leckeren!) Essen/Buffett - und zum anderen, weil deine Tochter da ja schon so "alt" und schon so "groß" war. Mir jedenfalls wäre das verdammt peinlich gewesen und hätte das gerade - in dieser Situation und vor sooo vielen Leuten - absolut gar nicht gepasst. Damit meine ich aber (natürlich) nicht, dass man nicht zu seinem Kind stehen sollte (klar macht man das), aber, wie gesagt, in solch einer Situation... Da kommt man sich doch auch als Mutter/Eltern irgendwie total doof vor; was die Leute, (die auch noch großen Hunger und Appetit haben) jetzt denken würden "Waaas... schon sooo groooß und macht IMMER NOCH in die Pampers?!?!" #schock #schwitz #hicks Also ICH hätte das gedacht - ganz ehrlich und ohne dir zu nahe treten zu wollen - aber gesagt hätte ich natürlich nichts; ganz klar (nicht) #zitter, denn das gehört sich ja wohl nicht. Denn knapp 3,5 Jahre finde ich nämlich auch ganz schön lange. Aber das mit den Schmerzen und dem Anhalten ist natürlich übel und da hätte ich dann (natürlich) auch nicht gedrängelt - auch wenn es mir 100x nicht gepasst hätte. Aber sowas ist einfach eine totale Qual fürs Kind.

Aber schön, wenn es dann deine Tochter danach dann endlich gelernt hat. Das war/ist doch total klasse! #freu#huepf#cool



Gruß

Beitrag von risala 20.01.11 - 10:46 Uhr

Hi,

ganz ehrlich? Du machst viel zu viel Druck!

Uns wurde aus der Familie auch immer wieder (seit Fabian knapp 1,5 Jahre alt war) gesagt "ihr müsst ihn aufs Töpfchen setzen, der muss so langsam sauber werden etc. Das haben wir anders gesehen - er hatte noch keine Ansätze gemacht, also gabs Windeln.

6 Wochen nach seinem 3. Geburtstag wollte er von jetzt auf gleich keine Windel mehr - und war tagsüber trocken und ca. 4 Wochen später auch nachts. Unfälle gab es - war aber kein Problem.

Lass ihn doch einfach! Biete es ihm immer wieder an sich auf die Toilette zu setzen - will er nicht, dann nicht. Im Sommer wird es einfacher, wenn er auch ohne Windeln rumrennen kann. Fabian z.B. mochte keine Töpfchen (ich finde die aber auch eklig), genauso wenig wie diese Sitzverkleinerer. Er wollte nur ein Höckerchen, damit er auf die Toilette alleine hochkommt und dann ganz normal sitzen (wir bleiben anfangs dabei, damit er nicht reinrutscht ;-)).

Gruß
Kim

Beitrag von lisaj 20.01.11 - 10:55 Uhr

also ich finde es mit noch nicht mal 3 recht normal noch nicht trocken zu sein. Nur hier liest man ständig von all diesen Wunderkindern, die mit 1,5 trocken sind mit 3 lesen und schreiben können und höchstwahrscheinlich mit 7 ihren Doktortitel haben #rofl. In der letztjährigen KiGa-Gruppe meines Sohnes waren von 12 3bis4-jährigen 4 Wickelkinder... (ein Lob an die Erzieherinnen!!!).
Laß Dich nicht verrückt machen #liebdrueck und vielleicht ein kleiner Tipp:
Meiner hatte irgendwie Angst vorm Klo,- auch mit Kindersitz, drum haben wir ihm "die singende Robbe" gekauft. Ab dem Tag war die Robbe sein bester Freund :-D und er lief am liebsten "unten ohne" rum, damit jedes Tröpferl, das er sich rausqutschen konnte, in die Robbe geht. Achja, zur Erklärung: die singende Robbe ist ein Töpfchen, das, sobald Wasser oä reingeht eine Musik spielt ;-), für die kleinen halt irre!!
Unterwegs war die Robbe natürlich nicht mit dabei und daher das Geschäft nicht so interessant, aber es ist auf jeden Fall ein guter Anfang.

#winke Lisa

Beitrag von pfefferminza 20.01.11 - 15:28 Uhr

Hallo Lisa, so eine singende Robbe hört sich cool an :-)
Wo bekommt man die?

LG,

Beitrag von lisaj 20.01.11 - 16:53 Uhr

wenn du bei amazon "Töfchen mit Musik" eingibst kommt an 9. Stelle Kindertopf mit Musikwerk. Das ist genau die Robbe, die wir hatten.
Viel Erfolg damit!;-)

LG
Lisa

Beitrag von xfaktor 20.01.11 - 20:46 Uhr

Hallo,
es sind bestimmt keine Wunderkinder, die mit 1,5 Jahren trocken sind. :-(
Zur DDR-Zeiten war es normal!!!
Bei meiner Süßen hat es auch etwas länger gedauert. Mit 2 Jahren war Sie tagsüber trocken, mit 2,5 auch mittags und seit Sie 3 ist auch nachts.

LG

Beitrag von lisaj 21.01.11 - 15:40 Uhr

Was hat denn die DDR damit zu tun???#kratz
Wann ein ein Kind trocken wird, hängt einzig von der körperlichen Reife ab.
Willst Du etwa behaupten, die DDR habe Einfluß auf die körperliche Reife ihrer Kleinst-Genossen gehabt?#rofl
Wenn ja, dann muß das ein übler Fall von doping sein, aber dafür war ja die DDR bekannt #rofl#rofl#rofl
Dann hätt ich aber gern ganz schnell die Mauer wieder zurück!!!

#Schönes Wochenende #winke

Lisa

Beitrag von xfaktor 21.01.11 - 21:06 Uhr

Hallo,
die DDR hat natürlich nichts mit der körperlichen Reife zu tun.
Aber damals hat man angefangen die Kinder schon frühzeitig ans Töpfchen zu gewöhnen (was hat das mit Doping zu tun?)
Irgendwie hab ich das Gefühl (aufgrund der Beiträge), daß manche "Wessi-Frauen" einfach zu faul sind, sich ganztägig um den Nachwuchs zu kümmern (Kommentar: ich war zu faul mein 3-jähriges Kind 2mal am Tag aufs Töpfchen zu setzen #gruebel).
Wünsche auch noch ein schönes Wochenende #winke

Diana

Beitrag von meckikopf 22.01.11 - 20:11 Uhr

Hallo Diana,

<<Irgendwie hab ich das Gefühl (aufgrund der Beiträge), daß manche "Wessi-Frauen" einfach zu faul sind, sich ganztägig um den Nachwuchs zu kümmern (Kommentar: ich war zu faul mein 3-jähriges Kind 2mal am Tag aufs Töpfchen zu setzen ).>> #pro#pro

da stimme ich dir 100 00%ig zu - und das, OBWOHL ich selbst waschechte Wessi bin!#cool#huepf#rofl Aber es IST doch auch so und wirklich wahr... und ich stehe unter den Wessis fast ganz alleine mit meiner Meinung da :-(#schmoll! Aber hier im Wessiland wird ja mit aller Teufelsgewalt an den Pampers festgehalten, als ob es dabei um sein Leben ginge. Und ich finde Pampers mit 3,5 (+ !) auch üüüberhaupt nicht gut #contra#contra; da finde ich euer System schon viel besser.


<<... (was hat das mit Doping zu tun?)>>

Genau das frage ich mich nämlich auch. Und was soll des Weiteren der Quatsch, man wünsche sich die Mauer zurück?!?! #augen#klatsch Also echt; manchmal...



Gruß


Beitrag von lisaj 22.01.11 - 22:27 Uhr

#augenna, dann will ich Dir mal erklären was es mit dem Witz in Sachen doping auf sich hat:
wie schon erwähnt ist das Trocken werden in erster Linie eine Frage der körperlichen Reife. Wenn also ein Mensch,- in diesem Fall ein Kleinkind,- Leistungen vollbringt,- in diesem Fall Trocken sein,- zu denen er körperlich nicht befähigt ist,- in diesem Falle mangels körperlicher Reife,- dann hat das meistens was mit doping zu tun,- in diesem Fall natürlich nicht,- war nur ein Witz, weil mir der Kommentar mit der DDR einfach so absurd vorkam. Natürlich glaube ich nicht, daß ein Staat seine Kleinkinder zum Trocken werden mit Hormonen behandelt (obwohl die DDR mit keine Skrupel hatte ihre Hochleistungs-Teenager unwissentlich mit Hormonen zu behandeln). Falls es Leute gibt, die solche Behandlung gut finden, hätte ich gerne die Mauer zurück. Ok der Witz war ein bißchen komplex. Na, Groschen gefallen?#aha
Im übrigen war das nicht nur in der DDR üblich ein Kind ab 12 Monaten krampfhaft aufs Töpfchen zu trainieren, sondern im Westen auch: ich selbst bin Baujahr `72 und hätte damit zur ersten Pampersgeneration gehört (die gab es ab 1971 in Deutschland), aber da ich nicht das erste Kind meiner Eltern war, gabs auch für mich Stoffwindeln und, um sich Wäsche zu ersparen, wurden damals die Kinder extrem viel und speziell beim Essen #schock, aufs Töpfchen gesetzt. Der Erfolg solcher Maßnahmen sei dahingestellt,- in jedem Falle hat es meiner Meinung nach herzlich wenig mit Trocken sein zu tun, wenn das Geschäft zufällig ins Töpfchen geht, weil das Kind halt so viel drauf sitzen muß.
Ein Kind kann erst dann trocken und sauber werden, wenn es
1. tagsüber Kontrolle über Blase und Schließmuskel erlangt und
2. sein Körper nachts beginnt die Hormone auszuschütten, die die Urinproduktion während des Schlafs drosseln
Bevor ein Kind diese Reife erlangt, ist alles Aufs-Töpfchen-setzen umsonst und für das Kind gewiß kein Spaß (Beim Essen find ich es sogar ziemlich abartig#schock)
Aber ich stimme mit Dir und xfactor überein, daß es auch Mütter gibt, die aus Bequemlichkeit das Kind in seiner Unfähigkeit belassen und das Problem auf andere zB KiGa abwälzen.
Ich finde, da gilt es einfach ein gutes Gleichgewicht zu finden, ab wann und in welchem Maß es Sinn macht ein Kind in dieser Hinsicht zu fördern.

Nun nicht für ungut für ein wenig subtilen Humor.
#winke Lisa

Beitrag von meckikopf 23.01.11 - 00:00 Uhr

<<Aber ich stimme mit Dir und xfactor überein, daß es auch Mütter gibt, die aus Bequemlichkeit das Kind in seiner Unfähigkeit belassen und das Problem auf andere zB KiGa abwälzen.>>

GENAU DAS - und NICHTS ANDERES habe ich auch mit meinem Beitrag gemeint und sagen wollen! Und es IST einfach Bequemlichkeit und Faulheit mancher Mütter, aber dass die das (niemals!) nicht zugeben, ist ja auch sonnenklar. Stattdessen stellen sie dann lieber die Schutzbehauptung auf, das Kind wäre halt noch nicht "soweit" und "bereit" (was immer das auch bedeuten mag!?)
Und es geht hier auch NICHT(!) um 1-2jährige Kinder, sondern um 3,5jährige (und auch aufwärts) und da sehe ich Pampers einfach nicht mehr ein; 'Tschuldigung! Allein schon deswegen nicht; wenn man sieht und beobachten kann, was das Kind SONST schon alles kann, wie schlau und klug es SONST ist, dass es weitaus Ältere (Jugendliche und Erwachsene) schon in Grund und Boden diskutiert; SONST "alles" weiß, toll und grammatikalisch völlig korrekt sprechen kann... also von daher denke und finde ich einfach, dass dann auch die Pampers nix mehr am Bobbes verloren hat!!!



<<Ich finde, da gilt es einfach ein gutes Gleichgewicht zu finden, ab wann und in welchem Maß es Sinn macht ein Kind in dieser Hinsicht zu fördern.>>

Jepp - und auch da scheint es (leider!) NUR schwarz/weiß zu geben und sonst und dazwischen nichts; also entweder hat ein Kind schon mit einem 1 Jahr (oder noch weniger) gefälligst regelmäßig auf dem Topf zu sitzen - oder aber es "darf" rund um die Uhr Pampers am Bobbes haben, solange es das KIND es will und solange es noch nicht "soweit" und "bereit" ist, auf selbige zu verzichten! Und DAS finde ich eben einfach nicht gut - und zwar BEIDES nicht! Meine Güte, es gibt nicht NUR schwarz/weiß, sondern auch noch etwas dazwischen; nämlich Grautöne und Schattierungen - um das ganze mal in Metaphern auszudrücken!


Und beim Essen ein Kind auf den Topf zu setzen, finde ich auch abartig - und nicht nur das, sondern auch unappetlich und unhygienisch hoch 10! Denn NahrungsAUFNAHME und NahrungsAUSSCHEIDUNG zusammen geht ja mal gar nicht! Also auf Ideen kamen die Mütter früher... das ist heutzutage wohl zum Glück nicht mehr - oder weitaus weniger - der Fall.

Ich habe aber noch nie gehört, dass die Kinder im Osten bezüglich "Stubenreinheit" gedopt wurden. Nein, wirklich nicht. Aber das fände ich auch höchst daneben.
Aber gedopt hin oder her - ich finde es einfach viel, viel besser, wenn Kinder "etwas" früher zur Selbständigkeit angehalten und erzogen werden - und sie halt ein bisschen früher auf die Toilette gehen sowie sich anziehen und auch die Schuhe binden können. Und wenn das alles ohne Drill geschieht, ist das doch ganz gewiss nichts Schlechtes - ganz im Gegenteil!

Und ganz klar sind Pampers ein wahrer Segen für jede Mutter sowie eine tolle Erfindung (die man wohl nie, nie mehr missen möchte - auch ich nicht!), aber das bedeutet ja noch lange nicht, dass sie - auch wenn sie noch so bequem und super leicht zu handhaben ist - ewig lange am Bobbes "kleben" bleiben muss, oder???

Beitrag von zahnweh 20.01.11 - 11:04 Uhr

Hallo,

meine fing mit 1,5 Jahren an ... und trocken war sie zum 3. Geburtstag. Also auch ein früher Start ist keine Garantie für's frühe trocken werden.

Ihre Freunde wurden zwischen 3 und 3,5 Jahren trocken. Von einem Tag auf den anderen. Davor Verweigerung total. vor allem, je mehr Bücher sie vorgelesen bekommen haben, sie erinnert oder gefragt wurden.

Einer sagte "Mama, ich spür das nicht!", ein anderes Kind "wenn ich dann in den Kindergarten gehe, gehe ich auf's Klo."
Ein Kind schrie und wehrte sich und trat und brüllte. Kaum hatten die Eltern selbst eine Stress-Woche und keine Zeit mehr vorzulesen oder nachzufragen, zog das Kind die Windel aus. "Mama, ich geh auf's Klo" und seither immer wieder.

Viele die nach 3 trocken wurden, wurden es dann meist auch gleich nachts.
Meine, die zwar zu Hause schon sehr lange auf's Töpfchen geht, jetzt auch trocken ist, dreht sich schlafend allenfalls mit dem Gesicht ins nasse und wird sicher nachts noch laaaaange eine Windel haben. Was soll's. Sie spürt es noch nicht mal, wenn sie mich schlafend (Mittagschlaf ohne W.) direkt anpinkelt und ich sie zu wecken versuche, sie umziehe und wasche. Das wird schon noch.

Kurz gesagt, lass das Thema erst mal komplett weg. Nimm allen Druck raus und dann wird das schon.

Stell dir vor, dein Partner beschließt, dass du jetzt was lernen sollst. Etwas für das du dich nicht bereit fühlst oder schlicht nicht machen möchtest (andere in der Umgebung erzählen immer wieder davon, nur zu dir passt es nicht). Immer wieder bringt er dir Bücher an oder einen Teil er Ausrüstung. Fragt für deinen Geschmack viel zu oft, ob du nicht wirklich Lust dazu hast?
Wie reagierst du? Wie fühlst du dich? ;-)

Beitrag von waldurmel 20.01.11 - 15:30 Uhr

Zitat:

Stell dir vor, dein Partner beschließt, dass du jetzt was lernen sollst. Etwas für das du dich nicht bereit fühlst oder schlicht nicht machen möchtest (andere in der Umgebung erzählen immer wieder davon, nur zu dir passt es nicht). Immer wieder bringt er dir Bücher an oder einen Teil er Ausrüstung. Fragt für deinen Geschmack viel zu oft, ob du nicht wirklich Lust dazu hast?
Wie reagierst du? Wie fühlst du dich?

Find ich einen sehr guten Ansatz :-) Das sollte man sich wirklich vorstellen, nicht nur bei der Trocken-Werd-Geschichte!

Beitrag von grinsekatze85 20.01.11 - 11:40 Uhr

Hallo#winke

Mein Sohn wurde im Dez. 3 Jahre alt und war im Sommer schon tagsüber so gut wie trocken, leider kam dann ein Magen~Darm~Infekt und wir konnte nichts anderes tun als die Windel ummachen, was er aber auch unbedingt wollte, da er es garnicht halten konnten #schmoll

Danach war erstmal schluß mit Töpfchen und er weigerte sich einfach überhaupt in die Nähe des Töpfchens, er mag sich auch nicht auf die Toilette setzen (egal ob mit Einsatz oder ohne).

Nun ja, jetzt diese Woche wollte er plötzlich keine Windel umhaben, also ab, dann doch wieder mal eine um haben. Jetzt seid 2 Tagen,trägt er diese Höschen Windeln #pro die kann man super leicht runterziehen und es geht meist auch alles ins Töpfchen. Und wird auch gerne dann selber in die Toilette gekippt und zugeschaut wie es weg geht #rofl
Klar bin ich immer dabei!:-p

Und wenn was deneben geht, nicht schlimm. Sind ja Windeln ;-)
Wie ich das gemacht habe: Nichts, ich hab einfach nichts gemacht. Sondern es kam von ihm ganz alleine.

LG
grinse#katze, die hofft das es jetzt so weiter geht

Beitrag von jackymaus57 20.01.11 - 12:25 Uhr

hallo,hab auch so nenn kind zu hause,leon wird am 5.mai 3 jahre und geht schon 1 jahr in die kika.
er ist der einzigste von seiner gruppe die noch nicht zu den größeren gewechselt haben,
ich setzt ihn auf die toliette und er macht brav wissi,von alleine hat er null bock und es geht in die hose
das schlimmste ist das er seinen stinker nie in die toilette macht ,immer in die hose,weis auch net weiter
er wird wohl auch noch mit 5 bei den kleinen in der gruppe hocken l.g. jacky

Beitrag von pfefferminza 20.01.11 - 15:31 Uhr

Hallo, Ihr habt es gut :-)

Mein Kurzer ist jetzt fast 3,5 Jahre alt und weiß sehr genau, wann er "muss". Es interessiert ihn aber gar nicht, dass er das Töpfchen oder Klo benutzen könnte. Immer nur die Windel... :-( Und wenn ich ihn frage, warum er nicht Bescheid gesagt hat, dann sagt er nur "ist zu spät". Jaja #gruebel Glauben tue ich es ihm nicht, weil er sich -vor allem fürs große geschäft- verkrümelt.

Wenn es jetzt wärmer wird, dann werde ich die Windel weglassen. Und wenn er sich einpischt, dann ist es halt so. Bei dem kalten Wetter hat er jedoch noch ne Galgenfrist ;-)

LG, PEpper